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Tagesausflug (2) Weikersheim am 27.09.2017
des Sozialverbandes VdK OV Wolfschlugen-Groetzingen


Weikersheim

© GWdM

Weikersheim

© GWdM

Bericht des VdK OV Wolfschlugen-Groetzingen

Als uns Jürgen Melchinger mit seinem 4* Bus einsammelte um 7:30 Uhr Grötzingen, 7:45 Uhr in Wolfschlugen war das Wetter diesig, nebelig und kühl - aber es ist ja auch Ende September – da darf es so sein. Und meist ist es so, ein gutes Omen für den Tagesverlauf. Das Wichtigste jedoch war, daß unsere Gruppe gutgelaunte Mitreisende waren. Mit 30 Personen war der Bus nicht voll besetzt, 4 waren krank, mussten leider absagen. Dafür hatte man Platz sich bei Bedarf auszudehnen

Schon kurz vor der Autobahn A8 Richtung Heilbronn erklärte Jürgen den Bus und vor allem den Reiseverlauf. Natürlich hatte es um diese Uhrzeit heftigen Berufsverkehr, für Stuttgart ganz normal, kamen aber gut voran. Leonberger Dreieck A81, Weinsberger-Kreutz die beiden Nadelöhre hinter uns, entwickelte sich das Wetter wie erwartet zum Positiven. Hinter Heilbronn steuerte Jürgen den Parkplatz Jagsttal an, nicht nur für `ne Zigarettenpause, sich die Füße zu vertreten, sondern hier gab es vom VdK mitgebrachte Brezeln und selbstgebackene süße Stückchen, bei Jürgen Kaffee und andere Getränke. So gestärkt führte unser weiterer Weg über Land auf Bundes-u. Landstraßen um bald das Taubertal zu erreichten. Wir streiften Bad Mergentheim und viele kleinere Ortschaften der Gegend. Unsere Stimmung wurde immer noch besser, nicht nur wegen des guten Wetters, sondern auch da uns Jürgen über den nur hiesigen Rotwein den TAUBER-SCHWARZ informierte. In Weikersheim am Parkplatz angelangt, vereinbarten wir einen geeigneten Zeitpunkt um uns hier wieder einzufinden. Die Gruppe hatte ca. 15 Min. zulaufen um in die Ortsmitte zum Schloss zu kommen. Vor dem Brunnen im Schlosshof war die Gelegenheit günstig für ein Gruppenbild, aber bei 30 Reisenden fehlt nun mal die eine oder andere Person.Bild 1 Gruppe. Da das Schloss Weikersheim als das schönste der hohenlohischen Schlösser gilt, hatten wir eine Führung gebucht an der uns sehr viel Historisches erklärt wurde:

1586 verlegte Graf Wolfgang v. Hohenlohe seinen Wohnsitz in die ehemalige Wasserburg und begann mit dem Ausbau des neuen Schlosses. Auf dem Grundriss eines gleichseitigen Dreiecks entstand ein Renaissanceschloss. Leider erkennt man den dreieckigen Grundriss von Schloss Weikersheim nur aus der Luft. Schon im Treppenhaus erklärte unsere Schlossführerin, dass die Damen ihre Röcke etwas anzuheben haben, um die niedrigen, gleichmäßigen Stufen empor zu schreiten. Die Stufen zur 1. Etage emporgeschritten gewannen wir Einblick in das barocke Leben, die originale Einrichtung, die Innenausstattung, vom Prunkbett bis zum Nachtstuhl. Dieser ist dem Empfangsraum des Grafen angegliedert. Es war für damalige Bittsteller, Bedienstete und Gäste eine Ehre dabei zu sein,zu sehen, wann der Nachtstuhl von ihm gebraucht wird. Da das Schloss nie wirklich zerstört wurde – auch nicht in den Weltkriegen-, sind noch 300 jährige Originale zu bewundern. Ein absolutes Highlight Höhepunkt ist der um 1600 entstandene reich dekorierte Renaissance Rittersaal. Er ist einer der am besten erhaltenen Festsäle dieser Zeit. Berühmt auch wegen der weit gespannten Saaldecke mit ihren farbenfrohen Jagt-Szenen. Bild 2 Schloss
1674 – 1756 erhielten Schloss und Park die Gestalt, in der sie noch heute erhalten sind. Der Lustgarten der Park hat als krönenden Abschluss eine Orangerie, die den Garten wie eine Theaterkulisse begrenzt. An den vielen blühenden Blumen, gesäumten Wegen, Sträuchern und auch Teichen erkennt man gleich, dass der Park laufend gepflegt wird. Und wir konnten das alles bei blauem Himmel und Sonnenschein genießen. Einige von uns fanden sich vor dem Schloss am Marktplatz im Außenbereich des Gasthauses Grüner Hof wieder, auch um ein Glas TAUBER-SCHWARTZ oder anderes zu probieren

Nachdem alle pünktlich wieder beim Bus eingetrudelt sind, ging unsere Fahrt weiter über Land nach Stuppach. In einer Kapelle schauten wir uns die –Stuppacher- Madonna an. Unvorhergesehen entrichteten wir noch Eintrittsgebühr, bekamen aber dafür auch eine Erklärung zu dem Gemälde. Weiter schlängelte sich die Straße nun durch das Jagsttal bis wir an unserem nächsten Ziel ausstiegen. -Kloster Schöntal-
Bild 3 Schlöntal Das 1153 gegründete ehemalige Zisterzienserkloster wurde im 30 jährigen Krieg belagert und stark zerstört. Im 17 u. 18 Jahrhundert erlebte es eine neue Blütezeit; 1802 säkularisiert, gehört es heute zur Diozöse Rottenburg Stgt. und wir betreut von den staatl. Schlösser u. Gärten Baden Württemberg. Wir besichtigten die barocke Klosterkirche, die Deckengemälde des gewaltigen Gewölbes, barocken Hochaltar. Schmiedeeiserne Tore sowie die 1990 renovierte Orgel an der noch vorhandenes Pfeifenmaterial aus dem 18.Jrh. wiederverwendet werden konnte. Gegenüber der Klosterkirche Stand ein Gebäude mit einem interessanten Treppenturm, dessen Fenster schräg eingebaut wurden. Natürlich darf ein Laden mit Getränken, Souvenir nicht fehlen.

Da wir heute viel Kultur, aber noch nicht viel gegessen gehaben haben, steuerte Jürgen ein Gasthaus im Raum Heilbronn an. Von verschiedenen Ausflügen Fahrten war es vielen von uns schon bekannt. So eine Abendeinkehr ist ein runder Abschluß für unseren gelungenen 2.VdK Tagesausflug in diesem Jahr.

(G-W.dM)

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