Url dieser Seite: http://vdk.de/ov-wolfschlugen-groetzingen/ID214083
Sie befinden sich hier:

26.Juni - 30.Juni 2017 - 5 Tage Berchtesgadener Land
des Sozialverbandes VdK OV Wolfschlugen-Groetzingen


BGL

© GWdM

BGL

© GWdM

BGL

© GWdM

Bericht des VdK OV Wolfschlugen-Groetzingen
5 Tagesreise nach Berchtesgadener Land 26. – 30.Juni 2017

An unserer Reise wollten wir natürlich gutes Wetter, aber so heiß wie in der Woche davor ist auch nicht notwendig. Anscheinend wurden wir erhört, denn unser 4* Bus mit seinem Fahrer Bernd Kallis sammelte uns bei noch frischen Temperaturen ein. Zustiege in Grötzingen um 6:45 Uhr ; 2x in Wolfschlugen um 7 Uhr. Mit 22 gut gelaunten VdK Mitgliedern und Gästen war der Reisebus gut gefüllt, jedoch nicht zu voll, so dass man es sich bequem machen /evtl. umsetzen konnte.
Auch, da dies unsere erste Reise mit einem neuen Busunternehmen war, stellte unser Fahrer –Bernd- sich, den Bus, und einen groben Reise- Tagesverlauf vor. Danach verteilte ich unsere VdK Button, die sich immer sehr bewehrt hatten. Auf der A8 über Ulm – Augsburg durch München durch – Holzkirchen – Rosenheim – Traunstein – Ruhpolding – Berchtesgaden Hotel. Da die Anreise mit ca. 420 km dieses mal nicht so gewaltig ist, haben wir keine zu große Eile. Unterwegs genossen wir es, NICHT im Berufsverkehr sein zu müssen; Wochenendverkehr störte uns auch nicht – unsere Reise war von Montag – Freitag. Gebäude, Landschaften , Großbaustellen zogen an uns vorüber bei einem Bilderbuchwetter. Zwischen Augsburg / München ein kleiner Stopp zum –Füße vertreten- usw. . Bernd hatte einen sehr angenehmen Fahrstil und steuerte seinen Bus prima durch München durch. Verkehrsmäßig hatten wir auch unglaubliches Glück. München unsere erste Hürde hinter uns, steuerten wir einen Parkplatz mit Alpenblick an. Die ca. 45 Min. Pause nutzten wir, um uns an mitgebrachten Brezeln und kaltem Sekt zu stärken. Wieder unterwegs, das Wetter und unsere Laune waren bestens, aber der Verkehr!! . Am Irschenberg über Rosenheim – fing der dicke Verkehr - Stau an. Nach dem Inntal-Dreieck beobachteten wir nun den Stau in Gegenrichtung mit etwas -Schadenfreude-. Wir kamen wieder gut voran. Bei Traunstein verließen wir die A8 um die Bundesstraße nach Ruhpolding zu nehmen. Mit Bernd unserem Busfahrer verabredeten wir einen Zeitpunkt – ca. knappe 2 Std.- um den malerischen Ort auf eigene Faust zu erkunden. Pünktlich sind wieder alle im Bus um nur noch ca.25 - 30 km nach Berchtesgaden zu fahren. Nun endlich im Hotel angekommen, wurden die Zimmer bezogen. Es ist reichlich Zeit, um uns frisch zu machen im hoteleigenen Schwimmbad oder Dusche im Zimmer – oder und, nur ausruhen. Nach gemeinsamen Abendbrot um 19 Uhr, danach auf der Hotelterrasse erfrischende Getränke bei lauem Abend direkt unterhalb des Kehlsteinhauses. Mit Bernd besprachen wir noch den Ablauf des morgigen Tages. Obwohl wir dann noch eine lustige Unterhaltung hatten, verzogen wir uns doch recht bald auf unsere Zimmer um die erste Nacht im Hotel zu schlafen.
Nach dem Frühstück v. Buffet saß unsere ganze Gruppe um 9:05 abfahrbereit im Bus. Der Himmel ließ Gutes erahnen und wir fuhren pünktlich los zum Königssee. In nur kurzer Zeit Fahrt durch herrliche Landschaft erreichten wir den Busparkplatz. Unser ca.10 minütige Fußweg zum See wurde von jeder Menge Souvenirläden gesäumt -wie sie an allen Sight Seeing Orten zu finden sind-. Wir hatten wieder Glück gehabt, daß wir recht früh dran waren – und konnten ½ Std. früher in ein Schiff einsteigen. Bei schönem Wetter glitt unser Boot mit Elektro-Motor ganz ruhig durch das smaragdgrüne Wasser. Die Färbung kommt von den Mineralien im zulaufenden Wasser aus den Bergen. Der See ist ca. 8 km lang , breiteste Stelle 1,2 km , ca. 180 m tief. Er ist der sauberste See Deutschlands. Was wäre der Königssee ohne Demonstration des berühmten Echos der bekannten Felsenwand an der Westseite des Sees. BILD-1- Bartholomä An seinem Wahrzeichen dem -Kloster Bartholomä- angekommen, stiegen wir aus um die Kirche, die Gegend, zu erkunden, spazieren zu gehen, sich im Kaffee oder Biergarten zu erholen. Da wir einen Zeitpunkt vereinbart hatten, an dem wir uns wieder am Bus treffen, konnte jeder individuell seine Zeit gestalten wie er lustig war. Weil die Schiffe alle 30 Min. pendelten, wir früher als geplant zustiegen, fanden wir uns auch eine halbe Std. eher am Bus ein. Zurück über Berchtesgaden zur –Rossfeldhöhenstraße-. Sie ist Deutschlands höchstgelegene Panoramastraße, liegt auf der Scheitelstrecke 1600 m hoch. Von hier hatte man einen Blick auf die Berchtesgadener Bergwelt, Dachsteingebirge und in das 1000m tiefere Salzachtal in dem Salzburg liegt. Es war anscheinend Vorhersehung, daß wir früher als geplant hier oben ankamen – die Berge zogen sich jetzt zu. An unserem –Abstieg- besuchten wir noch eine kl. Kirche und dann fing es an feucht zu werden. Nachmittags wieder in Berchtesgaden, es war wieder trocken, befanden wir kurzentschlossen die Stadt zu besichtigen, ja zu –bummeln- Natürlich wieder in eigener Regie. Nach dem Abendessen besprachen wir wieder mit Bernd den morgigen Tag; dann trafen sich die meisten von uns um 20:30 Uhr bei den hoteleigenen Kegelbahnen. Natürlich wollte jeder treffen so gut er konnte, aber darum ging es eigentlich gar nicht – wir hatten eine riesen Gaudi – und allein das war Sinn und Zweck.
An unserem 3. Tag trafen wir uns überpünktlich um ca. 10 Min. vor 9 Uhr im Bus. Da heute Burghausen an der Salzach auf dem Programm stand, planten wir ca. 2 Stunden für die Anfahrt ein – damit wir auch einen genügenden Zeitpuffer hatten -. Über Bad Reichenhall , Freilassing, Laufen – Salzach, Tittmoning, rollte unser Bus nach Burghausen. Bernd setzte uns rechtzeitig nahe des Burggeländes ab, - an dem er uns später wieder einsammelte. Nach 10 Minuten Fußweg empfing uns schon unsere –historisch gekleidete- Burgführerin. Sie erklärte uns die verschiedensten Bauwerke, die 7 Burghöfe aus unterschiedlichen Epochen. Ja es ist die weltlängste Burg -1050 Meter-, die wir besichtigten. BILD -3-Zimmermann Frau Zimmermann erklärte nicht nur sehr interessant und informativ, ja sie machte es auch auf eine sehr nette Art und Weise. Immer wieder ergab sich die Gelegenheit von hier oben einen grandiosen Blick auf die Altstadt von Burghausen mit ihren bunten, verzierten Häusern, den Stadtplatz und die Salzach zu werfen. Auf der anderen Seite der Burg blickten wir auf den klaren Wöhrsee Die Fotographen unter uns kamen voll auf ihre Kosten. Nach recht langem Laufen - Stehenbleiben – Zuhören – Fotografieren, usw. , an der Hauptburg angelangt, verabschiedeten wir uns von unserer fachkundigen Burgführerin. Der vorhandene Weg hinab in die Altstadt war für uns nicht so geeignet, da es fast ausschließlich Stufen sein sollen. Wir schlenderten also nochmal durch die ganze Burganlage und auf dem Rückweg sieht sie nochmal anders aus. Wieder im Bus angekommen, fuhren wir runter in Burghausens Altstadt, in der Bernd einen geeigneten Parkplatz ansteuerte. Irgendwelche festen Termine (Führung / Eintritt) brauchten wir nicht mehr zu beachten – also verabredeten wir einen gut angemessenen Zeitpunkt an dem wir uns wieder am Bus trafen. Und wieder in eigener Regie bildeten sich kleine Grüppchen um Burghausen zu erkunden. Nicht nur die farbigen, schön hergerichteten Häuser oder der Grenzfluss zu Österreich wurden bewundert auch die örtliche Gastronomie testeten wir.
An unserer Rückfahrt legten wir noch einen kleinen Stopp in Tittmoning ein. Die kleine Stadt ähnelte Burghausen, erinnerte etwas an südländischen Flair. Zurück wieder durch die Landkreise Alt Ötting – Traunstein – Berchtesgadener Land erreichten wir unser Hotel ca. 17:45 Uhr. Genug Zeit zum Frischmachen und 19 Uhr Abendessen. Da es im Speisesaal, nach dem Essen, dann doch recht warm war, wanderten die ersten nach draußen. Es kristallisierten sich immer mehr unserer Gruppe an die Tische der Terrasse um die klare Abendluft zu genießen und bei Wein, Bier oder anderen Getränken lustig zu sein. Lange rätselten wir am Tisch, ob das Licht das wir am Kehlsteinhaus jetzt sahen von der Reflektion der Sonne oder elektrisch sei. Mit der Zeit jagte eine Geschichte die nächste – jeder hatte was zum Besten zugegeben Zu spät ging heut keiner ins Bett – hatten einen langen Tag und morgenfrüh sollen wir sehr pünktlich um 8:45 Uhr los.
Donnerstag, heute sah das Wetter nicht so berauschend aus. Nun ja, wenn es vormittags regnet, soll`s uns egal sein. Wir saßen pünktlich 8:45 Uhr im Bus, müssen nur ca. 5 Minuten fahren. Für das Salzbergwerk Berchtesgaden sind noch die bestellten Eintrittskarten abzuholen und dann sollte jeder eine Bergmannskluft an- überziehen. So gekleidet saßen je 6 Personen auf einem Anhänger der Bergwerksbahn auf. Fotografieren war aus Sicherheitsgründen verboten. Etwa 650 m weit fuhren wir in einen engen, recht kühlen Stollen ein. An einer etwas geräumigeren Stelle durften wir absteigen und die Salzgewinnung, deren Historie, die verschiedenen Verfahren wurden anschaulich erklärt. --Seit 1517 wurde hier Salz abgebaut, vor mehr als 170 Jahren öffnete das Bergwerk seine Tore auch für Besucher. Mit moderner Laser-Technik präsentierte man uns eine Show über den Salzabbau in der Salzkathedrale. Nun sollten wir auf einer sehr, sehr langen und steilen Holzrutsche hinunter – Abfahrt immer 4Pers. zusammen-- . Wer nicht rutschen konnte – wollte bekam jedoch die Möglichkeit runter zu laufen. Wir besichtigten das Stollensystem – die Steinsalzgrotte zu Ehren König Ludwigs II , Modelle und Film des Salzabbaus , eine uralte –Reichenbachpumpe- , das Bohrspülwerk , die Salz-Schatzkammer. Ja und dann kam die zweite große Rutsche. Unsere Bedenken wurden uns ja schon genommen, also los geht’s. Wir landeten am Spiegelsee, einer Salzlake. Mit einer Kombination aus Floß und Boot glitten, ja schwebten, wir durch das Wasser. Wobei wieder eine Laseranimation gezeigt wurde. Da es keine Rutschen nach oben gibt, benutzten wir den Schrägaufzug, der uns auf die Ebene unserer Bergbahn brachte. Wieder das Tageslicht erblickt – mussten wir unsere Bergmannskluft wieder ablegen. Doch bevor wir endgültig entlassen wurden, leitet uns der Weg durch einen Souvenir-shop. Hier gab es alles was man braucht -oder auch nicht- aus Salz. Und auch Fotos von jedem Besucher –auf der Bergbahn und auf der Rutsche.
Glücklich keinen im Stollen gelassen zu haben, machten wir uns auf den Weg nach Bad Reichenhall - ca. 20 km- .Zeit um Bad Reichenhall – Kurpark – Kurstadt etwas zu erkunden, seine Energien aufzutanken blieb uns genügend. Vom eben erkundeten Bergwerk wird das Salzwasser – Sole- nach Bad Reichenhall gepumpt. Dort im Gradierwerk aufbereitet und weiterverarbeitet. Die aktuelle Fabrikation des -Bad Reichenhaller Salz- konnten, wollten wir auch nicht sehen. Eine engagierte Abiturientin führte uns das bekannte ALTE GRADIERWEK im historischen Gebäude. Die uralten ,13 Meter im Durchmesser, Wasserräder drehten sich immer noch, trieben eine abenteuerliche Technik mit altem Gestänge - Gelenken an. Wir wollten nicht zu spät in unserem Hotel sein- müssen noch Packen- doch ein kleiner Abstecher nach Ramsau ist noch drin. Es ist ein kleines Bergdorf bei Berchtesgaden, eigentlich nichts Besonderes, doch das Bild, Motiv der spätgotischen Pfarrkirche -ST. Sebastian- mit den hohen Bergen dahinter, war schon was Besonderes. Obwohl es sich bewölkte, hat sich der kleine Umweg gelohnt. Rechtzeitig waren wir im Hotel angekommen, um uns zu entspannen, Abend zu essen und ganz ohne Eile den Tag zu beschließen
Unser Buskapitän informierte sich über die Verkehrsnachrichten. Also besprachen wir unsere Heimreise: auf Bundesstraßen, durch das Berchtesgadener Land, den Chiemgau, Aufenthalt in Prien am Chiemsee – Schifffahrt Herren Chiemsee BILD-4-Herren Chiemsee evtl. Schloss Besichtigung v. außen – Fraueninsel evtl. Mittagspause – Prien. Jeder hatte sein Schiffsticket – Fahrplan bekommen und konnte sich unabhängig machen. Das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Auch jetzt noch ein Abstecher nach Seebruck- Seeon. Das Kloster wurde 994 gegründet, heute ein Kultur- Bildungszentrum Oberbayerns. Als wir zum Bus zurück liefen, fing es an zu regnen, die meisten sind aber noch trocken eingestiegen.
Es war eine sehr schöne, angenehme Reise in die Bayerische Bergwelt gewesen. Das Verhältnis Busfahrt- Entfernung, zu unseren Zielen hat gestimmt. Unser Programm war nicht zu vollgepackt, ja hatten immer wieder die Möglichkeiten die Zeit individuell zu nutzen, wie jeder das auch mag –bei Reisen ist ein Versuch wichtig zu Entschleunigen. Auch waren Busfahrer, Programm, wir alle - so flexibel wie möglich
Mit das Beste auf unserer 5 Tagesreise aber war jedoch, der prima Zusammenhalt der gesamten Gruppe untereinander und der Spaß den wir ALLE gehabt haben.
(G-W.dM)

Bildrechte einblenden

Bildrechte auf der Seite "https://www.vdk.de/ov-wolfschlugen-groetzingen/ID214083":

  1. BGL | © GWdM
  2. BGL | © GWdM
  3. BGL | © GWdM

Liste der Bildrechte schließen

Datenschutzeinstellungen

Wir setzen auf unserer Website Cookies ein. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, unser Onlineangebot zu verbessern.

  • Notwendig
  • Externe Medien
Erweitert

Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies in externen Medien. Sie können Ihre Zustimmung für bestimmte Cookies auswählen.