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  • Tagesausfahrt in die Pfalz 23. Sept. 2020

Entspannung und Gemütlichkeit

Der VdK fand die Entspannung und Gemütlichkeit in der Südpfalz
Wir bedanken uns bei allen 37 Mitglieder und Gäste, für die pünktliche Ankunft am Treffpunkt um 9 Uhr.
Alle waren erstaunt, als der Doppeldecker Bus von Müller-Reisen aus Massenbachhaussen vorfuhr.
Da wir sehr großen Wert auf die Einhaltung der Hygienevorschriften legten,
war der Bus die optimale Größe um die vorgeschriebene Abstände einzuhalten
Die Anreise in die Südpfalz, über Pforzheim, Karlsruhe, Kandel und weiter durch
den Pfälzerwald war sehr informativ, da unser Vorstand zu den Historischen
Städtchen immer etwas aus der Geschichte erzählen konnte. Über die
Rheinebene geht es an den Fuß des Pfälzerwaldes, auf der gegenüber liegenden
Seite ist die Silhouette des Schwarzwaldes und des Odenwaldes erkennbar.

Am Weintor angekommen hatte jeder Zeit, sich rund um das Weintor
umzuschauen oder in einer der Vinoteken den Pfälzer Wein zu genießen.

Pünktlich um 12 Uhr trafen wir uns vor dem Hotel Schweigener-Hof
zum Mittagessen, wo wir bereits erwartet wurden.
Da alle bereits im Bus ihr Wunschmenü ausgesucht hatten war eine schnelle
Verköstigung gewährleistet. Der anschließende Nachtisch, mit Kaffee
und den hervorragenden großen Eisbecher fanden viele Abnehmer.

Nach dem gemütlichen Mittagessen, warteten wir auf das Grenzlandbähnchen,
welches uns vor dem Hotel abholte. Nachdem alle Ihren Sitzplatz eingenommen
hatten und die Rollatoren verstaut waren, fuhren wir durch die Weinberge Richtung
Weißenburg. Hier fuhr unser Bähnchen an den Historischen Plätzen und an
den alten Fachwerkhäuser, teilweise aus dem 15, 16, 17, Jahrhundert vorbei.
Am Platz der Republik angekommen, konnte jeder die verbleibende Zeit,
mit einem Bummel oder Einkehr verbinden. Gegen 16 Uhr war die Weiterfahrt nach
Diersbach ins Weinlokal Geiger zum Abschluss geplant, mit neuem Wein
und Zwiebelkuchen, Kaffee, Flammkuchen und vieles anderes standen zur Auswahl.

Gegen 18.30 Uhr machten wir uns auf die Rückfahrt nach Stuttgart,
wo wir wieder am Erwin-Schoettle-Platz ankamen.

Es war wieder ein schöner harmonische und informative Ausflug und er war
für die Tagesausflüglern ein WICHTIGER Tag, zu Coronas-Zeiten.
Jeder war dankbar, aus der Wohnung zu kommen und sich
mit den Anderen auszutauschen und nicht nur über Corona zu sprechen.

Ein Dank geht auch an die Gruppe der Montagsschwätzer und an unsere
treuen Gäste. Wir werden alle über die weiteren Veranstaltungen, der nächsten
3 Monaten informieren, immer unter den derzeit gültigen Hygienevorschriften.

Wir freuen uns über die rege Anmeldungen an unser Herbstfest
in Korntal am 3. Oktober 2020

Die Vorstandschaft bedankt sich bei allen Teilnehmer recht herzlich.

geschrieben
Alfons Rank und Waltraud Krämer

Einige Informationen Rund ums Weintor von Norbert Krauss
Klimatisch begünstigt, grünt und blüht es in der Pfalz im Frühjahr einige Wochen früher
als anderswo. Grenzenlos ist das passende Wort, das sich auf die Landschaft der Pfalz
und des Elsass anwenden lässt.
Weinreben, soweit das Auge reicht. Wenn dann auch noch strahlender Sonnenschein
und blauer Himmel für die richtige Stimmung sorgen, kann man sich kaum etwas
Schöneres vorstellen, wovon wir an diesem herrlichen Tag ebenfalls verwöhnt wurden.
In Schweigen, im südlichsten Zipfel der Pfalz gelegen und nur wenige Kilometer von
der Grenze zu Frankreich entfernt, fährt man mit dem Bus direkt auf ein mächtiges
Bauwerk zu: das Deutsche Weintor.
Hier beginnt die 85 Kilometer lange Deutsche Weinstraße, die in Bockenheim endet.
Die Entstehung datiert aus dem Jahre 1934. Damals gab es eine sehr ertragreiche
Ernte - zweieinhalb Mal so viel wie gewöhnlich.
Gleichzeitig wurden die Juden, die großteils für den Weinhandel zuständig waren, von den
Nationalsozialisten enteignet. Die Machthaber errichteten Weinstraße und das Weintor
mit dem Ziel, den Weinbau zu unterstützen.
Mit diesem Marketingkonzept gelang es tatsächlich, den Weinhandel wieder anzukurbeln.
Die Gemeinde Schweigen-Rechtenbach hat 1500 Einwohner und 21 Gasthöfe.
Einer davon ist das Hotel Schweigener Hof, von dem es nur zwei Kilometer bis zum
elsässischen Wissembourg (Weißenburg) sind.
Bei strahlendem Sonnenschein waren am Mittwoch das Restaurant und die Terrasse
vor allem mit Tagesausflüglern voll besetzt. In der Küche sorgt Hotelier Thomas Storz mit
seinemTeam für unser leibliches Wohl und bediente uns persönlich, Markenzeichen
des 36-Jährigen ist ein für die Region typischer Strohhut. Auf der Speisekarte stehen
gutbürgerliche Gerichte.
Die Weinkarte ist verständlicherweise recht gut bestückt.
Die Gemeinde Schweigen geht unter dem Namen Suega auf das Jahr 802 zurück.
Da Schweigen im Zweiten Weltkrieg zu 90 Prozent zerstört worden ist, sind kaum noch
Fachwerkhäuser vorhanden. 
Dort weisen zahlreiche Schilder auf Hofläden hin, in denen man Landgut-Produkte
erwerben kann.
Einer von ihnen ist der Bauernhof Kieffer, der die Vielfalt der Region widerspiegelt. Weine,
Liköreund Brände, Obst und Gemüse, frische Eier und Honig sowie Marmeladen
füllen die Regale.
Hochbetrieb herrscht im Mai und Juni während der Erdbeerernte. Eine Spezialität sind der
Erdbeerwein und der Erdbeersecco. Der Hofladen ist ganzjährig geöffnet. Im Viehstrich
des Bad Bergzaberner Landes hält Thomas Kieffer rund 80 Charolais-Rinder aus
Frankreich, die erstklassiges Fleisch liefern. Hundert Hektar Äcker und Weinberge
werden außerdem mit zeitweise 14 Arbeitskräften bewirtschaftet.
Der Weinbau spielt auch heute noch eine dominierende Rolle. Neben so bedeutenden
Weingütern wie Friedrich Becker und Willi Bernhart gibt es in Schweigen sowohl
Traditionsbetriebe, die zum Teil bereits in der elften Generation geführt werden,
als auch aufstrebende Winzer, die sich erfolgreich dem biologisch-dynamischen
Weinbau verschrieben haben.
Sie erzeugen vielerlei Weinsorten von bester Qualität, allen voran die Burgunder.
Besucher dieses Landstrichs sollten sich eine Weinprobe nicht entgehen lassen.
Auszüge aus dem Bericht von Norbert Krauss ©

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