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Aktionen / Informationen Februar 2020

Rente für alle

© Sozialverband VdK Deutschland

Forderungen & Hintergrundfakten

Auf dieser Seite finden Sie unsere Forderungen für eine rentenpolitische Trendwende und für eine gesetzliche Rentenversicherung, die allen Bürgerinnen und Bürgern im Alter ein gutes Auskommen bietet und sie vor Armut schützt. Wer tiefer in das Thema einsteigen will, findet weiter unten unsere Hintergrundfakten.
Unsere rentenpolitischen Forderungen:
• Alle Erwerbstätigen müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, auch Beamte, Selbstständige und Politiker.
• Alle Generationen, Alt und Jung, müssen sich auf eine gute Absicherung durch die gesetzliche Rente verlassen können.
• Große Vermögen und hohe Einkommen müssen so besteuert werden, dass ein sozialer Ausgleich ermöglicht und Altersarmut verhindert wird.
• Arbeit und Lebensleistung müssen belohnt werden. Wer jahrzehntelang auch aus kleinen Einkommen Beiträge bezahlt hat, muss auf eine ausreichende gesetzliche Rente im Alter vertrauen können.
• Damit Krankheit nicht arm macht, müssen die Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente komplett gestrichen werden.
Die Argumente, mit denen wir unsere Positionen untermauern, finden Sie in unserem Forderungskatalog. Schauen Sie gern rein!
Forderungen

Änderungen

© Sozialverband VdK Deutschland

Ab 1. Januar 2020 treten einige wichtige Änderungen im Sozialrecht in Kraft. Hier eine Zusammenfassung:

Betriebsrenten
Bei einer Betriebsrente wird ab 2020 erst ab einer Höhe von 159,25 Euro der individuelle volle Krankenkassenbeitrag inklusive Zusatzbeitrag fällig. Bisher musste auf die komplette Betriebsrente der Kassenbeitrag bezahlt werden, sobald diese über der Freigrenze gelegen hat.
Betriebsrentner werden damit durchschnittlich um etwa 23 Euro pro Monat entlastet. Die Kritik des Sozialverbands VdK an der hohen Verbeitragung von Betriebsrenten wurde also aufgegriffen. Seit 2004 hat der VdK wegen der ungerecht empfundenen Verbeitragung Musterklagen geführt. Nun ist mit dem Kompromiss des abgabenfreien Freibetrags endlich Bewegung in das Thema gekommen. Der VdK wird den Gesetzgebungsprozess weiter aktiv begleiten.

Pflege
Vorbehaltlich der Bundesratsentscheidung Ende November sollen mit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz Kinder von pflegebedürftigen Eltern erst ab einem Jahreseinkommen von 100 000 Euro für den Unterhalt herangezogen werden, wenn Vater oder Mutter für die Pflegekosten nicht selbst aufkommen können und Hilfe zur Pflege beantragen müssen. Damit gelten hier dieselben Freigrenzen wie bei der Grundsicherung im Alter. Diese Gleichstellung hatte der Sozialverband VdK seit Langem gefordert.

Wohngeld
Den explodierenden Mieten wird mit einer Erhöhung des Wohngelds Rechnung getragen. Dieses steigt um etwa 30 Prozent. Künftig sollen die Wohngeldzuschüsse regelmäßig alle zwei Jahre angepasst werden. Die erste Ausnahme von dieser Regel erfolgt 2021. Dann soll das Wohngeld um weitere zehn Prozent steigen. Außerdem soll die dann eingeführte Grundrente nicht voll als Einkommen angerechnet werden, damit Grundrentenbezieher, die knapp über der Grundsicherung liegen, weiterhin Wohngeld bekommen können.

Sozialversicherungen
Mit der Beitragsbemessungsgrenze wird angegeben, bis zu welcher Einkommenshöhe Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden müssen.
Bei Renten- und Arbeitslosenversicherung liegt die Grenze für das Brutto-Jahreseinkommen ab 2020 bei 82 800 Euro (West) beziehungsweise 77 400 Euro (Ost). Bei Kranken- und Pflegeversicherung wurde die Grenze bei 56 250 Euro festgelegt.

Grundsicherung
Die Regelsätze für Menschen, die Arbeitslosengeld II (Hartz IV), Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung sowie Hilfe zur Pflege beziehen, steigen:
Für Alleinstehende beträgt der Regelsatz 432 statt 424 Euro, für Erwachsene, die in einer stationären Einrichtung leben, 345 statt 339 Euro. Kleinkinder bis fünf Jahre erhalten 250 statt 245 Euro, Kinder zwischen sechs und 13 Jahren 308 statt 302 Euro, Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren 328 statt 322 Euro.
Der Sozialverband VdK kritisiert, dass die Grundsicherungssätze die besonderen Bedürfnisse von Älteren, chronisch Kranken und Kindern nicht abbilden. Um Teilhabe zu gewährleisten, müssten die Regelsätze für diese Betroffenengruppen deutlich höher sein.

Arbeitslosenversicherung
Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung soll zum Jahreswechsel von 2,5 auf 2,4 Prozent sinken. Ab 2023 soll dieser auf 2,6 Prozent angehoben werden.
Der VdK kritisiert die Senkung des Beitrags. Die Einnahmen sollten besser in einen längeren Bezug von Arbeitslosengeld I für Ältere und in eine der Digitalisierung angepasste Qualifizierung von Arbeitslosen gesteckt werden.
Positiv bewertet der VdK folgende Änderung: Ab 2020 wird die Rahmenfrist zur Beantragung von Arbeitslosengeld I verlängert. Um Arbeitslosengeld zu beziehen, musste man bisher mindestens zwölf Monate innerhalb der vergangenen zwei Jahre beschäftigt gewesen sein. Dies gilt nun für die vergangenen zweieinhalb Jahre. Davon werden etwa 20 000 Menschen profitieren, die bisher bei Arbeitslosigkeit sofort in Arbeitslosengeld II (Hartz IV) gerutscht sind.

Dr. Bettina Schubarth

Barrierefreie Mediathek ab Januar 2020

„Fernsehen für alle“: Mit diesem europaweit einzigartigen Pilotprojekt geht die „arbeitsgemeinschaft behinderung und medien“ (abm) im Januar 2020 auf Sendung. Dabei handelt es sich um eine Mediathek, die auch Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung oder kognitiven Einschränkungen nutzen können. Das Besondere der barrierefreien neuen abm-Mediathek ist, dass das Gros der Sendungen für jedermann aufbereitet werden soll. Laut abm könne man durch Tastendruck oder Spracheingabe zwischen „AD“ für Audiodeskription, „DGS“ für Gebärdensprache und „LS“ für Leichte Sprache oder auch „mit/ohne UT“ (Untertitel) auswählen.
Bereits jetzt kann man auf der Internetseite www.abm-medien.de voll inklusive Filme und Sendungen abrufen. Im Laufe des Januars soll die Mediathek auf internetfähigen hbbTV/Smart-Fernsehgeräten empfangbar sein. Zukünftig soll man sich zum Beispiel Untertitel oder Gebärdensprache auch auf eine VR-Brille einspielen lassen können. Möglich sei solch eine Nutzung zudem via Smartphone-App samt Spezialhalterung für das Smartphone am Kopf, so dass der Gebärdensprachdolmetscher neben dem TV-Bildschirm erscheine.

DRV-Vertreterversammlung verabschiedete Haushalt 2020

Mit knapp 22,9 Milliarden Euro verabschiedete die DRV-Vertreterversammlung, das Parlament der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, in der auf der Versichertenseite auch der Sozialverband VdK vertreten ist, den zweitgrößten Haushalt des Bundeslands. Beim Treffen in Stuttgart wies man darauf hin, dass das Gros der Einnahmen aus den Beiträgen stamme. Auf der Ausgabenseite bildeten Rentenzahlungen mit rund 18,8 Milliarden Euro den größten Posten. Für medizinische und berufliche Rehabilitation habe die DRV Baden-Württemberg über 557 Millionen Euro eingeplant. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Andreas Schwarz, verwies auf das engmaschige Beratungsnetz mit Regionalzentren und Außenstellen, auf kurze Wartezeiten und auf die Möglichkeit zu intensiven Beratungsgesprächen zu Prävention, Rehabilitation, Rente und Altersvorsorge. 64.000 Intensivgespräche zur Altersvorsorge waren in den letzten zehn Jahren geführt worden. Und die Zeitschrift Finanztest hatte erst kürzlich die Qualität dieser Beratungen bestätigt. Ebenso informierte er über die Beratung per Videochat im ländlichen Raum und über die Möglichkeit des Online-Reha-Antrags. Weitere Informationen unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.

70 Jahre VDK : Wir sind die soziale Bewegung

Deutschlands größter Sozialverband hat in den sieben Jahrzenten viel für die Menschen bewegt und hat noch vieles vor

Der Sozialverband VdK Deutschland wird 70 und ist dynamischer, erfolgreicher und kämpferischer als je zuvor. Über zwei Millionen Menschen vertrauen Deutschlands größtem Sozialverband. Das ist ein Grund zum Feiern! Deshalb steigt am 29.Januar 2020 die große VdK-Geburtstagsparty in Berlin. Ein Anlass, um stolz auf das Erreichte zu sein.

70 Jahre

Zwei Millionen stehen hinter dem VdK und machen der Verband so stark, unabhängig und erfolgreich.© Sozialverband VdK Deutschland

Die Geschichte des VdK ist eine Erfolgsgeschichte, die der Sozialverband mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Institutionen gebühren feiern will. Der VdK hat sich in 70 Jahren vom ehemaligen Kriegsopferverband zum modernen Sozialverband für alle Menschen und alle Generationen entwickelt. Er ist die soziale Bewegung in Deutschland. Der Kampf für eine gerechtere Gesellschaft geht weiter!
Ikl

Nachtwächterführung

Kurz entschlossen wollen wir eine 2-stündiche
Nachtwächterführung
in Waldenbuch machen.
Treffpunkt ist am 8.November 2019 um 17:15 Uhr am Markplatzbrunnen
Hermann Seeger hat sich bereiterklärt uns zu führen.

Anschließend wollen wir im Restaurant "Lamanik" noch gemüdlich zusammensitzen
und den Abend ausklingen lassen

Sich wehren lautet die Devise

Krankenversicherung

© VDK

In der Gesetzlichen Krankenversicherung sind Ansprüche für Versicherte gesetzlich verankert, trotzdem kommen Patienten oft nicht zu ihrem Recht. Gründe sind fehlendes Wissen oder die Ablehnung der Anträge. Gerade Kassen lehnen berechtigte Leistungen oft telefonisch oder mit einfachem Schreiben ab. Dabei haben Patienten stets das Recht auf einen rechtsmittelfähigen Bescheid. Und: Mit dessen ablehnenden Inhalt darf sich keiner abfinden!

Es gibt viele Leistungen, bei denen von den Kassen rechtlich nicht gedeckte Verfahren toleriert werden – vor allem bei der Hilfsmittelversorgung. So verlangen Lieferanten oft bei Hörgeräten, Rollstühlen, Pflegehilfsmitteln nicht gerechtfertigte Zuzahlungen. Dasselbe gilt für Zahnersatz. Die Kassen sind verpflichtet, die Versichertenrechte wahrzunehmen, denn es kann um Tausende Euro gehen. Gleiches gilt bei der Reha-Bewilligung: Rechtsmittelfähigen Bescheid anfordern, keine Ablehnung hinnehmen und beachten, dass der VdK seine Mitglieder erfolgreich vertritt!

Wichtig bei ambulanter medizinischer Versorgung ist, dass sich Versicherte bei ihrer Kasse informieren. Denn es gibt Hausarztverträge, die aber nur für weniger als die Hälfte gelten. Zentrale Frage: Warum werden Versicherte in zwei Versorgungsklassen (mit/ohne Hausarztvertrag) eingeteilt? Denn es darf nur eine qualifizierte hausärztliche Versorgung für alle Versicherten geben. Die Regeln für alle Versicherten und Hausärzte müssen gleich sein! Eine Differenzierung der Versicherten bei der qualifizierten ambulanten Versorgung ist aus VdK-Sicht abzulehnen!

Roland Sing, Landesverbandsvorsitzender

Beim Hörgerät ist gute Beratung wichtig

Höhren

© T-Online

VdK-TV informiert, worauf beim Kauf und bei der Antragstellung auf Kostenübernahme zu achten ist

Schwerhörigkeit betrifft viele Menschen. Oft werden die Anzeichen für eine Verschlechterung des Gehörs lange nicht bemerkt. Im Beitrag vom 18. März erklärt VdK-TV, warum es wichtig ist, frühzeitig einen HNO-Arzt aufzusuchen, und wer die Kosten für ein Hörgerät übernimmt.
Kind mit Hörgerät
Gute Beratung ist wichtig. Das Hilfsmittel sollte genau auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt sein. | © Robert Przybysz/fotolia.de

Schwerhörigkeit beginnt meist schleichend: In Gesellschaft hat man beispielsweise Mühe, sich auf den Gesprächspartner zu konzentrieren. Die umgebenden Geräusche werden als verwirrend empfunden, und man ist auf die Mundbewegungen angewiesen, um das Gesagte zu verstehen. Auch übermäßige Geräuschempfindlichkeit kann auf eine beginnende Hörminderung hinweisen.

Wer solche Anzeichen bemerkt, sollte bald einen HNO-Arzt aufsuchen und einen Hörtest machen. Denn wenn keine Reize mehr das Ohr erreichen, verkümmert das Hörorgan recht schnell. Auch die Fähigkeit, wichtige von unwichtigen Geräuschen zu unterscheiden, geht sonst verloren.
Erst zum Arzt, dann zum Hörgeräteakustiker

Hörgeräte sind Hilfsmittel und müssen bei einer Erstversorgung vom Arzt verordnet werden. Mit dieser Verordnung geht es zum Akustiker. Bei seiner Krankenkasse erfährt der Versicherte, mit welchen Akustikern ein Versorgungsvertrag abgeschlossen wurde. Gute Beratung ist wichtig. Das Hilfsmittel sollte genau auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt sein. Der Akustiker führt weitere Messungen durch und schlägt schließlich eines oder mehrere Modelle vor. Hat man sich für ein Gerät entschieden, kann man sich die Eignung beim HNO-Arzt mittels Hörtest bestätigen lassen.
Wichtig: Kostenübernahme vor dem Kauf klären

Der Deutsche Schwerhörigenbund rät, mehrere Hörgeräte zu testen, da sich die Charakteristika der Tonverstärkung bei den verschiedenen Herstellern und Modellen stark unterscheiden. Optisch fallen Hörhilfen mittlerweile kaum mehr auf. Allerdings sind die Preisunterschiede oft sehr groß, und die Kasse bezahlt nur, was medizinisch notwendig ist. Deshalb sollte die Kostenübernahme unbedingt noch vor dem Kauf geklärt werden.
Krankenkasse zahlt Festbetrag

Generell gilt: Die gesetzlichen Krankenkassen steuern einen Festbetrag bei. Unabhängig davon haben Betroffene ein Recht auf vollen Behinderungsausgleich. Das bedeutet, sie haben Anspruch auf ein Hörgerät, das die nach dem Stand der Medizintechnik bestmögliche Angleichung an das Hörvermögen Gesunder erlaubt.

Ist das Hilfsmittel aufzahlungsfrei, rechnet der Akustiker direkt mit der Krankenkasse ab. Bei einem teureren Gerät muss der Patient bei seiner Kasse einen Leistungsantrag auf volle Kostenübernahme stellen. Lehnt die Kasse diese ab, kann der Versicherte Widerspruch einlegen. Vorsicht ist angebracht, wenn der Akustiker eine Mehrkostenerklärung vorlegt, in der darauf hingewiesen wird, dass der Patient für das teurere Gerät und alle damit verbundenen Kosten selbst aufkommen muss. Wer sie unterzeichnet, verliert unter Umständen den Anspruch auf volle Kostenerstattung.

Die VdK-Geschäftsstellen vor Ort unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung auf Kostenübernahme, bei einem Widerspruch oder gegebenenfalls einer Klage vor dem Sozialgericht.

VdK-Appell zum Klimagipfel

„Ältere müssen energetische Gebäudesanierungen finanzieren können!" Kreditsperre für ältere Menschen aufheben

„Die Kreditsperre für Ältere muss endlich weg!“, betonte der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Roland Sing, anlässlich des bevorstehenden Klimagipfels des Bundeskabinetts.

Roland Sing

Roland Sing© VdK/Eibel

Roland Sing appeliert an die Bundesregierung, dass die Älteren aus der Gesellschaft beim Klimaschutz nicht vergessen werden dürfen! | / VdK

Es könne nicht sein, dass die Bundesregierung ein Maßnahmenbündel gegen den zu hohen CO2-Ausstoß in Deutschland in Angriff nehme, ältere Menschen jedoch außen vor blieben. „Sie dürfen nicht Leidtragende des Klimaschutzes werden!“ Genau dies drohe ihnen jedoch, empörte sich Sing mit Blick auf Rechtslage und Praxis der Vergabe von Immobilienkrediten.

Der VdK-Landeschef monierte die nach wie vor bestehende Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie der Europäischen Union, wonach ein Darlehen innerhalb der statistischen Lebenserwartung des Kreditnehmers zurückzuzahlen sei. Dies treffe insbesondere ältere Menschen hart. Denn sie könnten weder ihr selbstbewohntes Haus oder ihre Eigentumswohnung barrierefrei oder zumindest alten- oder auch pflegegerecht umgestalten, noch die jetzt geforderten energetischen Sanierungen, wie beispielsweise den Ersatz von alten Ölheizungen und alten Fenstern oder Wärmedämmung, vornehmen.

Auch die seitens der Politik angedachte steuerliche Geltendmachung solcher Sanierungen werde der Lebenswirklichkeit von Senioren nicht gerecht, stellte Roland Sing klar. „Von Steuererleichterungen für Klimasanierungen durch private Häuslebauer haben die Älteren rein gar nichts!“ Die Politik in Bund und Land rief der VdK-Landesvorsitzende dazu auf, beim Klimaschutz stets auch an die Rentnerinnen und Rentner und deren nicht so üppigen Renteneinkünfte zu denken. Schließlich seien 21 Millionen Rentner auch 21 Millionen Wähler, so Sing abschließend.

Europawahl am 26. Mai 2019

74 Jahre Frieden, offene Grenzen, Wohlstand

Die Europäische Union ist so allgegenwärtig, dass wir ihre Vorteile oft für selbstverständlich halten. Doch wie sähe unser Leben aus, wenn es die EU nicht gäbe? Eine Kkolumne von der VdK-Landesfrauenvertreterin Carin E. Hinsinger

Landesfrauenvertreterin Carin E.Hinsinger

© Klaus Markl

Wir müssten auf vieles verzichten, wie unbeschwerte Reisen ohne Pass und Visum, verzichten auf die Möglichkeit, überall in der EU zu leben und zu arbeiten oder auch einige Auslandssemester zu absolvieren und so sprachlich und kulturell über den Tellerrand zu schauen.

Die Sozialpolitik ist zwar prinzipiell Sache der Mitgliedstaaten, allerdings unterstützt und ergänzt durch die Europäische Union, die auf einigen Gebieten Mindeststandards festlegt: Zum Beispiel dürfen abhängig Beschäftigte nicht länger als 48 Stunden pro Woche arbeiten und Arbeitsschutzbestimmungen müssen eingehalten werden. Gleiches gilt für die geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung, für gleichberechtigten Zugang zu Bildung und für das Prinzip „Gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit“. Denn die Gleichstellung von Frauen und Männern gehört ebenfalls zu den Grundwerten der EU – nicht zu vergessen der Umweltschutz mit Gewässerschutzbestimmungen und Luftqualitätsrichtlinien sowie einer Plastikstrategie.

Und überall in Europa tragen Frauenbewegungen dazu bei, Solidarität, Gleichberechtigung und Menschenrechte für die Demokratie zu stärken.
Gehen Sie zur Wahl für Europa!

Denn nur gemeinsam können wir den Aufstieg nationalistischer, rechtspopulistischer und egoistischer Kräfte in Europa verhindern – damit ein Leben in Frieden, Sicherheit und gleichberechtigter Teilhabe in allen Lebensbereichen gelingt.

CH / VdK

Neu aufgelegt: VdK-Ratgeber "Pflege geht jeden an"

Neuauflage 2019

Haben Sie schon einmal überlegt, ob Sie irgendwann einen Angehöhrigen pflegen wollen oder sich um Ihn kümmer müssen?
Für viele Menschen ist diese Frage noch weit entfernt, aber für immer mehr rückt sie immer näher.
Diese Broschüre richtet sich an Menschen, die sich vorstellen können, die Pflege eines Angehörigen zu übernehmen, oder die diese Aufgabe bereits übernommen haben.

Unsere Broschüre gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten Fragen der Angehöhrigenpflege.
Sie berücksichtigt alle wesendlichen Neuerungen durch die
Pflegestärkungsgesetze I bis III und informiert über den
reformierten Pflegebedürftigkeitsbegriff sowie über die Plegegrade, die die bisherigen Pflegestufen ersetzen.
Laden Sie hier den kostenlosen VdK-Pflegeratgeber herunter:

Wir machen am 9. Mai einen Ausflug auf die Schwäbische Alb

Imnauer

© Imnauer

Liebe Mitglieder, Freunde, Bekannte und Interessierte,

Firma Reble startet zur Abholung in Steinenbronn und Waldenbuch,

Haltestelle Steinenbronn Alter See 8.15 Uhr
Haltestelle Steinenbronn Kirche 8.20 Uhr
Haltestelle Waldenbuch Hallenbad 8.30 Uhr

10.00 Uhr werden wir bei den IMNAUER MINERALQUELLEN in Bad Imnau zu einer Werksführung erwartet. Danach sind wir zur freien Verfügung im nahegelegenen Haigerloch zur Mittagszeit bis ca. 14.00 Uhr. Im Schlosscafe sind Plätze reserviert. Es gibt kleine Gerichte wie Salate, Pizza, Kaffee, Kuchen sowie tolle Eisbecher. Anschließend ist Zeit für einen kleinen Spaziergang in Haigerloch, Jüdischer Friedhof, ehemalige Synagoge, Atomkeller-Museum, St. Nepomuk-Brunnen auf dem Marktplatz und wenn wir Glück haben sehen wir auch die bekannte Fliederblüte.
Weiter geht es dann nach
Albstadt Lautlingen zu Firma Gebrüder Mey (weltweit tätiger Hersteller von Tag- und Nachtwäsche/Dessous) zum Einkauf geöffnet. Dort haben wir eine Führung im Nähmaschinenmuseum welches die Geschichte der Nähmaschine von der Erfindung bis zu ihrer heutigen Entwicklung aufzeigt – zurück bis zum 18. Und 19. Jahrhundert. 17.45 Uhr werden wir zur Abendeinkehr und einem zünftigen Abschluss des Tages in Wilsingen erwartet.
Unkostenbeitrag pro Person für Busfahrt und 2 Führungen beträgt € 20.00 – Anmeldeschluss 29.4.2019.
Banküberweisung bei der Vereinigten Volksbank ist gleich verbindliche Anmeldung
VdK OV Steinenbronn/Waldenbuch - DE 23 6039 0000 0650 4550 10 - BIC.:GENODES1BBV
Es wird bestimmt wieder ein schöner Ausflugstag, wir freuen uns wenn Sie dabei sind.

VdK-TV unterstützt das Ehrenamt

Logo Internet-TV

Logo Internet-TV© Landesverband Baden-Württemberg

Bundesweit engagieren sich Zehntausende Menschen ehrenamtlich beim Sozialverband VdK. Sie werden auf Ihre Aufgaben gründlich vorbereitet. Auch VdK-TV leistet dazu einen Beitrag.
Auf der Webseite vdktv.de sind mehr als 200 Filme zu sozialrechtlichen- und sozialpolitischen Themen, aber auch zu aktuelle Kampagnen und Aktionen des VdK kostenfrei rund um die Uhr abrufbar.
Die bis zu fünf Minuten langen Beiträge informieren leicht verständlich über wichtige Fragen, beispielweise in den Bereichen Rente, Pflege oder Behinderung.

Die Rentenversicherung erklärt den Rentenpakt

Fragen und Antworten zum "Rentenpakt" der im Januar 2019 in Kraft trat, enthält eine Sonderinformation der Deutschen Rentenversicherung (DRV).Unter
www.deutsche-rentenversicherung.de/rentenpakt kann man sich
über die neuen Haltelinien für Beitragssatz und Rentenniveau, die Verbesserungen für Erwebsminderungsrentner, den Ausbau der Mütterrente sowie über die Entlastung für Geringverdiener informieren.
Auch steht eine kleine Broschüre zum Download bereit, die den Rentenpakt erklärt.
Wer die Gratisbroschüre in Papierform möchte, kann sie telefonisch unter
Tel. (0721) 825-23888 oder per Mailpresse@drv-bw.de bestellen.
Individuelle persönliche Beratung zum Rentenpakt erhalten. Interessierte wohnortnah in den Regionalzentren und Außenstellen der DRV Baden-Württemberg, zudem gibt es das
Gratis-Servicetelefon unter Tel.(0800) 100048024.

Weiter Förderung von " Toiletten für alle "

" Toiletten für alle " sind Rollstuhltoiletten, die zusätzlich mit einer Pflegeliege für Erwachsene, Patientenlifter
und luftdichtverschließbarem Windeleimer ausgestattet sind.Seit drei Jahren fördert das Land Baden-Württemberg als
einziges Bundesland solche Toiletten für schwerbehinderte Menschen mit Inkontinenz. Wie " Rolli-aktiv " , das Infomagazin
des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung kürzlich berichtete, gibt es zwischenzeitlich
39 derartige " Toiletten füe alle " seien in Planung beziehungsweise im Bau.
Weitere Informationen gibt es unter www.toiletten-fuer-alle-bw.de im Internet.

Aktuelle Aktion des Sozialverband VDK
Baden Württemberg e.V.

Tema: " Pflege macht arm "

Auf der Landespressekonferenz (LPK) im Landtag hat der
Sozialverband VDK Baden-Württemberg am 7.Februar seine große Pflegeaktion 2019 "Pflege macht arm" gestartet.
Sie will darauf aufmerksam machen, dass immer mehr pflegebedürftige Menschen,
inbesondere Heimbewohner, wegen der hohen Eigenanteile auf Sozialhilfe angewiesen
sind und am Lebensende zu Taschengeldempfängern werden ....

Plakat zur Aktion "Pflege macht arm"

Plakat zur Aktion "Pflege macht arm"© Sozialverband VdK Baden-Württemberg

Video zur Aktion "Pflege macht arm"

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© Sozialverband VdK Baden-Württemberg

Logo Pflege geht jeden an

Logo Pflege geht jeden an© Landesverband Baden-Württemberg

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  1. Rente für alle | © Sozialverband VdK Deutschland
  2. Änderungen | © Sozialverband VdK Deutschland
  3. 70 Jahre | © Sozialverband VdK Deutschland
  4. Krankenversicherung | © VDK
  5. Höhren | © T-Online
  6. Roland Sing | © VdK/Eibel
  7. Landesfrauenvertreterin Carin E.Hinsinger | © Klaus Markl
  8. Imnauer | © Imnauer
  9. Logo Internet-TV | © Landesverband Baden-Württemberg
  10. Plakat zur Aktion "Pflege macht arm" | © Sozialverband VdK Baden-Württemberg
  11. Logo Pflege geht jeden an | © Landesverband Baden-Württemberg

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