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60 Jahrfeier am 09.06.2007

"Starke Lobby für ältere und sozial benachteiligte Menschen"

VdK Sonthofen Ortsverband feiert sein 60-jähriges Bestehen

Sie zählen zu den VdK-Gründungsmit-gliedern (vorne von rechts): Josef Huber, Hermann Erbersdobler, Johann Lochbihler und Rudolf Erteil.(hinten von rechts) stellv. Vorsitzender Erich Kupp, Kreisvorsitzender Helmut Repsch, 3. Bgm. Eugen Wutz und Vorsitzender Peter Götz nicht auf dem Bild: Leonhard Bröll, Maria Prinz, Josef Stiefenhofer und Horst Weishaupt

Sein 60-jähriges Bestehen feierte der VdK-Ortsverband Sonthofen im Rahmen seiner Jahresversammlung.
VdK-Kreisvorsitzender Helmut Repsch schilderte, wie der Verband nach dem Krieg entstand: In der von Hunger und Not geprägten Zeit bildeten sich kleine Kreise Gleichgesinnter, die versuchten, die ärgste Not zu lindern. Schon damals begann der spätere VdK-Präsident und bayerische Landesvorsitzende Karl Weißhäuptl, ohne Erlaubnis der Militärregierung, Kriegsopfer zu betreuen und auch zu beraten.
Am 29. November 1946 erklärte sich die Militärregierung bereit, den VdK als landesweite Organisation zuzulassen. Die Gründungsversammlung folgte am 4. Dezember. Kurz danach etablierten sich erste Ortsverbände - darunter Sonthofen. Ein Jahr später zählte der VdK bereits 95000 Mitglieder; inzwischen sind es über 520000. Schon wenige Jahre nach Gründung begann der VdK laut Repsch, seine Sozialpolitik nicht nur auf Kriegsopfer zu beschränken, sondern nahm sich auch anderer sozialer Probleme an. Inzwischen sei der VdK der größte Sozialverband Deutschlands und mit die stärkste Lobby für ältere und sozial benachteiligte Menschen.
Auch das Leistungsangebot änderte sich im Lauf der Jahrzehnte: Es reiche heute von Information über Erholung, Gesundheit, Hilfsmittel, Schulungen, Versicherungen bis hin zum Reisedienst, so Repsch. Hervorzuheben ist die Rechtsberatung. Seit Bestehen
habe der VdK rund 202 Millionen Eüro für seine Mitglieder erstritten.
Vize-Kreisvorsitzende Annemarie Bartel und Dritter Bürgermeister Eugen Wutz erinnerten an die Anfänge des Ortsverbandes.

Die Glückwünsche der Stadt und einen Geburtstagsscheck überbrachte Dritter Bürgermeister Eugen Wutz. rechts: Vor¬
sitzender Peter Götz.

Leiter Abtlg. Sozialwesen beim Landratsamt OA Eduard Waibel

Eduard Waibel vom Landratsamt unterstrich die Wichtigkeit des VdK: Anteilnahme und Trösten könnten nur Menschen leisten. Rente sei kein Almosen des Staates, sondern eine redlich verdiente Entgeltung jahrelanger Arbeit, sagte Seniorenbeauftragte Renate Hinz. Ältere und Hilfsbedürftige dürfen nicht zu Bittstellern herabgewürdigt werden.
Rückschau auf das Jahr 2006 hielt Ortsvorsitzender Peter Götz: So be-suchten Vorstand oder Vertreter rund 200 Mitglieder zu Geburtstagen, Jubiläen oder auch wegen Krankheit. Zusammenkünfte gab es im Rahmen von Weihnachtsfeiern, Familien- und Seniorennachmittagen. Einen positiven Kassenbericht gab Andrea Riescher.

Vize Kreisvorsitzende Annemarie Bartel

Diese Mitglieder ehrte der VdK - darunter (vorne, von links) Katharina Ehing, Elsa Grieshammer, Rudolf Floegel, Ursula Berndt und Ursula Schacha. Hinten: Kreischef Repsch; Bürgermeister Wutz, Vorsitzender Götz und Vize Erich Kupp.

Die Gründungsmitglieder Huber Josef, Erbersdobler Hermann, Lochbihler Hans beim geselligen Teil.

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