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Vom und über den VdK-Ortsverband Rostock

Artikel aus der NNN über den Tag der offenen Tür!

Artikel

© aus der NNN

Ab Oktober neues VdK-Büro in Rostock

Rostocker und Bewohner des Landkreises Rostock haben seit Anfang Oktober ein neues Ziel, wenn sie zum Sozialverband VdK Mecklenburg-Vorpommern e.V. wollen. Der Ortsverbandsvorstand um den Vorsitzenden
Klaus-Peter Mergner hat nach langem Suchen und intensiven Bemühungen neue Räumlichkeiten in der Helsinkier Straße 38 im Stadtteil Lütten Klein gefunden.

„Am Mittwoch, dem 23. Oktober 2019, laden wir zu einem Tag der offenen Tür in unsere neue VdK-Anlaufstelle ein. Von 13 bis 16 Uhr stellen wir unseren Verband und die Kampagne Rentefüralle vor und zeigen allen Interessenten unser neues Büro“, kündigt Klaus-Peter Mergner an.
Neben einem Büro ist in dem Objekt auch ein kleiner Veranstaltungsraum vorhanden, sodass künftig für kleinere Anlässe der Ortsverband sich nicht extra anderswo einmieten muss.

Die Sozialrechtsberatungsstelle zieht mit um. Weiterhin werden alle VdK-Aktivitäten in der Hansestadt
an einem Ort gebündelt.
Der VdK in Rostock ist barrierefrei zu erreichen. Wer die öffentlichen
Verkehrsmittel nutzt, sollte mit Straßenbahnen der Linien 1 und 5 bis zu der Haltestelle St. Petersburger
Straße fahren.

Immer am ersten Freitag des Monats von 10 bis 12 Uhr sowie am dritten Dienstag des Monats von 16 bis 18 Uhr bietet der Ortsverband Rostock kostenlose allgemeine Sozialberatungen an. Ab dem 4. Oktober finden diese am neuen Ort statt.

Gritta Flau

SCHLAGWORTE Sozialrechtsberatungstelle Rostock | VdK-Büro Rostock | VdK Ortsverband Rostock | Klaus-Peter Mergner | Tag der offenen TürMitgliederversammlungen der einzelnen Kreis- und Ortsverbände in 2019.

Stellungnahme zu den Missständen in den Sozialverbänden in M-V.
Lesen Sie bitte dazu

https://www.vdk.de/permalink/75918

eingestellt am 13.11.2018

8. Ordentlicher Verbandstag des Sozialverbandes VdK Mecklenburg-Vorpommern e.V. am 10.11.2018
Der Vorstand des Sozialverbandes VdK Mecklenburg-Vorpommern e.V. bleibt im Amt.
Auf dem 8. Ordentlichen Landesverbandstag am Sonnabend, dem 10. November 2018, in Schwerin wurden Dr. Rainer Boldt aus Bützow als Vorsitzendem sowie Kristina Reichert aus Ferdinandshof und Dietrich Raether aus Schwerin als seinen Stellvertretern bei den Vorstandswahlen das Vertrauen der Delegierten für weitere vier Jahre geschenkt. Schatzmeisterin Karin Rosenow aus Parchim und Beisitzerin Monika Gerth aus dem Ortsverband Stralsund ergänzen den VdK-Landesvorstand in Mecklenburg-Vorpommern. 
Gemeinsam setzten sie sich beim höchsten Gremium des Sozialverbandes VdK Mecklenburg-Vorpommern e.V. das Ziel, sich als sozialpolitisches Sprachrohr im Land zu betätigen und den Sozialverband VdK im Nordosten Deutschlands noch bekannter zu machen.

Forderungen an die Landespolitik

Dr. Rainer Boldt, alter und neuer Landesvorsitzender des Sozialverbandes VdK Mecklenburg-Vorpommern, sprach sich in vielerlei Hinsicht für ein sozialpolitisches Umdenken sowohl in der Bundesrepublik als auch im Land Mecklenburg-Vorpommern aus.

So tritt der VdK für die Menschenrechte der Barrierefreiheit und der Teilhabe ein. Die Inklusionsziele an den Schulen im Land wurden immer noch nicht erreicht. „Wir fordern von der Landespolitik, dass Barrierefreiheit und Inklusion schon im Kindeshalter garantiert und schnellstens umgesetzt wird. Nur darüber reden hilft nicht, konkrete Maßnahmen müssen sich endlich bemerkbar machen“, erklärte der Landesvorsitzende Dr. Rainer Boldt.

In einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern, in dem der Anteil der Älteren in der Bevölkerung immer höher wird, muss außerdem in puncto Pflege konsequent weitergedacht werden. „Wir benötigen schnellstmöglich eine Erweiterung der Pflegeinfrastruktur. Ohne genügend Pflegepersonal und -angebote vor Ort bleiben den Menschen nur zwei Optionen – ihre Angehörigen zum Teil weit entfernt unterzubringen oder selbst zu pflegen. Es ist außerdem höchste Zeit, dass pflegende Angehörige, die sich tagtäglich aufopfern, mehr Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten“, sagte Dr. Rainer Boldt auf dem VdK-Landesverbandstag.
Der VdK-Landesvorsitzende erachtet es zudem als fatal, dass immer mehr Senioren darauf angewiesen sind, sich etwas zu ihrer Rente hinzuzuverdienen, weil diese nicht zum Leben ausreicht.
VdK-Prominenz und Gäste aus Politik und von Verbänden

Zu diesem Anlass hatten sich hochrangige Gäste im Konferenzraum der Helios Kliniken Schwerin eingefunden. Neben Vertretern aus sieben VdK-Landesverbänden war auch die VdK-Präsidentin Verena Bentele zum VdK-Landesverbandstag nach Schwerin gekommen.

„Der VdK ist ein Sozialverband in dem sich Ehren- und Hauptamtliche gemeinsam engagieren und für soziale Gerechtigkeit eintreten. Wir konnten bereits Veränderungen in der Sozialpolitik bewirken, sei es bei der Pflegereform oder jüngst beim Rentenpaket, speziell beim Thema Mütterrente. Das zeigt, dass der VdK mit seinen knapp 1,9 Millionen Mitgliedern deutschlandweit etwas bewirken kann“, betonte Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland e.V.. Sie hob außerdem hervor, dass der VdK einen großen Raum und eine Bandbreite für ehrenamtliches Engagement bietet.

Des Weiteren hielten der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dr. Rico Badenschier und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung Stefanie Drese dem VdK-Landesverbandstag Grußworte.
Stefanie Drese erklärte auf dem Landesverbandstag den VdK als wichtigen Ansprechpartner für die Landespolitik. „Der VdK ist ein wichtiger Verbündeter im Kampf für soziale Gerechtigkeit für mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung und für Gleichstellung. Dabei ist er als Interessenvertretung seiner Mitglieder nicht immer bequem. Aber das soll der VdK auch gar nicht sein“, so Stefanie Drese.
Ziel: Den VdK in Mecklenburg-Vorpommern noch bekannter machen

Der alte und neue Landesvorstand des VdK hat sich hehre Ziele auf die Fahnen geschrieben. Mit ganzer Kraft will er dafür eintreten, dass sich auch in den kommenden Jahren der Trend der steigenden Mitgliederzahlen fortsetzt.

Im Vordergrund steht, dass der größte Sozialverband Deutschlands in der nun begonnenen Wahlperiode in Mecklenburg-Vorpommern bekannter wird. „Wir möchten mehr Mitglieder gewinnen. Dabei zielen wir nicht nur auf diejenigen ab, die zu Recht unsere Hilfe in sozialrechtlichen Belangen benötigen, sondern auch auf Menschen, die bereit sind, uns dabei zu unterstützen, dass wir anderen helfen können“, betonte der Landesvorsitzende Dr. Rainer Boldt auf dem Landesverbandstag.
Auszeichnung verdienstvoller Mitglieder

Die Arbeit und das Wirken des Sozialverbandes VdK Mecklenburg-Vorpommern e.V. fußt auf ehrenamtlichem Engagement. Auf dem Landesverbandstag wurden verdienstvolle ehrenamtlich tätige Mitglieder ausgezeichnet. So erhielt Doris Holle aus dem Ortsverband Stralsund die Urkunde für ehrenamtliches Engagement vom VdK-Landesverband. Rosemarie Porath aus dem Ortsverband Boizenburg wurde mit der Ehrenurkunde mit dem Verdienstabzeichen in Silber geehrt. Außerdem erhielt Petra Vick aus dem VdK-Ortsverband Teterow die Ehrenurkunde des Paritätischen für ehrenamtliches Engagement, welche ihr vom Vorsitzenden des Paritätischen Friedrich-Wilhelm Bluschke überreicht wurde.

Gritta Flau

siehe auch:
https://www.vdk.de/permalink/3849

 VdK-Ortsverband Rostock beim 6. Ehrenamtsmarkt
Die große Bedeutung, die ehrenamtlicher Tätigkeit gerade in Mecklenburg-Vorpommern zukommt, ist unumstritten. Dass das freiwillige Engagement zum Beispiel auch für Gesundheitsangebote und Aktionen unerlässlich ist, war nur ein gewichtiger Grund, weshalb die Organisatoren den 5. Familiengesundheitstag zusammen mit dem 6. Ehrenamtsmarkt in Rostock-Lichtenhagen stattfinden ließen.

Unter dem Motto „Du mit uns – wir mit dir“ fanden sich Initiativen und Vereine am 12. September dieses Jahres einen Nachmittag lang im Kolping Begegnungszentrum in der Eutiner Straße ein. Die zahlreichen Besucher steuerten unter anderem den Fachkreis Ehrenamt, den Seniorenbeirat Lichtenhagen, die Verbraucherzentrale an, aber auch den VdK. Der Ortsverband Rostock – vertreten durch Carsten Schersch und Elke Schepull – war an diesem Nachmittag auch mit einem Stand vor Ort.
Ein buntes Rahmenprogramm brachte den Gästen außerdem noch eine ordentliche Portion Unterhaltung. So gaben unter anderem die Kindertanzgruppe „Perlen aus Groß Klein“ und der Chor der Warneminner Utkiekers eine Kostprobe ihres Könnens. Es war ein insgesamt gelungener Nachmittag mit vielen Fragen der Besucher und interessanten Gesprächen.
Carsten Schersch

siehe auch:

https://www.vdk.de/permalink/75886

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 107 Veröffentlicht am 23.11.2016
Schweigen brechen heißt: Mut machen!

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen Aufruf zur Aktion
Wir brechen das Schweigen

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Auch in Deutschland nach wie vor ein aktuelles Thema: Jede dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt. Dabei spielen weder Alter noch Herkunft eine Rolle.
Dennoch wird viel zu oft über Gewalt gegen Frauen geschwiegen. Die Folge: Betroffene Frauen scheuen sich davor, Hilfe zu suchen oder wissen nicht, an wen sie sich wenden können.

Daher rufen Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen , angesiedelt im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, zur bundesweiten Mitmachaktion Wir brechen das Schweigen auf. Unter dem Motto Schweigen brechen heißt... sollen möglichst viele Menschen Position beziehen und zeigen, wie wichtig es ist, öffentlich über Gewalt gegen Frauen zu sprechen.

Für mich persönlich heißt Schweigen brechen vor allem: betroffenen Frauen und auch Männern Mut zu machen Mut, sich Hilfe zu suchen und so ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen , sagt Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig. Als Schirmherrin lade ich jede und jeden dazu ein, mitzumachen und so ein starkes Zeichen zu setzen. Je bekannter die 08000 116 016 wird, desto mehr Frauen können wir einen Weg aus der Gewalt zeigen, so Manuela Schwesig.

Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Unter der Rufnummer 08000 116 016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de können sich Betroffene, aber auch Menschen aus dem sozialen Umfeld der Betroffenen und Fachkräfte beraten lassen , anonym, kostenlos, barrierefrei und in 15 Fremdsprachen.

Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert.

Weitere Informationen zum Beratungsangebot erhalten Sie auf: http://www.hilfetelefon.de.

Weitere Informationen zur Mitmachaktion finden Sie unter:http://www.aktion.hilfetelefon.de.

Auszüge aus einem Artikel der Ostsee-Zeizung vom 14.10.2016 in der Rubrik R a t g e b e r !
Aus Pflegestufe wird ab 2017 ein Pflegegrad
*Begutachtung wird komplex
*Zuschüsse für Pflegeheim geänder

Rostock. Mit Beginn des neuen Jahres wird auch die Begutachtung der Pflegebedürftigen komplett umgestellt. Noch bis Ende 2016 prüfen die Fachleute des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, in welchem Zeitumfang Hilfe bei der Grundpflege sowie im Haushalt benötigt wird. Kommen 90 Minuten Hilfebedarf pro Tag zusammen und entfallen davon mehr als die Hälfte auf die Grundpflege, gibt es die Pflegestufe I.
Für die Stufen II, III sowie für Härtefälle ist ein höherer Zeitaufwand erforderlich. Zusätzlich gibt es die sogenannte Pflegestufe 0 bei erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, zum Beispiel durch Demenz oder psychische Leiden.
Das alles entfällt ab 2017, und der Zeitumfang spielt zumindest bei der Begutachtung keine Rolle mehr. Dann geht es darum, festzustellen, wie schwer die Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder die sogenannten Fähigkeitsstörungen sind.
Zunächst hat der Gesetzgeber sechs Module festgelegt. Konkret geht es um: Mobilität, kommunikative sowie Fähigkeiten der Wahrnehmung, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung einschließlich der Körperpflege.
Bei absehbarer Pflegebedürftigkeit ist rasche Begutachtung ratsam.

Berlin.
Für die rund 800 000 Bewohner von Pflegeheimen in Deutschland wird sich durch die Pflegereform ab Januar 2017 einiges ändern: Bei der Überleitung der heutigen Pflegestufen in Pflegegrade gilt aber die Besitzstandswahrung. Für Pflegebedürftige, die im kommenden Jahr erstmals stationäre Leistungen beziehen, gibt es mitunter niedrigere Zuschüsse der Pflegeversicherung.
Beispielsweise werden bei Pflegegrad 2 den erhalten unter anderem jene mit der heutigen Stufe I ab kommendem Jahr 770 Euro monatlich für stationäre Leistungen gezahlt. Das sind 294 Euro weniger als derzeit. Für den Pflegegrad 3 der entspricht zum Beispiel der Stufe II reduziert sich der Zuschuss um 68 Euro im Monat.
Jene, denen zusätzlich eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz etwa durch Demenz attestiert wurde, machen künftig einen Sprung um zwei Pflegegrade. Die Folge: Es gibt höhere Zuschüsse. Gegenwärtig haben rund 80 Prozent aller Heimbewohner die Pflegestufen I oder II. Wie viele von ihnen eine eingeschränkte All- tagskompetenz haben, ist statistisch bisher nicht exakt erfasst.
Zu beachten ist zudem eine weitere Neuerung, sagt Sylke
Wetstein von der bundesweiten Compass Pflegeberatung. Ab 2017 wird es sogenannte einrichtungseinheitliche Eigenanteile geben. Das heißt, dass bei den Pflegegraden 2 bis 5 innerhalb eines Heimes von allen Bewohnern der gleiche Eigenbeitrag zu überweisen ist.
Bisher zahlen Betroffene mit Pflegestufe I weniger für die Pflegeleistungen als beispielsweise Bewohner mit Stufe III.
Ergibt sich aus der Neuregelung, dass dieser Eigenanteil 2017 höher ausfällt als in diesem Jahr,
übernimmt die Pflegeversicherung die Differenz. Für diese Fälle hat der Gesetzgeber einen sogenannten Bestandsschutz vorgesehen, betont Sylke Wetstein.
Aufgepasst: Der Bestandsschutz gilt nicht für Personen, die erst ab 2017 ins Pflegeheim ziehen!
Diese Pflegebedürftigen müssen die von den Heimen individuell errechneten Eigenanteile komplett selbst zahlen, sofern nicht das Sozialamt einspringt. Möglicherweise fällt dann zumindest der Preisvergleich der Pflegeheime leichter als gegenwärtig.
aufnahme sowie der Ausscheidung, Umgang mit krankheitsbedingten Anforderungen und die Gestaltung des Alltagslebens.
Für jedes Modul gibt es eine verschiedene Zahl von Kriterien. Das Modul 1 Mobilität beispielsweise umfasst fünf Kriterien, die vom Positionswechsel im Bett bis zum Treppensteigen reichen. Bei Modul 4 Selbstversorgung sind es 13 Merkmale! Insgesamt kommen bis zu 64 Kriterien zusammen!
Je nach Maß der Beeinträchtigung werden für jedes Kriterium begründete Punktewerte vergeben: Null Punkte bedeutet keine Beeinträchtigung, vier Punkte sind bei umfassenden Beeinträchtigungen möglich.
In der Folge werden die Punkte jedes Moduls addiert und gewichtet. Die Mobilität fließt zum Beispiel mit zehn Prozent in die Endwertung ein, die Selbstversorgung mit 40 Prozent. Der Grad der Pflegebedürftigkeit richtet sich schließlich nach den Gesamtpunktwerten: Den Pflegegrad 1 erhält man, wenn der Gutachter zwischen 12,5 bis unter 27 Punkte errechnet. Für den Pflegegrad 2 sind beispielsweise 27 bis unter 47,5 Punkte nötig.
Dieses komplizierte Verfahren wird erst ab 2017 praktiziert. Wer in diesem Jahr pflegebedürftig wird, muss sich dem nicht unterwerfen! Die Pflegestufen werden automatisch und ohne neue Begutachtung in Pflegegrade gewandelt.

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Interview C.Schersch© NNN

Nachstehender Link zeigt Ihnen ein Interview mit unserem Mitglied Carsten Schersch in der NNN vom 18.08.2016 zum Thema Inklusion .
Zum Lesen einfach den Link öffnen.

https://pocket.co/sMf5B2

Auszug aus dem VdK-Newsletter , Februar 2016
Medizinische Reha kann ab April jeder Arzt verordnen.

Ab April wird das bisherige zweistufige Antragsverfahren vereinfacht
Die Verordnung von medizinischer Rehabilitation wird in Zukunft deutlich einfacher. Das viel kritisierte zweistufige Antragsverfahren der gesetzlichen Krankenversicherung wird damit abgeschafft. Die Änderungen treten zum 1. April 2016 in Kraft.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die entsprechend überarbeitete Reha-Richtlinie beschlossen. Der G-BA, in dem der Sozialverband VdK als Patientenvertretung mit berät, ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für mehr als 70 Millionen Versicherte und legt damit fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der GKV erstattet werden.
Ab April können Ärzte medizinische Rehabilitationsleistungen direkt auf einem Formular verordnen. Bisher mussten sie auf einem extra Formular vor der eigentlichen Verordnung prüfen lassen, ob die gesetzliche Krankenversicherung leistungsrechtlich zuständig ist. Diese Prüfung ist dann nicht mehr vorgeschrieben.
Zudem kann künftig jeder Arzt eine medizinische Reha verordnen. Bisher durften das nur jene Mediziner, die über eine rehabilitationsmedizinische Qualifikation und damit eine extra Genehmigung verfügten. Für Patienten ist dies eine Verbesserung, denn sie können die Reha nun auch von ihrem Hausarzt verordnet bekommen.
Patienten wünschen sich schon lange einen schnellen und unbürokratischen Zugang zu Rehabilitationsmaßnahmen, vor allem auch aus der ambulanten Versorgung. Daher ist es gut, dass die Rehabilitationsrichtlinie endlich dahingehend überarbeitet wurde, begrüßt VdK-Präsidentin Ulrike Mascher die Änderung.
Die Vereinfachung im Antragsverfahren sagt jedoch nichts darüber aus, ob die Reha von der Krankenkasse bewilligt wird. Generell gebe es viel zu wenig ambulante, wohnortnahe Reha-Angebote. Die Krankenkassen stellen die Rehabilitationsfähigkeit gerade älterer Patienten häufig in Frage und lehnen den Reha-Antrag ab, so die VdK-Präsidentin. In knapp 70 Prozent der Fälle hätten die Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) eine Reha-Eignung verneint. Nur etwa jeder fünfte Antrag auf eine Reha wird bewilligt. Bei einer Absage hat man einen Monat Zeit, Widerspruch einzulegen. Der VdK rät, auf jeden Fall auf einen schriftlichen Bescheid zu bestehen und eine mündliche Absage nicht zu akzeptieren. Der Sozialverband VdK ist seinen Mitgliedern behilflich, Widerspruch einzulegen.
Auch die 2007 eingeführte mobile geriatrische Rehabilitation habe immer noch Modellcharakter und komme in der Regelversorgung kaum vor. Der Gesetzgeber sei aufgefordert, der Rehabilitation angesichts des steigenden Lebensalters und der immer längeren Lebensarbeitszeit künftig die Bedeutung zu sichern, die ihr zukomme. Denn Rehabilitation trägt wesentlich dazu bei, drohende Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder wenigstens hinauszuzögern.

Auszug aus dem VdK-Newsletter , Januar 2016.
Die Kampagne des Sozialverbands rüttelt wach . Vielfältige Mitmach-Möglichkeiten: Barriere-Melder, Aktionsmaterial und mehr
Zum Mond fliegen. Keine große Sache. Mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator Zug fahren. Ein Problem. Widersprüche wie diese thematisiert die VdK-Kampagne Weg mit den Barrieren! 2016. Sie machen deutlich: Die Menschen haben Unmögliches möglich gemacht, schaffen es aber nicht, dringend Nötiges umzusetzen. Nämlich Barrieren einzureißen, die allen Menschen im Weg sind. Werden Sie Teil der VdK-Kampagne und machen Sie auf Hürden im Alltag aufmerksam!
Knallgelb, modern, klar: Das Erscheinungsbild der VdK-Kampagne Weg mit den Barrieren! hat Signalwirkung. Unsere Forderungen machen stutzig, sind leicht verständlich und gehen vor allem jeden etwas an. Das verdeutlichen schlichte Grafiken und Illustrationen auf beeindruckende Weise. Sie bringen auf den Punkt: Barrierefreiheit ist für alle Menschen komfortabel, für jeden Dritten notwendig und für jeden Zehnten unentbehrlich.

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Vier Plakatmotive stellen die Unzulänglichkeiten der Gegenwart in Kontrast zu herausragenden Leistungen der Menschheit dar: Schon immer haben wir Menschen Grenzen überschritten und Herausragendes geleistet. Wir erkunden das Weltall, erklimmen die höchsten Berge, vollbringen technische Wunder, sind mit der ganzen Welt vernetzt ! Warum scheitern Menschen im Rollstuhl dann bis heute an Stufen und Schwellen! Und warum können Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung Internet und Fernsehen nicht uneingeschränkt nutzen! Wir sollten weiter sein! Es ist höchste Zeit, unseren Ehrgeiz und Erfindungsreichtum für etwas einzusetzen, was Millionen Menschen brauchen und allen nutzt. Das ist die Grundidee der VdK-Kampagne.
Egal ob Menschen mit oder ohne Behinderung, Eltern mit kleinen Kindern, Senioren, Politiker oder Unternehmer: Wir wollen möglichst viele Menschen in der ganzen Republik auf die Kampagne aufmerksam machen. Mit vielfältigen Aktions- und Infomaterialien können Sie unsere Botschaft verbreiten.

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Mitmachen ist einfach.
Mitmachen ist einfach: Wer eine Barriere entdeckt, trägt den Ort in die interaktive Karte auf der Internetseite www.weg-mit-den-barrieren.de ein. Damit sich die Karte schnell füllt, sind alle VdK-Aktiven gefragt. Erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten von der Aktion. Wer ein Smartphone hat, hat es besonders leicht: Barriere direkt vor Ort eintragen und gleich ein Foto davon hochladen.
Jede unüberwindbare Schwelle ist eine zu viel. Besonders ärgerlich sind aber Barrieren bei Einrichtungen, Veranstaltungen und Dienstleistungen, die öffentlich zugänglich und für das tägliche Leben vieler Menschen wichtig sind. Das können Treppen und fehlende Orientierungshilfen in Bürgerämtern, Banken oder Supermärkten sein, ungeeignete Verkehrsmittel und eingeschränkte Servicezeiten am örtlichen Bahnhof. Über bauliche Hürden hinaus sind auch nicht barrierefreie Onlineportale und Hotlines, die bundesweit verfügbar sind, unbedingt erwähnenswert.
Packen wir es an.
Besonders im Blick haben wir die Barrieren, für die die öffentliche Hand die Verantwortung trägt. Denn rücken diese Barrieren ins Interesse der Öffentlichkeit, gerät die Kommune in Erklärungsnot und steht unter Zugzwang.
Denken Sie auch daran, Ihre eigenen Kommunikationswege zu nutzen: Ihre Webseite, den Facebook-Account, Newsletter und Informationsschreiben. Gemeinsam schießen wir Barrieren auf den Mond und machen die Erde für alle zugänglich!

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.weg-mit-den-barrieren.de

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Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts beschlossen.
Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts beschlossen. Das derzeit geltende Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) definiert Barrierefreiheit und verpflichtet Träger öffentlicher Gewalt, insbesondere Bundesbehörden, zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und zur Barrierefreiheit. Es enthält unter anderem Regelungen zur Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr, zum Recht auf Verwendung von Gebärdensprache und anderen Kommunikationshilfen, zur Gestaltung von Bescheiden und Vordrucken, zur barrierefreien Informationstechnik, zum Verbandsklagerecht und zur beauftragten Person der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.
Dazu erklärt die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles:
In diesem Jahr wollen wir die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nachhaltig stärken und verbessern. Den Auftakt bildet die Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes. Das Gesetz wird vor allem für mehr Barrierefreiheit sorgen und mögliche Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen in der öffentlichen Verwaltung weiter abbauen. Menschen mit Behinderungen sollen in der Mitte unserer Gesellschaft selbstbestimmt und gleichberechtigt leben können.
Um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen weiter zu verbessern und die Wirkung des Gesetzes zu erhöhen, wird das geltende Recht nun auch unter Berücksichtigung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) weiterentwickelt und wirksamer ausgestaltet. Es wird an gesellschaftliche und technische Entwicklungen angepasst. Grundlage der Novellierung ist die UN-BRK. Die Ergebnisse der 2013 bis 2014 durchgeführten Evaluation des BGG fließen ebenfalls ein.
Zu den Schwerpunkten der Novellierung des BGG zählen insbesondere:
Die Anpassung des Behinderungsbegriffs des BGG an den Wortlaut der UN-BRK. Dieser neue Behinderungsbegriff ist nicht mehr vorwiegend defizitorientiert. Er beschreibt Behinderung als das Ergebnis von Beeinträchtigungen in Wechselwirkung mit Barrieren, die umwelt- oder einstellungsbedingt sind, und rückt das Ziel der Teilhabe an den verschiedenen Lebensbereichen zentral in den Vordergrund. Auch der UN-BRK liegt dieses moderne Verständnis von Behinderung zugrunde.
Verbesserungen beim Benachteiligungsverbot. Dass BGG regelt bereits, dass Träger öffentlicher Gewalt Menschen mit Behinderungen nicht benachteiligen dürfen. Entsprechend der UN-BRK wird nun ergänzt, dass die Versagung angemessener Vorkehrungen für Menschen mit Behinderungen eine Benachteiligung im Sinne dieses Gesetzes ist. Angemessene Vorkehrungen sind Maßnahmen, die im Einzelfall geeignet und erforderlich sind, um zu gewährleisten, dass ein Mensch mit Behinderung gleichberechtigt mit anderen alle Rechte genießen und ausüben kann, und die Träger öffentlicher Gewalt nicht unverhältnismäßig oder unbillig belasten. Angemessene Vorkehrungen können ganz unterschiedliche Dinge sein, z.B. die Hinzuziehung einer Gebärdensprachdolmetscherin oder eines -dolmetschers, die Bereitstellung einer barrierefreien PDF-Datei oder auch eine bauliche Veränderung.
Verbesserungen der Barrierefreiheit innerhalb der Bundesverwaltung in den Bereichen Bauen und Informationstechnik.
Neubauten und größere Um- und Erweiterungsbauten (ab 2 Mio. Euro) des Bundes sollen bereits seit Inkrafttreten des BGG im Jahr 2002 barrierefrei gestaltet werden. Baumaßnahmen, die dieses Ausgabenvolumen nicht erreichen, sind davon bislang nicht umfasst. Künftig sollen auch im Rahmen "kleiner" Baumaßnahmen zugleich Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit durchgeführt werden. Mit dieser Regelung werden Bundesgebäude sukzessive im Zuge ohnehin anstehender Baumaßnahmen barrierefrei gestaltet und die Barrierefreiheit des Bundes vorangetrieben.
Die Internetauftritte und -angebote der Bundesbehörden sind bereits nach dem geltenden BGG grundsätzlich barrierefrei zu gestalten. Nun werden Regelungen für ein barrierefreies Intranet und eine barrierefreie Vorgangsbearbeitung für Beschäftigte des Bundes ergänzt. Dies ist mit Blick auf die wachsende Digitalisierung der Arbeit und vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung erforderlich.
Die Stärkung der Leichten Sprache. Die Bundesbehörden sollen Informationen vermehrt in Leichter Sprache bereitstellen. Ab dem Jahr 2018 sollen sie Menschen mit geistigen Behinderungen Bescheide auch in Leichter Sprache kostenfrei erläutern. Die Regelungen des BGG zur Leichten Sprache finden entsprechende Anwendung im Sozialverwaltungsverfahren und bei der Ausführung von Sozialleistungen.
Leichte Sprache ist eine besonders leicht verständliche Sprache. Sie unterliegt Regeln, die z.B. die Wortwahl, Grammatik und Textgestaltung betreffen. Unter anderem sollen möglichst einfache Wörter verwendet werden. Sätze sollen kurz und einfach aufgebaut sein. Durch Leichte Sprache erhalten Menschen mit geistigen Behinderungen einen Zugang zu Informationen - ganz ohne fremde Hilfe. Zugang zu Informationen zu haben ist zugleich Grundlage für eine selbstbestimmte Teilhabe. Die Leichte Sprache ist bereits in der Barrierefreien-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) rechtlich verankert.
Die Unterstützung der Umsetzung von Barrierefreiheit durch die Bundesfachstelle für Barrierefreiheit, die bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See errichtet werden soll. Sie soll zur Verbesserung der Barrierefreiheit beitragen, indem sie Behörden bei der Umsetzung von Barrierefreiheit berät und unterstützt. Darüber hinaus kann sie auch weitere Akteure, wie die Wirtschaft, in Fragen der Barrierefreiheit beraten und unter anderem zur Bewusstseinsbildung beitragen.
Die Einrichtung einer Schlichtungsstelle bei der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und Einführung eines Schlichtungsverfahrens zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten nach dem BGG. Wer der Ansicht ist durch eine Bundesbehörde, in einem Recht nach dem BGG verletzt zu sein, kann sich an die Schlichtungsstelle wenden. Daneben wird Verbandsklagen nach dem BGG künftig ein Schlichtungsverfahren vorgeschaltet.
Die finanzielle Förderung der Partizipation von Verbänden von Menschen mit Behinderungen, insbesondere von Selbstvertretungsorganisationen, durch das BMAS. Die Förderung erfolgt zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Gestaltung öffentlicher Angelegenheiten. Dafür stehen für dieses Jahr Haushaltsmittel in Höhe von anteilig 500.000 Euro und ab 2017 in Höhe von einer Million Euro jährlich zur Verfügung. Gefördert werden können z.B. Verbesserungen der technischen Infrastruktur, Fortbildungen, Nachwuchsförderung und Ausgleiche für behinderungsbedingte Mehrbedarfe, also z.B. Kosten für Kommunikationshilfen, die im Rahmen der Wahrnehmung von Aufgaben für die Organisation von Menschen mit Behinderungen erforderlich sind.
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