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Ausflug 2018 Wien

VdK Reise nach Klosterneuburg bei Wien vom 27.5. bis 03.06.2018
Gut gelaunt starteten 47 VdKler in Richtung Österreich, Ziel der 8-Tagesreise war dieses Mal Klosterneuburg bei Wien. Die Anreise verlief staufrei und planmäßig, sodass wir entspannt die Zimmer im Hotel Anker beziehen konnten.

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unterwegs beim Frühstück© gf

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Hotel Ankr in Klosterneuburg© gf

Am Montag starteten wir dann als erstes mit der Rathausführung in Wien. Der Lifeball, - ein alljährliches Megaevent im Wiener Rathaus - wurde bereits vorbereitet, trotzdem konnten wir dank der Beziehungen von Hildegard Filsinger das prachtvolle Rathaus Wiens besichtigen. Elisabeth Sauter, die uns das Rathaus zeigte, kommt aus demselben Ort wie Hildegard Filsinger und ist bereits seit über 30 Jahren in der Wiener Stadtinformation. Nach einer kurzen Begrüßung führte sie uns die Feststiege des Rathauses hinauf zu den prachtvollen Sitzungs- und Festsälen im Rathaus. Wir kamen auch am über 100 Jahre alten „Paternoster“ vorbei, den einige VdKler natürlich sofort ausprobieren mussten. Interessant und lebhaft wurden uns die Geschichte und das politische Umfeld des Wiener Rathauses vermittelt und bevor es mit der Stadtrundfahrt weiterging, waren alle mit Informationsmaterial und Broschüren, samt „Sackerl“ versorgt.

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Die Gruppe im Treppenhaus des Wiener Rathauses© gf

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Lis Sauter in Aktion© gf

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Im Prunksaal des Wiener Rathauses© gf

Während der Stadtrundfahrt bekamen wir die Sehenswürdigkeiten entlang der Ringstraße gezeigt, fuhren am Prater mit seinem bekannten Riesenrad vorbei bis zur Donau. Weiter gings dann zum Schloss Belvedere. Hier wurde ein kurzer Zwischenstopp eingelegt und wir konnten das Schloss umrunden und Schloss und Gärten und die schöne Aussicht bestaunen. Die Fortsetzung der Rundfahrt führte uns vorbei am Karlsplatz, der Oper und dem Parlament zum Burgtheater. Von dort ging es zu Fuß weiterer. Wir bestaunten die herrliche Rosenpracht im Volksgarten, spazierten vorbei am Elisabethdenkmal über den Heldenplatz zur Hofburg. Wir durchquerten den Kohlmarkt und die bekannte Wiener Einkaufsstraße den Graben und erreichten dann den „Steffel“, so nennen die Wiener liebevoll die Kirche St. Stefan. Hier wurden wir für 3 Stunden in die Stadt entlassen. Jetzt konnte jeder nach Herzenslust bummeln und die Wiener Kaffeehäuser ausprobieren.

im Garten von Schloß Belvedere

Schloß Belvedere© gf

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Am Eingang zur Hofburg© gf

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An der Pestsäule© gf

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am Stefansdom© gf

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müde warten wir am Schwedenkai auf den Bus© gf

Am Dienstag ging es wieder nach Wien Dieses Mal ins österreichische Parlament, das zurzeit in den Redoutensälen (Schauplatz des Wiener Kongresses) der Hofburg untergebracht ist, da das historische Parlamentsgebäude renoviert wird. Wir bekamen einen Einblick in die Arbeit der österreichischen Parlamentarier und eine Gruppe wurde von einer Kärntner Abgeordneten persönlich begrüßt. Die Mittagszeit wurde wieder in der Stadt verbracht bevor am Nachmittag die Hofburg auf dem Programm stand. Mit einem Audioguide ausgestattet konnte jeder in seinem Tempo die Silberkammer, das legendäre Sissi Museum und die Kaiserappartments in der Hofburg anschauen.

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im österreichischen Parlamenmt© gf

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in einem Wiener Cafe© gf

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in der Silberkammer der Hofburg© gf

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ein schöner Tag in Wien klingt aus© gf

Am dritten Tag kehrten wir Wien den Rücken und machten uns auf nach Melk. Heute war auch Katrin, die Tochter der Filsingers mit an Bord. Sie studiert gerade in Wien und verbrachte einen Tag mit uns. Im Benediktiner-Kloster Stift Melk besichtigten wir das interessante Sitftsmuseum in den Kaiserzimmern. Unter dem Thema „Unterwegs von Gestern ins Heute – Stift Melk in Geschichte und Gegenwarten“ wurden wir durch die abwechslungsreich gestalteten Räume mit verschiedenen Licht und Video-Installationen geführt und gelangten schließlich durch den prächtigen Marmorsaal über die Altane, einen Verbindungsbalkon mit wunderschönem Ausblick, in die Bibliothek. Der Höhepunkt, die prunkvolle barocke Stiftskirche, konnte anschließend selbstständig besichtigt werden. Andacht sollte gehalten werden und entsprechend ließen es sich die Vdkler nicht nehmen, ein Marienlied anzustimmen.

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aufmerksame Zuhörer bei der Führung im Stift Melk© gf

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auf dem Balkon des Stifts Melk© gf

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auf dem Altan von Stift Melk© gf

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auf dem Rückweg zum Bus© gf

Auch die 15-Minütige Mittagsandacht der Benediktinermönche wurde von einigen besucht, bevor die Fahrt weiterging entlang der Donau durch die herrliche Wachau nach Krems. Hier wurde die Mittagszeit verbracht und es war ausreichend Zeit den historischen Stadtkern von Krems zu erkunden und durch die Stadt zu bummeln. Am Nachmittag wurden wird dann bei Bailoni, einer der bekanntesten Marillendestillieren der Wachau, bereits erwartet. Sichtlich von seinem Produkt begeistert präsentierte uns der Hausherr selbst sein Familienunternehmen und erklärte uns an den verschiedenen Orten der Brennerei, wie aus den frisch geernteten Marillen schließlich das edle Destillat hergestellt wird. Natürlich durfte der edle Tropfen dann auch verkostet werden, und so manch Hochprozentiges wanderte in die Taschen der Vdkler.

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in der Stadt Krems© gf

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auf in die Marillenbrennerei Bailoni© gf

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in der Brennerei© gf

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Gedränge beim Verkosten und Einkaufen© gf

Am Donnerstag blieben wir in Klosterneuburg. Vormittags war Gelegenheit, den Gottesdienst in der nur wenige Meter vom Hotel entfernten barocken Stiftskirche zu besuchen und anschließende an der Fronleichnams-Prozession teilzunehmen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen besichtigten wir bei der „Habsburger Führung“ die Prunkräume des Stifts Klosterneuburg. Wiederum konnten wir bestaunen, welche Prachträume in einem „Stift“ für die ehemalige Kaiserfamilie bereitgehalten wurden. Der Nachmittag und Abend wurde dann im Heurigen verbracht. Beim „Kerbl“ schmeckte den Vdklern sowohl der Wein als auch das Essen und die Aussicht von der Terrasse aus über Klosterneuburg und Wien wurde bis in die Abendstunden genossen.

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Fronleichnamsmesse in der Stiftskirche Klosterneuburg© gf

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Stift Klosterneuburg© gf

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die kaiserlichen Prunkräume im Stift© gf

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Blick von der Besenwirtschaft auf Klosterneuburg© gf

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im Heurigen© gf

Das Burgenland stand am Freitag auf dem Programm. Eisenstadt und das Schloss Esterhazy mit dem Haydnsaal waren das Ziel. Auch hier erhielten wir eine lebendige Führung durch das Schloss, in dem Josef Haydn lange gewirkt hat und anschließend war ausreichend Zeit durch Eisenstadt mit seiner schönen Innenstadt zu bummeln oder die Bergkirche mit dem Kalvarienberg und auch Grablege von Josef Haydn zu besuchen.

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Schloß Esterhazy in Eisenstadt© gf

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der Haydn-Saal im Schloß Esterhazy© gf

Nach der Mittagspause fuhren wir zur Gedenkstädten des Paneuropäischen Picknicks. Direkt an der Verbindungsstraße St.Margarethen-Sopronk?hida, an der Staatsgrenze - aber schon wenige Meter auf ungarischem Gebiet, befindet sich diese Gedenkstätte sowie ein kleines Freilichtmuseum, das an die Ereignisse im August 1989 erinnert. Damals fand dort an der Ungarisch-österreichischen Grenze eine Friedensdemonstration, das sogenannte "Paneuropäischen Picknick" statt. Dabei sollte ein Grenztor symbolisch geöffnet werden. Fast 700 DDR-Bürger nutzten damals die kurze Zeit, in der die Grenze geöffnet war und flüchteten sich nach Österreich. An dieser Gedenkstätte spürten wir Geschichte hautnah. Fast 30 Jahre nach den Ereignissen konnte quasi der Beginn der Wiedervereinigung Deutschlands beeindruckend in Erinnerung gerufen werden.

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der Grenzübergang Österreich/Ungarn© gf

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Gedenkstätte© gf

Oberhalb der Freilichtbühne „Steinbruch St. Margarethen“ warfen wir dann einen kurzen Blick über den Neusiedler See und fuhren anschließend an den See nach Rust. Der schöne Weinort ist nicht nur für seine Weine gekannt, hier brütet fast auf jedem Haus ein Storchenpaar, was vom Garten- Café aus bei Kaffee und Kuchen ordentlich bestaunt wurde.

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Blick zum Neusiedler See© gf

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Rust am Neusiedler See© gf

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Tagesausklang vor dem Hotel Anker© gf

Am letzten Tag wurden wir quer durch den Wienerwald nach Baden bei Wien kutschiert. Baden liegt am Rand des Wienerwalds und war einst kaiserliche Sommerresidenz, wo lange zuvor auch schon die Römer in Schwefelquellen badeten und zieht heute Jung und Alt mit ihrem eleganten Flair in Bann. Hier befindet sich auch die Kaiserliche Hofbackstube direkt im Zentrum der Stadt. Und genau dort im Kaiserhaus Badens wurden wir bereits von Herwig Gasser erwartet. Er präsentierte uns auf sehr unterhaltsame und amüsante Weise die „Kaiserschmarren-Show“. Mit seiner Assistentin Jenny bereitete er für uns die typisch österreichische Köstlichkeit, den Kaiserschmarren zu und erklärte dabei ausführlich sämtliche Kniffe und Besonderheiten. Bei der anschließenden Verkostung mit leckerem Zwetschgenröster konnte jeder den „Schmarrn“ probieren und es gab sogar Nachschlag. Emsig wurde das bereitgestellte Rezept eingesammelt, damit die Mehlspeise daheim nachgekocht werden kann.

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kaiserlicher Hofbäcker© gf

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kaiserschmarreninteressierte Damenwelt© gf

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so sieht ein echter Kaiserschmarren aus© gf

Gut gesättigt und mit einem Stadtplan ausgestattet konnte jetzt nach Herzenslust durch Baden gebummelt werden. Die Rückfahrt zum Hotel führte uns durch Grinzing, den bekannten Wiener Heurigenort über die Höhenstraße zum Kahlenberg, dem Hausberg von Wien. Hier verabschiedeten wir uns bei einem herrlichen Blick über die Stadt und bei einer letzten Tasse „Melange“ oder „Braunem“ von Wien. Vom Hotelier wurde vor dem Abendessen zu Abschied noch ein Gläschen Sekt serviert und dann hieß es auch schon wieder Koffer packen.

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in Baden bei Wien© gf

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Geburtstage gabs auch zu feiern© gf

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Blick vom Kahlenberg auf Wien© gf

Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt.
Hildegard Filsinger

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