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SCHLAFAPNOE

Atemstillstände im Schlaf

  • Schlafen Sie gut?

Können Sie tief und ruhig schlafen? Wachen Sie erholt und frisch auf? Starten Sie gestärkt in den neuen Tag?

Leider klagen immer mehr Menschen über Schlafstörungen. Eine mögliche Ursache dafür ist die Schlafapnoe, eine Erkrankung mit schlimmen folgen.

  • Schlafapnoe erkennen

Häufiges Aufwachen, unruhiger Schlaf, am Morgen wie gerädert, tagsüber ständig müde und gereizt sein. Leistungsschwäche, Konzentrationsprobleme und ein unbändiger Einschlafzwanz (Sekundenschlaf) machen das Leben schwer und erhöhen das Unfallrisiko. Die Nachtruhe wird meistens durch lautes Schnarchen gestört. Das stellt auch die Partnerschaft vor Probleme.
Diese Symptome könnenn auf heufige und sehr lange Atemstillstände (Apnoen) zurückgehen, die im Schlaf vorkommen.
Beängstigend sind lange Atempausen mit Schweißausbrüchen. Eine gründliche Untersuchung beim Facharzt ist dringend erforderlich. Langzeit- und Spätfolgen können dramatisch sein, wenn man die tückische Krankheit "Schlafapnoe" nicht ernst nimmt.
Beim Fachverband "Schlafapnoe/Atemstillstand" im Sozialverband VdK erhalten Sie Informationen, Rat und Anschriften von Fachärzten!

  • Schlafapnoe behandeln

Zunächst wird der Schlaf des Patienten beobachtet, damit eine verlässliche Diagnose möglich ist. Das Geschieht entweder bequem daheim mit einer ambulanten "Schlaf-Messung" (Recorder) oder im Schlaflabor, wo über Nacht umfassende Daten ermittelt werden.
Nach der der medizinischen Auswertung empfiehlt der Schlaflaborarzt - im Falle einer Erkrankung - geeignete und erforderliche therapeutische Maßnahmen.
Eine mögliche und anerkannte Therapieform gegen Atemstillstände, die auf eine erschlaffte Rachenmuskulatur zurückgehen, ist zum Beispiel die "Unterstützung" der oeberen Atemwege mit "Luftdruck". Ein Gerät stellt auch im Schlaf die kontinuierliche Versorgung mit Atemluft sicher - die sogenannte nCPAP-Therapie.

  • Unbehandelte Schlafapnoe - dramatische Folgen

Die medizinische Behandlung einer Schlafapnoe ist erforderlich - ohne wenn und aber.
Die gesundheitlichen Probleme durch Atemstillstände fähren nicht selten zu gravierenden Spätfolgen.
Unzureicehnder Schlaf und kaum Tiefschlaf, Belastung des Organismus durch andauernde Weckreaktionen, der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt übermäßig ab - all diese Faktoren bewirken Mangelerscheinungen und sind Dauerstress für den Körper.
Schädigungen des Gehirns, des Herz- und Kreislaufsystems, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, Depressionen und Herzrythmusstörungen sind mögliche Folgeerkrankungen. Manche Betroffene sind übergewichtig, was die gesundheitlichen Probleme noch verstärkt.
Nicht selten treten mehrere Erkrankungen zusammen auf und erfordern eine zielgerichtete individuelle und auf die Erkrankungen abgestimmte Behandlung.

  • Wer hilft mir? Was hilft mir? Selbsthilfe tut gut!

Der Schreck sitzt tief: Plötzlich chronisch krank! Medikamente für unbestimmte Zeit einnehmen, Therapien ein Leben lang anwenden. Die Krankheit selbst ist immer noch wenig bekannt, viele Fragen sind offen.
Der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe ist in dieser Situation ideal: Man kann Fragen stellen, die Erfahrungen Betroffener hören und davon profitieren, gegenseitig Tipps und Unterstützung geben, Vor- und Nachteile von Behandlungen oder Probleme mit bestimmten Therapieformen in aller Ruhe besprechen.
Unter dem Dach des Sozialverbands VdK haben sich bundesweit bereits viele "Selbsthilfegruppen Schlafapnoe/Atemstillstand" gegründet und zusammen geschlossen. Der VdK-Fachverband ist der mit Abstand größte Zusammenschluss von Betroffenen und Selbsthilfegruppen.
Bei den Gruppenstreffen in den Regionen steht die Zeit zur freien Aussprache hoch im Krus. Danben gibt es Vorträge, Infos zu medizinischen Aspekten und dem Sozialrecht: Schließlich haben chronisch Kranke mitunter Probleme am Arbeitsplatz oder mit der Krankenkasse.

  • Hilfe in der Selbsthilfegruppe

Eine bessere Lebensqualität für die Betroffenen - das ist ein wichtiges Ziel der Selbsthilfearbeit. Daneben spielen Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Rolle. Nur wer die Symptome der Schlafapnoe kennt und rechtzeitig richtig behandelt wird, kann sich vor den Spätfolgen einer unerkannten Erkrankung schützen.
Informierte Betroffene sind mündige Patienten: Selbsthilfe stärkt kranke Menschen. Das zahlt sich aus beim Arztbesuch, bei der Krankenkasse, beim Versorgungsamt oder im Krankenhaus. Selbsthilfe ist auch wichtig bei den neuen Programmen für chronisch kranke Menschen (Disease-Management-Programme).
Wir beraten Hersteller bei der Verbessung von Therapiegeräten und anderen Produkten. Wir testen und beurteilen Therapieverfahren, damit sich für die Erkrankten etwas zum Besseren bewegt. Die angesprochene nCPAP-Therapie mit dem Atemgerät führt zu besonderen Problemen. Wir leisten uns gegenseitig Unterstützung.

Es gibt Ansprechpartner der VdK-Selbsthilfe-gruppen "Schlafapnoe/Atemstillstand" auch in Ihrer Nähe. Nehmen Sie Kontakt auf und besuchen Sie ein Gruppentreffen!

  • Ihre Selbsthilfegruppe - Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Sozialverband VdK
Regionalgeschäftsstelle
Bleichwiesenstrasse 1/1
78315 Radolfzell
Telefon: 07732 923631
p.mauch@vdk.de

VdK-Fachverband Schlafapnoe/
Chronische Schlafstörungen
Wurzerstrasse 4 a - 53175 Bonn
Telefon 0228 - 82093-0
Telefax 0228 - 82093-46
e-mail: info-schlafapnoe@vdk.de
www.vdk-schlafapnoe.de

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