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Willkommen beim VdK - Ortsverband Pfaffenhofen

Auch 2021 ist der VdK wieder gerne für Sie da.
Wir freuen uns schon auf persönliche Begegnungen mit Ihnen im neuen Jahr.

Achten Sie auf sich, und bleiben Sie gesund!

Ihr VdK-Ortsverband}

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Pflegestudie des VdK Bayern.

Teilnehmen können auch nicht Mitglieder

Sehr geehrte VdK-Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

in der Corona-Krise wird es deutlicher denn je: Die häusliche Pflege ist am Limit. Was brauchen Pflegebedürftige, um so lange und so gut wie möglich zu Hause leben zu können? Welche Unterstützung benötigen Angehörige, um diese Situation zu meistern? Zur Beantwortung dieser Fragen freuen wir uns über Ihre Unterstützung.

Der Sozialverband VdK vertritt die Interessen von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen und startet eine große Studie in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück. Unter dem Titel: „Pflege zuhause zwischen Wunsch und Wirklichkeit" geht die große VdK-Online-Umfrage am 1. April 2021 an den Start. Bis zum 9. Mai können Sie mitmachen. Wir freuen uns, wenn Sie sich für die Umfrage etwas Zeit nehmen.

Bitte nehmen Sie teil! Egal, ob Sie direkt von Pflegebedürftigkeit betroffen oder als Angehöriger mit der Pflege befasst sind. Oder wenn Sie noch gar keine Berührung mit dem Thema hatten, aber schon immer einmal Ihre Meinung dazu sagen wollten. „Mit Ihrer Hilfe und Ihren Erfahrungen können wir uns noch gezielter für die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen einsetzen", sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele zum Start der Umfrage.
VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher unterstützt den Aufruf: „Ich bitte alle bayerischen VdK-Mitglieder sehr herzlich um ihre Teilnahme an dieser großen Umfrage. Mit den Ergebnissen können wir eine bessere Pflegepolitik auf den Weg bringen, in Deutschland wie in Bayern."

Die Teilnahme ist ganz einfach. Der Link lautet: https://www.vdk.de/pflegestudie

Bitte geben Sie den Link auch an Menschen in Ihrem Umfeld weiter, die ebenfalls vom Thema Pflege betroffen sind, die wir aber nicht mit dieser E-Mail erreichen.

Ein wichtiger Hinweis: Der Versand dieser E-Mail erfolgt im Einklang mit den für den VdK Bayern geltenden Datenschutzbestimmungen. Die Umfrage ist anonymisiert. Aus der Teilnahme können keine Rückschlüsse auf Ihre Person gezogen werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an folgende E-Mail:
pflegestudie.bayern@vdk.de
oder an das Info-Telefon VdK-Pflegestudie: (089) 2117-333.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Michael Pausder
Landesgeschäftsführer

Sozialverband VdK Bayern e.V.
Schellingstraße 31
80799 München

Telefon: 089/2117-0
Telefax: 089/2117-259
E-Mail: info@vdk.de
www.vdk.de/bayern

Sitz des Vereins: München
Amtsgericht München VR 4148
Landesvorsitzende: Ulrike Mascher

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München, 05.03.2021

Presse-Info
VdK Bayern warnt vor steigender Frauenaltersarmut nach der Corona-Krise
VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher zum Internationalen Frauentag

„Frauen dürfen nicht die Verliererinnen der Krise werden“, sagt die bayerische VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März weist sie auf den großen Gender Pension Gap, also den Unterschied beim Alterseinkommen von Männern und Frauen, hin:

„Zwischen Männern und Frauen liegen bei den Neurenten in Bayern 36 Prozent, im Bestand sind es sogar 40 Prozent. Jede vierte Frau über 65 Jahren ist im Freistaat von Armut bedroht. Das Schlimme ist: Diese Situation verändert sich seit Jahren kaum. Das ist der Staatsregierung bekannt und wird kaum mehr als mit einem Schulterzucken quittiert. Doch selbst die Mini-Fortschritte bei den Frauenalterseinkommen in den letzten Jahren könnten wieder zunichte gemacht werden. In der Corona-Pandemie werden Frauen beruflich viel stärker zurückgeworfen als Männer. Das wirkt sich langfristig auf die Rente aus. Der Sozialverband VdK fordert eine gezielte Förderung von Frauenerwerbstätigkeit während und nach der Krise. Dazu gehört eine deutliche und dauerhafte Aufwertung von häufig weiblichen Berufen, die sich gerade jetzt als systemrelevant erwiesen haben. Also zum Beispiel in der Pflege, im Reinigungsgewerbe oder im Verkauf.“

Ein Indiz für das Auseinanderdriften von Frauen- und Männereinkommen in der Corona-Pandemie ist der noch größer gewordene Abstand bei den wöchentlichen Arbeitszeiten von Männern und Frauen. Vor Corona betrug der Gender Time Gap zehn Stunden, im November 2020 bereits elf Stunden. Der Grund: Wegen Home-Schooling, Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen und Hausarbeit reduzierten viele berufstätige Mütter ihre Arbeitszeit. Meist notgedrungen und meist sogar ohne die Option, später wieder aufzustocken. Bei Kurzarbeit, von der Männer häufiger betroffen sind, verhält es sich anders. Hier besteht ein Anspruch auf Rückkehr in den vorherigen Stundenumfang. „Teilzeit ist und bleibt für ein Frauenerwerbsleben typisch, aber auch von Niedriglöhnen sind in Bayern 24,6 Prozent der berufstätigen Frauen betroffen. Beides ist Gift für die Renten. Je weniger Einkommen, desto größer die Gefahr der Altersarmut“, warnt VdK-Landesvorsitzende Mascher.

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München, 15.02.2021

Presse-Info
VdK Bayern fordert Ergänzung der Rentenversicherung-Informationen zur Grundrente

Am 1. Januar 2021 wurde die Grundrente eingeführt. Ob sie vom Grundrentenzuschlag profitieren, erfahren Rentnerinnen und Rentner frühestens Mitte des Jahres. Doch auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gerade der rentennahen Jahrgänge sollten über ihre möglichen späteren Ansprüche informiert werden, fordert der Sozialverband VdK Bayern. „Wir schlagen eine entsprechende Ergänzung in den Schreiben der Deutschen Rentenversicherung vor, die alle gesetzlich Versicherten regelmäßig erhalten“, sagt VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher.

Voraussetzung für den Erhalt des Grundrentenzuschlags sind mindestens 33 Jahre Rentenzeiten in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Doch die meisten Menschen wissen nicht, wie viele Rentenjahre sie auf dem Konto der Deutschen Rentenversicherung (DRV) haben. In den Renteninformationen, die die DRV ihren Versicherten regelmäßig zukommen lässt, wird bisher nur die voraussichtliche Rentenhöhe für die Altersrente und die einer Erwerbsminderungsrente angegeben. „Angesichts der neuen Gesetzeslage sollten diese Schreiben künftig automatisch auch über die bisher erreichte Anzahl der Rentenversicherungsjahre und über einen möglichen Anspruch auf den Grundrentenzuschlag informieren. Diese Zahlen liegen der Rentenversicherung ja für jeden einzelnen Versicherten vor“, sagt Mascher. Auch die ausführlichere Rentenauskunft, die bei der DRV angefordert werden kann, sollte um die Angabe zu den Grundrentenjahren und zur voraussichtlichen Zuschlagshöhe erweitert werden.

Eine solche Zusatzinfo wäre auch zum Vorteil der DRV, da damit Nachfragen vermieden werden. Für die Versicherten gibt es einen weiteren wichtigen Vorteil, so Mascher: „Gerade wer immer unterdurchschnittlich verdient hat, verliert leicht das Vertrauen in die Absicherung durch die gesetzliche Rente. Der Hinweis auf den Grundrentenanspruch könnte dazu beitragen, dass manch einer, dem noch Beitragszeiten fehlen, in seinem Job lieber nicht auf seine Rentenversicherungsbeiträge verzichtet. Derzeit geschieht das leider viel zu oft, vor allem in den gerade in Bayern weit verbreiteten prekären Arbeitsverhältnissen wie Minijobs.“

Höhere Grundsicherung durch neue Freibeträge sichern
Um den Grundrentenzuschlag zu erhalten, ist kein eigener Antrag notwendig. Es muss sich jeder gedulden, bis die Post von der DRV ankommt. Trotzdem sollten nicht alle Betroffenen einfach nur abwarten. Denn mit dem Start der Grundrente Anfang 2021 ist auch eine neue Freibetragsregelung für Grundsicherung im Alter in Kraft getreten. Damit können für einige erheblich höhere Auszahlbeträge herauskommen. Dafür muss aber – anders als bei der Grundrente – ein Antrag gestellt werden. Mascher kritisiert: „Das wird nicht kommuniziert, so dass viele Betroffene Geld verlieren.“ Werden voraussichtlich 33 Jahre Grundrentenzeiten erreicht, haben Grundsicherungsberechtigte einen zusätzlichen Freibetrag, der je nach Rentenhöhe im Jahr 2021 zwischen 100 und 223 EUR liegt. Um hier Ansprüche zu sichern, die rückwirkend ausgezahlt werden, gilt jedoch das Datum des Antrags. Deshalb sollten Berechtigte hier so schnell wie möglich handeln und einen Antrag stellen, rät der VdK.

VdK berät
Dass die eigentlich gut gemeinte Grundrente durch manche bürokratischen Hindernisse schon jetzt in der Kritik steht, bedauert Mascher sehr. „Wir wollen unsere Mitglieder nicht im Regen stehen lassen. Wer Fragen zur Grundrente oder Grundsicherung hat, kann sich gerne an unsere Experten in den VdK-Kreisgeschäftsstellen wenden“, rät sie.

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VdK fordert Ausbau des Sozialstaats

„Die wichtigste Lehre aus Corona lautet: Mehr Sozialstaat bringt uns durch die Krise“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele. Instrumente wie das Kurzarbeitergeld wirken zwar sehr gut, aber schon jetzt zeichnet sich ab, wer auf der Verliererseite steht: „Untere Einkommensgruppen müssen überproportional hohe Einbußen hinnehmen. Corona lässt die soziale Kluft wachsen“, so Bentele. Sie forderte steuerliche Umverteilung und eine Kursänderung in der Sozialpolitik: „Die Pandemie erfordert mehr denn je soziale Gerechtigkeit und Solidarität. Der Sozialstaat und das Sozialversicherungssystem müssen deshalb gestärkt werden. Das werden wir auch im Bundeswahlkampf deutlich einfordern“, so Bentele weiter. Konkret nannte sie den Abbau prekärer Beschäftigung und eine generelle Sozialversicherungspflicht auch für Jobs mit geringem Stundenumfang. Wie wichtig das ist, zeigt die Tatsache, dass unzählige Menschen wegen der Corona-Auswirkungen ihre Minijobs verloren haben und jetzt nicht mehr über die Runden kommen, darunter viele Rentnerinnen und Rentner. Eine zentrale VdK-Forderung ist die Einführung einer „Sozialversicherung für alle“, also für alle Beschäftige, egal ob Angestellte, Selbstständige, Beamtinnen und Beamte sowie Politikerinnen und Politiker.

Der Kampf gegen Altersarmut und eine Stärkung der gesetzlichen Rente wird im kommenden Jahr für den Sozialverband VdK eine große Rolle spielen. „Die Grundrente ist ein erster und wichtiger Schritt, aber nur ein kleiner Baustein“, erklärte Bentele. Die gesetzliche Rente dürfe nicht immer weiter ausgehöhlt werden, etwa durch die Förderung riskanter Altersvorsorgeprodukte oder dem steten Absenken des Rentenniveaus. Bentele versprach, dass der VdK im Jahr 2021 wieder lautstark seine Forderungen erheben wird: „Ich freue mich schon auf lebhafte Auseinandersetzungen und bin mir der Unterstützung unserer bundesweit mehr als zwei Millionen Mitglieder sicher.“

Mascher: Pflegende Angehörige brauchen Soforthilfen

„Schon vor der Pandemie war die Situation in der häuslichen Pflege äußerst angespannt, jetzt muss man den Katastrophenfall ausrufen“, sagte VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher. Der VdK Bayern hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Anlaufstelle für Angehörigenpflege entwickelt. „Das liegt vor allem daran, dass es in Bayern fast keine Pflegestützpunkte gibt, die für diese Familien da sein sollten“, kritisierte Mascher. Seit Frühjahr häufen sich die Hilferufe beim VdK. Teilweise befinden sich pflegende Angehörige seit März in einer nicht ganz freiwilligen Quarantäne. Die Kontakte wurden zwangsläufig heruntergefahren, um die Pflegebedürftigen zu schützen. Zudem gibt es kaum noch Entlastungsangebote. „Vereinsamung und Überforderung nehmen zu. Irgendwann brechen diese Menschen zusammen“, warnte Mascher. Auch finanziell steht vielen das Wasser bis zum Hals, zumal Kranken- und Pflegekassen Leistungen oft verweigern.

Der VdK Bayern fordert ein Sofortprogramm für pflegende Angehörige: Dazu gehört die Auszahlung eines Corona-Pflegebonus von bis zu 1500 Euro, gestaffelt nach Pflegegraden. Zudem müssen die Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen eine zuverlässige Notbetreuung einrichten, damit Angehörige weiterhin berufstätig sein können. Bei der Ausstattung mit Schutzkleidung und Masken müssen Pflegehaushalte mit Kliniken und Pflegeheimen gleichgestellt werden. Und bei den kommenden Impfungen müssen pflegende Angehörige genauso vorrangig berücksichtigt werden wie andere Pflegekräfte.

Unternehmen beschäftigen zu wenig Schwerbehinderte

VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder warnte davor, die Corona-Pandemie als Vorwand zu nehmen, erste Erfolge der Inklusion auf dem Arbeitsmarkt wieder zurückzufahren: „Ich finde es skandalös, dass 7417 bayerische Unternehmen keinen einzigen Schwerbehinderten beschäftigen. Wir begrüßen es, dass Bundesarbeitsminister Hubertus Heil eine langjährige VdK-Forderung aufgreift und die Ausgleichsabgabe für solche Unternehmen deutlich erhöhen will. Das ist das richtige Signal.“

Die Zahl der sozialrechtlichen Beratungen ist gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Prozent gestiegen – das wertet Pausder auch als Indiz für die zunehmende soziale Verunsicherung. „Der VdK ist gefragter denn je: Selbst in einem schwierigen Jahr wie diesem setzt sich die positive Mitgliederentwicklung der Vorjahre fort. 53.000 Mitglieder konnten neu aufgenommen werden, so dass der VdK Bayern mit 743.000 Mitgliedern das Jahr 2020 abschließt“, bilanzierte er. Das Einschalten des VdK in sozialrechtliche Auseinandersetzungen lohnt sich: „2020 konnten wir für die VdK-Mitglieder die Rekordsumme von 77,6 Millionen Euro an Nachzahlungen erstreiten“, so Pausder.

Auffallende Änderungen in den Beratungen lassen sich unmittelbar auf die Auswirkungen der Pandemie zurückführen. Drohende oder bereits eingetretene Arbeitslosigkeit, hohe psychische Belastung und damit die Frage nach einer Erwerbsminderung, Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) oder Grundsicherung – um diese Themen ging es deutlich häufiger als 2019. Besonders auffallend war der Anstieg der Auseinandersetzungen im Bereich der Pflegeversicherung.

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München, 02.12.2020

Schwerbehinderte sind Krisenverlierer am bayerischen Arbeitsmarkt
Sozialverband VdK Bayern zum Welttag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2020

„Corona trifft Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt besonders hart. Wir müssen aufpassen, dass Corona die zaghaften Erfolge der Inklusion nicht wieder zunichtemacht. Die aktuellen Zahlen lassen das jedenfalls befürchten“, sagt VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher. Menschen mit Behinderung in Bayern sind in der Corona-Krise überdurchschnittlich oft von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Oktober 2020 wiesen in Bayern knapp neun Prozent der arbeitslos Gemeldeten das Merkmal „Schwerbehinderung“ auf, das ist der höchste Anteil aller Bundesländer. Zudem stieg in Bayern die Zahl arbeitsloser Menschen mit Schwerbehinderung im Jahresvergleich von Oktober 2019 und 2020 um 19 Prozent und auch damit stärker als in allen anderen Bundesländern.

„Wir erleben in unseren VdK-Beratungen, dass die Angst von Menschen mit Schwerbehinderung vor einem Arbeitsplatzverlust wächst. Und diese Angst ist leider nicht unbegründet, denn sie werden von der Politik allein gelassen“, so Mascher. Da momentan viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch in Kurzarbeit angestellt sind, befürchtet der VdK Bayern einen weiteren Anstieg an arbeitslosen Schwerbehinderten im weiteren Verlauf der Krise. „Durch den besonderen Kündigungsschutz tritt die Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Behinderung etwas zeitversetzt ein, aber sie wird kommen“, erklärt Ulrike Mascher.

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember fordert der Sozialverband VdK Bayern mehr Unterstützung für arbeitssuchende Personen mit Behinderung. „Schon vor der Corona-Krise hat die Staatsregierung die niedrigen Arbeitslosenzahlen als Erfolg bejubelt und dabei unterschlagen, dass es für Menschen mit Behinderung schon immer besonders schwer war, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, sagt VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher.
Mascher stellt konkrete Forderungen auf: „Inklusion darf nicht auf der Strecke bleiben. Menschen mit Behinderung in Bayern brauchen mehr Programme für Qualifizierung und Weiterbildung, um der Arbeitslosigkeit zu entkommen. Zudem müssen Arbeitgeber viel stärker in die Pflicht genommen werden. Wir fordern deshalb die Anhebung der Ausgleichsabgabe für Unternehmen, die überhaupt keine Menschen mit Behinderung einstellen oder die Pflichtquote nicht erfüllen. Zudem müssen staatliche Fördermittel aus den aktuellen Hilfspaketen an Zusagen zur Barrierefreiheit und anderen Maßnahmen der Inklusion geknüpft werden.“

Menschen mit Behinderung stehen derzeit vor besonderen Herausforderungen. Aufgrund von Vorerkrankungen stellt der Besuch der Arbeitsstätte oft eine Gefahr dar. Homeoffice ist in vielen Bereichen nicht möglich oder wird von Arbeitgebern verweigert. „Menschen mit Vorerkrankungen gehen trotz des hohen Risikos arbeiten oder müssen sich unbezahlt freistellen lassen. Seit Beginn der Pandemie fordert der VdK einen Lohnersatz für diese Personengruppe, wie er zum Beispiel in Österreich bereits gezahlt wird. Hier muss sich die Staatsregierung einsetzen“, appelliert Ulrike Mascher.

Seit 1993 soll mit dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung jedes Jahr am 3. Dezember das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderung gestärkt werden. Der Sozialverband VdK hat in diesem Jahr den Vorsitz des Deutschen Behindertenrats inne und lädt am 3. Dezember von 12.30 Uhr bis 16 Uhr zu einer Online-Veranstaltung unter anderem mit VdK-Präsidentin Verena Bentele und dem Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel ein: https://www.deutscher-behindertenrat.de/ID257095

München, 02.09.2020

VdK Bayern fordert kostenlose Bereitstellung von Masken in Schulen

  • „Budget von Familien nicht weiter belasten!“
  • Tipps für Eltern von Kindern mit Behinderung

An Bayerns weiterführenden Schulen besteht ab Schulbeginn für mindestens zwei Wochen für alle Schülerinnen und Schüler Maskenpflicht: auf allen Wegen in der Schule und während des Unterrichts. Auch jüngere Kinder müssen außerhalb des Klassenzimmers einen Mund-Nase-Schutz tragen. „Da kommen einige Stunden und damit zwei bis drei Einmalmasken pro Tag zusammen, wenn man die Hygieneregeln ernst nimmt. Für Eltern bedeutet das einen großen zusätzlichen finanziellen Aufwand. Der VdK Bayern fordert deshalb die Staatsregierung auf, die Schulen mit ausreichend Einmalmasken in guter Qualität auszustatten, um diese kostenlos an die Schülerinnen und Schüler auszugeben. Masken sind ebenso wichtig wie jedes andere Lehrmittel“, erklärt VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher.

Derzeit fallen für eine entsprechende Maskenausstattung pro Kind und Woche mindestens 10 Euro für die Eltern an. „Das ist für viele Familien eine ganze Menge Geld. Noch dazu sind am Schuljahresanfang die Kosten für die Schulausstattung besonders hoch. Das Budget darf nicht noch weiter belastet werden. Völliges Unverständnis habe ich für die Aussage des Bundesarbeitsministeriums, dass bei Kindern und Jugendlichen, die in Hartz-IV-Haushalten leben, die Anschaffungskosten für die Masken aus dem Regelsatz selbst finanziert werden müssen. Der Regelsatz reicht schon ohne Corona nicht für gesunde Ernährung und Teilhabe. Ausreichend Masken, die den Kindern einen geschützten Unterricht ermöglichen, sind jedenfalls nicht drin“, erklärt Mascher. Schon zuvor hatte der Sozialverband VdK einen Corona-bedingten Aufschlag von 100 Euro auf den Regelsatz gefordert, damit auch die Ärmsten einigermaßen durch diese Zeit kommen.

Schulbesuch von Kindern mit Behinderung: Antworten vom VdK Bayern
Die Corona-Lage zum Schuljahresbeginn verunsichert auch viele Eltern, deren Kinder wegen einer Behinderung oder einer Vorerkrankung zur Risikogruppe gehören. Schon im letzten Schuljahr hatten sie teils massive Probleme, etwa bei der Finanzierung von Schulbegleitungen während des Home-Schoolings. Beim VdK-Beratungstelefon „Leben mit Behinderung“ fragen immer wieder Eltern nach, auf was beim Schulbesuch der Kinder zu achten ist und welche Unterstützungsmöglichkeiten sie bekommen können. Die Antworten auf die häufigsten Fragen hat der VdK Bayern zusammengefasst und hier online gestellt: www.vdk.de/permalink/73894

Weitere Fragen rund um das Leben mit Behinderung beantwortet gerne das kostenlose bayernweite VdK-Beratungstelefon unter 089 / 2117-113 (Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr, Donnerstag, 15 bis 18 Uhr), E-Mail: lebenmitbehinderung.bayern@vdk.de
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VdK: Altersarmut in Bayern am größten –
Höherer Mindestlohn gegen Armutsrenten
VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher zu den aktuellen bayerischen Armutszahlen
des Bundesamts für Statistik für 2019:

„14,7 Prozent der gesamten bayerischen Bevölkerung sind, gemessen am Landesmedian, armutsgefährdet, das sind 0,2 Prozent mehr als 2018 – und das trotz der brummenden Konjunktur im vergangenen Jahr. Noch stärker sind die Zahlen für Bayerns Rentnerinnen und Rentner gestiegen: Waren 2018 schon 21,5 Prozent der über 65-Jährigen von Armut bedroht, sind es 2019 sogar 22 Prozent. Das ist die höchste Armutsquote von allen Altersgruppen. Im Bundesländervergleich, gemessen am Landesmedian, weist Bayern damit die höchste Armutsgefährdungsquote der älteren Bevölkerung auf.

Angesichts dieser Zahlen kann vom weiß-blauen Paradies nicht die Rede sein. Insbesondere im Alter läuft man in Bayern allergrößte Gefahr, in die Armut abzurutschen. Das hat vielfältige Gründe. Die teils hohen Lebenshaltungskosten in Bayern lassen sich von Durchschnittsrenten nicht finanzieren. Die Mieten sinken ja nicht bei Renteneintritt. Insbesondere Alleinlebende und viele Frauen kommen bei uns im Alter kaum über die Runden. Wie fragil diese Situation ist, wissen wir nicht zuletzt seit Corona, als das ehrenamtliche Angebot der Tafeln heruntergefahren werden musste und Tausende in große Not brachte, weil für einen vernünftigen Lebensmitteleinkauf der Regelsatz nicht ausreicht. Die niedrigen Renten wiederum sind dem großen Gefälle bei den Löhnen in Bayern geschuldet. Auf der einen Seite haben wir eine Reihe von Spitzenverdienern. Auf der anderen Seite ist der Niedriglohnbereich auch in Bayern hoch, zum Beispiel im Bereich Hotel, Gaststätten und Tourismus. Davon lassen sich keine großen Rentenanwartschaften erwerben.

Die aktuelle Corona-Situation darf nicht dazu verleiten, dass die Krise mit geringeren Löhnen und prekären Beschäftigungsverhältnissen bewältigt werden soll. Dies führt zu noch niedrigeren Alterseinkommen und zu höheren Ausgaben bei der Grundsicherung. Deshalb muss die Staatsregierung ein Auge darauf haben, dass die Krise nicht auf Kosten der Niedriglöhner geht. Der Sozialverband VdK fordert eine Anhebung des Mindestlohns auf mindestens 13 Euro. Dieser sichert bei einer Vollzeittätigkeit ein Leben oberhalb der Armutsschwelle im Erwerbsleben und oberhalb der Grundsicherung im Alter.“

Dr. Bettina Schubarth
Pressesprecherin
Abteilungsleiterin Presse, PR, Neue Medien

München, 31.07.2020

VdK Bayern zur Novellierung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes:
„Chance für umfassende Barrierefreiheit vertan“
Am 1. August tritt das neue Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft. Von einer Verpflichtung zu einer umfassenden Barrierefreiheit ist der Freistaat trotz der Neuregelungen noch meilenweit entfernt, kritisiert Ulrike Mascher, Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Bayern. „Es ist enttäuschend, dass die im Anhörungsverfahren von den Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderung vorgebrachten Vorschläge keinerlei Eingang gefunden haben.“ Der Gesetzentwurf des Sozialministeriums wurde unverändert dem Landtag vorgelegt und nahezu wortgleich verabschiedet.

VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher erklärt: „Erneut wurde die Chance vertan, Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen zum verbindlichen Maßstab zu erklären, um so die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Die Novellierung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes hätte genutzt werden können, um den barrierefreien Zugang zu Gütern und Dienstleistungen endlich zu verwirklichen. So, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention vorschreibt. Doch in der Privatwirtschaft – also dort, wo sich der Großteil des alltäglichen Lebens abspielt – darf nach dem Willen der Staatsregierung alles so bleiben, wie es ist. Arztbesuche, Einkaufen, Hotelübernachtungen oder Essengehen, selbst das Leben in der eigenen Wohnung bleiben voller Hürden. Bitten und Appelle an die freiwillige Mitwirkung helfen den Betroffenen nicht weiter. Das selbst gesteckte Ziel der Staatsregierung, ‚Bayern barrierefrei 2023‘ dürfte weit verfehlt werden.“

Keine Prüfung, keine Sanktionen

Im Einzelnen kritisiert der VdK Bayern, dass selbst dort, wo Vorschriften formuliert werden, deren Einhaltung kaum geprüft und Verstöße nicht sanktioniert werden. So formuliert die Bayerische Bauordnung in Art. 48, dass beim Bau von Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen ein gewisser Teil an Wohnungen barrierefrei gebaut werden muss. „Bauherren müssen sich aber keine Sorgen machen, denn das wird kaum geprüft. Sanktionsvorschriften gibt es ohnehin nicht“, erklärt Mascher. Sie warnt vor einem „Wohnungskollaps“: „In Bayern fehlen heute mehr als 350.000 barrierefreie Wohnungen – bei einer älter werdenden Bevölkerung wird sich die Situation noch weiter zuspitzen“, sagt sie. Selbst bei öffentlichen Bauten bleiben viele Hintertüren offen. So werden öffentlichen Trägern weiterhin der Verzicht auf Barrierefreiheit bei nicht definiertem „unverhältnismäßigem Mehraufwand“ sowie die Beschränkung des barrierefreien Ausbaus nur für öffentlich zugängliche Gebäudeteile zugestanden, aber beispielsweise nicht für Arbeitsräume der Beschäftigten.

Der VdK Bayern fordert die Einrichtung einer unabhängigen Fachstelle Barrierefreiheit auf Landesebene als Anlaufstelle für interessierte private und öffentliche Anbieter zur Beratung in den Bereichen Digitales, Kommunikation, Bauen und Mobilität. Außerdem muss für Betroffene bei Verstößen gegen das Behindertengleichstellungsgesetz in Bayern nach Vorbild des Bundes eine Schiedsstelle geschaffen werden. Derzeit laufen Beschwerden juristisch ins Leere.

Der Sozialverband VdK Bayern ist mit 727.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung und Mobilitätseinschränkungen in Bayern. 9,4 Prozent der bayerischen Bevölkerung sind schwerbehindert, haben also einen Grad der Behinderung von mindestens 50.

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München, 06.05.2020

VdK Bayern öffnet ab 11. Mai wieder seine Geschäftsstellen
Telefonische Terminvereinbarung nötig – Hygieneschutz wird beachtet
In ganz Bayern läuft das öffentliche Leben wieder nach und nach an. Auch die Geschäftsstellen des Sozialverbands VdK Bayern werden ab Montag, 11. Mai 2020, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. In den 76 bayerischen VdK-Geschäftsstellen finden dann wieder persönliche Sozialrechtsberatungen statt. Allerdings ausschließlich nach telefonischer Terminvereinbarung. Denn die Zahl der Mitglieder, die sich gleichzeitig in den VdK-Räumlichkeiten aufhalten, soll aus Gründen des Gesundheitsschutzes gering gehalten werden. Deshalb weist der VdK Bayern ausdrücklich auf die Möglichkeit hin, sich weiterhin telefonisch oder per Mail sozialrechtlich beraten zu lassen.

„Wir haben in den letzten Wochen mit telefonischen Beratungen unserer Mitglieder sehr gute Erfahrungen gemacht“, versichert VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder. Die VdK-Teams in ganz Bayern sorgen auch in Corona-Zeiten zuverlässig dafür, dass keine wichtigen Termine der Mitglieder bei Sozialbehörden oder Gerichten versäumt werden. Fragen zu Rente, Schwerbehinderung und Pflege werden kompetent beantwortet und entsprechende Anträge und Verfahren in die Wege geleitet. „Durch die Corona-Krise treten bei den Ratsuchenden noch andere sozialrechtliche Fragen auf, zum Beispiel zu den Themen Kurzarbeiter- und Arbeitslosengeld, oder es kommt zu Problemen mit Kranken- und Pflegekassen. Auch hier stehen wir natürlich mit Rat und Tat zur Seite“, erklärt Pausder.

In den Monaten März und April 2020 sind dem VdK Bayern 8.800 neue Mitglieder beigetreten. Der größte Sozialverband des Freistaats ist damit auf 718.000 Mitglieder angewachsen.

Bis 10. Mai 2020 bleiben die VdK-Geschäftsstellen noch für den Besucherverkehr geschlossen, doch die VdK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter freuen sich schon, wenn der Betrieb ab dem 11. Mai 2020 langsam wieder hochfährt. „Der persönliche Kontakt mit unseren Mitgliedern ist das Herzstück unserer VdK-Arbeit. Es ist schön, dass dies nun wieder unter Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes möglich ist“, sagt Pausder. VdK-Mitglieder, die zur Beratung kommen, werden gebeten, nur mit Mund-Nasen-Bedeckung die VdK-Geschäftsstelle zu betreten. Die allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsstandards werden zum Schutz der VdK-Mitglieder sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbstverständlich eingehalten.

Wer einen Beratungstermin vereinbaren möchte oder allgemeine Fragen zum Angebot des Sozialverbands VdK hat, wird gebeten, sich direkt bei seiner nächstgelegenen VdK-Kreisgeschäftsstelle zu melden.

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Coronavirus: Bürgerhilfe Pfaffenhofen versorgt gefährdete Menschen

Die Stadt Pfaffenhofen hilft ab sofort unbürokratisch und schnell Menschen, die wegen der Coronaepidemie das Haus nicht mehr verlassen können. Die Stadtverwaltung hat in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro eine Bürgerhilfe eingerichtet, die ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Menschen mit Vorerkrankungen versorgt. Im Seniorenbüro im Bürgerzentrum Hofberg koordinieren Heidi Andre, die Leiterin des Seniorenbüros, Pia Fischer und Magdalena Stemmer die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die Bürgerhilfe versorgt die betroffenen Menschen mit Lebensmitteln und Getränken oder vermittelt sie weiter an Apothekenlieferdienste, Anbieter, die warme Mahlzeiten liefern oder an andere Stellen. Außerdem vermittelt die Bürgerhilfe Ansprechpartner für Betroffene, die jemanden zum Reden brauchen, weil sie sich alleine fühlen.

Das Angebot der Bürgerhilfe richtet sich an Menschen ab 60 Jahren in Pfaffenhofen und den Ortsteilen, außerdem an chronisch Erkrankte und anderweitig kranke Menschen. Betroffene können sich von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16 Uhr im Bürgerzentrum Hofberg telefonisch melden unter der 08441-87 920. Dort nehmen die Mitarbeiterinnen das Anliegen auf und vermitteln es weiter an ehrenamtliche Helfer.
Die Ehrenamtlichen sind zwischen 18 und 50 Jahre alt. Sie erhalten einen Handlungsleitfaden, insbesondere dazu, wie sie sich selbst vor einer Ansteckung schützen können. Außerdem werden die Helferinnen und Helfer mit Hilfsmitteln ausgestattet wie Handschuhen, Desinfektionsmittel oder ähnlichem. Die Ehrenamtlichen werden allerdings keine Bankgeschäfte erledigen, wie Geld holen, und auch die Wohnungen der Hilfesuchenden nicht betreten. Helferinnen und Helfer über 51 Jahre werden nicht vor Ort für Erledigungen eingesetzt. Sie nehmen sich aber Zeit, um mit den Menschen zu telefonieren, die alleine zuhause sind, sich dort einsam fühlen und Ansprache benötigen.

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München, 17.03.2020

Schutz vor Corona-Virus: VdK-Geschäftsstellen in Bayern stellen auf telefonische Beratung um
Ab Mittwoch, 18. März 2020, werden VdK-Mitglieder in den 76 VdK-Beratungsstellen in Bayern nur noch telefonisch beraten. Der Publikumsverkehr mit persönlichen Terminen vor Ort wird bis auf weiteres wegen der Ausbreitung des Corona-Virus eingestellt. Die sozialrechtlichen Anliegen bis hin zu dringenden juristischen Terminen werden jedoch weiterhin bearbeitet. Wer bereits einen Termin in einer VdK-Geschäftsstelle vereinbart hat, bekommt durch das VdK-Team einen telefonischen Ersatztermin angeboten.

VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder erklärt: "Wir wollen für unsere Mitglieder handlungsfähig bleiben. Die Vermeidung persönlicher Kontakte in den VdK-Geschäftsstellen dient dem Schutz der VdK-Mitglieder, die häufig von chronischen Erkrankungen betroffen und deshalb besonders gefährdet sind, sowie dem Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Trotz Corona-Virus wollen wir die VdK-Sozialrechtsberatung aber so lange wie möglich aufrechterhalten. Deshalb strukturieren wir unser Beratungsgeschehen auf Telefonkontakte um, garantieren jedoch weiterhin die bestmögliche Unterstützung."

Wegen sozialrechtlicher Anliegen und der Vereinbarung neuer Termine ist der Sozialverband VdK weiterhin gerne telefonisch oder per E-Mail in den Geschäftsstellen vor Ort erreichbar.

Dr. Bettina Schubarth
Pressesprecherin; Leiterin der Abteilung Presse, PR, Neue Medien

München, 03.03.2020

Liebe Leserinnen und Leser,

leider musste der VdK die Großdemonstration "Soziales Klima retten!" am 28. März in München wegen des Corona-Virus absagen. Die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer steht für uns an erster Stelle. Die Demo soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Gerade weil wir wissen, mit wie viel Herzblut unsere VdKler an der Vorbereitung gearbeitet haben. Deshalb unser Appell an alle Freundinnen und Freunde des VdK: Bitte packen Sie mit derselben Energie wieder an, wenn wir einen zweiten Anlauf für die Demo machen. Wir sagen Bescheid, wann wir wieder durchstarten!

Ihre Dr. Bettina Schubarth
Leiterin der Abteilung "Presse, PR, Neue Medien"

Equal Pay Day

Geschlechter-Lohnlücke seit Jahren unverändert
Manche Meldung könnte man jedes Jahr leider unverändert abdrucken. Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland liegt unverändert bei 21 Prozent. Der Equal Pay Day am 17. März macht das zum Thema.

https://www.vdk.de/permalink/78647

70 Jahre VdK

Wir sind die soziale Bewegung
Der VdK feierte seinen 70. Geburtstag und empfing 250 Gäste aus Politik und sozialen Organisationen. Die prominenteste Gratulantin war Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil war Gast im Berliner "ewerk".

https://www.vdk.de/permalink/78646

70 Jahre VdK

Ehrenmedaille für Ulrike Mascher
Auf der 70-Jahr-Feier des Sozialverbands VdK Deutschland erhielt VdK-Landesvorsitzende und VdK- Ehrenpräsidentin Ulrike Mascher aus den Händen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und VdK-Präsidentin Verena Bentele die VdK-Ehrenmedaille.

https://www.vdk.de/permalink/78653 Sport

"Genie auf Rädern": 1980 gewann VdK-Mitglied Walter Röhrl die Rallye Monte Carlo
Walter Röhrl ist einer der bekanntesten deutschen Rennfahrer. Niki Lauda nannte ihn einst "Genie auf Rädern". 1980, vor genau 40 Jahren, gewann er zum ersten Mal die Rallye Monte Carlo und wurde Weltmeister. Für die VdK-Zeitung erinnert sich Röhrl, VdK-Mitglied aus Niederbayern, an seinen Erfolg.

https://www.vdk.de/permalink/78739

TV Miteinander

Aktuell im VdK-TV-Magazin "Miteinander"
In der März-­Sendung berichtet "Miteinander" über die 70-­Jahr­ Feier des VdK Deutschland im Berliner "ewerk" mit zahlreichen prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Außerdem: Barrierefrei unterwegs – die neue On-­Demand­ Mobilität sowie Neues zum Thema Wohngeld. Hier finden Sie die Sender und Sendezeiten:

https://www.vdk.de/permalink/67597
VdK-Internet-TV

VdK-TV: Programm im März
Die Bearbeitung von Anträgen auf Erwerbsminderungsrente dauert zum Ärger der Betroffenen oft Monate. VdK-Mitglied Stefanie Buchinger hat sich deshalb ans Fernsehen gewandt und eine Welle von Reaktionen ausgelöst. In VdK-TV erzählt sie davon – zu sehen ab 23. März. Weitere Themen unter:

https://www.vdk.de/permalink/78651
Beratungstelefone

Die VdK-Beratungstelefone
Die Beratungstelefone des VdK Bayern bieten Hilfe an, kostenlos und auch für Nicht-Mitglieder. So erreichen Sie unsere Experten: Beratungstelefon "Pflege und Wohnen": Telefon: (089) 2117-112, Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr. Beratungstelefon "Leben mit Behinderung": Telefon: (089) 2117-113, Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr. Weitersagen!

https://www.vdk.de/permalink/68908
Bildnachweise: Ulrike Mascher: Heidi Scherm; Equal Pay Day: BPW Germany e.V.; 70 Jahre VdK, TV Miteinander: Thomas Rosenthal; Walter Röhrl: imago images/Sven Simon; alle anderen: VdK

Sozialverband VdK Bayern e.V.
"Presse, PR, Neue Medien"
Dr. Bettina Schubarth (verantwortlich)
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Der VdK Bayern bei Facebook: https://www.vdk.de/https://www.facebook.com/vdk.bayern

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München, 02.03.2020

Aufgrund des sich in Bayern und ganz Deutschland weiter verbreitenden Corona-Virus hat sich der Sozialverband VdK Bayern dazu entschlossen, die für Samstag, 28. März 2020, in München geplante Großdemonstration "Soziales Klima retten!" abzusagen. "Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Doch an erster Stelle stehen die Gesundheit und der Schutz aller Demonstrationsteilnehmer, unter denen viele Ältere sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen sind. Wir wollen niemanden gefährden", erklärt VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher. Aus ganz Bayern und aus vielen Teilen Deutschlands hatten sich tausende VdK-Mitglieder bereits angemeldet. Die Stadt München hatte mit einer der größten Protestveranstaltungen des ganzen Jahres gerechnet.

Die Entscheidung zur Absage ist zusammen mit VdK-Präsidentin Verena Bentele getroffen worden, die als Hauptrednerin der Abschlusskundgebung vorgesehen war. "Wir hatten im Vorfeld eine enorm positive Resonanz quer durch alle Bevölkerungsgruppen. Für all diese Rückmeldungen möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Sie bestärken mich darin, dass der VdK mit seinen Forderungen genau richtig liegt und die sozialen Interessen vieler Menschen vertritt", sagt Bentele.

Bentele kündigt an, dass die VdK-Großdemonstration zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird. "Der Corona-Virus wird hoffentlich bald wieder verschwunden sein, die sozialen Missstände in unserem Land leider nicht. Wachsende Altersarmut, ungerechte Rentenbesteuerung, unbezahlbare Mieten und Pflege, die arm macht – das sind alles Gründe, um auf die Straße zu gehen", betont sie.

Dr. Bettina Schubarth
Pressesprecherin; Leiterin der Abteilung Presse, PR, Neue Medien

Kommentar

Auf den Punkt: VdK-Demo
Wir müssen unser Rentensystem neu denken, damit Altersarmut in unserem reichen Land endlich überwunden wird. Lesen Sie hier einen Kommentar von VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder.
https://www.vdk.de/permalink/77752
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So hilft der VdK

Hohe Nachzahlung über 20.000 Euro
Wer seine sozialrechtlichen Ansprüche durchsetzen will, braucht oft einen langen Atem. Für ein VdK-Mitglied aus Bayern hat sich das gelohnt. Mit Unterstützung des VdK bekam das VdK-Mitglied nicht nur eine Rente wegen voller Erwerbsminderung, sondern diese wurde sogar rückwirkend gewährt. Das hatte eine hohe Nachzahlung von über 20.000 Euro zur Folge.
https://www.vdk.de/permalink/77745
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Ehrenamt

Serie: Engagiert im VdK
Ortsvorsitzende repräsentieren zusammen mit ihrem Vorstandsteam den VdK vor Ort. Sie sind das Bindeglied zwischen den Mitgliedern und dem Verband. Zudem entscheiden sie gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern über geplante Aktivitäten. Was sind das für Menschen, die sich ehrenamtlich an der Ortsverbands-Spitze einsetzen? Wir stellen zwei von ihnen vor.
https://www.vdk.de/permalink/77753
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TV Miteinander

Aktuell im VdK-TV-Magazin "Miteinander"
Einen unverzichtbaren Beitrag zur Inklusion in der Gesellschaft leistet die Frühförderung KiDT im Berliner Stadtteil Wedding. Hier werden sehbehinderte und blinde Kinder auf den Alltag vorbereitet. KiDT ist eine Einrichtung des VdK Berlin-Brandenburg – keine Überraschung also, dass nun die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Verena Bentele, hierfür die Schirmherrschaft übernommen hat.
https://www.vdk.de/permalink/67597
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VdK-Internet-TV

VdK-TV: Programm im Oktober
Am 17. Oktober, dem Welttag zur Bekämpfung der Armut, wird vor allem an die Menschen erinnert, die sich nicht selbst aus ihrer Not befreien können: Rentnerinnen und Rentner sowie Kinder. "Wer politisch etwas gegen Armut tun will, der muss für mehr Verteilungsgerechtigkeit sorgen", betont Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK. Weitere Themen finden Sie hier:
https://www.vdk.de/permalink/3206
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Veranstaltung

VdK Bayern beim Kinder- und Jugendfestival
Am 6. Oktober steigt in München das große Kinder- und Jugendfestival mit über 120 Organisationen! Bei unserem Parcours könnt ihr verschiedene Sinnesbehinderungen simulieren oder ausprobieren, wie man sich mit einem Rollstuhl fortbewegt. Von 11 bis 17 Uhr findet ihr den VdK Bayern auf dem Werksviertel-Mitte (direkt am Ostbahnhof). Der Eintritt ist frei. Mehr Infos unter:
https://www.vdk.de/permalink/73894
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Beratungstelefone

Die VdK-Beratungstelefone
Die Beratungstelefone des VdK Bayern bieten Hilfe an, kostenlos und auch für Nicht-Mitglieder. So erreichen Sie unsere Experten: Beratungstelefon "Pflege und Wohnen": Telefon: (089) 2117-112, Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr. Beratungstelefon "Leben mit Behinderung": Telefon: (089) 2117-113, Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr. Weitersagen!
https://www.vdk.de/permalink/68908

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München, 01.08.2019

Liebe Leserinnen und Leser,
die Schere zwischen Renten und anderen Einkommen geht immer weiter auseinander. Mit 21,5 Prozent liegt die Armutsgefährdung Älterer deutlich über der des Bevölkerungsdurchschnitts in Bayern. Armut ist vor allem weiblich. Noch immer ist fast jede vierte Frau über 65 von Armut bedroht. Dem will der Sozialverband VdK mit seiner aktuellen Kampagne #Rentefüralle politisch etwas entgegensetzen. Weitere Themen in diesem Newsletter: Wohnen ist ein Menschenrecht und ein Bericht über die feierliche Begrüßung unseres 700.000. Mitglieds.
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!
Ihre Dr. Bettina Schubarth
Leiterin der Abteilung "Presse, PR, Neue Medien"

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Armut

Altersarmut bleibt Problem in Bayern
Auf den ersten Blick erscheinen die Armutszahlen für Bayern vielleicht ganz gut. Doch wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass es auch im Freistaat nach wie vor Armut gibt, vor allem unter den älteren Menschen. VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher bewertet die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts wie folgt:
https://www.vdk.de/permalink/77444
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Wohnen

VdK: Wohnen ist ein Menschenrecht!
In Deutschland haben Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe zufolge etwa 650.000 Menschen keine eigene Wohnung. Das kommentiert Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, wie folgt: "650.000 Menschen in Deutschland haben kein Dach über dem Kopf und müssen bei Freunden, Bekannten oder in Notunterkünften unterkommen. Das ist ein unhaltbarer Zustand, der sich ändern muss." Mehr unter:
https://www.vdk.de/permalink/77462
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Altersarmut

"Sie gehen zum Flohmarkt und kochen Kohlrabiblätter"
Altersarmut ist weiblich, beklagt der Sozialverband VdK seit Langem. Wie allein lebende Frauen mit einer kleinen Rente in der Großstadt zurechtkommen, hat ein Forscherteam um Irene Götz, Professorin für Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, untersucht. Die VdK-Zeitung hat mit der Kulturwissenschaftlerin gesprochen.
https://www.vdk.de/permalink/77246
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Mitgliederrekord

Sozialverband VdK Bayern begrüßt feierlich 700.000. Mitglied
Bei einer Feierstunde im niederbayerischen Regen ist das 700.000. Mitglied in den Sozialverband VdK Bayern aufgenommen worden. VdK-Präsidentin Verena Bentele, VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher und VdK-Landesgeschäftsführer Michael Pausder freuten sich, die 40-jährige Sandra Ochsenbauer im Verband zu begrüßen.
https://www.vdk.de/permalink/77386
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TV Miteinander

Aktuell im VdK-TV-Magazin "Miteinander"
In der August-Sendung besucht das Team von TV Miteinander die mittelfränkische Gemeinde Markt Erlbach. Der Ort trägt das Prädikat "demenzfreundliche Kommune". Menschen, die an Demenz erkrankt sind, brauchen ein Umfeld, das sensibel und besonnen reagiert, wenn sie sich auffällig verhalten. Ein solches Umfeld für Demenzkranke zu schaffen, ist eine Herausforderung für große und kleine Kommunen.
https://www.vdk.de/permalink/67597
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VdK-Internet-TV

VdK-TV: Programm im August
In unserem Videoportal unter www.vdktv.de sehen Sie im August diese Videos:

5. August:
#Rentefüralle: "Wieso gibt es immer mehr Millionäre – und immer mehr arme Rentner?"

26. August:
Rente: Viele Menschen in Deutschland kennen keinen Feierabend. Sie gehen neben ihrer Hauptbeschäftigung einem weiteren, meist schlecht bezahlten Job nach. Auf der Strecke bleiben Familie, Gesundheit und die soziale Absicherung.
#VDKLINK{https://www.vdk.de/permalink/3206
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Soziale Medien

Ein Beitrag erreicht mehr als 50.000 Menschen
Soziale Medien sind aus der modernen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Auch der Sozialverband VdK ist auf Facebook, Twitter und Instagram aktiv und hält seine Mitglieder und Abonnenten ständig auf dem Laufenden.
https://www.vdk.de/permalink/77252Besuchen Sie uns auf diesen Plattformen – wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre Kommentare.
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Die VdK-Beratungstelefone
Die Beratungstelefone des VdK Bayern bieten Hilfe an, kostenlos und auch für Nicht-Mitglieder.
So erreichen Sie unsere Experten: Beratungstelefon "Pflege und Wohnen": Telefon: (089) 2117-112, Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr. Beratungstelefon "Leben mit Behinderung": Telefon: (089) 2117-113, Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr. Weitersagen!
https://www.vdk.de/permalink/68908
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Bildnachweise: Ulrike Mascher: Monika Keiler; Verena Bentele: Thomas Rosenthal; Altersarmut, VdK-Kampagne, Soziale Medien,
VdK-Beratungstelefone: Sozialverband VdK Deutschland; alle anderen: VdK Bayern

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Sozialrecht

Was ändert sich ab Januar 2019?

Mehrere Gesetze treten ab Anfang Januar 2019 in Kraft. Bei vielen Gesetzen hat sich der Sozialverband VdK stark engagiert und seine Vorstellungen durchgesetzt. Zum Beispiel wurden beim Rentenpakt Forderungen des Sozialverbands VdK umgesetzt. Hier finden Sie eine Liste der Änderungen, die jetzt greifen:
https://www.vdk.de/permalink/76091 ________________________________________

Jahrespressekonferenz

VdK Bayern kritisiert Staatsregierung für unzureichende Sozialpolitik

"Die Enttäuschung überwiegt", so lautet die Bilanz von VdK-Landesvorsitzender Ulrike Mascher zur Bewertung des Koalitionsvertrags der bayerischen Staatsregierung. Auf der Jahrespressekonferenz des Sozialverbands VdK Bayern in München kritisierte Mascher das mangelnde sozialpolitische Engagement der Regierung Söder-Aiwanger. Landesgeschäftsführer Michael Pausder kündigte eine VdK-Rentenkampagne für 2019 an.
https://www.vdk.de/permalink/76108________________________________________

Veranstaltungen

Messefahrplan des VdK Bayern im Jahr 2019

Der VdK Bayern ist nah an den Menschen: So organisiert der Sozialverband 2019 wieder zahlreiche Veranstaltungen und präsentiert sich auf verschiedenen Verbraucher- und Publikumsmessen. Hier eine Auswahl der Aktivitäten auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene.
https://www.vdk.de/permalink/74271 ________________________________________

Menschen mit Behinderung

Angebote des Ressorts "Leben mit Behinderung" im Jahr 2019

Auch für 2019 hat unser Ressort "Leben mit Behinderung" wieder ein umfangreiches Programm an inklusiven Freizeiten für Kinder und Jugendliche, Fortbildungen, Workshops und Vorträgen auf die Beine gestellt. Anmeldungen sind ab sofort möglich! Die Anmeldefrist läuft bis 10. März 2019. Hier finden Sie die aktuellen Termine:
https://www.vdk.de/permalink/73894________________________________________

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TV Miteinander

Aktuell im VdK-TV-Magazin "Miteinander"

Im Januar berichtet das VdK-TV-Magazin "Miteinander" von der Verleihung des bayerischen Inklusionspreises JobErfolg und stellt Ihnen die Preisträger vor. Hier finden Sie die Sendeplätze und Ausstrahlungszeiten:
https://www.vdk.de/permalink/67597 ________________________________________

VdK-Internet-TV

VdK-TV im Januar

Auf unserem Videoportal www.vdktv.de geht es im Januar unter anderem um folgende Themen: Der Krankenkassenantrag wurde abgelehnt? Es lohnt sich Widerspruch einzulegen. Rente: Der Sozialverband VdK fordert ein höheres Rentenniveau. Gesundheit: Wann hat man Anspruch auf eine Haushaltshilfe?
https://www.vdk.de/permalink/3206 ________________________________________

Beratungstelefone

Die VdK-Beratungstelefone

Die Beratungstelefone des VdK Bayern bieten Hilfe an, kostenlos und auch für Nicht-Mitglieder.
So erreichen Sie unsere Experten:
Beratungstelefon "Pflege und Wohnen": Telefon: (089) 2117-112, Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr,
Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr.
Beratungstelefon "Leben mit Behinderung": Telefon: (089) 2117-113, Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr,
Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr.
Weitersagen!

https://www.vdk.de/permalink/68908________________________________________
Bildnachweise: Mann mit Fernglas: geralt/Pixabay; VdK-Beratungstelefone: Paul Burns/Corbis; alle anderen: VdK Bayern
Sozialverband VdK Bayern e.V.
"Presse, PR, Neue Medien"
Dr. Bettina Schubarth (verantwortlich)
Schellingstraße 31
80799 München
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Landesgeschäftsführer: Michael Pausder
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Der VdK Bayern bei Facebook: https://www.facebook.com/vdk.bayern

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Landespflegegeld

Jetzt Landespflegegeld beantragen
Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 mit Hauptwohnsitz in Bayern können das neue Landespflegegeld beantragen. Mit dem Betrag in Höhe von 1000 Euro pro Jahr will die bayerische Staatsregierung Pflegebedürftige unterstützen. Mitte Juli hat das neue Landesamt für Pflege seine Arbeit aufgenommen. Die VdK-Geschäftsstellen helfen beim Ausfüllen des Formulars.
https://www.vdk.de/permalink/75505 ________________________________________

Inklusive VdK-Freizeiten

„Die schönste Zeit des Jahres“
Nicht nur die neun- bis 14-jährigen Mädchen und Jungen genießen die Kinderfreizeiten des Sozialverbands VdK Bayern, sondern auch die ehrenamtlichen Freizeitbegleiter. In Nördlingen gab es dieses Mal Besuch von VdK-Präsidentin Verena Bentele und einer Reporterin des Bayerischen Rundfunks.
https://www.vdk.de/permalink/75508 ________________________________________

Mobilität

Eine Bahnfahrt voller Barrieren
Für einen großen Bahnhof hat der VdK Sonthofen (Kreisverband Oberallgäu) gesorgt: Bei einer Zugfahrt mit Politikern, Journalisten, Bahnvertretern und VdK-Mitgliedern zeigte der Ortsverband, wie viele Barrieren es auf Bahnhöfen noch gibt.
https://www.vdk.de/permalink/75529 ________________________________________

TV Miteinander

Aktuell auf TV Miteinander
Bayern steht kurz vor der Landtagswahl. Wie wird es sozialpolitisch weitergehen? Wie gehen die Parlamentarier mit dem wachsenden Einfluss von Lobbyisten um? Unter anderem darüber diskutierten auf Einladung des VdK Bayern im unterfränkischen Bad Neustadt die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, die Sprecherin für Entwicklungspolitik der BayernSPD, Kathi Petersen, die Sozialexpertin der bayerischen Grünen, Kerstin Celina, und der Spitzenkandidat der Freien Wähler in Unterfranken, Gerald Pittner.
https://www.vdk.de/permalink/67597 ________________________________________

VdK-Internet-TV

VdK-TV im September
Wer aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten kann, hat die Möglichkeit, eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen. Im „Ratgeber Rente“ erklärt VdK-TV, welche verschiedenen Erwerbsminderungsrenten es gibt und wer Anspruch darauf hat. Weitere Themen finden Sie hier:
https://www.vdk.de/permalink/75501 ________________________________________

Beratungstelefone

Die VdK-Beratungstelefone
Die Beratungstelefone des VdK Bayern bieten Hilfe an, kostenlos und auch für Nicht-Mitglieder.
So erreichen Sie unsere Experten: Beratungstelefon "Pflege und Wohnen": Telefon: (089) 2117 - 112, Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr. Beratungstelefon "Leben mit Behinderung": Telefon: (089) 2117 - 113, Montag bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr, Donnerstag von 15:00 bis 18:00 Uhr. Weitersagen!
https://www.vdk.de/permalink/68908 ________________________________________

Bildnachweise: Bayernfahne: pixabay/Capri23auto; Landespflegegeld: AOK-Mediendienst; VdK-Beratungstelefone: Paul Burns/Corbis; alle anderen: VdK Bayern
Sozialverband VdK Bayern e.V.
"Presse, PR, Neue Medien"
Dr. Bettina Schubarth (verantwortlich)
Schellingstraße 31
80799 München
Tel. (089) 2117-0
Fax (089) 2117-280
https://www.vdk.de/bayern - presse.bayern@vdk.deLandesgeschäftsführer: Michael Pausder
Vereinsregisternummer: VR4148
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE129520210

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München, 29.08.2018

Rentenpaket I

VdK fordert konsequente Stärkung der gesetzlichen Altersvorsorge
„Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen im Rentenpaket sind Schritte in die richtige Richtung. Jetzt brauchen wir weitere Verbesserungen, unter anderem für Menschen, die bereits jetzt Erwerbsminderungsrente erhalten.“ Das erklärt Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich der heutigen Verabschiedung des Rentenpakets I im Bundeskabinett.
So genüge es nicht, das Rentenniveau bei 48 Prozent und nur bis zum Jahr 2025 zu stabilisieren: „Ziel muss es sein, dass das Rentenniveau über 2025 hinaus stabilisiert und auf 50 Prozent angehoben wird, damit das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung wieder gestärkt wird. Die Menschen wollen generationenübergreifend darauf vertrauen, dass sie nach jahrzehntelanger Arbeit eine ordentliche Rente erhalten und nicht in die Altersarmut abstürzen“, erklärt Bentele.
Die im Rentenpaket geplanten höheren Erwerbsminderungsrenten durch die Anhebung der Zurechnungszeiten sind zu begrüßen. „Davon sollten aber nicht nur Menschen profitieren, die ab 2019 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente gehen müssen, sondern auch die Bestandsrentner. Sie dürfen nicht leer ausgehen, da wir schon jetzt ein massives Armutsproblem bei Erwerbsminderungsrentnern haben“, betont die VdK-Präsidentin. Deshalb müssten auch endlich die Rentenabschläge von 10,8 Prozent für alle abgeschafft werden. „Wer wegen Krankheit oder Behinderung seine Arbeit nicht mehr ausüben kann, darf nicht mit denselben Abschlägen belegt werden wie jemand, der freiwillig früher in Rente geht“, so Bentele weiter.
Bei der Mütterrente ist der VdK froh, dass für alle Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben, etwas getan wird. Der Verband hat sich immer dafür eingesetzt, dass alle von den Verbesserungen profitieren, unabhängig davon wie viele Kinder sie geboren haben. „Ein halber Punkt für alle Mütter ist ein guter Schritt, um die aktuelle Ungerechtigkeit aufgrund der Stichtagsregelung zu reduzieren. In einem letzten Schritt fordert der Verband, dass alle Mütter drei Rentenpunkte erhalten, unabhängig davon wann sie ihr Kind geboren haben“, erklärt die VdK-Präsidentin.

Kritisiert wird jedoch, dass die Mütterrente auf die Grundsicherung angerechnet wird. Menschen, die schon jetzt im Alter am Rande des Existenzminimums leben, profitieren nicht von der Mütterrente. „Hier muss etwas getan werden, indem endlich ein Freibetrag für die gesetzliche Rente auf die Grundsicherung eingeführt wird, wie es ihn schon bei der betrieblichen und privaten Altersvorsorge gibt“, forde

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