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Aktuelles

VdK-TV - Vorschau September
In unserem Videoportal unter www.vdktv.de sehen Sie aktuell diese Videos:

7. September
Pflegeberufe: In Corona-Zeiten ist die Bedeutung der Pflegekräfte für die Gesellschaft besonders in den Fokus gerückt. Eine Chance?

14. September
Porträt: Die 35-jährige Julia Irmen ist Polizistin und mehrfache Welt- und Europameisterin im Kickboxen. Ihr Motto: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Daher unterstützt sie den VdK gern, denn schließlich kämpft der Sozialverband unermüdlich für soziale Gerechtigkeit.

21. September
Inklusion: Gibt es Vorurteile, Hindernisse, Bedenken, Ablehnungen, wenn Menschen mit und ohne Behinderung sich das Jawort geben? VdK-Mitglieder erzählen.

28. September
Teilhabe: Ein Besuch bei „Onkel Rudi“, Hamburgs erstem inklusiven Spielplatz, der im Mai eingeweiht worden ist.

www.vdktv.de

VdK Bayern zur Novellierung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes:
„Chance für umfassende Barrierefreiheit vertan“

Am 1. August tritt das neue Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft. Von einer Verpflichtung zu einer umfassenden Barrierefreiheit ist der Freistaat trotz der Neuregelungen noch meilenweit entfernt, kritisiert Ulrike Mascher, Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Bayern. „Es ist enttäuschend, dass die im Anhörungsverfahren von den Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderung vorgebrachten Vorschläge keinerlei Eingang gefunden haben.“ Der Gesetzentwurf des Sozialministeriums wurde unverändert dem Landtag vorgelegt und nahezu wortgleich verabschiedet.

VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher erklärt: „Erneut wurde die Chance vertan, Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen zum verbindlichen Maßstab zu erklären, um so die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Die Novellierung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes hätte genutzt werden können, um den barrierefreien Zugang zu Gütern und Dienstleistungen endlich zu verwirklichen. So, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention vorschreibt. Doch in der Privatwirtschaft – also dort, wo sich der Großteil des alltäglichen Lebens abspielt – darf nach dem Willen der Staatsregierung alles so bleiben, wie es ist. Arztbesuche, Einkaufen, Hotelübernachtungen oder Essengehen, selbst das Leben in der eigenen Wohnung bleiben voller Hürden. Bitten und Appelle an die freiwillige Mitwirkung helfen den Betroffenen nicht weiter. Das selbst gesteckte Ziel der Staatsregierung, ‚Bayern barrierefrei 2023‘ dürfte weit verfehlt werden.“

Keine Prüfung, keine Sanktionen
Im Einzelnen kritisiert der VdK Bayern, dass selbst dort, wo Vorschriften formuliert werden, deren Einhaltung kaum geprüft und Verstöße nicht sanktioniert werden. So formuliert die Bayerische Bauordnung in Art. 48, dass beim Bau von Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen ein gewisser Teil an Wohnungen barrierefrei gebaut werden muss. „Bauherren müssen sich aber keine Sorgen machen, denn das wird kaum geprüft. Sanktionsvorschriften gibt es ohnehin nicht“, erklärt Mascher. Sie warnt vor einem „Wohnungskollaps“: „In Bayern fehlen heute mehr als 350.000 barrierefreie Wohnungen – bei einer älter werdenden Bevölkerung wird sich die Situation noch weiter zuspitzen“, sagt sie. Selbst bei öffentlichen Bauten bleiben viele Hintertüren offen. So werden öffentlichen Trägern weiterhin der Verzicht auf Barrierefreiheit bei nicht definiertem „unverhältnismäßigem Mehraufwand“ sowie die Beschränkung des barrierefreien Ausbaus nur für öffentlich zugängliche Gebäudeteile zugestanden, aber beispielsweise nicht für Arbeitsräume der Beschäftigten.

Der VdK Bayern fordert die Einrichtung einer unabhängigen Fachstelle Barrierefreiheit auf Landesebene als Anlaufstelle für interessierte private und öffentliche Anbieter zur Beratung in den Bereichen Digitales, Kommunikation, Bauen und Mobilität. Außerdem muss für Betroffene bei Verstößen gegen das Behindertengleichstellungsgesetz in Bayern nach Vorbild des Bundes eine Schiedsstelle geschaffen werden. Derzeit laufen Beschwerden juristisch ins Leere.

Der Sozialverband VdK Bayern ist mit 727.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung für Menschen mit Behinderung und Mobilitätseinschränkungen in Bayern. 9,4 Prozent der bayerischen Bevölkerung sind schwerbehindert, haben also einen Grad der Behinderung von mindestens 50.

bsc

Verena Bentele und der VdK machen Mut
VdK-TV produziert neue Videoformate mit der VdK-Präsidentin – Informationen zur Corona-Krise
Das Coronavirus hält die ganze Welt in Atem. Das VdK-TV-Team möchte möglichst aktuell und schnell auf die jetzige Krise reagieren und produziert in den nächsten Wochen Videos, beispielsweise Statements mit Verena Bentele, informative Servicebeiträge sowie Mut machende Kurzfilme.
Viele Bürgerinnen und Bürger sind um ältere und chronisch kranke Familienmitglieder besorgt. Doch Angst und Panik sind bekanntlich keine guten Ratgeber. Stattdessen sollten die Menschen besonnen reagieren. Um die Grundversorgung etwa muss keiner fürchten. Deshalb zeigt Verena Bentele Hamsterkäufern bei VdKTV die rote Karte. Neben den Videobotschaften der VdK-Präsidentin finden Interessierte auf dem Videoportal des Sozialverbands VdK unter dem Schlagwort „Corona“ ebenfalls Servicebeiträge, etwa zum Thema Rente. Kurzarbeit beispielsweise wirkt sich nicht nur auf das ausgezahlte Gehalt, sondern auch auf die Höhe der späteren Rente aus.
Doch es gibt zum Glück auch viele gute Nachrichten. Die VdK-Präsidentin ist sich sicher: Die Mehrheit der VdKler steht in dieser Krise enger zusammen denn je. Das zeigen viele solidarische Aktionen, die in diesen Tagen zu beobachten sind. VdK-TV möchte in den nächsten Wochen über Nachbarschaftshilfen und andere Engagements berichten. Es sind bereits Beiträge in Planung. Die VdK-TV-Redaktion freut sich über eine E-Mail mit positiven Beispielen. Bitte Neuigkeiten und Vorzeigeprojekte an: presse@vdk.de
„Verenas Lichtblick“
Auch der Online-Auftritt des VdK Deutschland widmet sich in einem eigenen Unterpunkt dem wichtigen Thema Coronavirus und der entsprechenden Erkrankung Covid-19. Besonders ans Herz legen möchte die Redaktion den Menschen zu Hause „Verenas Lichtblick“: Jeden Abend kommentiert die VdK-Präsidentin sozialpolitische Entwicklungen und erzählt von eigenen Erlebnissen. Damit möchte sie Leserinnen und Lesern in Zeiten der Corona-Krise Mut machen. Die Tagebuch-Kolumne ist zuversichtlich und persönlich. Sie wird auf der Webseite des VdK Deutschland eingestellt www.vdk.de/permalink/78840.

VdK-Beiträge zu Corona
In der Corona-Krise hat sich der VdK Deutschland und damit auch VdK-TV den Veränderungen schnell angepasst. Der größte Sozialverband Deutschlands ist selbstverständlich nach wie vor für seine Mitglieder da. Dazu gehört auch, weiterhin auf allen Kanälen über aktuelle Themen zu informieren. Darüber hinaus ist es wichtig, den Blick auch auf positive Entwicklungen zu richten. Die Online-Beiträge finden Sie hier:
Aktuelle Infos sowie das Tagebuch „Verenas Lichtblick“: www.vdk.de/permalink/78840 Servicebeiträge, Verena Benteles Videobotschaften sowie leuchtende Beispiele zu Hilfsaktionen aus den VdK-Landesverbänden: vdktv.de/category/corona-krise

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