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6 Tage Lago Maggiore 2016

PROGRAMM:

Blaue Träume am Lago Maggiore
Die geographische Lage des zweitgrößten italienischen Binnensees, der zu den klassischen Reisezielen gehört, bietet eine einzigartige Atmosphäre. Sein elegantes Ambiente und das besonders schöne Landschaftsbild mit rund 350 exotischen Pflanzen machen den See ganzjährig zu einem besonders lohnenden Reiseziel. Es ist kein Zufall, dass viele Künstler an den Ufern dieses Sees die Inspiration für ihre Werke fanden.

UNTERBRINGUNG:
"Il Chiostro", Verbania-Intra
Im historischen Zentrum von Intra, wenige Schritte von der Basilika San Vittore entfernt und in der Nähe der Abfahrtstelle sämtlicher Boote gelegen, befindet sich das Hotel "Il Chiostro". Es umfasst einen wesentlichen, restaurierten Teil eines Klausurklosters der Augustinerinnen vom V. Jahrhundert (Säle, Kapelle, Keller und Laube).
Es stehen 100 Zimmer mit Privattoilette, Haarfön, Telefon und Sat-Fernsehen zur Verfügung. Des Weiteren verfügt das Hotel über 2 Speisesäle, Bar, Innengarten, einen alten Keller, Laube und Kapelle.

ABLAUF:
1. Tag Ab in den Süden
Palmenpromenaden und prunkvolle Paläste in den weltberühmten Urlaubsorten und die 3 Borromäischen Inseln in der Seemitte prägen das Bild des Lago Maggiore. Der See ist ein ideales Reiseziel für Genießer und hat seit jeher gekrönte und ungekrönte Häupter angezogen.

2. Tag Die Borromäischen Inseln und Stresa
Die Isola dei Pescatori (Fischerinsel) ist nicht nur die malerischste der Borromäischen Inseln, sonder auch die einzige Insel, die seit langer Zeit dauerhaft bewohnt wird. Zwischen den engen Gassen fallen die typischen Häuser mit den ziegelroten Dächern und den langen Balkonen ins Auge, auf denen die Fischer einst ihren Fisch trockneten, den sie in den glasklaren Gewässern des Lago Maggiore gefangen hatten. Das unverkennbare Profil der Insel wird durch den spitzen Glockenturm der Kirche San Vittore gekennzeichnet, ein Nationaldenkmal von historisch und kulturell enormen Wert.
Die brühmteste der drei Inseln ist die Isola Bella, besungen von Richard Wagner und gepriesen von Napoleon. Hier befindet sich das prächtige Barockschloss der Grafen Borromeo, in dem Kaiser, Könige und Fürsten zu Gast waren. Auf der Insel hat man aus steiniger Landschaft ein Meisterwerk italienischer Gartenbaukunst geschaffen. Ein prächtiger Palast, der Palazzo Borromeo, befindet sich inmitten von Terrassen, Springbrunnen, Statuen und Grotten.
In Stresa, auch "die Königin des Lago Maggiore" genannt, merkt man gleich, das man sich in einem der traditionsreichsten Urlaubsorte Europas befindet. Im 19. Jh. war Stresa eine der vornehmsten Kurstädte Italiens, zu deren illustren Gästen der europäische Hochadel und berühmte Künstler wie Stendhal, Dickens, Hemingway und Richard Wagner gehörten. Ortsmittelpunkt ist die Uferpromenade, die schöne Ausblicke bietet. Bummeln Sie das Seeufer entlang, genießen Sie die mondäne Atmosphäre, die schon so viele Besucher entzückt hat, und wenn Sie an einer Pasticceria vorbei kommen, probieren Sie die süße Spezialität von Stresa: Margheritine - Süßigkeiten in Margheritenform.

3. Tag Locarno und Centovalli-Bahn
Locarno hat sich ein feines Plätzchen ausgesucht. Der Kurort von großem internationalen Rang, liegt in einer Bucht am Nordufer des Lago Maggiore und besitzt, wie viele andere schweizerische und italienische Ferienorte im Umkreis der großen Seen, Sehenswürdigkeiten verschiedener Epochen, so unter anderen, das Castello Rusca, ein römisches Museum und einige bedeutende Kirchen. Im Sommer trifft man sich abends auf der Piazza Grande, insbesondere an Openair-Konzerten oder während des bekannten Internationalen Filmfestivals im August zieht der Platz Tausende Besucher an. Die Piazza Grande, das Herz der Stadt, wird von eleganten Häuserfassaden, Laubengängen und Staßencafes gesäumt. Locarno wird von der berühmten Wallfahrtskirche Madonna del Sasso überragt. Die Gründung der Heiligenstätte geht auf eine Muttergottes-Erscheinung zurück, die ein Franziskanerbruder in der Nacht auf den 15. August (Mariä Himmelfahrt) hatte.
Locarno ist auch der Ausgangspunkt für eine atemberaubende Bahnfahrt. Die Centovallibahn verbindet Locarno über eine sehr romantische Strecke mit dem italienischen Domodossola an der Simplonstrecke. Die etwa 60 km lange Schmalspurstrecke verdankt ihren Namen den fast "hundert Tälern", die sie auf unzähligen Viadukten überquert. Höhepunkt ist die Überquerung des Schwindel erregenden Isorno-Viaduktes bei Intragna und der Schluchtabschnitt zwischen Intragna und Re. Von Domodossola geht´s dann mit dem Bus zurück ins Hotel.

4. Tag Lago di Orta und Varallo
In Italien muss es nicht immer der Gardasee oder der Lago Maggiore sein: Wahre Kenner weichen auf feine, kleine See-Geschwister aus, die Ruhe abseits von Trubel versprechen. Der Lago d'Orta ist so ein Geheimtipp unter den Seen, traumhaft gelegen in einer traumhaften Landschaft. Ein kleiner, aber dennoch lohnender Ort am Westufer des Orta-Sees ist Pella, Ausgangspunkt für die Schifffahrt zur Insel San Giulio. Auf der Insel San Giulio steht eine romantische Basilika, die Basilica di San Giulio, deren Ursprung bis ins 4. Jahrhundert auf den Griechen Julius zurückreicht. Julius soll die Insel vom Drachen befreit haben. Sein Körper mit Goldmaske ruht in der Krypta in einem gläsernen Sarg. Die Basilika ist üppig ausgestattet und hat eine imposante romanische Kanzel aus schwarzem Marmor. Sie stammt aus dem 11. Jarhhundert und gilt in Norditalien als einzigartig.
Mit dem Linienschiff geht es zurück nach Orta San Giulio, dem Hauptort am Lago di Orta und einem der schönsten mittelalterlichen Orte in Italien. Das Dorf bewahrt weiterhin seine altertümliche Struktur und ein eindrucksvolles Gewirr von engen, mit Kopfsteinen gepflasterten Gassen. Diese werden an vielen Stellen von alten Steinmauern gesäumt. Den charakteristischen Straßen entlang gelangt man hin und wieder auf kleine Plätze, auf denen Kunsthandwerker, Antiquitätenhändler und belebte Lokale vorzufinden sind. Man kann alles gemütlich zu Fuß besichtigen, da Autos hier nicht zugelassen sind, z. B. die große Granittreppe, die von der wunderschönen Kirche von Santa Maria Assunta, 1485 errichtet und im 18. Jh. wieder aufgebaut, zur Piazza Motta zwischen zwei Hausreihen aus dem 16. Jh. hinunterführt.
Vom Westufer des Orta-Sees zweigt eine landschaftlich schöne Strecke zu einem weiteren kunsthistorisch bedeutenden Ort ab, und zwar zum Sacro Monte di Varallo. Der denkmalerische Komplex des Sacro Monte (Heiliger Berg von Varallo) gliedert sich heute in der Basilika, die der Mariä Himmelfahrt gewidmet wird, und in 43 Kapellen.
Es besteht aus zwei Haupteinheiten: die erste enthält 19 Kapellen, die von den Ereignissen von der Passion erzählen: vom Sündenfall zur Geburtsankündigung, von der Geburt bis zur Flucht nach Ägypten und dem Bethlehemitischen Kindermord, von der Auferstehung von Lazarus bis zum Eintritt in Jerusalem. Die zweite Einheit dagegen, eine mehr "städtische" Anlage, macht aus Jerusalem das Theater der Ereignisse der Passion Christi: Vom Abendmahl bis zur Festnahme im Olivengarten, von Pilatus zur Peitschung, vom Aufstieg zum Schädelberg bis zur Kreuzigung und zuletzt die Grabstätte. Über 600 Statuen in Menschengröße und ungefähr 6000 andere Figuren, die Männer, Frauen und Kinder abbilden. Eine Stadt des Glaubens, eine Festung der katholischen Kirche und ihrer Prinzipien, die in der vollen Gegenreformation gegen die Ausbreitung des Protestantismus errichtet wurde. So stellt sich der Mailänder Franziskaner Bernardino Caimi nach einem langen Aufenthalt in Jerusalem Varallo vor, in dem er zwischen 1486 und 1493 mit der Konstruktion eines "Heiligen Landes in Miniatur" begann.

5. Tag Ascona und Val Verzasca
Am Nordufer des Lago Maggiore bezaubert Ascona mit elegantem Charme, die umliegenden Dörfer und die Inseln im tiefblauen See präsentieren ein malerisches Bild und die ganze Pracht einer mediterranen Landschaft. Auch die angrenzenden Täler - vom Val Verzasca bis zum Centovalli - locken mit landschaftlichen Reizen und einer Fülle an Kirchenkunst.
Für den Besucher Asconas ist die Uferpromenade der Piazza Guiseppe Motta mit den bunten Cafes und Restaurants der größte Anziehungspunkt. Hier geht man hin, um zu sehen und gesehen zu werden. Man spaziert im Schatten der ausladenden Platanenbäume, die schon vor 400 Jahren Emigranten aus Frankreich mitgebracht hatten. Von der Piazza aus gelangt man in die schmalen Gassen des Borgo, der Altstadt mit ihren stimmungsvollen Plätzen und Höfen, die Ascona einen mediterranen Charme verleihen. An der Uferpromenade verdienen die schönen Häuser mit ihren Loggien und Arkaden Beachtung. Meist sind es Bauten von Emigranten, die, nachdem sie im Ausland reich geworden sind, in die Heimat zurückkehrten.
Von Gordola bei Tenero steigt die Straße steil bergan und führt durch ausgedehnte Weinberge ins Val Verzasca, das als eines der bezaubernsten Beispiele relativ ursprünglich gebliebener Tessiner Bergtäler gilt. Bei der Fahrt in das Val Verzasca fällt zuerst die gigantische Staumauer des Wasserkraftwerks auf, sie ist 380 m lang und 220 m hoch und damit eine der höchsten in Europa. James Bond wagte in dem Film "Golden Eye" einen Sprung von ihr hinunter.
Auf der Strecke zwischen Corippo und Lavertezzo erfreut der Anblick des Verzascaflusses, der hier seine ganze Schönheit entfaltet. Zwischen steilen, von der Erosionskraft polierten Steinen, die wunderbares Geäder aufweisen, strömt der Fluss in seiner unbeschreiblich grünen Farbe, die dem Tal den Namen gegeben hat (Versasca, abgeleitet von "verde aqua" - grünes Wasser). Sehr bekannt ist Lavertezzo mit der einzigen barocken Kirche des Tales, aber auch mit der Brücke "Ponte dei Salti" aus dem 17. Jahrhundert mit zwei eleganten Bogen. Besonders eindrucksvoll an dieser Stelle ist das glasklare smaragdgrüne Wasser des Flusses, wie es hier über bizarr geformte, glatt polierte Felsen fließt.

6. Tag Rückreise
Die Orte, die Menschen, die hier leben und die faszinierende südländische Atmosphäre laden zum Bleiben und Verweilen ein. Rund um den See, überall, an allen Ecken und Straßen begegnet man einer wunderschönen historischen Kunst- und Kulturlandschaft. Zahlreiche architektonische Bauwerke, die teilweise schon im Mittelalter errichtet wurden, schmale verwinkelte Gassen, die mit Kopfsteinpflaster versehen sind und prächtige Kirchen erzählen aus einer geschichtsträchtigen Vergangenheit. "Der Lago Maggiore .... das paradies auf erden, Italiens Eden" .... so hat es John Ruskin auf einen Nenner gebracht.

LEISTUNGEN:
-> Fahrt im modernen Reisebus
-> Großes Bordfrühstück bei der Anreise
-> 1 x Welcome-Drink bei der Ankunft im Hotel
-> 5 x Übernachtung im 3*-Hotel "Il Chiostro", Intra
-> 5 x verstärktes italienisches Frühstück in Büfettform
-> 5 x Abendessen (3-Gang-Menü mit Salatbüfett)
-> 4 x deutschsprachige qualifizierte Reiseleitung
-> 1 x Schifffahrt Baveno - Isola Pescatori - Isola Bella - Stresa
-> 1 x Schifffahrt Bella - Orta San Giulio - Orta
-> 1 x Fahrt mit dem "Centovalli-Express" Locarno - Domodossola (oder umgekehrt)
-> 1 x Eintritt in den Palast und in die Gärten der Isola Bella
-> Ortführung auf dem Heiligen Berg Varallo
-> Betreuung durch deutschsprachige Agentur vor Ort
-> Auslandskranken- und Unfallversicherung
-> Reiserücktrittskostenversicherung

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