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Pflege geht jeden an

Pflege geht jeden an

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Die Zahl der Pflegebedürftigen in Hessen ist in den Jahren 2007 bis 2009 um rund 11.000 Personen gestiegen. Über 185.000 Pflegebedürftige leben derzeit in Hessen, 75 Prozent davon werden zu Hause versorgt. In Thüringen wurden Ende 2009 fast 38.000 Pflegebedürftige zu Hause ausschließlich von Familienangehörigen oder Bekannten betreut.

"Die Situation pflegender Angehöriger ist oft dramatisch. Dafür wollen wir die Öffentlichkeit sensibilisieren", sagte der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Hessen-Thüringen, Udo Schlitt, heute zum Auftakt der bundesweiten VdK-Kampagne "Pflege geht jeden an". Mit der Kampagne appelliert der VdK an die Bundesregierung, pflegende Angehörige bei der Reform der Pflegeversicherung angemessen zu berücksichtigen und damit eine wichtige Stütze des Sozialsystems zu stärken. "Wer die Pflege behinderter und älterer Menschen sicherstellen will, muss pflegende Angehörige entlasten, unterstützen und beraten", betonte Schlitt.

Die Forderungen des Sozialverbands VdK lauten:

  • Die Umsetzung des bereits seit Anfang 2009 vorliegenden, überarbeiteten Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Dieser wird den Bedürfnissen von psychisch eingeschränkten Patienten viel besser gerecht.
  • Ein zügiger und flächendeckender Ausbau der Pflegestützpunkte in allen Bundesländern als Anlaufstelle für Pflegebedürftige und ihre Angehörige für eine wohnortnahe und neutrale Beratung.
  • Entlastungsangebote müssen für die Betroffenen kostenfrei sein, etwa in der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege.
  • Die Umsetzung des Grundsatzes "Rehabilitation vor Pflege" durch mehr Angebote für geriatrische Rehabilitation und Prävention, damit ältere Patienten länger so selbstständig wie möglich leben können.
  • Anspruch auf Pflegezeit analog zum Elterngeld inklusive Rückkehrrecht in die Vollzeiterwerbstätigkeit.
  • Anhebung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige, um vor allem pflegende Frauen vor Altersarmut zu schützen.
  • Beibehaltung und Stärkung der solidarischen Finanzierung der Pflegeversicherung.
  • Keine Einführung einer kapitalgedeckten Pflegezusatzversicherung.

Im Rahmen seiner Kampagne "Pflege geht jeden an" will der VdK Politik, Medien und die breite Öffentlichkeit mit seinen Forderungen konfrontieren. Dafür stellt er umfangreiches Informationsmaterial über Fakten und Hintergründe zur gesetzlichen Pflegeversicherung in Deutschland und zur derzeitigen Situation von pflegenden Angehörigen zur Verfügung.

Die Website zur Kampagne wird laufend aktualisiert:
www.pflege-geht-jeden-an.de

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