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Ist seniorengerecht auch barrierefrei?


Ehrenamtliche VdK-Wohn- und Fachberater in Hessen und Thüringen unterwegs

Wie sieht eigentlich eine "altersgerechte" Wohnung aus? Ist die auch für junge Menschen nutzbar? Ab wann ist man alt und braucht eine solche Wohnung? Kann man diese auch nutzen, wenn man im Rollstuhl sitzt, oder braucht man dann eine "rollstuhlgerechte" Wohnung?

Ist seniorengerecht auch barrierefrei?

Wohnen im Alter mit Behinde-
rung und Rollstuhl© Bilderbox.com

Im Dschungel der Barrierefreiheit tummeln sich viele artverwandte Begriffe. Diese kommen gerade bei Werbern gut an, um spezielle Personenkreise anzusprechen.
So gibt es "behindertengerechte" Restaurants, "rollstuhlgerechte" und "barrierearme" Hotels oder auch "generationengerechte" Wohnungen.
Senioren sind eine begehrte Zielgruppe und dabei besonders stark so mancher Gefahren ausgesetzt. Dabei bleibt die Frage, welche Bedeutung haben all diese Begriffe?
Tatsächlich ist nur der Begriff "Barrierefreiheit" wirklich definiert. Alle anderen Definitionen lassen viel Raum zu Interpretationen. Sinngemäß sagt das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), was "barrierefrei" bedeutet: dass "alle Menschen mit Behinderung einen Zugang zu Gebäuden, Produkten und Informationen haben müssen und sie diese grundsätzlich ohne fremde Hilfe nutzen können!"
Wenn diese Bedingungen erfüllt wären, könnte jeder Mensch, gleich ob alt oder jung, mit oder ohne Behinderung, groß oder klein, selbstbestimmt und selbstständig am Leben in der Gesellschaft teilhaben.

Was "barrierefrei" dann im Detail bedeutet, beschreiben DIN-Normen und Richtlinien. Doch auch hier gibt es noch eine kleine Falle.
In der DIN 18040 Teil 2 für "Barrierefreies Bauen" von Wohnungen ist es so, dass für Rollstuhlfahrer Sondermaße gelten, die nicht verpflichtend beachtet werden müssen. In der Praxis ist diese Herangehensweise oft nicht sehr vorausschauend und hilfreich.

Die Hessische Bauordnung schließt des Weiteren Anforderungen aus, die für Menschen mit sensorischen Behinderungen wichtig wären.
Deshalb sollten Sie sich genau informieren, was gemeint ist, wenn Sie einem Begriff begegnen, der mit "barrierefrei" gleichgesetzt wird. Eine große Hilfe können da die ehrenamtlichen Wohn- und Fachberater für Barrierefreiheit sein.
Diese sind in ganz Hessen und Thüringen aufgestellt und wissen, worauf Sie achten sollten.

Die Kontaktdaten eines Beraters in Ihrer Nähe erfahren Sie bei der:

VdK-Fachstelle für Barrierefreiheit! an der Fachhochschule Frankfurt
Telefon 069 - 15 33 26 04
E-Mail barrierefreiheit.ht@vdk.de

KONTAKT - VdK-Fachstelle


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