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Ludwigsburg Sept. 2013

Bericht von Norbert K. Kreß


Der Tagesausflug am Donnerstag, dem 26.09.2013,
mit Emmelreisen aus Alzenau,
führte den Obst- und Gartenbauverein Neuses nach Ludwigsburg, als Gäste mit dabei waren Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Neuses.


Logo Ludwigsburg

Logo Ludwigsburg© aus Wikipedia

Residenzschloß Südseite, Stadt Ludwigsburg

Residenzschloß Südseite, Stadt Ludwigsburg© Stadt Ludwigsburg, aus Wikipedia

Ludwigsburg ist Große Kreisstadt in Baden-Württemberg, etwa zwölf Kilometer nördlich der Stuttgarter Innenstadt.

Das Residenzschloss prägt das Stadtbild.


Stadtgeschichte

Im Schlösslesfeld, einem Wohngebiet, das erst ab dem Jahr 1965 in größerem Umfang bebaut wurde, fanden sich viele Besiedlungsspuren aus der Jungsteinzeit. Dieses Gebiet war von 5700 v. Chr. bis 3300 v. Chr., also rund 2400 Jahre lang, nahezu kontinuierlich von Siedlern der Bandkeramik bevölkert.
Zahlreiche Funde aus dem Ludwigsburger Stadtgebiet und der näheren Umgebung sind aus der keltischen Siedlungszeit erhalten geblieben. Gegen Ende des 1. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung besetzten die Römer die Region bis 260 die Alemannen in das Neckarland kamen. Auch die alemannische Besiedlung ist durch Grabfunde auf dem heutigen Stadtgebiet nachgewiesen. Aus römischer Zeit stammt eine villa rustica (Landgut), die im Stadtteil Hoheneck freigelegt wurde.

Ludwigsburg - Residenzschloss Innenhof

Ludwigsburg - Residenzschloss Innenhof - nördliche Richtung© Norbert K. Kreß

Ludwigsburg entstand zu Anfang des 18. Jahrhunderts durch den Bau des größten unzerstörten Barockschlosses Deutschlands unter Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg. Ursprünglich plante Eberhard Ludwig nur ein Lustschloss, mit dessen Bau 1704 begonnen wurde. Das Beispiel anderer Fürsten weckte in ihm jedoch den Wunsch, seine absolutistische Macht durch die Gründung einer Stadt herauszustellen, deshalb gilt dieses Jahr als Gründungszeitpunkt der Stadt Ludwigsburg. Die barocken Bauten wurden durch das Jagd- und Lustschloss Favorite (1713-1728) und das Seeschloss Monrepos (1764-1768) ergänzt.
Ab 1709 entstand beim Schloss eine Siedlung, die am 3. April 1718 die Stadtrechte erhielt. Im gleichen Jahr wurde Ludwigsburg Sitz eines Oberamtes, aus dem 1938 der Landkreis Ludwigsburg hervorging.
In den Jahren zwischen 1730 und 1800 wechselte die herzogliche Residenz mehrmals zwischen Stuttgart und Ludwigsburg hin und her. 1800 wurde Württemberg von Frankreich unter Napoléon Bonaparte besetzt und zum Bündnis mit Frankreich gezwungen. 1806 nahm Kurfürst Friedrich die von Napoléon verliehene Würde des Königs von Württemberg an. 1812 wurde in Ludwigsburg das württembergische Heer für Napoléons Russlandfeldzug aufgestellt, aus dem von 15.800 württembergischen Soldaten nur einige Hundert zurückkehrten.
Seit dem 19. Jahrhundert waren in der Stadt jüdische Familien ansässig, die in der Alleen-/Ecke Solitudestraße eine Synagoge erbauten und 1884 einweihten. Ihre Toten begruben sie auf ihrem Jüdischen Friedhof, der an den Städtischen Friedhof grenzt.
1921 wurde Ludwigsburg größte Garnison in Südwestdeutschland, deshalb erhielt die Stadt auch den Beinamen "Schwäbisches Potsdam". 1926 wurde im Zuge des Baus der Nord-Süd-Leitung das noch heute existente große Umspannwerk in Ludwigsburg-Hoheneck gebaut, das auch heute noch einen zentralen Knotenpunkt im Stromnetz Baden-Württembergs darstellt. 1935 wurde Ludwigsburg nach der Deutschen Gemeindeordnung zum Stadtkreis erklärt, gehörte aber weiterhin noch zum Oberamt bzw. ab 1938 zum Landkreis Ludwigsburg.
Beim Novemberpogrom 1938 zerstörten SA-Männer die jüdische Synagoge. Ihr Grundriss wurde im Jahre 1988 im Pflaster nachgebildet. Ein Gedenkstein von 1959 und neuere Informationstafeln erinnern an die jüdischen Opfer der Shoa und mahnen zu Menschlichkeit und Recht. 1940 wurde der NS-Propagandafilm Jud Süß in Ludwigsburg gedreht.
Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt im Vergleich zu anderen deutschen Städten mäßige Zerstörungen. Die Bevölkerung hatte 1.500 Tote zu beklagen. Durch Bombenabwürfe wurden in Ludwigsburg 140 Häuser völlig zerstört. Nach 1945 gab es ein Internierungslager der Alliierten für Kriegsverbrecher bis Mitte 1946.
Nach dem Krieg unterhielten die Amerikaner etwa 45 Jahre lang am Rande der Stadt die große Garnison Pattonville mit einer US Army Highschool. 1956 wurde die Tradition als deutsche Garnisonsstadt durch die Bundeswehr wieder aufgenommen.

Wappen Ludwigburg

Wappen Ludwigburg© Nach § 5 Abs. 1 UrhG (Deutschland) sind amtliche Werke wie Wappen gemeinfrei.

1945 wurde Ludwigsburg unmittelbare Kreisstadt und mit Inkrafttreten der baden-württembergischen Gemeindeordnungen am 1. April 1956 zur Großen Kreisstadt erklärt.
Ab 1958 wurde die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg aufgebaut. 1966 wurde die Pädagogische Hochschule und die Staatliche Sportschule Ludwigsburg eingeweiht.
Das Forum am Schlosspark wurde am 19. März 1988 eingeweiht.
2004 feierte das Residenzschloss Ludwigsburg seinen 300. Geburtstag mit der Eröffnung der Barockgalerie, des Modemuseums und des Keramikmuseums.

Bilder von Ludwigsburgs Schlössern finden Sie weiter unten!

Favorite - Lust- und Jagdschloß - Ludwigsburg

Favorite - Lust- und Jagdschloß - Ludwigsburg, nördlich angrenzend an das Residenzschloß© Norbert K. Kreß

Willkommen im Blühenden Barock.

Während der Sommermonate ist das Blühende Barock eine vielbesuchte Parklandschaft um das Residenzschloss. Ein Teil der Anlagen ist dem überregional bekannten Märchengarten vorbehalten. Seit einigen Jahren verkehrt dort auch eine Parkeisenbahn.

Mehr Bilder vom Blühenden Barock und Märchengarten finden Sie weiter unten!

Kürbisausstellung Blühender Barock, Residenz Ludwigsburg

Kürbisausstellung 2013 Blühender Barock, Residenz Ludwigsburg© Norbert K. Kreß

Alljährlich wiederkehrende Kürbisausstellung in der Ludwigsburger Residenz.

Goldgelb und in vielen weiteren Farben und Schattierungen glänzen die Früchte in den unterschiedichsten Formen und Größen. In der Herbstsonne leuchten sie den Besuchern schon von weitem entgegen.

Die Themen ändern sich von Jahr zu Jahr. War es im Jahr 2012 die Schweiz, die in den vielfälltigsten Variationen von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet und dargestellt wurde, so dreht sich dieses Jahr alles um den Sport. Bobfahrer, Skispringer, Boxer, Gewichtheber, Basketballer und Schwimmer treten im Wettkampf an - alle dargestellt natürlich als Kürbisfiguren!
Feinschmecker dürfen sich auf die vielen Speisen und Getränke aus verarbeiteten Kürbissen freuen. Denn es gibt jede Menge Kostproben davon.


Ludwigsburgs Schlösser

Residenz-, Favorite- und Seeschloß Monrepos

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    Barockes Residenzschloß LudwigsburgFoto: Dr. Jörg Kopp, Wiehl - GNU-Lizenz für freie Dokumentation

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    Tor zum Barockschloss Residenz Ludwigsburg bei StuttgartFoto: Rudolf Simon

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    Barockschloß Innenhof, Nord-OstansichtFoto: Norbert K. Kreß

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    Barockschloß Innenhof, SüdansichtFoto: Norbert K. Kreß

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    Barockschloß Innenhof, Nord-WestansichtFoto: Norbert K. Kreß

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    Barockschloß Rück-/ParkseiteFoto: Norbert K. Kreß

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    Schloß Favorite - Lust- und Jagdhaus (1716-1719)Foto: GNU-Lizenz für freie Dokumentation WvL

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    Schloß MonreposFoto: www.ludwigsburg.de/Bildergalerie aus Wikipedia

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    Schloß MonreposFoto: Mussklprozz aus der deutschsprachigen Wikipedia


Das Blühende Barock

Blühende Parklandschaft um das Residenzschloß Ludwigsburg im Sommer

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    Residenzschloss Ludwigsburg - Luftansicht SüdgartenanlageFoto: © Richard Herrmann

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    Schloßpark Blühender Barock - EmichsburgFoto: aus Wikipedia

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    Eingangsbereich ParkanlageFoto: © Norbert K. Kreß

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    Blühende ParkanlageFoto: © Norbert K. Kreß

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    Parkanlage mit Blick auf das Lust- und Jagdschloß FavoriteFoto: © Norbert K. Kreß

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    Parkanlage mit Blick auf das Lust- und Jagdschloß FavoriteFoto: © Norbert K. Kreß

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    Blühende PrkanlageFoto: © Norbert K. Kreß

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    Blühende ParkanlageFoto: © Norbert K. Kreß

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    Weiträumig angelegte RosenbeeteFoto: © Norbert K. Kreß

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    Rosenbeete soweit das Auge reichtFoto: © Norbert K. Kreß

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    RosenbeetFoto: © Norbert K. Kreß

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    Wunderschöne einzelne langstielige RoseFoto: © Norbert K. Kreß

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    Wunderschöne einzelne langstielige RoseFoto: © Norbert K. Kreß

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    Wunderschöne einzelne langstielige RoseFoto: © Norbert K. Kreß

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    Wunderschöne einzelne langstielige gefüllte RoseFoto: © Norbert K. Kreß

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    Wunderschöne einzelne langstielige gefüllte RoseFoto: © Norbert K. Kreß

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    Schöne einzelne gemaserte RoseFoto: © Norbert K. Kreß

Mehr erfahren Sie noch auf: Willkommen im Blühenden Barock

Märchengarten

Parklandschaft um das Residenzschloss. Ein Teil der Anlagen nimmt der überregional bekannte Märchengarten ein.

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    Bronzestatue am Eingang zum MärchengartenFoto: Norbert K. Kreß

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    Größter Soldat des Heeres von Kurfürst Friedrich, Gardemaß über 2,14 mFoto: Norbert K. Kreß

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    Vier HimmelsrichtungenFoto: Norbert K. Kreß

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    Steinbogen auf dem Weg zum WasserlaufFoto: Norbert K. Kreß

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    Die Mühle des Müllers im Märchen von Max und MoritzFoto: Norbert K. Kreß

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    Die Mühle des Müllers im Märchen von Max und MoritzFoto: Norbert K. Kreß

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    Fachwerkhaus des Bauers Mecke .....Foto: Norbert K. Kreß

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    Max und Moritz diese Beiden ...Foto: Norbert K. Kreß

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    Wozu müssen auch die beiden ... Löcher in die Säcke schneiden?? - - Seht, da trägt der Bauer Mecke ... Einen seiner Maltersäcke. -Foto: Norbert K. Kreß

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    - Seht, da trägt der Bauer Mecke Einen seiner Maltersäcke. - Aber kaum daß er von hinnen, Fängt das Korn schon an zu rinnen.Foto: Norbert K. Kreß

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    Wo Tiere, Futter und Getreide .... - da leider gibt´s auch MäuseFoto: Norbert K. Kreß

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    Max und Moritz ..... - bei Bauer Mecke !Foto: Norbert K. Kreß

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    Bauernhaus mit Hühner- und Enten- und Hasenstall und Kornkammer ..... des Bauers Mecke .... - rechts im Hintergrund das Fachwerkhaus von Lehrer Lämpel ....Foto: Norbert K. Kreß

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    .... sondern auch der Weisheit Lehren muß man mit Vergnügen hören. - Daß dies mit Verstand geschah, war Herr Lehrer Lämpel da. - Max und Moritz, diese beiden, mochten ihn darum nicht leiden; denn wer böse Streiche macht, gibt nicht auf den Lehrer acht. - ....Foto: Norbert K. Kreß

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    Hexenhäuschen aus dem Märchen Hänsel und GretelFoto: Norbert K. Kreß

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    Der Blick der Hexe aus dem Fenster: Knusper ... knusper ... kneuschen ... wer knuspert an meim Häuschen?Foto: Norbert K. Kreß

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    Scherenschnitt, Darstellung eines MärchensFoto: Norbert K. Kreß

Mehr erfahren Sie noch auf: Rundgang Märchen


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