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Lohngerechtigkeit durch mehr Transparenz

Helmut Müller

Helmut Müller© Helmut Müller

Der VdK beteiligt sich mit vielfältigen Aktionen am Equal Pay Day 2018

Bei der Bezahlung werden Frauen in Deutschland noch immer benachteiligt. 2017 lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen mit 16,59 Euro 21 Prozent unter dem von Männern (21,00 Euro). Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen warnt vor den Folgen der Lohnungleichheit. "Niedrige Löhne führen zu niedrigen Renten und erhöhen das Risiko der Altersarmut. Die Gesellschaft muss honorieren, dass insbesondere Frauen Kinder erziehen und Angehörige pflegen. Es kann nicht sein, dass sie deswegen im Arbeitsleben und bei der Rente benachteiligt werden", sagt der Ortsverbandsvorsitzende Helmut Müller.

Auf die noch immer gravierende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen macht der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Lohngleichheit, aufmerksam. Er findet 2018 am 18. März unter dem Motto "Transparenz gewinnt!" statt. In dem Sinne ist in Deutschland 2017 das "Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen" in Kraft getreten. Das sogenannte Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit soll eine faire Vergütung für Frauen und Männer weiter voranbringen. Aus Sicht des VdK ist dies ein erster Schritt hin zu mehr Transparenz im Erwerbsleben, reicht aber bei Weitem nicht aus.

Nach der Gesetzesneuerung haben Beschäftigte zwar Anspruch auf Auskunft über die Vergütung von Kollegen in gleichwertiger Stellung, nicht aber auf eine Anpassung ihres Verdiensts. "Der VdK fordert unter entsprechenden Voraussetzungen auch einen Anspruch auf Gehaltsanpassung. Außerdem sollten die Betriebe gesetzlich nicht nur aufgefordert werden, ihre Gehaltsstrukturen zu überprüfen, wie es jetzt der Fall ist. Sie sollten dazu verpflichtet werden", sagt Frauenvertreterin Elke Ubrich. "Neben der Verbesserung bei Transparenz und Entlohnung brauchen wir dringend eine stärkere rentenrechtliche Anerkennung für Zeiten der Kindererziehung und der Angehörigenpflege. Die im neuen Koalitionsvertrag vereinbarten Maßnahmen reichen nicht aus."

Um ein Signal gegen Lohnungleichheit zu setzen, gehen die VdK-Frauen am gesamten Wochenende rund um den Equal Pay Day an mehr als 35 Orten in Hessen und Thüringen an die Öffentlichkeit. Die Aktionsorte finden Sie im Internet unter www.vdk.de/hessen-thueringen in der Rubrik "Was wir tun" unter "Frauen im VdK".

Neuer Mitgliederrekord beim VdK Hessen-Thüringen

Helmut Müller

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Sozialverband hat mehr als 270.000 Mitglieder

Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen hat so viele Mitglieder wie noch nie. Ende 2017 gehörten dem Landesverband mehr als 270.000 Menschen an. Damit stieg die Mitgliederzahl im Vergleich zu 2016 um rund 5000 und in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 65.000.

"Unser beständiger Einsatz gegen Armut, für eine menschenwürdige Pflege, die Inklusion beeinträchtigter Menschen und eine ausreichende Gesundheitsversorgung wird deutlich wahrgenommen", sagt der Ortsverbandsvorsitzende Helmut Müller. "Der kontinuierliche Zuwachs zeigt außerdem: Für die Menschen in Hessen und Thüringen wird der VdK immer wichtiger. Wir festigen durch solidarisches Handeln den Zusammenhalt in Stadt und Land."
"Mittlerweile ist jeder 25ste Einwohner Hessens Mitglied im VdK, in Thüringen jeder 100ste. Bundesweit hat der größte Sozialverband Deutschlands rund 1,8 Millionen Mitglieder.

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Für weitere Auskünfte bzw. Informationen über die Arbeit des Ortsverbandes steht der Vorsitzende unter
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Telefax: 0 60 55 - 9 12 16 15 und
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