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Der Ortsverband informiert

Starker VdK – jetzt zwei Millionen Mitglieder

Seit Jahren freut sich der Sozialverband VdK in Bund und Land über steigende Mitgliederzahlen. Im September 2019 wurde die Zwei-Millionen-Marke überschritten. In Baden-Württemberg zählt der VdK aktuell gut 237 000 Mitglieder. Diese Menschen kommen aus allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen. Denn: Jeder, der Interesse hat, kann Mitglied werden und auch ehrenamtlich mitwirken. Der Sozialverband VdK setzt sich für die sozialen Belange von Rentnern, von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung, von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen, aber auch von Grundsicherungsempfängern ein. Seinen Mitgliedern gewährt er Sozialrechtsschutz und weitere Leistungen. Die rund 1200 Orts- und Kreisverbände im Land bieten den Mitgliedern zudem viel geselliges Vereinsleben mit Veranstaltungen vor Ort. In diesen Wochen gibt es zum Beispiel Ausflüge, Herbsttreffen und bald erfolgen die VdK-Weihnachtsfeiern. Auch Gäste sind willkommen. Weitere Informationen unter www.vdk.de/bawue oder auch in örtlichen Medien.

Neue Grundrente ab Januar 2021 vorgesehen

Die neue Grundrente, auf die sich die Große Koalition kürzlich verständigt hat, soll ab Januar 2021 gelten. Sie bezweckt, dass Menschen, die mindestens 35 Jahre gearbeitet, Kinder erzogen oder gepflegt haben, eine Rente bekommen, die über dem Grundsicherungsniveau liegt. Dazu müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein – wie beispielsweise die 35-jährige Beitragszahlung, wobei diese Beitragsleistung mehr als 30 Prozent aber weniger als 80 Prozent des Durchschnittsverdieners betragen muss. Der ausgehandelte Kompromiss soll sowohl für Neu- als auch für Bestandsrentner gelten. Im Gegensatz zur Grundsicherung soll es bei der Grundrente keine Bedürftigkeitsprüfung geben, aber eine Einkommensprüfung durch automatisierten Datenabgleich der Deutschen Rentenversicherung mit den Finanzämtern – wobei Freibeträge zu berücksichtigen sind. Bis zu 1,5 Millionen Menschen sollen profitieren können. Wie der Sozialverband VdK und das Bündnis gegen Altersarmut in Baden-Württemberg den Kompromiss beurteilen, findet sich unter www.vdk.de/bawue.

Aktualisierte Neuauflagen von BAGSO-Broschüren

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), der auch der Sozialverband VdK angehört, hat einige interessante Ratgeber und Checklisten aktualisiert, die man kostenlos bestellen kann. Die Checklisten „Betreutes Wohnen“ und „Das richtige Senioren- und Pflegeheim“ sowie die Ratgeber „Schuldenfrei im Alter – Lassen Sie uns über Geld sprechen!“ und „Wenn die Seele krank ist – Psychotherapie im höheren Lebensalter“, zudem „Entlastung für die Seele – Ein Ratgeber für pflegende Angehörige“. Alle Bestellungen können an BAGSO e.V., Thomas-Mann-Straße 2-4, 53111 Bonn, Telefon (0228) 24 99 93 23, bestellungen@bagso.de, www.bagso.de/publikationen, gerichtet werden. Neben dieser Website der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen gibt es unter www.wissensdurstig.de ebenfalls interessante Informationen für Ältere, samt Veranstaltungshinweisen.

IGeL-Monitor hilft beim Check von Selbstzahlerleistungen

Fast jeder zweite Versicherte bekommt beim Arzt Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten. Das Internetportal „IGeL-Monitor“, das der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbands betreibt, beleuchtet diese Selbstzahlerleistungen kritisch – angesichts von Milliardenumsätzen. Unter www.igel-monitor.de informieren sich knapp 2000 Besucher täglich. Angestoßen durch Patientenbeschwerden hat man die Regeln für den Verkauf von IGeL in der Arztpraxis zusammengefasst. Sie gehen auf das Patientenrechtegesetz, den Bundesmanteltarifvertrag der Ärzte und auf Empfehlungen der Ärzte zurück. Danach dürfen Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse nicht als IGeL angeboten und Angebot und Durchführung einer Kassenleistung dürfen nicht vom IGeL-Kauf abhängig gemacht werden. Es ist nicht zulässig, Druck auf Patienten auszuüben. Sie sind über Nutzen und Schaden aufzuklären und eine schriftliche Vereinbarung über Leistung und Kosten sind Pflicht. Der IGeL-Monitor bietet eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungshilfe für oder gegen die Inanspruchnahme von Selbstzahlerleistungen.

Neu: Kryokonservierung als Kassenleistung

Die Kryokonservierung gibt es künftig als Kassenleistung – wenn bestimmte Bedingungen vorliegen, so Paragraf 27a Absatz 4 Fünftes Sozialgesetzbuch (SGB V), eingeführt durch das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Patientinnen und Patienten müssen dann das Tiefgefrieren von Ei- oder Samenzellen oder Keimzellgewebe nicht mehr selbst bezahlen. Voraussetzung ist, dass dieses Einfrieren wegen einer Behandlung mit einer keimzellschädigenden Therapie, wie Chemotherapie oder Bestrahlung, medizinisch nötig erscheint, um eine spätere künstliche Befruchtung zu ermöglichen. Die Kosten im Zusammenhang mit der Kryokonservierung werden für Frauen nur bis 40 und für Männer bis zum 50. Lebensjahr übernommen. Der Gemeinsame Bundesausschuss muss noch eine Durchführungsrichtlinie erlassen. Auch sind Preise für die Leistung festzulegen. Diese Regelungen werden voraussichtlich erst im zweiten Halbjahr 2020 vorliegen. Bis dahin müssen Betroffene die Kostenübernahme im Rahmen einer Einzelfallentscheidung bei ihrer Kasse beantragen.

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