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VdK Presse aktuell

Para-Ski-Weltklasse mit Verena Bentele im Bayerischen Wald

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VdK-Präsidentin Verena Bentele ist Schirmherrin des paralympischen Skiweltcups 2020 in Finsterau. In diesem Winter kämpfen die Sportlerinnen und Sportler gegen Tauwetter. Gab es dennoch genügend Schnee für die Biathlon-Disziplinen? Wir haben die Vdk-Präsidentin und vielfache Paralympic-Gewinnerin Verena Bentele nach Finsterau begleitet.

Video-Statement: Über zwei Millionen Menschen vertrauen dem Sozialverband VdK

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Wir freuen uns sehr - wir haben die Marke von 2-Millionen-Mitgliedern geknackt. Das ist ein Rekordwert in der Geschichte des VdK. Der Sozialverband VdK setzt sich plitisch üf r die Interessen seiner Mitglieder ein. Wir sind unabhängig, durchsetzungsstark und engagieren uns konsequent für eine gerechte Gesellschaft und ein soziales Miteinander.

RENTENPOLITIK Rente geht uns alle an!
6.6.2018 - Der VdK wird die Arbeit der Rentenkommission kritisch begleiten. Die gesetzliche Rente muss gesichert und fortentwickelt werden.

VdK fordert: Rente langfristig sichern

„Der Erfolg der Rentenkommission wird sich daran messen lassen, ob sie ihr selbstgestecktes Ziel erreicht: die gesetzliche Rentenversicherung zu sichern und fortzuentwickeln. Wir werden die Arbeit der Rentenkommission kritisch begleiten und stehen für einen konstruktiven Austausch zur Verfügung.“ Das erklärt Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich der konstituierenden Sitzung der Rentenkommission.

Viele Menschen treibt in Deutschland die Angst vor Altersarmut um. „Nur ein stabil hohes Rentenniveau schafft Vertrauen auf eine auskömmliche Alterssicherung. Für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist es wichtig, dass alte und junge Menschen hier nicht gegeneinander ausgespielt werden. Rente geht uns alle an“, erklärt die VdK-Präsidentin. Deshalb muss aus Sicht des VdK das Rentenniveau in Zukunft wieder auf 50 Prozent steigen.

Der VdK setzt sich dafür ein, dass die gesetzliche Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung ausgebaut wird. „In die Versicherungspflicht sind alle Selbstständigen, Beamten und Politiker einzubeziehen. Dies stellt die Finanzierung der gesetzlichen Rente auf eine breitere Basis und bietet langfristig eine gerechtere Alterssicherung für alle Generationen“, betont die VdK-Präsidentin.

Der Sozialverband VdK begrüßt, dass sich die Rentenkommission auch mit der Fortentwicklung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge befasst. Auch hier besteht laut der VdK-Präsidentin dringender Reformbedarf. Diese beiden Säulen der Altersvorsorge können nur als Ergänzung zur Sicherung des Lebensstandards dienen. „Sie sind nicht geeignet, die gesetzliche Rentenversicherung ganz oder teilweise zu ersetzen. Für die Mehrzahl der Versicherten stellt die gesetzliche Rente die tragende Säule der Altersversorgung dar“, so Bentele.

Auch in der aktuellen Debatte über die Rentenpläne der Bundesregierung wird sich der VdK für die Interessen seiner Mitglieder einsetzen: „Wir werden dafür kämpfen, dass alle Mütter drei Rentenpunkte pro Kind erhalten“, so die VdK-Präsidentin. Die vorgeschlagene „Grundrente“ sei zudem kein effektives Instrument zur Bekämpfung von Altersarmut: „Die Hürden sind viel zu hoch. Viele Menschen, vor allem Frauen, schaffen 35 Beitragsjahre gar nicht“, so Bentele. Zielgerichteter ist ein Freibetrag für die gesetzliche Rente in der Grundsicherung von 200 Euro.

Außerdem wird sich der Sozialverband VdK dafür einsetzen, dass von den geplanten Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente nicht nur die Neurentner, sondern auch die Bestandsrentner profitieren. Wichtig ist für den VdK auch, dass die Abschläge von bis zu 10,8 Prozent endlich abgeschafft werden.
Pressemitteilung VdK 05.06.2018

Verena Bentele Präsidentin des Sozialverbands VdK stellt sich vor :

Packen wir es an!

Am 16. Mai wurde ich auf dem VdK-Bundesverbandstag in Berlin zur Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland gewählt. Es ist mir eine große Ehre und Freude zugleich, dass mir die Delegierten aus allen Landesverbänden mit ihrer Stimme ihr Vertrauen geschenkt haben.

Ich bin 36 Jahre alt und stamme aus Oberschwaben, Baden-Württemberg. Zum Studium der Literatur- und Sprachwissenschaften bin ich nach München gezogen, wo ich bis heute lebe. Nach meinem Abschluss habe ich freiberuflich als Trainerin und Coach für Personalentwicklung gearbeitet. Von 2014 bis 2018 war ich Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. In diesem Amt war ich die erste Person, die selbst eine Behinderung hat, ich bin von Geburt an blind. In meinem Amt habe ich komplexe Gesetze wie das Bundesteilhabegesetz oder das Behindertengleichstellungsgesetz kritisch-konstruktiv begleitet.

In meiner Freizeit gehört meine Leidenschaft dem Sport. Ich war von 1995 bis 2010 Mitglied der paralympischen Nationalmannschaft im Biathlon und Skilanglauf. Bei vier Paralympics habe ich insgesamt zwölf Goldmedaillen gewonnen.

Seit 2007 bin ich VdK-Mitglied, seit 2015 engagiere ich mich im Landesvorstand des VdK Bayern. Nach meiner Oma und meinem Vater bin ich die dritte Generation meiner Familie, die aus Überzeugung Mitglied im VdK ist.

Besonders freue ich mich darauf, mit allen Ehren- und Hauptamtlichen zusammenzuarbeiten. Ich bin eine absolute Teamplayerin und weiß zu schätzen, dass alle im VdK Aktiven vielfältige Begabungen, großes Wissen und Lebenserfahrung einbringen. Genau diese Vielfalt macht unseren Verband aus.

Durch meine guten Kontakte zu Politik und Medien werde ich die sozialpolitischen Forderungen des VdK immer dorthin tragen, wo sie hingehören. Wir haben ein großartiges, neu gewähltes VdK-Präsidium, in dem drei Generationen vertreten sind. So stelle ich mir den VdK der Zukunft vor: Jung und Alt gemeinsam, vielfältig, offen und aktiv. Ich freue mich auf die nächsten vier Jahre. Packen wir es an!

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