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Warum in die Ferne schweifen...

Unter diesem Motto wurde der diesjährige Jahresausflug der VdK - Ortsgruppe Lichtenwald veranstaltet und führte über Günzburg und Giengen an der Brenz durch die herrliche Landschaft der Ostalb.

Sonnenschein

uns lacht die Sonne© nb-g

Der Ausflugstag begann mit schönem Wetter, was nach dem tagelangen sintflutartigen Regen alle Mitreisenden höchst zufrieden stimmte und der Vorsitzende Hans Fetzer konnte - wie jedes Jahr - einen vollbesetzten Bus erwar- tungsvoller, gut gelaunter Ausflügler begrüßen.

Die Fahrt nach Günzburg führte nicht über die Autobahn sondern über Landstraßen auf der Albhochfläche, durch kleine Dörfer mit immer noch blühenden Apfelbäumen und schon goldgelben Rapsfeldern.

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So viel schöne Natur macht hungrig und das obligatorische Handvesper in Günzburg wurde freudig erwartet.

unser obligatorisches

... schmeckt wie immer ganz vorzüglich© U. Kühnen

Gut gestärkt machte sich die Gruppe auf den Stadtrundgang und bewunderte die engen Gassen der Altstadt mit den kleinen Häuschen, die an die Stadtmauer angebaut sind.

Stadtrundgang

...enge Gassen in Günzburg© U. Kühnen

Sie sind alle liebevoll restauriert und der schöne alte Brauch des "Maiensteckens" wird hier noch praktiziert: ein Birkenbäum- chen, geschmückt mit bunten Bändern, wird der Liebsten in der Nacht auf den 1. Mai vor die Haustüre gestellt.

Die ganze Stadt war blitzsauber, gerade so als hätte man uns erwartet und Kehrwoche gemacht. ___________________________________________________________________________________________________________________________________________

Günzburg wurde in alten Zeiten "Die Türmerreiche" genannt, den die Anzahl der Türme war ein weithin sichtbares Zeichen für die Wehrhaftigkeit und Wohlhabenheit der Stadt.

Rundgang

...der OV auf Entdeckungsreise© U. Kühnen

Die interessanten Erzählungen unseres Stadtführers zeigten die wechselvolle Geschichte Günzburgs auf. Schon die alten Römer hatten hier eine große Siedlung, später kamen die Habsburger und Napoleon war auch da.

Stadtführung

...hier erfährt man Geschichtsträchtiges© U. Kühnen

Als Relikt aus Habsburger Zeit kann man heute noch ganz offiziell mit dem "Maria-Theresia-Taler" bezahlen. Als ab 1760 die Postroute Wien-Paris über den Günzburger Marktplatz führte, siedelten sich viele Gasthöfe an. Jede Zunft hatte ihr eigenes "Wirts- haus". 1796 standen 19 Wirtschaften auf dem 250m langen Marktplatz, von denen 14 eine eigene Brauerei hatten!

Frauenkirche

© U. Kühnen


Eines der Wahrzeichen der Stadt Günzburg ist die 1736 von dem berühmten Baumeister Dominikus Zimmermann erbaute Frauenkirche, die ein Juwel des Rokoko darstellt.

Mit ihrem duftig-leichten Erscheinungsbild gibt sie heute noch einen bleibenden Eindruck dieser prachtvollen Zeit.

Interessant ist auch, dass der Prachtbau auf dem Sockel einer vorher abgebrannten Kirche errichtet wurde.

Schwäbische Sparsamkeit im 18. Jahrhundert: "den Sockel ka mr no braucha, der tuat`s no guat"!




im Steiff-Museum

...Erinnerungen?© U. Kühnen

Unsere Reise führte uns weiter nach Giengen an der Brenz, wo uns das futuristische Gebäude des Steiff-Museum begrüßte. Hier ist die Geburtsstätte des weltbekannten Teddy- bären und zum 125-jährigen Firmenjubi- läum der Margarete Steiff im Jahre 2005 wurde hier eine Erlebniswelt für die ganze Familie eröffnet. Jeder der Besucher wurde an seine Kindheit erinnert und so mancher erkannte in den ausgestellten Stofftieren sein Lieblings-Schlaftierle wieder.


Entlang dem Flüsschen Brenz und bizarren Kalksteinfelsen erreichten wir das Städtchen Königsbronn. Dort besuchten wir den Quelltopf der Brenz. Diese große

Brenztopf

Brenztopf© U. Kühnen

Karstquelle, die durch unterirdische Klüfte, Spalten und Hohlräume gespeist wird, liegt unterhalb einer hohen, steilen Felswand und wird von Bäumen und Büschen umsäumt. Unter dem glasklaren Wasser, das eine gleichbleibende Temperatur von 7° hat, zeigen sich Wasserpflanzen, die der Quelle ein geheimnisvolles blaugrünes Aussehen verleihen. Mit durchschnittlich 1200 l/min ist die Brenz eine der stärksten Quellen Deutschlands und wurde schon im Mittelalter für den Betrieb einer Hammermühle benutzt.

Ausflug

Gruppenbild am Quelltopf© U. Kühnen

Wieder zurück auf der Albhöhe, ging es weiter zum Wental. Schon am Eingang dieses Naturschutzgebietes konnte man die bizarren Felsen erkennen, die seit jeher die Fantasie seiner Besucher angeregt haben. Das Wental mit seiner seltenen Pflanzen- und Tierwelt ist eines der schönsten Trockentäler der Alb. Im dortigen Landhotel ließen wir bei einem zünftigen Vesper den ereignisreichen Tag ausklingen.

Gut gestärkt und gut gelaunt machten wir uns auf die Heimreise. Alle Teilnehmer des Ausflugs bedanken sich beim Lichtenwalder VdK-Vorsitzenden Hans Fetzer für diese interessante und gelungene Veranstaltung.

Schriftführer Uli Kühnen

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  2. unser obligatorisches | © U. Kühnen
  3. Stadtrundgang | © U. Kühnen
  4. Rundgang | © U. Kühnen
  5. Stadtführung | © U. Kühnen
  6. Frauenkirche | © U. Kühnen
  7. im Steiff-Museum | © U. Kühnen
  8. Brenztopf | © U. Kühnen
  9. Ausflug | © U. Kühnen

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