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Aktuelles

Ihr VdK Ortsverband Lauffen informiert


ACHTUNG ! WEGEN DER CORONAVIRUS-PANDEMIE SIND UNSERE VERANSTALTUNGEN BIS AUF WEITERES ABGESAGT !!!

Hilfe bei häuslicher Gewalt in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass aufgrund des nötigen Infektionsschutzes viele Menschen nach wie vor zuhause bleiben sollten oder sich ins Homeoffice begeben mussten oder auch in Kurzarbeit geschickt wurden, teils auch Job oder Aufträge verloren. Zugleich sind die Kitas weiterhin geschlossen und auch nach Wochen der Schulschließungen ist noch nicht an Unterricht wie vor der Covid-19-Gefahr zu denken. Dies alles kann – womöglich gepaart mit zu enger Wohnung ohne Balkon/Garten sowie vielfach ohne gewohnte Freizeitmöglichkeiten – für Stress zuhause sorgen, wenn plötzlich alle und wochenlang auf engem Raum miteinander auskommen müssen.

Bei häuslicher Gewalt, die angesichts dieses Konfliktpotenzials vorkommen kann, sollten Betroffene und Ratsuchende schnell die bestehenden Hilfsangebote nutzen, beispielsweise des Bundesfamilienministeriums unter www.staerker-als-gewalt.de im Internet. Dort finden sich weitere Informationen und Kontaktstellen. Betroffene Frauen können sich auch telefonisch an 08 000/116 016 wenden. Ein Elterntelefon gibt es unter 0800/11 10 550. Und Kinder und Jugendliche können „Nummer gegen Kummer“ unter 116 111 erreichen.

VdK-Einsatz in Sachen Corona

Die Corona-Pandemie hat Bund und Land weiterhin fest im Griff. Für den Sozialverband VdK Baden-Württemberg – dessen Mitglieder, Mitarbeiter und Interessierte – bedeutet dies, dass Beratungen nach wie vor telefonisch, schriftlich oder online erfolgen und dass Veranstaltungen und Treffen erst mal abgesagt oder verschoben sind oder auch via Telefonkonferenz oder Videoschalte erfolgen.

Dessen ungeachtet gibt es bei etlichen der ehrenamtlich geführten VdK-Orts- und Kreisverbände viel Einsatz in Sachen Corona-Solidaritätsarbeit. So beteiligen sich VdKler an Einkaufsdiensten für Menschen, die zu den Covid-19-Risikopersonen gehören oder in häuslicher Quarantäne sind. Ebenso gibt es engagierte VdK-Frauen, die für die Mitglieder und die Bürgerinnen und Bürger ihrer Region waschbare Masken nähen. Und wer sich über das neuartige Coronavirus und die Covid-19-Erkrankung informieren will, kann auch über die Homepage des VdK Baden-Württemberg (www.vdk-bawue.de) vieles erfahren. Dort finden sich zudem Hinweise zur Corona-Nachbarschaftshilfe und wie man seine Hilfe Betroffenen anbieten könnte. Außerdem kann man sich Artikel vorlesen lassen.

Jetzt bundesweit einheitliche Attestformulare für Mütter und Väter

Ab sofort gelten zum ersten Mal bundesweit einheitliche Attestformulare für medizinische Vorsorgemaßnahmen für Mütter und Väter. Für Kinder mit Gesundheitsproblem, die in der Kurmaßnahme auch medizinisch behandelt werden sollen, gibt es jetzt das neue Formular „Ärztliches Attest Kind“, informierte kürzlich das Müttergenesungswerk (MGW) und verwies auf die dadurch bedingten Erleichterungen. Weiteres unter www.muettergenesungswerk.de im Internet. Der Sozialverband VdK erinnert daran, dass er Mitglieder bei Streitfällen um Mutter-Kind-Kuren, um andere Rehamaßnahmen oder um sonstige sozialrechtliche Leistungen juristisch vertreten kann. Das Büro des Heilbronner VdK-Sozialrechtsreferenten finden Sie links - Rubrik Rechtsberatung

Neues Familienportal gestartet

Es gibt ein neues Familienportal des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ), das erstmals alle familienpolitischen Leistungen unter einem digitalen Dach präsentiert. Ob Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss – unter www.familienportal.de findet man alle wichtigen Informationen und Beratungsangebote rund ums Thema Familie. Die übersichtlichen und leicht bedienbaren Internetseiten ermöglichen Anfragenden mit ein paar Klicks zu klären, wie lange sie beispielsweise Elterngeld bekommen können oder wer beim Unterhaltsvorschuss beraten kann. Darüber hinaus liefert das neue Portal des BMFSFJ Hinweise zu weiteren Leistungen wie Ausbildungsförderung, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe. Ebenso hält es Rechner für Elterngeld, Familienpflegezeit oder auch einen digitalen Kinderzuschlags-Checker bereit, um individuell seine Leistungen berechnen oder die Voraussetzungen prüfen zu können. Und durch Eingabe der Postleitzahl können Familien Ämter und Beratungsstellen in ihrer Nähe finden.

Weiter Förderung von „Toiletten für alle“

„Toiletten für alle“ sind Rollstuhltoiletten, die zusätzlich mit einer Pflegeliege für Erwachsene, Patientenlifter und luftdicht verschließbarem Windeleimer ausgestattet sind. Seit drei Jahren fördert das Land Baden-Württemberg als einziges Bundesland solche Toiletten für schwerbehinderte Menschen mit Inkontinenz. Wie „Rolli-aktiv“, das Infomagazin des Landesverbands für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung, kürzlich berichtete, gibt es zwischenzeitlich 39 derartige Klos im Land, davon sechs in Stuttgart. Elf weitere „Toiletten für alle“ seien in Planung beziehungsweise im Bau. Weitere Informationen gibt es unter www.toiletten-fuer-alle-bw.de im Internet.

Barrierefreier Notruf für Hörbehinderte

Seit Juli 2018 gibt es täglich einen 24-Stunden-Notrufservice für gehörlose und schwerhörige Menschen. Sie können sich über die Tess Relay-Dienste GmbH Hilfe bei Notfällen holen. Zugleich ermöglicht der Dienst, bei Klärungsbedarf, auch Rückrufe durch Notarzt, Feuerwehr und Polizei bei den hörbehinderten Betroffenen. Über diese für Gehörlose kostenlose Notrufmöglichkeit, auch nachts, informiert das bekannte Portal für Hörbehinderte www.deafservice.de in seinem Interview mit Tess-Geschäftsführerin Sabine Broweleit und per Pressemitteilung. Um den Notrufservice nutzen zu können, müssen sich die Betroffenen mit ihrer Adresse vorab bei Tess registrieren lassen, was kostenlos möglich ist. Auch die Notruf-Anrufe sind kostenlos.

Neu: Früherkennung von Bauchaorten-Aneurysmen

Seit Januar 2018 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine neue Früherkennungsuntersuchung: Männer ab 65 Jahren haben einmal im Leben Anspruch auf eine Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas (Ausbuchtung) der Bauchschlagader. Männer sind wesentlich häufiger von einem Bauchaorten-Aneurysma betroffen als Frauen. Bei der Früherkennung wird der Bauchaorta-Durchmesser mit einem Ultraschallgerät gemessen. Bei einem großen Aneurysma der Bauchschlagader besteht die Gefahr, dass es unerwartet reißt. Wird eine große Ausbuchtung entdeckt, so wird meistens operiert. Bei kleineren Ausbuchtungen wird regelmäßig kontrolliert.

Dank VdK-Schlüsselfinder schon 50 Schlüssel zurückgegeben

Kürzlich freute sich ein VdK-Mitglied ungemein. Es bekam seinen verlorenen Schlüsselbund auf dem Postweg zurück. Die Frau aus dem Raum Ravensburg ist bereits das 50. VdK-Mitglied, das dank dieser Serviceleistung des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg seinen Schlüssel in kurzer Zeit zurückbekam. Der VdK-Schlüsselfinderservice, der seit zwei Jahren besteht, kann von allen Mitgliedern des VdK Baden-Württemberg kostenlos beansprucht werden. Interessierte Mitglieder können sich per Mail – und mit Namen und Adresse – an bestellungen@ew-response.de wenden. Wie der Service im Detail funktioniert, beschreibt die März-2018-VdK-Zeitung ausführlich.

Neu seit 2018:
Kassen-Beitragsfestsetzung für Selbstständige

Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung richten sich für Selbstständige nach deren Arbeitseinkommen. Grundlage dafür ist der Einkommensteuerbescheid. Bisher wurden Änderungen des Einkommens bei der Beitragsberechnung nur für die Zukunft berücksichtigt. Eine rückwirkende Anpassung der Beiträge erfolgte nicht. Seit 1. Januar 2018 gilt: Beiträge werden zunächst vorläufig festgesetzt. Nach Vorlage des Einkommensteuerbescheids werden die festgesetzten Beiträge für das jeweilige Kalenderjahr korrigiert – und zwar auf der Grundlage der tatsächlich erzielten Einnahmen. So kann es zu Nachzahlungen oder Erstattungen von Beiträgen kommen. Diese rückwirkende Anpassung kann bis zu drei Jahre nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres erfolgen. Diese und weitere Informationen für Patienten und Versicherte gibt es bei der VdK Patienten- und Wohnberatung in Stuttgart (www.vdk.de/patienten-wohnberatung-bw), die telefonisch unter (0711) 2483395 erreichbar ist.

2018 höhere Mindestlöhne in Pflege

Ab 1. Januar 2018 steigen in der Pflegebranche die Mindestlöhne auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro in den neuen Bundesländern. Dies beschloss die Pflegekommission der Bundesregierung. Bis 2020 sollen weitere Anhebungen auf 11,35 Euro (West) und 10,85 Euro (Ost) folgen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Pflege-Mindestlöhne ein Beitrag zur Qualitätssicherung in Pflegeberufen sind. Davon betroffen sind rund 900 000 Beschäftigte, die in Einrichtungen der Pflege beruflich tätig sind. Für Beschäftigte, die beispielsweise in Privathaushalten von pflegebedürftigen Menschen arbeiten, gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn.

Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen

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