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Langnau/Laimnau - Neukirch

Zwei örtliche Sozialverbände fusionieren
Neukircher VdK-Ortsverband wird in den Nachbarverband Langnau-Laimnau integriert
Neukirch/Langnau
Nach 70 Jahren ist die Eigenständigkeit des Neukircher Sozialverbands VdK beendet. Für den Ortsverband Langnau-Laimnau beginnt damit – im 70. Jahr seines Bestehens – ein neues Kapitel: Der Ortsverband Neukirch ist in den Ortsverband Langnau-Laimnau überführt worden.
Vorstandspositionen waren in Neukirch seit Monaten unbesetzt. Seit 2017 wurde der Ortsverband kommissarisch vom Kreisverband Tettnang/Bodensee verwaltet. Im September vergangenen Jahres sollte eine Sitzung über die Zukunft des Neukircher Verbands entscheiden: Entweder die Wahl eines neuen Vorstands oder die Zusammenlegung mit einem Nachbarverband.
Doch von 44 Mitgliedern waren „nur vier Mitglieder“ zu der entscheidenden Sitzung gekommen, heißt es auf der Homepage des Ortsverbands. Zu einer Neubesetzung des Vorstandes kam es nicht. Der Kreisvorsitzende beantragte den Zusammenschluss mit einem Nachbarverband, die Anwesenden stimmten zu. Nach knapp 70 Jahren endet laut Homepage damit die „Chronik des VdK Ortsverbandes Neukirch“.
Gleichzeitig beginnt für die Neukircher und den Argentaler Nachbarverband ein neues Kapitel.
Das Thema trifft die im Frühjahr neu gewählte Vorstandschaft in Langnau-Laimnau und die Mitglieder überraschend. Dennoch muss wenige Wochen nach der Entscheidung in Neukirch auch der dortige Ortsverband eine Entscheidung treffen: Sollen die beiden Ortsverbände zusammengelegt werden? Eine Aufnahme bedeutet eine steigende Mitgliederzahl und für die ehrenamtliche Vorstandschaft mehr Organisationaufwand.
„Mit der Überführung ist die Mitgliederzahl von knapp 70 auf mehr als 110 gewachsen“, erläutert Guido Zürn, seit Frühjahr 2018 Vorsitzender des Ortsverbandes Langanu-Laimnau. Doch trotz steigender Zahlen, Kosten und mehr Aufwand sei die Entscheidung für die Beteiligten von Anfang an klar gewesen: „Wir haben innerhalb unserer Vorstandschaft nicht lange überlegt oder diskutiert“, erläutert Zürn. „Unser Anliegen war und ist es, die ländliche Gemeinschaft zusammenzuhalten und zu vertreten.“
Mit Beginn des Jahres hat der Ortsverband Langnau-Laimnau die Mitglieder und Unterlagen aus Neukirch übernommen.


Infokasten: Nach dem Krieg werden zahlreiche VdK-Ortsverbände als „Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands“ gegründet - im Juli 1949 der Ortsverband Langnau-Laimnau. Deutschlandweit wandelt sich der Verband in den folgenden 70 Jahren zum Sozialverband und schreibt sich seitdem auf die Fahne, die sozialpolitischen Interessen der Bürger zu vertreten, insbesondere von Menschen mit Behinderungen, Rentnern oder chronisch Kranken: Es geht um das Pflegen der Gemeinschaft, um Gesellschaft, aber auch um Rechtsberatung im Ernstfall. Der Verband zählt mit rund 1,9 Millionen Mitgliedern zu den größten deutschen Sozialverbänden. Der Kreisverband Tettnang-Bodensee zählt rund 2200 Mitglieder - rund 110 gehören nach der Fusion zum Ortsverband Langnau-Laimnau. GZ


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