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"Wenn die vor der Wahl gemachten Versprechen nicht eingelöst werden, gehen wir auf die Straße!"

VdK- Protestveranstaltung vor der Bundestagswahl

Eine Abordnung des VdK-Ortsverbandes Hausen-Kersbach nahm an der Protestaktion am 6. Juli 2013 in der Stadthalle Kulmbach teil, bei der in zahlreichen Bussen aus ganz Oberfranken angereiste Mitglieder des Sozialverbandes ihren Unmut über die Sozialpolitik zum Ausdruck brachten. Ulrike Mascher, Landesvorsitzende des VdK Bayern und Präsidentin des VdK Deutschland stellte als Hauptrednerin die Forderungen des Sozialverbandes zur Bundestagswahl 2013 dar.

Politiker mussten sich kritischen Fragen stellen!

Die Politiker mussten sich kritischen Fragen stellen!© VdK

VdK Präsidentin Ulrike Mascher mit 1. Vorsitzenden Anton Hammer

VdK Präsidentin Ulrike Mascher mit 1. Vorsitzenden Anton Hammer© VdK

Mit Schlagworten wie "Armut darf nicht zur Normalität werden!" "Rente muss zum Leben reichen!" "Pflege muss menschenwürdig sein!" und "Behinderung darf nicht ausgrenzen" traf sie den Nerv der Zuhörer in der vollbesetzten Halle. Brisante Themen waren die dürftige Rentenerhöhung: "Die Löhne und Gehälter sind um drei bis vier Prozent gestiegen, und die Rentner werden mit einer Erhöhung von 0,25 Prozent abgespeist. Das kann nicht sein." Aber auch die Forderung des VdK zur Situation der Frauen mit dem Stichwort "Mütterrenten" sorgte für großen Applaus. "Was ist mit den Frauen, die vor 1992 Kinder bekommen haben", so Mascher. Von der rentenrechtlichen Anerkennung von drei statt einem Jahr für Zeiten der Kindererziehung würden viele arme Frauen heute profitieren. "Wir werden nach dem 22. September immer wieder nerven und fragen: ,Wo bleiben die Mütterrenten?"
Für das Argument der fehlenden Finanzierung habe der VdK keinerlei Verständnis. "Die Frage ist doch: ?Wie wird das Geld verteilt"? Deutschland sei für Reiche ein Steuerparadies, Spitzeneinkommen würden kaum angetastet. Der VdK fordert: "So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen!" Lang anhaltender Applaus für ihre Rede machte die Zustimmung der anwesenden VdKler deutlich.

Landesgeschäftsführer Michael Pausder mit Vorsitzenden Anto Hammer

Landesgeschäftsführer Michael Pausder mit Vorsitzenden Anto Hammer© VdK

Anschließend stellten sich auf dem Podium Politiker von CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen den VdK-Forderungen zu den Themen Armut, Rente, Gesundheit, Pflege und Behinderung. Der Einladung des VdK gefolgt sind: Emmi Zeulner, Bundestagskandidatin CSU, Simon Moritz, Bundestagskandidat SPD, Dr. Ulrich Herbert, Bundestagskandidat FDP, MdB Elisabeth Scharfenberg, Bündnis 90/Die Grünen.
Auch bei der Diskussion mit den Politikern war das Publikum sehr aktiv und verlieh seinem Unmut durchaus Ausdruck. Vor allem bei den Themen private und gesetzliche Versicherung, Mehrwertsteuer auf Arzneimittel, Spitzensteuersatz sowie Vereinheitlichung der Ost- und Westrenten ging es heiß her.
Den Politikern drohte der Landesgeschäftsführer, Michael Pausder, unter großem Beifall der 750 Zuhörer: "Wenn die vor der Wahl gemachten Versprechen nicht eingelöst werden, gehen wir auf die Straße!"

H. Tischer, Schriftführerin

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