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Heringsessen am Aschermittwoch beim VdK Ortsverband Grünberg

alfham

© hirrick

Wie immer am Aschermittwoch hatte der VdK Ortsverband Grünberg um 18.00 Uhr, dieses Jahr bereits am 10. Februar, sein traditionelles Heringsessen in den Condomer Stuben der Gallushalle Grünberg.
Wenn der Fasching vorbei ist, geht es beim VdK Grünberg lustig weiter. Daher lautete das Motto:
Wir wollen miteinander lachen über Allerlei, ein paar lustige Stunden sind bestimmt dabei, mit viel Witz und Humor - auch aus dem Bauch, dazu herzlich willkommen sind Gäste bei uns auch.
Der Vorsitzende, Dieter Halbich, begrüßte 46 Mitglieder & 13 Gäste und war sehr erfreut über die zahlreiche Beteiligung.

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Zu Beginn traten zwei Laiendarsteller mit der Aufführung eines Sketches auf, den sie unter der Überschrift ?Esse for on? in oberhessisch stellten.Eine Anlehnung an Dinner for one. Es ging sehr lustig zu und es wurde viel gelacht, was auch Sinn und Zweck der Aufführung war.
Anschl. wurde dann das Heringsessen serviert. Nachdem es wohl Allen gut geschmeckt hatte, kamen noch einige Anwesende mit Witzen und Anekdoten zu Wort. Auch hier wurde wieder viel gelacht. Nach einer wohl sehr gelungen Veranstaltung mit Heringsessen löste sich um ca. 20.30 Uhr die Gesellschaft langsam auf, und man begab sich zufrieden nach Hause.

Vorweihnachtlicher Jahresabschluß am 13. Dezember 2016

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Nikolaus bei der Bescherung für die Mitglieder mit den Helferinnen Rosemarie Hahn und Hannelore Klipp am 13. Dezember 2015

Wie immer am 3. Advent hatte der VdK Ortsverband Grünberg seinen vorweihnachtlichen Jahresabschluss.
71 Mitglieder & 36 Gäste haben sich in einem von fleißigen Helfern herrlich weihnachtlich geschmückten Saal der Gal-lushalle eingefunden und nahmen an einer schön adventlichen Kaffeetafel Platz.

Der Vorsitzende, Dieter Halbich, eröffnete um 14.45 Uhr, den adventlichen Nachmittag, und begrüßte alle Anwesenden, sowie die Ehrengäste Herrn Thomas Kreuder, erster Stadtrat, und Herrn Horst Weitze, den neuen Vorsitzenden vom VdK-Kreisverband Gießen. Herr Rudolf Felde wurde ebenfalls begrüßt, er trägt seit Jahren für die vorweihnachtliche musikalisch Atomsfähre mit bei.

Zahlreiche Besucher fülten den geschmückten Kleinen Saal

Der Vorsitzende freute sich über die zahlreiche Beteiligung und betonte, dass dies die Verbundenheit der Mitglieder zum VdK und dem Ortsverband von Grünberg unterstreichen würde. Er betonte weiter, dass auch einige der 45 neuen Mitglieder unter den Anwesenden seien, und begrüßte diese nochmals separat. Sie bekamen einen Extra-Applaus.
Weiter berichtete er, dass beim Jahresabschluss in 2014 der Ortsverband ca. 475 VdK-Mitglieder betreute, und diese trotz Kündigungen und Todesfälle auf nunmehr ca. 490 Mitglieder angewachsen sind.

Den Jahresabschluss, so der Vorsitzende weiter, wolle er auch gerne dazu nutzen um sich bei allen Sponsoren zu be-danken, welche den Ortsverband mit Geldspenden unterstützen, wie z.B. das Hessische Sozialministerium, die Spar-kasse Grünberg und die Volksbank Mittelhessen, sowie einige VdK-Mitglieder, oder wie z.B. das Fotofachgeschäft Hal-bich mit Sachspenden in Form von Fotokopien für Infos an die Mitglieder.
Er dankte auch allen Ehrenamtler für die im Jahr 2015 geleistete Arbeit, wie z.B. den 15 Austrägern der VdK-Zeitungen, und betonte, dass Sie auch gleichzeitig als Ansprechpartner ein wichtiges Bindeglied zwischen den Mitgliedern und dem Vorstand sind, und daher für den Vorstand unentbehrlich. Frau Hannelore Klipp, welche außerdem die Verteilung der VdK-Zeitung an die Austräger organisiert, wurde hier besonders hervorgehoben.
Auch bedankte er sich bei den fleißigen Kuchenbäckerinnen und ?bäcker für die gespendeten Kuchen, sowie allen Helfern für die Vorbereitung des Nachmittages, und dem Personal der Gallushalle, und hier besonders Herrn Michael Theiß, dem Hausmeister, für das kurzfristige Tische stellen nach der Veranstaltung am Vorabend.
Vorsitzender des OV-Grünberg, Dieter Halbich bei seiner Begrüßung

In Vertretung von Bürgermeister Frank Ide sprach der erste Stadtrat, Herr Thorsten Kreuder, ein paar Grußworte zu den Anwesenden. Er dankte dem Ortsverband und dem Vorsitzenden für den eh¬renamtli¬chen geleisteten Einsatz im Auftrage des Sozialverband VdK und be¬tonte die gute Verbindung der Stadt Grünberg zum Ortsverband. Über 90- und bzw. 80-jährige Anwesende erhielten von Ihm im Auftrag der Stadtverwaltung eine Flasche Wein überreicht.

1. Stadtrat Thomas Kreuder bei seinem Grußwort

Anschl. sprach vom Kreisverband Gießen der neugewählte Kreisvor¬sitzende, Herr Horst Weitze, zu den Anwesenden. Unter anderem wies er auch auf den Umgang mit den Flüchtlingen hin, und meinte, dass man auf sie zu gehen solle.

Nach einem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied, berichtete Frau Rosemarie Hahn in der Geschichte Schneeflöck-chen, Weisröckchen von dem Waisenkind Emma in einem Kinderheim, was sich zu Weihnachten scheinbar Schnee gewünscht hatte oder doch lieber neue Pflegeeltern? Danach wurde das besagte Lied gesungen.

VdK Kreisvorsitzender überbrachte die Grüße des Kreisverbandes
Der Sängerkranz Grünberg, unter Leitung von Dirigenten Herrn Alexander Launspach, stimmte nun mit mehreren Chor-vorträgen die Anwesende auf die vorweihnachtliche Zeit ein. Der Vorsitzende, Herrn Sigurd Skill richtete ein paar Grußworte an den Ortsverband und dankte dafür, dass beim Adventlichen Kaffeenachmittag der Sängerkranz traditionell wieder dabei sein darf. Er wünschte allen Anwesenden alles Gute für Weihnachten und dem neuen Jahr.
Anschl. lud der Vorsitzende die Sänger ein an der Kaffeetafel Platz zu nehmen, was gerne angenommen wurde.

Bei weihnachtlichen Melodien, gespielt von Herrn Felde, wurde das Kuchenbüffet eröffnet. Als die Plaudereien etwas ruhiger wurden, erzählte der Kreisvorsitzende Horst Weitze die Geschichte vom Wettstreit zweier Nachbarn, welche ihre Häuser mit immer mehr Beleuchtungen schmückten, bis zum Geht nicht mehr.

Der Vorsitzende des Sängerkranz, Sigurd Skill bei seinem Grußwort

Anschließend brachte der Sängerkranz mit Klavierbegleitung von der Bühne aus nochmals schöne Chöre zu Gehör. Nachdem die Anwesenden mit viel Applaus eine Zugabe verlangten, sangen sie noch einen Wunsch-Chor der Gäste.
Herr Adolf Göttlicher, einer der Sänger, präsentierte noch ein Gedicht, was ebenfalls mit Applaus belohnt wurde.

Der Vorsitzende verteilte danach Ehrungen an Mitglieder, welche an der Jahreshauptversammlung nicht anwesend waren. Anschließend wurde gemeinsam ein Weihnachtslied angestimmt.

Frau Hannelore Klipp berichtete über einen Patienten, der nicht wusste, was man mit bringt, wenn man seinen Stuhl mitbringen soll. Es gab sehr schöne Verwechslungen.

Nach dem nächsten Weinachtlied stellte der Vorsitzende fest, das sich der Nachmittag dem Ende neigt. Doch, bevor ein kleines Präsent an die Mitglieder ausgegeben wurde, teilte er noch die Termine in 2016 mit.
Auch wurde nochmals darauf hingewiesen, dass der monatliche Stammtisch nach wie vor im ?Merlin? statt findet. Der nächste Stammtisch ist am Do., den 07. Januar 2015. Die Kuchentheke war gut gefüllt

Dieter Halbich wünschte nun Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen gesunden Beginn für das neue Jahr 2016.
wurden unter musikalischer Begleitung durch Herrn Rudolf Felde von einem Nikolaus mit den Helferinnen Ro-semarie Hahn und Hannelore Klipp wieder schöne Präsente an die anwesenden VdK-Mitglieder verteilt.
Nach dem Singen einiger Weihnachtslieder trat

Volkstrauertag 2015

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Kranzniederlegung am Denkmal im Alten Friedhof
Gedanken zum Volkstrauertag am 15. November 2015
ORTSVERBAND G R Ü N B E R G

Alljährlich erinnern wir an den Volkstrauertag, während andere nicht einmal wahrnehmen, dass es diesem Tag gibt, und was er bedeutet. Vielmehr ist in den Geschäften alles auf Advent und Weihnachten eingestimmt.
Nun, wir wollen an einen Teil der deutschen Geschichte erinnern, die andere nicht mehr wahr haben wollen oder gerne vergessen würden. Die heutigen jungen Menschen, für die solche Veranstaltungen wichtig wären, haben andere Interessen. Doch gerade die Jahrgänge unserer Kinder und Enkel sollten sich mit diesem Thema etwas mehr auseinander setzen. Es muss uns ein Anliegen sein, unseren Kindern und Kindeskindern ein Erbe mitzugeben, das ihnen sagt: ?Seid achtsam! Lebt aufmerksam! Steht auf gegen Unrecht! Glaubt nicht alles, was ihr hört! Denkt selber und lasst euch nicht von den Medien oder von sonst irgendjemandem Euer Denken diktieren!? Besonders wichtig ist dieses im Zusammenhang mit der momentanen Flüchtlingswelle. Hier wird viel Falsches in den heutigen Netzwerken verbreitet und geglaubt.
Vielleicht ist es leichter, an all dieses nicht zu denken, nur, dass ist nicht richtig.
Im Jahre 1920 wurde in Deutschland der Volkstrauertag als Gedenktag für die damals fast zwei Millionen gefallenen deutschen Soldaten des Weltkrieges eingeführt; heute sprechen wir vom ?ersten Weltkrieg?. Durch die Verbundenheit derer, die der Krieg verschont hatte mit den Hinterbliebenen der Kriegstoten, sollte der Tag ein Zeichen der Trauer und zugleich auch der Mahnung setzen.
Doch was hatten damals die Menschen daraus gelernt?
So wie zurzeit unter dem Namen "Pegida" wieder Welche herumlaufen und fremdenfeindliche Parolen verbreiten, so kam damals auch ein "Verführer", und nur zwanzig Jahre nach dem Ende des ?ersten? Weltkrieges haben die Älteren von den heute noch lebenden den noch weitaus schrecklicheren ?zweiten? Weltkrieg erleben und erdulden müssen. Die Menschen, welche damals lebten und überlebten tauchte er in ein Meer von Blut und Tränen.
Daher hatte man sich entschlossen am 16. November 1952 zum ersten Mal offiziell in der damals jungen Bundesrepublik den Volkstrauertag wieder zu begehen. Also in einer Zeit, wo der Schrecken von Krieg und Gewaltherrschaft den Menschen noch deutlich und sehr lebendig vor Augen war. Viele von ihnen litten damals noch unter den körperlichen und seelischen Folgen. Die Älteren (und die werden wegen des Alters immer weniger) wissen, warum gemahnt werden musste. Die noch Lebenden trauern auch noch heute um gefallene Freunde und Verwandte, oder (nicht zu vergessen) über den Verlust der Heimat, dem Zuhause wo man geboren und groß geworden ist, wo man sich geborgen fühlte. Viele, auch Jugendliche und Kinder, ließen ihr Leben oder durften wegen der Vertreibung nicht mehr nach Hause zurück. Sie spüren bestimmt noch die Angst und den Schmerz, die der Krieg Ihnen und allen anderen angetan hat. - Sie hofften und hoffen mit uns, dass so etwas nie mehr passiert! - Niemals dürfen wir damit aufhören, uns die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt vor Augen zu führen. Der Volkstrauertag hat seine uneingeschränkte Berechtigung, denn er mahnt die heutigen Generationen heute mehr denn je zum Frieden.
Denn eines ist wichtig zu verstehen - Krieg ist machtlos!
Was hat also die Mahnung des Volkstrauertages damals erreicht? Als die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht kamen waren anfangs die Menschen froh, dass sie wieder Arbeit hatten und Ordnung im Lande war. Aber haben heute nicht etwa auch viele Menschen diesen Wunsch? Doch, es war auch der Beginn einer 12jährigen Entwicklung, an deren Ende 1945, also vor 70 Jahren, Europa in Trümmern lag.
Dies alles soll und darf nicht vergessen werden und vor allem, es darf sich so etwas nie mehr wiederholen!
Wir können nicht dankbar genug sein, dass in Deutschland seit über 70 Jahren keine Kriegshandlungen mehr statt gefunden haben. Wir dürfen aber auch nicht nachlassen, das Recht auf Frieden und Freiheit für uns und für Andere zu fordern, die, welche dieses Recht nicht haben. Denn, die Bedrohung von Gewalt, Verachtung Andersdenkender usw. nimmt auch hier in Deutschland wieder spürbar zu.
Am 09. November, an dem Tag als vor 26 Jahren die Mauer in Berlin gefallen ist und sich die Grenze zu der ehemaligen DDR geöffnet hatte, muss man auch immer wieder an die so genannte Pogrom- bzw. Reichkristallnacht erinnern. Vor 77 Jahren brannten in Deutschland die Synagogen, heute brennen überall Unterkünfte, oder solche, die es werden sollten, für die Flüchtlinge und Asylanten. Es sollte daran gedacht werden, dass die meisten von Ihnen bei uns in Deutschland Schutz vor Krieg und Terror suchen, und was finden sie vor? - Auch darüber sollten wir einmal nachdenken. - Warum?
Die Menschen wählen oft nicht den Segen, das Leben. Sie wählen die Macht, das Geld, das kurze Glück, das Vernichten, das Rechthaben und auch die Gewalt. Es gibt immer wieder Menschen die meinen, sie seien die Bestimmer dieser Welt. Haben die über 70 Jahre politischen Friedens wirklichen Frieden gebracht?
Sind Menschen zur Umkehr fähig? Haben wir heutzutage etwas aus dieser Zeit und aus den vergangen Kriegen in 1870/71, 1914 bis 1918 und vor allem 1939 bis 1945 gelernt?
In der Bundesrepublik Deutschland haben wir uns daran gewöhnen dürfen in Frieden zu leben, und dieses sollten wir auch nicht aufs Spiel setzen, wie z.B. mit unbedachten Äußerungen über Aussiedler, Einwanderer, Judentum, Gastarbeiter, und momentan insbesondere gegenüber den Flüchtlingen, welche nach Europa und auch nach Deutschland kommen. Wichtig ist deshalb für wirklich alle Bevölkerungsgruppen: Verständnis für die jeweils andere Bevölkerungsgruppe entgegen zu bringen und nicht nur an sich und seinen eigenen Problemen und Meinungen zu denken! Denn ein Miteinander ist doch immer besser wie ein Gegeneinander, und nicht jede Äußerung ist gleich als Angriff auf den Anderen zu Bewerten!
Schon in der Bibel steht: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!" Es steht allerdings nicht darinnen, dass dieses leicht oder gar einfach ist! Eventuell hilft es aber zu versuchen sich in die Lage des oder der Anderen zu versetzen, denn alle wollen doch auch von den jeweils anderen Menschen verstanden und akzeptiert werden. Wie gesagt, wir sollten etwas dankbarer sein, dass man heute hier in Frieden leben kann. Dieses ist für uns inzwischen fast selbstverständlich geworden.
Aber leider ist das nicht überall so, wie wir am Freitagabend in den Nachrichten und beim Fußballspiel in Paris fest stellen mussten. Die Unmenschlichkeit der Attentate haben wir gestern Alle durch sämtliche Medien mitbekommen, wie unschuldige Menschen einfach hingerichtet und ermordet wurden.
Die sogenannte ?IS? bekennt sich im Internet zu diesen Anschlägen.
Es ist schon sehr bedrückend, dass nicht nur in vielen Teilen der Welt, sondern auch vor unserer Haustüre weitere Kriege und Kampfhandlungen statt finden. Frankreich sagte, es befinde sich jetzt im Kriegszustand.
Wir sollten uns in Deutschland vor solchen Anschlägen auch nicht zu sichern sein. Es sind in letzter Zeit einige von bei uns geplanten Anschlägen vereitelt worden.
Vielleicht ist es auch für solche Situationen richtig gewesen vor 60 Jahren die Bundeswehr zu gründen. Obwohl, damals gab es genügend Gegner, da der Krieg ja gerade zehn Jahre vorbei war. Und dass die allgemeine Entwicklung vor uns Deutschen nicht halt macht, können wir daran erkennen, dass Soldaten der Bundeswehr bei den eigentlich ?Friedensbildenden Maßnahmen? in verschiedenen Brennpunkten auf dieser Erde ebenfalls eingesetzt werden und dadurch täglich neuen Gefahren für Leib und Leben ausgesetzt sind.
Seit 1945 haben auch wir Deutsche wieder Tote durch Kriegshandlungen zu beklagen, nicht nur wegen Unfälle, nein, sondern auch durch Angriffe auf deutsche Soldaten fern der Heimat! Zum ersten Mal wurde wieder seit damals von "Gefallenen deutschen Soldaten" gesprochen. Ist das nicht schrecklich?
Durch all diese Situationen hat der Volkstrauertag in der heutigen Zeit eine ganz neue Dimension erhalten!
Unsere Gedanken sind heute aus diesem Grund nicht nur bei den Soldaten und Opfern der beiden Weltkriege und deren verheerende Folgen. Wir gedenken auch der Soldaten unserer Bundeswehr und der alliierten Streitkräfte, sowie allen Menschen, die in den vergangen Monaten, Wochen und Tagen, so wie vielleicht sogar auch heute, ihr Leben lassen mussten! Wie schnell das geht haben wir erst am Freitag in Paris gesehen!
Krieg kennt viele Facetten. Heute wird die Angst vor Krieg vielleicht mehr durch die Angst vor Terror ersetzt wie am Wochenende, aber in letzter Konsequenz ist es dasselbe.
Doch so lange der Volkstrauertag bei uns begangen wird, so lange darf und kann es nicht geschehen, dass Menschen hier wieder Kriegshandlungen zulassen. Was für eine Chance ist das für uns und was für eine Verantwortung! Aus Erinnerung an das vergangene und gegenwärtige Leid erwächst für uns alle der Auftrag, sich für den Frieden, die Freiheit, die Gerechtigkeit und für ein würdiges Leben aller Menschen einzusetzen!
Wir alle sind dazu verpflichtet, uns in der Gegenwart und in der Zukunft dafür einzusetzen und zu wirken, dass wir nicht gegeneinander sterben, sondern miteinander leben. Ohne die Erinnerung an die schrecklichen Irrwege der Vergangenheit gibt es auch keine Versöhnung und keine gemeinsame und friedliche Zukunft. Unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und den Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt!
Deshalb sollten wir alle in der Lage sein die mahnenden Worte der, denen wir heute gedenken, zu hören und zu beherzigen, so wie es der unvergessene Bundespräsident unserer Republik, Professor Dr. Theodor Heuss, bei der Einweihung eines Soldatenfriedhofes gesprochen hat, und die da immer wieder lauten könnten:
"Sorgt ihr, die ihr noch im Leben steht, dass Friede bleibe, Frieden zwischen den Menschen, und dass Friede werde zwischen allen Völkern.
Dieses ist die Aufgabe von uns allen, und zwar nicht nur heute, sondern auch morgen und übermorgen, nämlich: Die gemeinsame Arbeit für den Frieden auf Erden!
Es gibt viele Möglichkeiten persönlich etwas für den Frieden zu tun, wichtig ist nur:
Wir müssen mit der Friedensarbeit endlich anfangen, heute mehr denn je, oder?
Dieter Halbich (Vorsitzender)

FOTOS vom Jubiläum am 26. August 2007

Zahlreiche Besucher der Jubiläumsveranstaltung

Bürgermeister Frank Ide gratuliert
dem Vorsitzendem Dieter Halbich

Kreisvorsitzender Bernd Schmidt

Dank an Corinna Gans
für die musikalische Begleitung

Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender
Wilhelm Sann mit Vorsitzendem .Dieter Halbich

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