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Besuch des Weinberg Bunkers

Besuch des Weinberg Bunkers Kassel

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    So starb Alt-Kassel Von einem unbekannten Kasselaner. Was fleißiges Handwerk einst Vollbracht, vernichtet hat eine einzige Nacht. O Nacht voll schrecken und voll Grauen, Schwärme von Bomben mußte sie schauen, sie nahten mit furchtbarem dröhnen und Klingen, Tod und Verderben der Stadt zu bringen. Zwar donnerten laut die Flakhaubitzen, deutsche Jugend wollte die Heimat schützen. Sie kämpften tapfer mit Heldenmut, viele vergossen dabei ihr Blut. Doch die Übermacht war viel zu groß Und es brach auch bald die Hölle los. Der Himmel war ein grellroter Schein, unzählige Brandbomben schlugen ein. Ein zittern der Erde, ein Schwanken und Wanken, Sprengbomben, daß Häuser zusammensanken. Tausende kamen in bittere Not und Tausende fanden den Flammentod. Feuersturm tobte die Flammen einher, das Herz der Stadt, ein Flammenmeer. Auch in der Altstadt ein gleiches Entsetzten, Flammen, Flammen, die Menschen Hetzen. Schmerz wurde tausendfach geboren, drei Kinder hatten ihre Mutter verloren, sie faßten sich tapfer bei der Hand und suchten nach ihr in Qualm und Brand. Der Aelteste fühlte sich riesengroß, ließ auch im Tod die zwei Kleinsten nicht los. Die Söckchen versengt, die Füßchen verkohlt, so hat man sie aus den Trümmern geholt. Menschen zogen auf der Straße umher, sie hatten ihr Leben und sonst nichts mehr. Im Herzen die Sorge um ihre Lieben, weiter war ihnen nichts übrig geblieben. Nach Stunden war die Vernichtung vollbracht, öde Fensterhöhlen zeugten vom Schrecken der Nacht und dann beim ersten Morgengrauen, waren überall rauchende Trümmer zu schauen. Die Sonne begann ihren Tageslauf, in ewiger Schönheit stieg sie herauf, hinter Wolken verbarg sie ihr Angesicht, sie suchte eine Stadt und fand sie nicht. Nur Schutt und Asche. Du Himmel mein: Wie konnte der Krieg nur so grausam sein.Foto: Foto Andreas Bock,- Textautor Unbekannt

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