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Rückblick

Die letzte Tagesfahrt des VdK-Ortsverbandes Grebenhain führte die Reiseteilnehmer bei schönstem Sommerwetter in den „Wilden Westen“ im Süden des Sauerlandes nach Elspe, eine der schönsten Spielstätten für die Inszenierung der Abenteuer von Karl May. Nach der Ankunft erwartete die Gäste bereits ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Von einer Stuntshow über eine Pferde-, Greifvogel- und Hundeshow gab es jede Menge Unterhaltung. Auch für das leibliche Wohl gab es reichlich Auswahl. Die Grebenhainer gehörten zu den tausenden Menschen, welche auf das Gelände strömten, um einen besonderen Tag zu erleben. Mit „Winnetou III – Winnetous letzter Kampf“ führte das Ensemble den wohl emotionalsten Roman Karl Mays auf. Siedler und Apachen leben friedlich in der Region um San Manuel. Eines Tages entdecken die Siedler Gold – wie immer der „Zündstoff“ für Konflikte zwischen dem Weißen Mann und den Indianern. Susan, ein kleines Siedlermädchen, das mit seiner Mundharmonika schnell die Herzen der Zuschauer erobert, hat eine Schlüsselrolle, denn sie ist die einzige, die gesehen hat, wer hinter den Morden an Siedlern und Indianern steckt und sich somit als einzige Zeugin in höchster Gefahr befindet. Mit Winnetou und Old Shatterhand hat sie aber zum Glück die besten Beschützer an ihrer Seite, die man überhaupt bekommen kann. Am Ende ist es auch der Apachen-Häuptling Winnetou, dessen Rolle wieder Schauspieler Jean-Marc Birkholz („Polizeiruf 110“ und „SOKO Leipzig“) übernommen hat, der die Gier nach Gold mit seinem Leben bezahlen muss. Er stirbt in den Armen seines Blutsbruders Old Shatterhand, der von Schauspieler Kai Noll (Bei RTL in der Serie „Unter uns“ als Rufus Sturm zu sehen) verkörpert wird. In dem 1893 erschienenen Roman „Winnetou III“ von Karl May tritt der sterbende Winnetou zum Christentum über. Doch den Helden lässt das Elspe Festival, entgegen des Karl May-Romans, nicht sterben. Winnetou ist nicht tot zu kriegen - jedenfalls nicht bei den Karl-May-Festspielen in Elspe - der Mythos Winnetou wird ewig weiter leben, Am Ende der Vorstellung holten sich die Darsteller ihren verdienten Applaus ab. Gleichzeitig erhielten die Bösewichte, allen Vorweg Winnetou-Mörder Doc Plummer, traditionell Buh-Rufe. Aber trotz aller Dramatik musste bei dem unvermeidlichen Ende der Geschichte keiner traurig nach Hause gehen. Die schnell wechselnden abenteuerlichen Szenen, wild reitende Cowboys und Indianer, Überfälle und brennende Tippies faszinierten die VdKler, bei ihrem ereignisreichen Tag bei den „Karl May-Festspielen“ in Elspe. Ehe der Vogelsberg erreicht war, wurde noch ein gemütlicher Stopp mit Abendessen in der Altstadt von Lich eingelegt, welcher den abwechslungsreichen Tag perfekt abrundete.

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