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Aktuelles

Beratungen derzeit nur per Telefon, E-Mail oder Post

Wegen des Coronavirus haben wir alle persönlichen Beratungsgespräche in unseren Geschäftsstellen sowie unsere Seminare und Veranstaltungen abgesagt. Dies gilt vorläufig bis einschließlich 13. April 2020 (Ostermontag).

Wir bedauern diesen Schritt sehr, sehen ihn aber als unbedingt notwendig an, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und somit einen wichtigen, solidarischen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Die modernen Kommunikationsmittel wie Telefon, Fax und E-Mail bieten uns aber dennoch sehr gute Möglichkeiten, unseren Aufgaben und damit unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern weiter nachzukommen!

Deshalb versuchen wir, für Sie während der gesamten Zeit in allen Bereichen weiterhin ansprechbar zu sein – wenn auch nur telefonisch, elektronisch (per E-Mail) oder auf postalischem Weg.

Daher wenden Sie sich mit Ihren Fragen gerne an uns.

Bleiben sie alle gesund!

Ihr VdK-Kreisverband

Aktuelles vom Landesverband

Lohnlücke schließen!

Auch 2020 geht der VdK am internationalen Aktionstag gegen Lohndiskriminierung von Frauen auf die Straße. Mit roten Beuteln, Luftballons, Plakaten, Postkarten, Infomaterial und einer Menge guter Laune werden die VdK-Frauen ein sichtbares Zeichen in der Öffentlichkeit setzen.

Equal Pay Day 2020

Beim Gehalt gibt es keine Gerechtigkeit: Immer noch werden Frauen beim Verdienst benachteiligt. 2018 lag ihr durchschnittlicher Bruttostundenlohn 21 Prozent unter dem von Männern. Diese Lohnlücke muss endlich geschlossen werden!

Deshalb wird sich der VdK an mehr als 50 Orten in Hessen und Thüringen mit eigenen Aktionen am Equal Pay Day beteiligen. Unter dem Motto „Auf Augenhöhe verhandeln – WIR SIND BEREIT“ fordern die VdK-Frauen, dass bei der Bewertung und Entlohnung von Arbeit dieselben Maßstäbe für beide Geschlechter gelten.

Eine Übersicht über die mehr als 50 Aktionen zwischen dem 8. und 21. März finden Sie auf der Webseite des Landesverbands VdK Hessen-Thüringen


VdK-Rentenkampagne 2019

Der Landesverband Hessen-Thüringen unterstützt die bundesweite Initiative des VdK mit ganzer Kraft. Altersarmut ist auch in Hessen und Thüringen eine der drängendsten sozialpolitischen Herausforderungen.


In Mülleimern nach Pfandflaschen suchende ältere Menschen, Rentnerinnen und Rentner, die bei den Ausgabestellen der Tafeln um Lebensmittel anstehen: Solche Bilder gehören in Hessen und Thüringen genauso zum Alltag wie Reportagen in Zeitungen und im Fernsehen über betagte Männer und Frauen, die ein Leben lang gearbeitet haben und denen jetzt, im Alter, das Geld sogar für das Allernötigste wie Essen, Medikamente und Kleidung nicht reicht.

Aktionen des VdK Hessen-Thüringen zur bundesweiten Kampagne Rentefüralle

VdK-Kampagne Rente für alle

An vorderster Front: Der Landesvorsitzende Paul Weimann (links) und Landesgeschäftsführer Marcus Hantsche waren beim Start der VdK-Rentenkampagne in Berlin mit dabei.© Henning Schach

Dass es in Deutschland in nennenswertem Umfang Altersarmut gibt, bestreitet heute kaum mehr jemand. Für den VdK ist diese bedrückende Feststellung nichts Neues. Seit vielen Jahren schon weist der Landesverband, auf der Grundlage eigens hierfür erstellter wissenschaftlicher Gutachten, auf die Problematik hin und betreibt stetig Aufklärungsarbeit gegenüber der Politik und in der Öffentlichkeit.
Auch die Statistischen Landesämter liefern beunruhigende Zahlen. Bei den 65-Jährigen und Älteren ist die Armutsgefährdungsquote zwischen 2007 und 2017 in Hessen von 10,7 auf 14,1 Prozent gestiegen, in Thüringen von 8,6 auf 12,6 Prozent. Bei den Empfängern von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung musste für denselben Zeitraum in Hessen eine Zunahme um gut die Hälfte, in Thüringen um fast ein Drittel verzeichnet werden.

Aus Sicht des VdK wird sich das Problem der Altersarmut weiter verschärfen, wenn Arbeitnehmer, die heute zwischen 40 und 60 Jahre alt sind, in Rente gehen. Den besonders gefährdeten Gruppen dieser Generation – Arbeitnehmern im Niedriglohnbereich, Teilzeitbeschäftigten, Minijobbern und Alleinerziehenden – wird es nicht gelingen, eine gesetzliche Rente zu erzielen, von der sie leben können. Privat vorzusorgen ist ihnen nicht möglich.

Der VdK Hessen-Thüringen will deshalb im Rahmen der bundesweiten Kampagne unter dem Motto „Rente für alle“ eine grundlegende Reform der gesetzlichen Rentenversicherung anstoßen.

Die wichtigsten Forderungen dabei sind:

  • Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung durch eine Abgabe für Unternehmen, die durch Automatisierung und Digitalisierung mit nur wenigen Beschäftigten hohe Gewinne erzielen.
  • Damit Krankheit nicht arm macht, müssen die Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente komplett gestrichen werden.
  • Große Vermögen und hohe Einkommen müssen so besteuert werden, dass ein sozialer Ausgleich ermöglicht und Altersarmut verhindert wird.
  • Alle Erwerbstätigen müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, auch Selbstständige, Politiker und langfristig ebenso Beamte.

Mehr Informationen des VdK Deutschland finden Sie auf www.rentefüralle.de


VdKTV: Warum der VdK eine Rentenkampagne startet

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Immer mehr ältere Menschen in Deutschland sind arm, obwohl sie ein Leben lang gearbeitet haben. Um das zu ändern, plant der Sozialverband VdK eine Kampagne unter dem Motto #Rentefüralle.© VdKTV

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  1. Equal Pay Day 2020 | © Sozialverband VdK Deutschland
  2. VdK-Rentenkampagne 2019 | © VdK
  3. VdK-Kampagne Rente für alle | © Henning Schach

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