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Dezember

VdK Hessen Thüringen wünscht Frohe Weihnachten!

VdK Hessen Thüringen wünscht Frohe Weihnachten!© VdK Hessen Thüringen

Liebe Mitglieder und Freunde des Sozialverbands
VdK Hessen-Thüringen,

Menschlichkeit und Solidarität sind im Sozialverband VdK keine leeren Worte, sondern werden Tag für Tag gelebt und vorgelebt. Auch unter den zum Jahresende 2019 mehr als 280.000 Mitgliedern unseres Landesverbands stehen diese Werte ganz oben auf der Werteskala.
Eine von uns in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage belegt dies eindrucksvoll. Dabei gab fast die Hälfte aller befragten Mitglieder an, für sie seien Menschlichkeit, Solidarität und Schutz der Schwachen in der Gesellschaft die höchsten Tugenden. Mehr als 90 Prozent der Befragten erklärten, aus ihrer Sicht stehe der VdK genau für diese Werte. Auf Platz zwei folgt die Unantastbarkeit der Würde des Menschen. Wir finden, dass das ein eindeutiges Votum ist.
In der Vorweihnachtszeit und an den Feiertagen haben Werte wie Menschlichkeit und Solidarität traditionell eine ganz besondere Bedeutung. Lassen Sie uns also die Schwachen und Schutzbedürftigen unter uns nicht vergessen. Lassen Sie es nicht zu, dass Menschen, die unsere Hilfe brauchen, ausgegrenzt werden.
Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen wünscht Ihnen und Ihren Familien ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest.

Paul Weimann, Landesvorsitzender
Gottfried Schugens, stellvertretender Landesvorsitzender
Dr. Günther Schnell, stellvertretender Landesvorsitzender
Hiltrud Korb, stellvertretende Landesvorsitzende
Klaus Heierhoff, stellvertretender Landesvorsitzender

Nähtreff "Traumfänger" erhält Fraport-Ehrenamtspreis 2019

Mit dem Fraport-Ehrenamtspreis wurde 2019 der Nähtreff "Traumfänger" des VdK-Ortsverbands Kastel-Amöneburg ausgezeichnet. Deren Mitglieder fertigen Kleidung in sehr kleinen Größen für zu früh geborene Babys an und verteilen diese an regionale Kliniken.
Der Fraport-Ehrenamtspreis wird vom VdK Hessen-Thüringen alljährlich an Personen vergeben, die sich für andere Menschen einsetzen, ohne selbst dabei ins Rampenlicht zu rücken. Mit dem mit 1.000 Euro dotierten Preis wolle man insbesondere das "vorbildliche Engagement" der Ortsverbandsvorsitzenden Anneliese Kern und ihrer Schwester Marga Faak, der Initiatorin des Nähtreffs, würdigen, heißt es in der Begründung der vierköpfigen Jury. Ihr gehörten Dr. Martin Nörber aus dem Hessischen Sozialministerium, Reinhard Wagner, Schwerbehindertenbeauftragter des Arbeitgebers bei der Fraport AG, Stephan Würz von der Landesehrenamtsagentur sowie der stellvertretende VdK-Landesvorsitzende Klaus Heierhoff an. Die Preisverleihung bildete den Höhepunkt bei der vorweihnachtlichen Jahresabschlussfeier des Ortsverbands Kastel-Amöneburg.
Beeindruckende Kunstfertigkeit: Jährlich fertigen die "Traumfänger" rund 6.000 Strampler, Jäckchen, Mützen und Kleidchen für zu früh geborene Babys, sogenannte Frühchen, an. Und jedes Kleidungsstück ist einzigartig und perfekt gearbeitet.

Telefon 116117 für ÄBD und Terminservicestellen

Unter der Rufnummer, die bisher nur für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) galt, sind ab 1. Januar 2020 ebenso die Terminservicestellen erreichbar, die dann auch Termine bei Haus- und Fachärzten sowie Psychotherapeuten vermitteln.
Von dem Stichtag an sind die Terminservicestellen in Hessen und Thüringen 24 Stunden täglich an sieben Tagen pro Woche unter Telefon 116117 verfügbar. Ganz gleich, ob Patienten medizinische Hilfe durch den ÄBD oder einen Termin beim Haus- oder Facharzt oder Psychotherapeuten benötigen – es gilt nur noch die 116117.
Darüber hinaus haben Patienten ab 1. Januar 2020 die Möglichkeit, Termine im Internet unter www.eterminservice.de und über die 116117.app zu vereinbaren. Zusätzlich zur Terminvermittlung unterstützen die Terminservicestellen bei der Suche nach dauerhaft versorgenden Haus- sowie Kinder- und Jugendärzten.
Patienten, die die 116117 anrufen, können über ein Sprachdialogsystem angeben, ob sie akut erkrankt sind und medizinische Hilfe benötigen oder ob sie eine Terminvermittlung wünschen. Im Anschluss werden sie zu dem entsprechenden Serviceangebot weitergeleitet.
Ebenfalls ab Januar 2020 ermöglicht bei Akuterkrankungen das sogenannte Standardisierte medizinische Ersteinschätzungsverfahren (SmED) dem medizinischen Fachpersonal, die Dringlichkeit eines Falles zu beurteilen und die passende Versorgungsebene zu finden. Das kann neben dem ÄBD die Notaufnahme eines Krankenhauses oder eine geöffnete Arztpraxis sein.

Rentefüralle:VdK-Kampagne läuft!

Der Landesverband Hessen-Thüringen unterstützt die bundesweite Initiative des VdK mit ganzer Kraft. Altersarmut ist auch in Hessen und Thüringen eine der drängendsten sozialpolitischen Herausforderungen.
In Mülleimern nach Pfandflaschen suchende ältere Menschen, Rentnerinnen und Rentner, die bei den Ausgabestellen der Tafeln um Lebensmittel anstehen: Solche Bilder gehören in Hessen und Thüringen genauso zum Alltag wie Reportagen in Zeitungen und im Fernsehen über betagte Männer und Frauen, die ein Leben lang gearbeitet haben und denen jetzt, im Alter, das Geld sogar für das Allernötigste wie Essen, Medikamente und Kleidung nicht reicht.
Aktionen des VdK Hessen-Thüringen zur bundesweiten Kampagne Rentefüralle

Süß: Der mittelhessische Ortsverband Ebsdorfergrund hat den perfekten Werbeträger,aber nur geliehen er gehört Renate Baum vom OV Fronhausen.

Süß: Der mittelhessische Ortsverband Ebsdorfergrund hat den perfekten Werbeträger, aber nur geliehen er gehört Renate Baum vom OV Fronhausen.© R. Baum

Dass es in Deutschland in nennenswertem Umfang Altersarmut gibt, bestreitet heute kaum mehr jemand. Für den VdK ist diese bedrückende Feststellung nichts Neues. Seit vielen Jahren schon weist der Landesverband, auf der Grundlage eigens hierfür erstellter wissenschaftlicher Gutachten, auf die Problematik hin und betreibt stetig Aufklärungsarbeit gegenüber der Politik und in der Öffentlichkeit.
Die Statistischen Landesämter liefern beunruhigende Zahlen. Bei den 65-Jährigen und Älteren ist die Armutsgefährdungsquote zwischen 2007 und 2017 in Hessen von 10,7 auf 14,1 Prozent gestiegen, in Thüringen von 8,6 auf 12,6 Prozent. Bei den Empfängern von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung musste für denselben Zeitraum in Hessen eine Zunahme um gut die Hälfte, in Thüringen um fast ein Drittel verzeichnet werden.
Aus Sicht des VdK wird sich das Problem der Altersarmut weiter verschärfen, wenn Arbeitnehmer, die heute zwischen 40 und 60 Jahre alt sind, in Rente gehen. Den besonders gefährdeten Gruppen dieser Generation – Arbeitnehmern im Niedriglohnbereich, Teilzeitbeschäftigten, Minijobbern und Alleinerziehenden – wird es nicht gelingen, eine gesetzliche Rente zu erzielen, von der sie leben können. Privat vorzusorgen ist ihnen nicht möglich.
Der VdK Hessen-Thüringen will deshalb im Rahmen der bundesweiten Kampagne unter dem Motto „Rente für alle“ eine grundlegende Reform der gesetzlichen Rentenversicherung anstoßen. „Dabei ist eines ganz wichtig“, betont der Landesvorsitzende Paul Weimann‚ „wir kämpfen für eine Rente, die heute und in Zukunft für alle Generationen sicher ist.“
Die wichtigsten Forderungen dabei sind:
Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung durch eine Abgabe für Unternehmen, die durch Automatisierung und Digitalisierung mit nur wenigen Beschäftigten hohe Gewinne erzielen.
Damit Krankheit nicht arm macht, müssen die Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente komplett gestrichen werden.
Große Vermögen und hohe Einkommen müssen so besteuert werden, dass ein sozialer Ausgleich ermöglicht und Altersarmut verhindert wird.
Alle Erwerbstätigen müssen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, Selbstständige, Politiker und langfristig auch Beamte.

Die Bezirks-, Kreis- und Ortsverbände in Hessen und Thüringen tragen mit vielfältigen Aktionsformen diese und weitere Forderungen an die Öffentlichkeit.
Die nächsten Termine sind:

18. Januar 2020
Bad Soden-Salmünster, Spessart-Forum Kultur, ab 11 Uhr
Infostand des OV Bad Soden

19. Januar 2020
Villmar, König-Konrad-Halle, ab 10 Uhr
Diskussionsrunde der Kreisverbände Limburg und Oberlahn, zu der auch Vertreter der Politik erwartet werden.

Mehr Fakten, Argumente und Hintergrundinformationen des Sozialverbands VdK Deutschland finden Sie auf
Rentefüralle, wo Sie die Kampagne auch mit Ihrer Stimme unterstützen können, sowie in der folgenden Broschüre des VdK Deutschland zum Herunterladen:

Wohngeld – Zuschuss für ein Grundbedürfnis

Was ist Wohngeld, wer bekommt es und was ändert sich ab Januar 2020 daran? Gerade in den Großstädten steigen die Mieten rasant an und die letzte Wohngelderhöhung liegt vier Jahre zurück. Wir zeigen, wofür der Zuschuss gedacht ist und warum die Zahl der Wohngeldempfänger im kommenden Jahr aller Voraussicht nach steigen wird. Der VdK bleibt an dem Thema dran, fordert zum Beispiel auch einen Heizkostenzuschuss beim Wohngeld. Schließlich sind nicht nur die Mieten sondern auch die Energiekosten gestiegen.
Wohngeld-Zuschuss für ein Grundbedürfnis

Mit „Käpt’n Kork“ Barrieren abbauen

Mit einer Geschichte um einen ausgebüxten Papagei für Barrierefreiheit werben – das funktioniert perfekt. Die Aktionen rund um das Kinderbuch „Käpt’n Kork fliegt davon“ ziehen alle in den Bann.

Tatkräftige Unterstützung vor Ort leisten Juniorenvertreter, Vorstandsmitglieder und weitere aktive VdK-Mitglieder: Ihre Aktionen rund um „Käpt’n Kork fliegt davon“ zählen zu den öffentlichkeitswirksamsten Veranstaltungen des VdK Hessen-Thüringen. Das Heftchen ist für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter konzipiert und erzählt von der Suche des kleinen Ben und seiner betagten Großtante Irma nach dem aus dem Fenster entwischten Papagei Käpt’n Kork.
"Käpt'n Kork" zum Kuscheln: Mit fünf Kindern hat der Ortsverband Steinbach (Hochtaunuskreis) den Frankfurter Zoo besucht. Auf der Busfahrt dorthin lauschten die Kleinen gespannt der Geschichte von dem abenteuerlustigen Papageien. Der flog als Plüschfigur sogar durch den Bus und war schnell der Liebling von Alt und Jung! Im Zoo wurde dann auch untersucht, welche Bereiche mit Rampen und Aufzügen bereits barrierefrei sind und wo noch Hindernisse lauern. Begleitet wurden die jungen "Barriere-Detektive" von den Rollstuhl-Nutzern der VdK-Gruppe.

Das Bilderbuch im Taschenformat entstand im Auftrag des VdK nach einer Idee von Heide Seibold, mit Illustrationen von Kirsten Höcker und Text von Bettina Obrecht. Es hebt anschaulich hervor, welche Hindernisse Menschen mit und ohne Behinderungen im Alltag ausbremsen und dass von einer barrierefreien Welt alle profitieren – von der Oma mit Rollator und Eltern mit Kinderwagen über Rollstuhlfahrer und Menschen mit Seheinschränkungen bis hin zu Skateboardern. Ziel des bunten Abenteuers ist es, kleine Zuhörer für Barrieren zu sensibilisieren und ihr Verständnis für die Situation von Menschen mit Einschränkungen zu stärken.
„Käpt’n Kork eröffnet den VdK-Juniorenvertretern vielfältige Handlungsmöglichkeiten, die junge Generation gezielt anzusprechen und für den VdK zu gewinnen“, sagt Landesjuniorenvertreter Paul Weimann. „Das Schöne ist: Alle Beteiligten haben immer großen Spaß – Kinder, pädagogische Betreuer, Eltern und VdKler.“
Rundum gelungene Aktionen
Die positive Resonanz auf die Aktivitäten in Kitas, Schulen und Kinderbüchereien, aber auch auf Festen zeigt: Mit Käpt’n Kork gelingt es den VdK-Junioren stets, das Publikum zu fesseln. Das zum Heft gehörende Wimmelbild nutzen die Kinder gern, um Bens und Irmas Weg durch ihre Stadt genau zu verfolgen. Mucksmäuschenstill sei die zuvor munter plappernde Schar beim Vorlesen manchmal geworden, berichten die VdKler. Nach dem Zuhören zeigen die lebhaften Kommentare der Kinder, wie gut sie sich in die Lage anderer Menschen hineinversetzen können.
Kinder als Barriere-Forscher
Doch Vorlesen war den VdK-Junioren oft nicht genug. So forschten die Kinder einer Kita im mittelhessischen Hatzfeld auf einem vom VdK-Ortsverband Reddighausen/Holzhausen/Eifa organisierten Rundgang nach, wo in ihrem Ort Barrieren lauern. Ausgestattet mit Rollator und Puppenwagen, stießen sie schnell auf Hindernisse, etwa eine Treppe vor dem Haus einer kirchlichen Gemeinschaft. „Da kommen wir schlecht hinein!“, mussten die „Barriere-Detektive“ erkennen.
Der Ortsverband Artern im thüringischen Kyffhäuserkreis stellte „Käpt’n Kork fliegt davon“ im „Leseclub“ der Thüringer Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung vor. Anschließend testeten die jungen Leseratten Rollator, Rollstuhl und Elektromobil – Leihgaben eines VdK-Mitglieds und ortsansässiger Unternehmen – in einem Slalomparcours. „Die Kids waren ganz wild darauf, alles auszuprobieren“, freut sich Juniorenvertreterin Claudia Hegwer.
Sozialverband für Jung und Alt
Fast 1500 Kinder im Alter von drei bis etwa zwölf Jahren haben Käpt’n Kork bisher kennengelernt und die Fibel als Geschenk mit nach Hause genommen. Sie haben so das Bewusstsein für die Bedeutung von Barrierefreiheit weiter in ihre Familien getragen. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Neue Aktionen der Juniorenvertreter sind schon angemeldet. Wir freuen uns darauf!
Silke Asmußen
Barrierefreiheit in Bildern "wie geht das?"

  • Kinderbuch

    Käpt’n Kork“, der grüne Papagei, fliegt aus der geöffneten Käfigtür hinaus ins Freie und auf der Suche nach ihm gibt es für Ben und seine Tante Irma viele unerwartete Hindernisse, denn die Tante braucht einen Rollator. Es gibt auf ihrem Weg durch die Stadt aber auch viele ganz vorbildliche Lösungen, die für geh- oder auch sehbehinderte Menschen hilfreich sind. In dem von Kirsten Höcker illustrierten kleinen Kinder-Büchlein „Käpt’n Kork fliegt davon“ von Bettina Obrecht lernen die Kinder eine Menge über Barrierefreiheit. Oder eben auch, wo es in den Städten und Dörfern noch hapert. | weiterlesen

Der digitale Krankenschein

Wer aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, muss seinem Arbeitgeber in der Regel am vierten Tag einen Krankenschein vom Arzt schicken. Das könnte sich nun ändern. Ab Januar 2021 sollen für gesetzlich Versicherte die Arbeitsunfähigkeits-
Bescheinigungen bei einer Krankmeldung abgeschafft werden. Stattdessen soll es eine digitale Lösung geben: der sogenannte “Digitale Krankenschein“.
digitaler Krankenschein

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