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2009

Adventsfeier des VdK Ortsverbandes Freyung 2009
103 Mitglieder nahmen an der Adventsfeier teil. Der VorsitzendeAnton Tauschek begrüßte die Anwesenden, darunter als Ehrengäste Stadtpfarrer Wagmann mit Pater Joseph, Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Josef Poxleitner mit einerAbordnung vom VdK OV Hinterschmiding-Herzogsreut, Hans Windorfer, als Vertreter des VdK-Kreisvorstandes und den Einrichtungsleiter Josef Sammer vom Altenheim Freyung mit einigen Heimbewohnern. Ein besonderer Willkommensgruß galt der Autorin Edith Schwenzfeier aus Perlesreut und demMusiker Markus Graf. Grußworte bzw. besinnliche Worte zum Advent sprachen der Bürgermeister, der Stadtpfarrer und der Vertreter des Kreisverbandes. Frau Edith Schwenzfeier las aus Ihrem neu erschienenen Buch "Weihnachten bei uns daheim" einige Geschichten und Gedichte und Markus Graf spielte adventliche Weisen dazu. Nach dem besinnlichen Teil erfolgte noch die Ehrung von langjährigen Mitgliedern, diese wurde vom Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Klaus Fehler und dem Vorsitzenden Anton Tauschek vorgenommen.

Geehrt wurden für 10 Jahre Mitgliedschaft:
Balda Walter, Bauer Georg, Bauer Marion, Binder Erika, Breite Stephan, Breßem Dora und Helmut, Degenhart Jakob, Degler Tanja, Dengg Christine, Denk Erika, Drexler Martin, Eckl Iris, Gibis Johann, Hannak Gertraud, Hanusch Hans-Peter, Hausknecht Pauline, Heinen Christa, Hilz Ludwig, Kainz Karolina, Kalous Rudolf, Kaluza Gerhard, Kasberger Irma, Kaspar Josef, Klampfl Erwin, Klement Gertraud, Kohlbauer Günther, Köhler Dieter, Körner Elisabeth, Kubitschek Anna, Kubitschek Horst, Lang Karl, Laus Peter, Lichtenauer Berthold, Mager Max, Nusser Jakob, Obermeier Franz sen, Pauli Anneliese und Josef, Pauli Therese, Paulus Anna-Maria, Pscherer Gerard, Pscherer-Buchfellner Ilse, Rack Eduard, Rauschmeier Franz, Reithmeier Xaver, Riedl Hans-Werner, Scharrenbach Ursula, Schiller Herbert, Schmetz Horst, Seibold Paula, Seidl Maria, Stephan Walter jun., Stolz Sieglinde, Stolz Sigrid, Stumpe Gerhard, Wachtveitl Eugen, Wagner Irma, Watzinger Maria, Weber Johann, Weichselsdorfer Michael

Das Büchlein "Weihnachten bei uns daheim" kann bei der Verfasserin Edith Schwenzfeier Tel. 08555-4385 bezogen werden.

von rechts: P. Joseph, Anton Tauschek, Dr. Olaf Heinrich, Hans Windorfer

Edith Schwenzfeier

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Gedanken zum Volkstrauertag 2009
von Anton Tauschek

Volkstrauertag 2009

Zahlreiche Gedenktage, die uns in diesem Jahr bewegten und noch bewegen werden, haben die Erinnerung an historische Ereignisse der Jahre 1914-18 und 1939-45 zum Thema. Wir gedenken auch der Gewalt nach den beiden Weltkriegen, z.B. Bürgerkriege in Afrika, Kämpfe in Afghanistan und Pakistan, um nur einige zu nennen. Von einem Frieden auf der ganzen Welt sind wir noch weit entfernt. Diese Gedenktage können die Welt nicht verändern. Aber aus der Erinnerung an das Leid der Kriege und dem Gedenken an die Opfer erwächst der Auftrag, sich für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und ein würdiges Leben für alle einzusetzen.

Im 1. Weltkrieg waren 9 Millionen Tote zu beklagen. Im Zweiten Weltkrieg wurden insgesamt 55 Millionen Soldaten und Zivilisten getötet. 14 Millionen Deutsche verloren ihre Heimat.

Zur Schuldfrage und Vergangenheitsbewältigung hat Altbundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner weltweit beachteten Rede am 8. Mai 1985 folgende denkwürdige Sätze gesagt: "Wir alle, ob schuldig oder nicht, ob alt oder jung, müssen die Vergangenheit annehmen. Wir alle sind von ihren Folgen betroffen und für sie in Haftung genommen. Jüngere und Ältere müssen und können sich gegenseitig helfen, zu verstehen, warum es lebenswichtig ist, die Erinnerung wach zu halten. Es geht nicht darum, Vergangenheit zu bewältigen., Das kann man gar nicht. Sie lässt sich ja nicht nachträglich ändern oder ungeschehen machen. Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren".

Deshalb hat der Volkstrauertag auch 95 Jahre nach Ausbruch des 1.Weltkriegs und 64 Jahren nach Ende des 2. Weltkrieges nach wie vor seine Berechtigung und hat nichts von seiner Bedeutung verloren. Um eine neue Gewaltherrschaft in unserem Lande zu unterbinden, muss der soziale Frieden gewährleistet sein. Denn wenn der soziale Frieden in Gefahr ist, steht auch der innere und äußere Frieden auf dem Spiel.

In den Medien erleben wir tagtäglich, wie brüchig der Weltfrieden ist. Kriegshandlungen und Terroranschläge im Irak, Afghanistan, Israel, Palästina und noch viele andere mehr. Die internationale Staatengemeinschaft steht vor großen Herausforderungen. Jedes Land kann seinen Beitrag zum Frieden leisten. Dass Deutschland bereit ist, internationale Verantwortung zu übernehmen, zeigen die Auslandseinsätze der Bundeswehr (auch Freyunger Bundeswehrsoldaten), die mithelfen sollen, in den Krisenregionen den Frieden zu stabilisieren.Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Das müssen wir endlich begreifen und lernen. Vor allem die junge Generation muss wachsam bleiben und gefährliche Entwicklungen rechtzeitig bremsen. Wir wollen nichts vergessen, nichts verdrängen, nichts zudecken von dem was geschehen ist. Nur aus der Wahrheit wächst die Erkenntnis, und nur aus ihr können wir lernen, es besser zu machen. Das unfassbare Leid, das Krieg und Gewaltherrschaft auslösen, sollte uns als Mahnung dienen.Wir müssen unsere Einsicht weitergeben an jene, auf die es morgen ankommt.

Auch deshalb stehen wir hier – heute am Volkstrauertag. Der Volkstrauertag ist ein bedeutender Bestandteil unserer Erinnerungskultur. Es ist ein Tag des Innehaltens, des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft sowie ein Tag der Solidarität mit ihren Familien. Er konfrontiert uns mit der Vergangenheit und dem Auftrag, das Vermächtnis der Opfer zu erfüllen, indem wir uns nachhaltig für ein friedliches Zusammenleben einsetzen.Tagesausflug des VdK Ortsverbandes Freyung

Anlässlich der 20 jährigen Städtepartnerschaft zwischen
Freyung und Seewalchen am Attersee unternahm man mit
45 Teilnehmern eine Reise in diese Region. Unter der fachkundigen
Reiseleitung des Vorstandsmitgliedes Josef Grünzinger fuhr man über die
Autobahn zum Knoten Wels und dann Richtung Salzburg
weiter nach Seewalchen. Im Anschluss unternahm man eine
Schifffahrt von Weyregg nach Stockwinkel am Attersee. Dort
machte man die Mittagspause. Nachmittags fuhr man über
Gmunden am Traunsee zum höhergelegenen Almsee.
Es bot sich ein herrliches Panorama. Über Völcklabruck und
Ried im Innkreis ging es wieder zurück nach Hause.

Familienfeier des VdK Ortsverbandes Freyung

Der Vorsitzende Anton Tauschek konnte im Passauer Hof80 Personen zur Familienfeier begrüßen. Bei Kaffee und Kuchen und unterhaltsamer Musik vonFranz Ressl sowie einigen Muttertagsgedichten verbrachten sie einenschönen Nachmittag.

Die Ehrungen der langjährigen Mitglieder nahmen Stadträtin Maria Degner und Stadtrat Alfred Prager vor.

Geehrt wurden für 60 Jahre:
Herbert Garbe, Rosa Götz, Johann Häusl, Alois Pawlitschko, Luise Schwarz, Anton Urban und posthum der am 22.04.09 verstorbene Kurt Wehnert;
für 50 Jahre Herta Seiml, Karl Springer und Herbert Witt;
für 40 Jahre Therese Blöchl und Walter Stephan;
für 30 Jahre Erna Boitz, Anton Friedl, Therese Schreiner und Therese Stadler;
für 25 Jahre Josef Blöchl, Ludwig List, Max Schmid und Erika Stephan.

Das vom stellvertretenden Vorsitzenden Sigi Auer neu eingeführte Tischkegeln und Nagelschlagen wurde sehr gut angenommen. Es gab sehr schöne Sachpreise zu gewinnen. Einen herzlichen Dank an die Spender der Preise.

Gewonnen haben beim Tischkegeln den
1. Preis eine Tagesreise Maria Röder (Fa. Prager);
2 Preis 1 Essensgutschein Walter Hofmann (Passauer Hof);
3. Preis 1 Essensgutschein Karl-Heinz Grainer (Passauer Hof);
4. Preis 1 Stange Wurst Brunhilde Kölbl (Metzgerei Lederer);
5. Preis 1 Flasche Wein Erwin Atzinger (Sigis Teeladen) und
6. Preis 1 Schachtel Pralinen Max Maier (Sigis Teeladen).

Beim Nagelschlagen waren es bis auf die Essensgutscheine die gleichen Sponsoren. Die Essensgutscheine wurden vom Gasthaus Boxleithenmühle gespendet. Gewonnen haben
1 Preis Helmut Gerauer;
2 Preis Karl Weidinger;
3. Preis Robert Hofbauer;
4. Preis Erwin Atzinger;
5. Preis Walter Hofmann und
6. Preis Karl-Heinz Grainer.

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