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Rückblick Jahresabschlussfeier 2008

Mehr als 120 Mitglieder und Gäste konnte der Vorsitzende des Sozialverbandes VdK Ortsverbandes Edelsberg Klaus Weber, am Sonntag den 14.12.2008 im Dorfgemeinschaftshaus Edelsberg willkommen heißen.

Ansprache des Vorsitzenden

Liebe Mitglieder,
liebe Freundinnen und Freunde,
werte Gäste,

jedes Jahr überlege ich von neuem, was ich zum Inhalt meiner Rede machen kann. Es soll ein Rückblick sein, es soll zu Advent und Weihnachten passen und auf die Wintermonate einstimmen.

Dieses Jahr fiel mir dies besonders schwer, mir fehlte einfach die richtige Einstimmung.

Aber da fiel gestern Nachmittag mein Blick aus meinem Büro auf die in der Grünanlage vor der Kirche stehenden schön gewachsenen zwei Fichten, die wir ja gewohnheitsgemäß als Tannen bezeichnen.

Und da hatte ich den Bogen zu meiner Rede und der Weihnachtszeit gefunden.

In der Natur grünt die Tanne das ganze Jahr, sie welkt nicht, sondern wächst und gedeiht, sie lebt. Im Winter, in der oft trüben, kalten und leblos wirkenden Zeit, erfreuen uns die immergrünen Tannenzweige, es scheint eine Kraft in ihnen zu stecken, die jedem Wandel in der Natur widersteht.

Und in der Weihnachtszeit holen sich die Menschen diese Bäume in die Häuser, sie stellen sie auf Plätzen auf und auch in den Kirchen.
Der Brauch, sich eine grüne Tanne ins Haus zu holen, entspricht der Sehnsucht nach Grün und Leben, die Freude an ihrem Anblick lässt all das Trostlose und Graue weniger werden.
Und auch die äußere Form des Tannenbaumes unterstreicht dies: Die Gestalt des Baumes verjüngt sich nach oben bis zur Spitze. Sie ist nicht niedergedrückt, sie knickt nicht um, sie steht immer aufrecht da.
So ist sie auch für uns eine Aufforderung, uns nicht niederdrücken zu lassen, sondern mit aufrechtem Gang durchs Leben zu gehen.
Vielleicht stimmt Sie der Anblick Ihres Weihnachtsbaumes nachdenklich, bestimmt aber wird er Ihnen und Ihren Angehörigen viel Freude bewahren.

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Gäste,

auch mich haben diese Tannen aus meiner Einfalls- und Mutlosigkeit aufgeweckt und in die richtige Stimmung gebracht.
Ich darf Sie daher alle ganz herzlich heute hier zu unserer vorweihnachtlichen Feier im wunderschönen geschmückten
Dorfgemeinschaftshaus begrüßen und selbstverständlich darf auch hier der Tannenbaum nicht fehlen.

Ich freue mich, dass Sie wieder so zahlreich erschienen sind und wünsche Ihnen, dass Sie heute trotz aller Sorgen und Nöte, trotz mancher Krankheit und Schmerzen sich einfach wohl fühlen in unserer großen VdK Familie.

In der Tat können wir auf die Entwicklung unseres Verbandes im zu Ende gehenden Jahr 2008 sehr stolz sein.

Unsere soziale und sozialpolitische Arbeit trifft auf große Anerkennung. Vielleicht auch deshalb, weil wir weniger auf schöne Worte setzen als vielmehr auf persönliche Hilfe und tatkräftige Unterstützung.
Das führt dazu, dass unser Sozialverband VdK Hessen-Thüringen wächst und gedeiht. Mittlerweile gehören über 210.00 Menschen unserem Landesverband an.
Alleine hier in Edelsberg konnten wir in diesem Jahr wieder 17 neue Mitglieder aufnehmen. Unser Ortsverband zählt z. Zt. 217 Mitglieder. Ich glaube darauf können wir alle sehr stolz sein.
Für all diese Menschen sind wir da. Wir helfen Ihnen, wir stützen uns gegenseitig und in irgendeiner Form – in Freude, Dankbarkeit oder der Gewinnung eines neuen Helfers – kommt das Gegebene wieder zu uns zurück.
Meines Erachtens ist dieses Geben und Nehmen, das Schönste, was eine Gemeinschaft leisten kann und was sie zusammenhält. Dass wir diese Gemeinschaft auch ganz bewusst leben, zeigt schon die Tatsache, dass heute so viele hier zu unserer Feier erschienen sind.

Werfen wir einen kurzen Blick auf die vergangene Monate: Was haben wir zusammen erlebt, was hat unser Ortsverband unternommen?
Wir haben vielen Menschen geholfen, wenn es um Anträge beim Versorgungsamt, der Rentenversicherung, der Unfallkassen, der Krankenkassen und Arbeitsagenturen ging.
Dies ging von der einfachen Beratung über die Hilfe bei der Antragstellung bis hin zu Widersprüchen und Klagen.

Wir haben Ihnen, unseren Mitgliedern, aber auch gesellige Angebote gemacht. Wie das wunderbar gelungene und besuchte Grillfest, unseren Info-Fahrt zu den Adlerwerken und unser 6-tätiger Mehrtagesausflug nach Dresden.

Leider wurde unser Mehrtagesauflug nicht so angenommen, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber diejenigen, die diesen Ausflug mitgemacht haben waren sehr zufrieden.

Dies führt natürlich auch dazu, dass man manchmal zweifelt, ob sich das Engagement auch wirklich lohnt, ob man seine Zeit nicht besser einsetzen kann.
Aber wir können auf eine ganze Reihe von Aktivitäten zurückblicken – und das mich als Vorsitzender besonders stolz.

Ich möchte mich daher heute nochmals bei allen bedanken, die durch ihre Teilnahme zum Gelingen dieser Veranstaltungen beigetragen haben.

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Mitglieder,
wir haben auch in diesem Jahr auch wieder allen Mitgliedern zu runden Geburtstagen ab dem 60. Lebensjahr und allen Mitgliedern ab dem 85. Lebensjahr persönlich zu Ihren Geburtstagen gratuliert.

Weiterhin wurden regelmäßig Krankenbesuche durchgeführt und allen älteren Mitgliedern die aus gesundheitlichen Gründen an unseren Veranstaltungen nicht teilnehmen konnten, wurden Kuchen und auch das Essen persönlich nach Hause gebracht.

Ich kann daher rückblickend feststellen, dass das Jahr 2008 wieder ein sehr arbeitsintensives Jahr war. Die Zusammenarbeit im Vorstand verlief störungsfrei in freundschaftlicher und kameradschaftlicher Atmosphäre. Dafür danke ich allen Vorstandsmitgliedern ganz herzlich.

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Gäste,
Weihnachten ist aber nicht nur – weil es sehr nahe am Jahreswechsel liegt – Anlass für eine Rückschau, sondern vor allem eine wichtige Gelegenheit, einmal inne zu halten und den immer reißender werdenden Fluss unseres Lebens für eine kurze Zeit anzuhalten.

Viele fleißige Hände bemühten sich, den Raum zu schmücken und für das leibliche Wohl zu sorgen. Aber wichtiger als das Äußere sollte es uns sein, dass wir einmal abschalten von der Hektik und Betriebsamkeit und uns in der Stille besinnen auf das Wesentliche dieser Zeit.

Ich habe in meinen Unterlagen geblättert, da viel mir dieses Gedicht in die Hände:
Gedanken zum Advent.
Bleib einmal stehen und haste nicht
und schau das kleine, stille Licht.

Hab einmal Zeit für Dich allein
zum reinen Unbekümmert sein.

Lass Deine Sinne einmal ruhen
und hab den Mut zum Garnichtstun.

Denk einmal: Gott ist Herr der Zeit
und hab die Kraft zur zagen Freud.

Lass die wilde Welt sich drehen
und hab das Herz sie nicht zu sehen.

Sei wieder Mensch und wieder Kind
und spür, wie Kinder glücklich sind.

Dann bist von aller Hast getrennt
Du auf dem Weg zum Advent.

Am Ende wird die Krippe sein
und Gottessohn kehrt bei Dir ein.

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Gäste,
am 30. November war es wieder soweit, die erste Kerze wurde auf dem Adventskranz angezündet. Und damit begann die wohl schönste Zeit des Jahres.

Und gerade in dieser Jahreszeit regt sich der ewige alte Wunsch nach Schönheit und Geborgenheit in uns. Woher komm dieser Wunsch? Sind es die Kindheitserinnerungen, die wir mit Wehmut in uns tragen? Wie freudig gespannt wir damals waren...... . Wie geheimnisvoll plötzlich alles wurde, ...... wie lange wir noch an das Christkind glaubten, das alle Geschenke bringt, und wir langsam ahnten, dass da etwas nicht so ganz stimmt.... . Oder ist es nicht auch der Wunsch nach einem glücklicheren Leben? Die Nüchternheit des Alltags lässt unsere Herzen leer. Die Kälte der Arbeitswelt degradiert uns zu Maschinen. Die Einsamkeit macht uns unglücklich.

Im Zauber der Weihnachtszeit wacht in allen jedoch noch ein anderer Mensch auf: der Mensch, der träumen kann, der Geborgenheit sucht und schafft, der auf den anderen zugeht. Noch immer verbinden wir mit Weihnachten den Wunsch nach Frieden, nach Gemeinschaft, nach Freude. Mag die Botschaft vom "Frieden auf Erden, die von Bethlehem ausging, bei vielen Menschen auch verschüttet sein, ganz im tiefsten inneren eines jeden aber ist sie nach wie vor verankert. Bewahren und pflegen wir den Zugang zu diesen unseren Wurzeln auch über die Weihnachtszeit hinaus.

Ich darf Ihnen hierzu noch ein kleines Gedicht vortragen:

Das Weihnachtslicht.
Das Weihnachtslicht bring ich zu Dir
und bitt Dich, nimm es an von mir.
Es ist mancher sehr allein,
es mag viel Dunkel um ihn sein,
so mancher Mensch , der einst ihm nah,
ganz plötzlich ihm ein Fremder war,
wo man einander einst verbunden,
wird nun erneut kein Weg gefunden.
Wie einsam ist nun jeder Steg,
es ist kein Licht auf seinem Weg.

Drum magst dies Licht Du zu ihm tragen,
die Weihnachtsbotschaft ihm zu sagen,
dass es erwärmt, dass es erhellt,
das tiefe Dunkel dieser Welt.
In uns’rem Heiland Jesu Christ
ein jeder Mensch geborgen ist;
und sei auch dieser noch so klein,
wird er doch lieb und wert ihm sein.

Drum klopf ich leis’ an Deine Tür
und bitt von Herzen, öffne mir.
Sieh an der Kerze hellen Schein,
auf das es Weihnacht möge sein.

Ich danke Ihnen, dass Sie mir zugehört haben. Erfreuen wir uns nun bei Kaffee und Kuchen, Plaudern wir miteinander über uns, was uns innerlich bewegt.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine harmonische Feier in unseren großen VdK-Familie, eine gesegnete Adventszeit, frohe Weihnachten und ein gesundes und friedvolles neues Jahr.

Alles ist vorbereitet für das Fest

Vortrag "Unser Oma is uf Zacke sie kann prima Plätzjer backe ..........."

Frau Müller-Köhnen (Mitte) wurde für 10-jährige Mitgliedschaft geehrt

Hier fühle ich mich wohl.

Ein Schnäpschen in Ehren kann niemand verwehren.

Alle warten gespannt auf das Abendessen

Der servierte Partyschinken mit Sauerkraut, Meerrettich und frischem Bauernbrot schmeckte allen wieder vorzüglich.

Bericht: Klaus Weber

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