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Jahresabschlussfeier am 14.12.2014

Zur diesjährigen Jahresabschlussfeier des Ortsverbandes konnte der stv. Vorsitzende Manfred Schindler wieder über 100 Mitglieder und Gäste im festlich geschmückten Dorfgemeinschaftshaus in Edelsberg begrüßen und eröffnete anschließend das gemeinsame Mittagessen. Es wurde wie in den vergangenen Jahren Partyschinken mit Sauerkraut, Meerrettich und frischem Bauernbrot serviert.

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Der Vorsitzende dankte nochmals den Anwesenden für ihr Kommen. Für uns ist dies wieder ein Anlass noch einmal im großen Kreis zusammen zu kommen und die Vorweihnachtszeit miteinander zu genießen. Denn in der Gemeinschaft verbringt sich die Zeit immer noch am schönsten. Damit das Vorhaben gelingt, den Weihnachtszauber dieser Tage einzufangen, wurde unser Saal wieder von ein paar Weihnachtsengeln passend zum Fest geschmückt. Auf den Tischen brennen Kerzen. Sie spenden ein ganz besonders Licht, das uns in der dunklen Jahreszeit besonders fasziniert. Licht ist Ausdruck der Hoffnung, Kerzenlicht bringt alle Augen zum Funkeln. Zum Weihnachtsfest und zu unserer Arbeit möchte ich ihnen ein paar Gedanken mitgeben. Ein paar Worte, die sie auf ihrem Weg durch die verbleibende Adventszeit begleiten können. Mit einem Gedicht, das interessante Ansätze enthält, möchte ich anfangen.

Vorsätze zur Weihnachtszeit
Etwas positiver denken
nicht so ungeduldig sein,
öfter gute Worte schenken
und an kleinen Dingen freuen.

Sich auf Weihnachtsmärkten tummeln
ohne Eilen, ohne Hasten
mit den Kindern Zeit verbummeln
und nach ihren Händen tasten.

Anteilnahme nicht verlernen,
friedvoll leben hier auf Erden,
doch es steht noch in den Sternen,
ob aus Worten Taten werden.

Vorsätze, die fasst ein jeder
meistens in der Weihnachtszeit,
viele schiebt man auf auf später,
manche werden Wirklichkeit.

In diesem Gedicht gibt es viele Sätze, die wir auf uns und unsere Gemeinschaft übertragen können, so Weber. Nur, wer sicht gibt, verwandelt die Welt, und indem er die Welt verwandelt, wird er auch ER selbst. Wir dürfen nicht über das Dunkel klagen und über die Kälte, wenn wir uns nicht anstecken lassen. Als VdK-Ehrenamtler haben wir uns entzündet, schaffen Licht in die Dunkelheit und sehen unser Wirken in den Augen und Herzen unserer Mitglieder. Wir helfen anderen, wir stützen uns gegenseitig und in irgendeiner Form - in Freude, Dankbarkeit oder Gewinnung eines neuen Helfers - kommt das Gegebene wieder zu uns zurück. Meines Erachtens, so Weber, ist dieses Geben und Nehmen das Schönste, was eine Gemeinschaft leisten kann und was sie zusammenhält. Dass wir diese Gemeinschaft auch ganz bewusst leben, zeigt schon die Tatsache, dass heute wieder so viele zu unserer Feier erschienen sind. Erfreuen wir uns zusammen an den alt vertrauten Melodien und an Vorträgen, Plaudern wir miteinander über das was uns innerlich bewegt.

Weber zog in seiner Ansprache aber auch eine traurige Bilanz des Sozialstaates Deutschland. Etwa 1,5 Millionen Menschen sind zur Versorgung mit Lebensmittel auf die private Wohltätigkeit von Tafeln angewiesen. Unter ihnen sind mehrere hunderttausend Kinder unter 16 Jahren und eine Viertelmillion Seniorinnen und Senioren. Wenn jetzt in vielen Weihnachtsreden von Politikern von Nächstenliebe gesprochen wird, dann können dies Redner und Zuhörer zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, ob sie diese Nächstenliebe auch in den restlichen 11 Monaten des Jahres praktizieren. Ob ihnen die Probleme von sozial Schwächeren, Älteren oder durch Krankheit oder Behinderung geschwächten Menschen am Herzen liegt und ob sie auch dementsprechend handeln. Nächstenliebe zeichnet sich nämlich mehr durch Taten als durch Worte aus.
Auch dies gehöre in eine Weihnachtsansprache hinein, so der Vorsitzende, einfach deshalb, weil die soziale Gerechtigkeit und soziale Ausgewogenheit und das Solidaritätsprinzip, der Reiche für den Armen, der Stärkere für den Schwächeren, auch Licht in die Dunkelheit der Welt und Wärme in eine immer mehr um sich greifende soziale Kälte bringe.

Zum Schluss dankte der Vorsitzende den vielen Helferinnen und Helfer die zu Gelingen dieser Jahresabschlussfeier beigetragen haben und leitete zum gemütlichen Beisammensein über. Bei Kaffee und Kuchen konnte man sich angeregt unterhalten. Es wurden Gedichte und Geschichten rund um die Weihnachtszeit vorgetragen und gemeinsam Weihnachtslieder gesungen.

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Die anstehenden Ehrungen wurden von dem Vorsitzenden und seinen Stellvertreter vorgenommen. Geehrt für ihre zehnjährige Treue zum VdK-Ortsverband wurden von links: Doris Blom, Wolfgang Blom, Birgit Knöpp, Doris Heidmann, Harry Heidmann und Beate Klöpper. Entschuldigt fehlen: Marion Klapper, Frank Klapper, Silvia Klapper, Arno Ringsdorf, Karin Nehl, Jürgen Schmidt und Rainer Stroh.

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Bei selbstgebackenen Kuchen und duftenden Kaffee fand die Feier am späten Nachmittag einen schönen Abschluss. Fleißige und geschickte Hände hatten wieder verschiedene Kuchen gezaubert, die keine Wünsche offen liesen. Kompliment und Dank an die Kuchenbäckerinnen!

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Bericht: Klaus Weber

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