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Entstehung des VdK Ortsverbandes Dortmund-Ost, eine Erfolgsgeschichte

Als sich 1949, also vor fast 70 Jahren, 7 Männer und Frauen in der Gaststätte "Zum Franziskaner" in der Düsseldorfer Strasse in Dortmund trafen, waren viele Menschen in einer bedrückenden Situation. Der Krieg hatte große menschliche Not und vielfach auch Ratlosigkeit geschaffen. Es waren Probleme entstanden, mit denen der Einzelne oft nicht allein fertig werden konnte.

So gründete Cornelia Bongardt im Mai 1949 den VdK Dortmund-Ost.

Ziel und Selbstverständnis des VdK war es, den durch die schweren Kriegseinwirkungen, Verletzten, Erkrankten, Obdachlosen, Witwen und Waisen, ohne Schwierigkeiten zu helfen. Dies war nur in einer großen und gleichgesinnten Gemeinschaft, wo jeder für jeden da ist, möglich.

Dieses Zusammenstehen war nach dem 2. Weltkrieg sehr wichtig.

In der Folge wurden vom VdK gemeinsam mit der Stadt Dortmund und den Wohnungsgesellschaften beschädigte Wohnungen wieder bewohnbar gemacht, Mehrfamilienhäuser und Eigenheime gebaut.

Es wurden Rentenansprüche durchgefochten, was nicht immer leicht war. Das soziale Engagement eines jeden Einzelnen wurde erwartet und benötigt.

Auch heute noch lautet unsere Forderung:

"Was der Einzelne nicht erreichen kann, ist nur mit mit einer großen Gemeinschaft -dem VdK- zu erreichen"

Denn nur eine große und solidarische Gemeinschaft ist stark!

Mehr denn je gilt es heute, die sozial Schwachen und Behinderten zu stützen und in unsere Gesellschaft zu integrieren.

Der Ortsverband Dortmund-Ost wuchs von der Mitgliederzahl stetig an.

> 1970 = 184 Mitglieder
> 1980 = 210 Mitglieder
> 1990 = 238 Mitglieder
> 2010 = 570 Mitglieder
zur Zeit = 1022 Mitglieder

Ein Hauptziel ist es damals wie heute, die gesundheitliche, berufliche und gesellschaftliche Rehabilitation der Betroffenen zu erreichen.

So entwickelte sich der VdK bis heute immer weiter und öffnete sich für alle Bedürftigen, Behinderten, Pflegebedürftigen und Rentner.

In vielen Fällen konnten wir helfen und für unsere Mitglieder eine bessere Lebensqualität herbeiführen.

Mit der Zeit, in der die soziale Härte in Deutschland immer mehr zunimmt, wächst auch die Mitgliederzahl des VdK. Sie ist zur Zeit auf 1,8 Millionen angewachsen.

Aber woher kommen eigentlich die Erfolge unseres Ortsverbandes und des Sozialverbandes VdK überhaupt? Welches sind die Ursachen?

Ich darf sie in drei Punkten zusammenfassen:

1. Aus der Kraft einer Solidargemeinschaft Gleichbetroffener,

2. Wir sind Bestandteil des Kräftespiels unserer pluralistischen Gesellschaft. Dabei ist es auch
unsere Aufgabe, der Öffentlichkeit immer wieder deutlich zu machen, dass eine Gesellschaft nur
daran gemessen werden kann, wie sie mit ihren Sozialschwachen umgeht,

3. Der Ortsverband wird durch seine ehrenamtlichen Funktionsträger geprägt.

Der VdK ist seit seiner Gründung Interessenvertretung und Mahner in sozialpoltischen Fragen gegenüber Politik und Gesellschaft, Bewahrer sozialer Errungenschaften und Leistungen und bietet seinen Mitgliedern konkrete Beratung und Hilfe an und vertritt diese in sozialrechtlichen Angelegenheiten.

Ja, es gibt kein soziales Anliegen, dem sich der VdK mittlerweile nicht widmet. Als moderner Sozialverband liegen uns Rentner, sozial Benachteiligte, behinderte oder chronisch Kranke sowie Pflegebedürftige am Herzen.

Viele Mitglieder haben in den fast 70 Jahren unseres Bestehens erfahren, dass der VdK für sie ein offenes Ohr und eine helfende Hand hat.

Viele haben Rat und Unterstützung gefunden -und ganz wichtig- neuen Mut bekommen. Viele haben erlebt, dass sie nicht allein gelassen wurden, sei es beim Ausfüllen eines Formulars oder bei einer juristischen Auseinandersetzung.

Wir haben immer den "Finger in die Wunde" gelegt, wenn es um soziale Gerechtigkeit ging.

Die Liste der Erfolge in der nun fast 70-jährigen Geschichte des Ortsverbandes Ost könnte weiter fortgesetzt werden. Die Gründer wären stolz, wenn sie wüssten, wie positiv sich "unser VdK" entwickelt hat, gerade in unruhigen Zeiten.

Schließen möchte ich die Chronik des Ortsverbandes Ost mit einem Zitat unseres Alt-Bundes-präsidenten Richard von Weiszsäcker, der einmal hervorgehoben hat:

"Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann".

Und er hat hinzugefügt:

"Lassen sie uns die Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen auf ganz natürlicher Weise in unser Leben einbeziehen. Wir wollen Ihnen die Gewissheit geben, dass wir zusammengehören.

Wir handeln um der sozialen Gerechtigkeit weiter. Denn soziale Gerechtigkeit ist nicht nur ein Gut, auf das jeder Einzelne Anspruch hat, sondern auch einer der Werte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten.

Hans-Jürgen Prinz
OV-Vorsitzender

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