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Willkommen im Ortsverband Darmstadt

Gedenkfeier

Kranzniederlegung des VdK OV Darmstadt© HFJ

Der Volkstrauertag hat im VdK eine lange, sehr geachtete Tradition. Deshalb haben wir uns entschlossen, ihn auch in diesem Jahr zu begehen, trotz Corona, aber unter besonderen Bedingungen und Sicherheitsvorkehrungen.
In diesem Jahr haben wir am 8. Mai des Kriegsendes vor 75 Jahren gedacht. Ein Dreivierteljahrhundert ist es jetzt her, dass der schlimmste Krieg in der Menschheitsgeschichte mit schätzungsweise 60 Millionen Toten beendet wurde. Vielleicht sind einige unter uns, die das Kriegsende als Kinder oder junge Menschen miterlebt haben oder sich an die Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern erinnern.

Seit 75 Jahren leben wir – Gott sei Dank – in Frieden. Das ist ein Glück und eine Ausnahme auf diesem Erdball und beileibe keine Selbstverständlichkeit. Am Volkstrauertag denken wir deshalb an die 70 Millionen Menschen auf der ganzen Welt, deren Leben in diesem Moment durch Hunger, Krieg und Gewalt bedroht ist, die für sich und ihre Kinder Schutz und Sicherheit suchen und die ihre getöteten Angehörigen betrauern.

Der VdK ist entstanden als Reaktion auf den Schrecken des Zweiten Weltkriegs und dessen furchtbare Folgen. Bereits 1947 gegründet, kann unser Verband im übernächsten Jahr das Jubiläum anlässlich seines 75-jährigen Bestehens feiern. Ein Anlass zur Freude, aber auch zur Rückschau und Besinnung auf die historischen Wurzeln des VdK. In seinen Anfängen hat sich unser Sozialverband vor allem der Menschen angenommen, die verletzt an Körper und Seele aus dem Krieg zurückgekehrt oder als Kriegswitwen und -waisen die Leidtragenden des Krieges waren. Diese historischen Wurzeln sind nicht vergessen. Sie sollten uns immer Mahnung sein, alles zu tun, damit Hass und Gewalt nie mehr eine Chance haben, die Macht über unsere Herzen und über unseren Verstand zu erlangen. Daraus erwächst für uns die dauerhafte Verpflichtung, für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit einzutreten.

Am heutigen Tage erinnern wir uns mit großem Respekt an die vielen Frauen und Männer, die sich nach 1945 dem Frieden und nicht dem Krieg oder der Rache verschrieben haben. Sie sind trotz ihres persönlichen Leids und angesichts der furchtbaren Zerstörung in vielen Städten und Dörfern nicht verzweifelt. Viele unserer Gründerväter und -mütter haben sich in dieser Situation zusammengeschlossen, um anderen zu helfen. Sie haben sich um die Opfer, die Versehrten und Hinterbliebenen gekümmert. Sie haben damit zum Zusammenhalt in der Gesellschaft beigetragen und mitgeholfen, die junge Demokratie in eine stabile Zukunft zu führen.
Die Geschichte unseres Sozialverbands ist auch eine Erfolgsgeschichte der Menschlichkeit.

Jetzt steht dieses Land wie nahezu alle Nationen auf der Welt wieder vor einer großen Herausforderung. Vermutlich handelt es sich um die größte globale Krise seit Jahrzehnten. Corona verändert die Welt, verändert unsere Gesellschaft.

Es steht weiterhin zu befürchten, dass viele Menschen erkranken werden, etliche sogar schwer, einige werden durch den Virus ihr Leben verlieren. Andere sehen sich zurzeit mit massiven wirtschaftlichen Problemen konfrontiert. Selten waren die Menschen so verunsichert wie im Augenblick. Diesen Umstand versuchen einige, sich zu nutzen zu machen. Sie schüren neue Feindbilder und entfachen Hass. Wer durch Gesundheits- und Existenzängste bedrückt wird, neigt dazu, nach Schuldigen zu suchen oder schnelle Lösungen zu fordern. Beides wäre im Augenblick schädlich. Beides hat in der Geschichte noch nie zu einem positiven Ergebnis geführt.

Umso mehr gilt es jetzt, sich auf die historische Erfahrung zu berufen: Was wir jetzt brauchen, sind keine Feindbilder, sondern Solidarität. Was wir jetzt brauchen, sind Ruhe, Vernunft und gegenseitige Rücksichtnahme. Nur so können wir diese Krise meistern.

Niemand weiß, wie sich die Pandemie entwickeln wird. Aber sicher ist, dass wir die Situation am besten meistern, je vernünftiger wir uns verhalten und je genauer und überlegter wir mögliche Risiken einschätzen und abwägen.

Wie ein kluger Mann einmal gesagt hat: Selbst verantwortlich zu handeln ist die beste Solidarität!

Und, worauf der Sozialverband VdK immer wieder hinweist: Die beste Antwort auf die sich vertiefende Spaltung in unserer Gesellschaft sind soziale Gerechtigkeit und sichere Zukunftsperspektiven. Niemand darf das Gefühl haben, benachteiligt und abgehängt zu sein.

In diesem Sinne: Treten Sie weiterhin unbeirrt für Frieden, Vernunft und gegenseitige Unterstützung ein!

Ich möchte allen die an der Organisation der Veranstaltung auf dem Darmstädter Waldfriedhof mitgewirkt haben, ein herzliches Dankeschön für Ihre Teilnahme und für Ihr Engagement sagen.

Heinrich-F. Jung
Vorsitzender
OV Darmstadt

Gedenkstätte

Die Gedenkstätte auf dem Waldfriedhof Darmstadt© HFJ

Aufgrund der Corona-Pandemie fallen ALLE Veranstaltungen bis zum 31.12.2020 aus. Es tut uns sehr LEID!

Geschäftsstelle des VdK – KV Darmstadt
Beratungen derzeit nur per Telefon, E-Mail oder Post
Wegen des Coronavirus haben wir alle persönlichen Beratungsgespräche in unseren Geschäftsstellen sowie unsere Seminare und Veranstaltungen abgesagt. Dies gilt bis auf Weiteres. (Siehe Menü: unter "Sozialberatung")
Siehe auch: Corona:Der VdK ist für Sie da! Wir bedauern diesen Schritt sehr, sehen ihn aber als unbedingt notwendig an, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und somit einen wichtigen, solidarischen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.
Die modernen Kommunikationsmittel wie Telefon, Fax und E-Mail bieten uns aber dennoch sehr gute Möglichkeiten, unseren Aufgaben und damit unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern weiter nachzukommen!
Deshalb versuchen wir, für Sie während der gesamten Zeit in allen Bereichen weiterhin ansprechbar zu sein – wenn auch nur telefonisch, elektronisch (per E-Mail) oder auf postalischem Weg.
Daher wenden Sie sich mit Ihren Fragen gerne an uns.
Bleiben sie alle gesund!

Gez. Heinrich-F. Jung
Vorsitzender Ortsverband Darmstadt

Aktueller Mitgliederstand (01.11.2020)

2.087 Mitglieder

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Unsere Anschrift lautet:

Sozialverband VdK
OV Darmstadt
Grundstraße 10
64289 Darmstadt

Telefon: 06151-6086414
FAX: 06151-6086415
ov-darmstadt@vdk.de

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Insgesamt gibt es mehr als 30.000 Hilfsmittel, die dazu beitragen können, Alltag und Wohnen von Menschen mit Beeinträchtigungen möglichst barrierefrei zu gestalten. Die Frankfurter Ausstellung „Hallo Freiheit! Zusammen über Barrieren“, entstanden in einer Kooperation ...© VdK-TV

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Umrisse von Menschen, die sich anfassen, ein Rollstuhlfahrer ist dabei.
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  1. Gedenkfeier | © HFJ
  2. Gedenkstätte | © HFJ
  3. Umrisse von Menschen, die sich anfassen, ein Rollstuhlfahrer ist dabei. | © VdK Hessen-Thüringen

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