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Chronik des VdK- OV Bönnigheim

Dieser Aufschrieb soll Sie über den Ortsverband, deren Geschichte, über deren Höhepunkte und das seitherige Geschehen informieren.
Die Verbandsgeschichte des hiesigen VdK begann am 9. März 1947, nachdem am 5.Juli 1946 der "Verband der Körperbeschädigten, Arbeitsinvaliden und der Hinterbliebenen" wieder von der Militärregierung (bzw.der Besatzungsmacht) zugelassen wurde und die ersten Ortsverbände gegründet wurden. Bei der Gründungsversammlung war der damalige Kreisvorsitzende Emil Veigel anwesend, der das Gründungsschreiben des Ortsverbandes an den Landesverband in Stuttgart überbrachte.
Als 1. Vorsitzender wurde Wilhelm Wachter gewählt, der sich als Kreistagsab-geordneter mit den Gesetzen dieser Zeit bestens auskannte.
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Der Ortsverband Bönnigheim ist glücklich darüber, dass ab 19.Juli 1949 Protokollbücher geführt wurden und viele Unterlagen seit dieser Zeit verhanden sind, sodaß für das 60jährige Jubiläum im Jahre 2007 eine 44seitige Festschrift vom jetzigen Vorsitzenden Rolf Schweiher erstellt werden konnte.

So ist aus dem Protokollbuch zu entnehmen, dass am 30.Aug. 1949 eine Aufklärungs-veranstaltung mit rund 170 Personen statt gefunden hat, in welcher über das KB-Gesetz informiert wurde. Bestürzung unter den Anwesenden löste die Mitteilung aus, dass die LVA Abt.KB-Leistung pro AR Weinberg einen Ertrag von 250.- DM als Nebeneinkommen berechnete. Bei einer Ausschußsitzung am 9. Januar 1950 wurde mitgeteilt, daß der monatl.Beitrag mit gleichzeitigem Bezug der Zeitung"Fackel" erhöht wird auf 1.- DM, trotzdem erhöhte sich die Mitgliederzahl Ende des Jahres 1950 auf 124 Personen..
Zu einem Familien-Nachmittag am 18.Febr.1951 hatte der Voristzende Wilhelm Wachter in den Bärensaal eingeladen. Er schrieb auf seine Einladung, daß für jede Frau und Kind eine Kaffeetasse mitzubringen wäre. Die Mitgliederzahl stieg laufend, so daß am 6. Mai 1952 bereits ein Mitgliederstand von168 Pers. mitgeteilt werden konnte. Am 2.Okt.´52 wurde der erste Ausflug durchgeführt, er führte zur 'Burg Comburg, nach Schwäbisch Hall und ins Jagsttal nach Schöntal. Kostenbeitrag 5.- DM, "das waren noch Zeiten".
Am 30.Aug.1953 startete der Ortsverband seine 2.Ausfahrt nach Bebenhausen und zur Bärenhöhle. Außerdem wurde der Flughafen Echterdingen besichtigt, was damals noch etwas ganz Besonderes bedeutete. Im Jahre 1954 fand der erste Zweitagesausflug mit 2 Bussen statt, er führte nach Friedrichshafen am Bodensee, am 2.Tag besuchte man Meersburg und die Insel Mainau. Die Erwartungen wurden weit übertroffen, denn zum ersten Mal konnten viele Teilnehmer exotische Pflanzen wie z.B.Zitronen und Orangen
auf den Bäumen sehen. Viele Veranstaltungen folgten.

Am 5. Juli 1958 legte der Vorsitzende Wilhelm Wachter nach 11 Jahren sein Amt nieder. In geheimer Abstimmung wurde Walter Umbachals neuer Vorsitzender gewählt. Er hat die höchste Mitgliederzahl mit 191 Pers, bekannt gegeben. Am 16.-17.Aug. 1958 fand ein weiterer Zweitages-Ausflug in die Schweiz statt. Am 2.Mai 1959 fand eine Großkundgebung auf dem Killesberg statt an dem der hiesige Ortsverband mit ca. 100 Mitgliedern teilnahm. Ministerpräsident Kiesinger sprach vor zwanzigtausend Mitgliedern, die meistens aus Kriegsversehrten und Hinterbliebenen-Witwen bestanden.

Jahresausflug am 31. mai 1959 nach Straßburg. Mit 4 Busse (145 Teiln.) startete man damals um 6.oo Uhr (vergessene Kennkarten verzögerten die Abfahrt).Über Pforzheim-Herrenalb erreichte man Baden-Baden, wo eine Besichtigung des Spielkassino und Parkanlage war. Dann ging es in flotter Fahrt nach Kehl, wo im Kronenhof das Mittag-essen vorbestellt war. Es gab Rahmschnitzel DM 3,80 oder Braten mit Gemüseplatte DM 3.60. Bereits um 13.oo Uhr passierte man die Rheinbrücke (Genzübergang). In Straßburg fand eine Stadtrundfahrt statt und es gab noch genügend Zeit um das Münster zu besichtigen.
Am 28.Nov.1959 fand dann im Bärensaal das 40jährige Jubiläum des Kriegsopferverbandes statt. Den heutigen Lesern muss erklärt werden dass dieser Verband als Vorgänger des VdK erstanden ist nach dem 1. Weltkrieg 1919. Am 9. März 1947 entstand daraus der heutige Ortsverband, des Sozialverband VdK.

In den folgenden Jahren wurden einige Familienfeiern sowie MSC-Ausfahrten durchgeführt. Im Jahre 1966 mußte aus gesundheitlichen Gründen Vorsitzender Walter Umbach sein Amt abgeben. Fritz Schnatterer wurde einstimmig als Nachfolger gewählt.

Laut dem Protokoll vom 4.Febr.1967 konnte ein Mitgliederstand von 165 Personen genannt werden. Am 3. Sept. 67 fand eine MSC-Ausfahrt mit 100 Pers. nach Bad Liebenzell statt. In den folgenden Jahren fanden Tagesausflüge statt, bis dann am 24. Sept. 1970 ein Dreitages-ausflug geplant wurde. Dieser führte ins Tessin und nach Bellinzona/Italien und zum Lago Maggiore und Pallanza. Die Blumeninsel
"Isola Bella" wurde ebenfalls besucht.

Im Sommer 1975nahm der Vorsitzende Fritz Schnatterer Kontakt auf zu einem Kriegsverband dem UNC Rouffach/Elsaß.(Union Nationale des Combatttants) Es herrschte zuerst Zurückhaltung, der UNC-Rouffach wünschte vorerst keinen Partnerbesuch.
Es waren noch Konflikte verhanden, die erst beseitigt werden mußten.
Am 3. Juli 1976 war es dann soweit, daß eine Verschwisterungsfeier zwischen dem VdK-Ortsverband Bönnigheim und dem UNC-Rouffach in der Bönnigheimer Festhalle stattfinden konnte. Ein Gegenbesuch in Rouffach fand am 17.Mai 1977 statt. Nach einem herzlichen Empfang in Rouffach wurde ein Kranz am Kriegerehrenmal niedergelegt.

Der Vorsitzende Fritz Schnatterer ist am 1. Okt. 1981 verstorben, bis zur Hauptversammlung am 16. April 1982 führte der 2.Vorsitzende Otto Krapf den Ortsverband. Manfred Platzke wurde als neuer Vorsitzender gewählt.
Am 8. Juni 1986 feierte man das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft im Rouffach Rathaus. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhren die Bönnigheimer VdKler wieder nach Hause. Zahlreiche Ausflüge folgten unter der Leitung von Manfred Platzke.
Am 30. Juni 1991 fand die fünfzehnjährige Jubiläumsfeier zwischen UNC-Rouffach und dem VdK-Bönnigheim im Rathaus Bönnigheim statt. Nach der Festzeremonie wurden die UNC-Mitglieder zum Essen in den Bebenhäuser Hof eingeladen.
Der Vorsitzende Manfred Platzke verstarb am 14.April 1992, wieder mußte der 2.Vorsitzende Otto Krapf einspringen bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden. Unter der Leitung von Otto Krapf fand am 23.5.92 ein Tagesausflug nach Dinkelsbühl und die Fränk.Seeplatte mit 48 Teilnehmer statt.
Bei der Hauptversammlung am20. März 1993 wurde dann Rolf Schweiher, damals als jüngster Ortsvorsitzender des VdK-Kreisverbandes Ludwigsburg gewählt. In einer Schuhschachtel wurden ihm damals die Mitgliederstammdaten überreicht, er mußte sich Mitglieder- und Geburtstagslisten sowie Briefköpfe selbst erschaffen, obwohl er sich über den VdK nicht auskannte. Am 17.6.93 hielt der neue Vorsitzende seine erste Vorstandsitzung und bereits am 27. Juni 93 begrüßte er die UNC-Mitglieder als Gäste bei der 1200 Jahrfeier der Stadt Bönnigheim. Sein erster organiserter Tagesausflug führte am 15.Sept. 93 ins Donautal und Sigmaringen. Als nächster Ausflug folgte eine zweitägige Fahrt an den Bodensee. In Balderschwang bezog man Quartier und am folgenden Tag ging es über Oberjoch ins Tannheimer Tal an den Vilsalpsee. Im Sept. folgte noch ein Tagesausflug nach Wolfach zur Besichtigung der Glasbläserei.

Am 7. April 1995 wurde Rolf Schweiher als Vorsitzender der VdK-Gemeinschaft Stromberg gewählt. Seine Vorgängerin Helga Bergmann hatte nach 12 Jahren die Vorstandschaft abgegeben. Treibende Kraft war der damalige Kreisvorsitzende Dietrich Kley.

Für das Jahr 1995 organisierte Schweiher einen Dreitagesausflug in den Kaiserstuhl, Markgräflerland nach Müllheim. Am 2.Tag kamen die Freunde aus Rouffach, mit insgesamt 125 Personen unternahm man eine Fahrt durch den Hochschwarzwald nach St.Blasien und den Vogelpark in Steinen. In Rickenbach war das gemeinsame Mittagessen. Dieser gemeinsame Ausflug mit dem UNC war ein großer Erfolg.
Am 23. Juni 96 trafen sich der VdK und UNC in Rouffach zur {20jährigen Jubiläumsfeier}. Im festlichen Rahmen fand diese Feier im alten Rathaus in Rouffach statt, anwesend waren BM Toucas und BM Kreiser sowie einige Gemeinderäte aus Bönnigheim.
Im Sept. des selben Jahres besuchte man das Berg- und Seelandschaft Sauerland, und vom 12.-14.Mai 97 gings nach Südtirol.

Kurz darauf am 21. Juni 97 feierte der VdK-Ortsverband sein 50jähriges Bestehen in der Festhalle. Mitgewirkt hat der Akkordeonclub, die Concordia, die Theatergruppe der Handballer. Zahlreiche Gäste nahmen teil, mitunter eine Delegation des UNC-Rouffach. Schweiher erhielt die Verdienstmedaille der Partnerschaft des UNC. Diese Jubiläumsfeier wurde mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm gefeiert.

In den folgenden Jahren fanden mehrere Dreitagesausflüge statt, nach Tirol, ins Altmühl- u.Donautal, Viertagesausflug in die Lüneburger Heide, und Mühlhausen in Thüringen sowie Tagesfahrten in die Ostalb und Schwäbische Alb. Alle Ausflüge aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
Am 8. Sept, 2001 konnte die 25jährige Partnerschaft mit dem UNC Rouffach in Bönnigheim gefeiert werden. Eine Delegation von 50 Personen aus der Partnerstadt Rouffach folgten der Einladung des VdK. Die Feierlichkeit erfolgte im Großen Sitzungssaal des Rathauses in Bönnigheim. Anschließend fand ein gemeinsames Mittagessen in den Klosterburgstuben statt. Der Abschluss des Jubiläumstages fand im Schloss statt, bevor die Rouffacher wieder in Richtung Heimat fuhren..
In diesem Jahr fanden noch einige Info-Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel mit der AOK.
Für den 5. Juni 2003 wurde von Schweiher ein Ausflug in den Nordschwarzwald organisiert, hierzu wurde der Partnerverband UNC Rouffach eingeladen. Am Mummelsee wollte man sich zum gemeinsamen Mittagessen treffen, doch leider hielten sich die UNC-Mitglieder nicht an die Zeitabsprache. Somit kam das ganze Tagesprogramm aus der Reihefolge, was zu Unstimmigkeiten führte, die letztendlich die langjährige Partnerschaft zerbrechen lies.

Im folgenden Jahr 2004 wurde der erste Ausflug organisiert zusammen mit der VdK Gemeinschaft Stromberg. Der Grund mitunter war, dass der Ortsverband Bönnigheim nicht mehr die nötige Teilnehmerzahl zusammen bekam. Am 3. Sept.04 fand somit ein Tagesausflug nach Idar-Oberstein und ins historische Städtchen Herrstein statt mit 54 Personen. Im folgenden Jahr ging es mit 64 Personen nach Dinkelsbühl und Brombachsee.
Für das Jahr 2006 wurde ein Viertagesausflug vom 24.-27.Mai vom Vorsitzenden Schweiher organisiert, dieser führte zur Großglocknerstrasse. Der Quartierort war Fusch, von hier aus untenahm man mehrere Tagesfahrten, mitunter besuchte man die Swarovski Kritallwelten in Wattens. Dieser mehrtägige Ausflug war ein voller Erfolg mit 43 Teilnehmer.
Schon einen Monat später erfolgte eine dreitägige Freizeit auf der Botenheimer Heide " Urlaub ohne Koffer" Die Teilnehmer wurden morgens in den einzelnen Orten abgeholt, es erfolgte ein Unterhaltungsprogramm mit Spiel und Spass, mit Mittagessen und Kaffee +Kuchen, und abends wurden die Teilnehmer wieder zurück gebracht. Die Gestaltung des Tagesprogramms übernahm freundlicherweise Herr Gerhard Schweiher. Dies war eine einmalige Sache, und konnte später auch nicht mehr so durchgeführt werden!

Am 16. Juni 2007fand dann das 60jährige Jubiläum des VdK Ortsverbandes Bönnigheimin den Klosterburg-Stuben statt.
Hierzu wurden die Stadtverwaltung, die Gemeinderät sowie Vorsitzende der Bönnigheimer Vereine eingeladen. Ein unterhaltsamer Nachmittag wurde gestaltet. siehe besondere Seite

Am 1.Sept.2007 folgte dann noch ein Tagesausflug auf die Schwäbische Alb, wir besuchten die Albgold Nudelfabrik in Trochtelfingen, hier hatten wir eine Werksführung in der wir die Herstellung von Nudeln erfaahren konnten. Außerdem besichtigten wir ein kleines Heimatmuseum in der Nähe und einOldtimer-Museum der Kleinfahrzeuge der 50-70er Jahre. Der Abschluß fand in einem Gasthaus beim Singenden Wirt statt.
Viertagesausflug vom 11.-14.Sept 2008 ins Chiemgau. Bei der Hinfahrt wurde die Schloßanlage Schließheim besichtigt. Anschließend Besuch des Chiemgauer Bauernhausmuseum in Amerang. In Pelheimer See war unser Quartierort. Am 2. Tag Besuch der Burganlage in Burghausen und Altötting und Wasserburg/Inn.
Am nächsten Tag fuhren wir über Kössen nach Oberndorf/Tirol. Hier besichtigten wir den 1706 erbauten Müllnerhof, und im Anschluß Sankt Johann i.T. Auf der Heimreise war noch ein Besuch im EFA-Automuseum in Amerang.
Tagesfahrt am 15.Sept 2009 Pfalz - Nordelsaß Bei diesem Ausflug fuhren wir über Karlsruhe-Kandel nach Steinsfeld zum Kakteenland, wo wir über 600 verschiedene Kakteen besichtigten konnten. In Schweigen fand das Mittagessen statt, und anschließend besuchten wir das Deutsche Weintor. Am Nachmittag erreichten wir über Saverne-Lutzelbourg das einzigartige Schiffhebewerk am Rhein-Marne-Kanal. Hier machten wir eine Fahrt mit dem Schrägaufzug mit seiner Hohendifferenz von 45 Meter.
Im folgenden Jahr (2010) ging es bei einem Tagesausflug zum Schloß Weikersheim mit führung. In Creglingen fand das Mittagessen statt. Am Nachmittag besichtigten wir noch Rothenburg o.T. und die Herrgottskirche mit dem Marienaltar.

Vom 11.-14.Sept.2011 Viertagesausflug nach Arzl im Pitztal. Bei der Anreise besuchten wir Schloß Linderhof, bevor wir am Nachmittag über den Fernpass den Quartierort Arzl/Wald erreichten.
Am 2.Tag führte die Fahrt ins Kaunertal, vom Talort Feichten ging es in 29 Kehren an den Rand des ewigen Eises auf 2750m, wo die höchste Bushaltestelle von Östereich ist. Vom Restaurant aus hatte man einen wunderbaren Blick zur Weißseespitze (3518m) Am Gepatschstausee auf 1750 m machten wir einen kurzen Fotostop. Der nächste Tag führte zum Stift Stams sowie über das Mieminger Plateau- Telfs-Zirl in Sellraintal. Die Heimfahrt erfolgte über die Dreipässefahrt Arlberg-Flexen- und Hochtannbergpass nach Bezau im Vorarlberg zum Mittagessen. Am Mittag legten wir noch einen Stop ein zur Besichtigung des Zeppelin-Museum in Friedrichshafen.

Fortsetzung folgt

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