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Die VdK Gemeinschaft Stromberg führte am 4.9.2012 einen Tagesausflug durch unter der Leitung ihres Vorsitzenden Rolf Schweiher, nach Zell im Harmersbachtal.

Am frühen Morgen startete eine 30 köpfige Reisegruppe aus VdKler und Gäste aus
Bönnigheim und Kleinsachsenheim zu ihrem diesjährigen Ausflug. Über Pforzheim und der B294 erreichte die Reisegesellschaft die Kreisstadt Freudenstadt. Hier fand der erste Stop zum 2. Frühstück statt..
Auf idyllischer Straße erreichte man über Oberharmersbach, entlang dem Harmersbach,
zu dem Teilort Unterharmersbach. Hier war die Gruppe zu einer Besichtigung des
"Fürstenberger Hof" angemeldet.

Fürstenberger Hof

Fürstenberger Hof© Fürstenberger Hof

Dieser mächtige Schwarzwaldhof wurde vor über 300 Jahren von einer Familie des
Fürsten zu Fürstenberg erbaut. Bis 1970 wurde er noch voll bewirtschaftet.
Seit 1974 beherbergt er das Heimatmuseum, bis er dann 1991 bis auf den Wohnteil nieder brannte.
Durch Heimatvereine und freiwillige Bürger wurde dieses Schmuckstück Schwarzwälder Vergangenheit wieder orginalgetreu aufgebaut. Der Hof ist vollständig eingerichtet - so, als sei die ganze Familie mal eben kurz auf dem Feld. Aus der "Guten Stub" mit dem Herrgottswinkel, sieht man in die rußgeschwärzte Küche mit dem offenen Rauchabzug.
Im Obergeschoß befinden sich die Schlafzimmer orginalgetreu eingerichtet. Bei einer
Führung erfuhren die Teilnehmer vieles aus der Geschichte der Bauersfamilie.
Anschließend fuhr die Gruppe um Mittagessen nach Zell-Unterentersbach. Danach ging
es zurück ins historische Städtchen Zell. Hier wurde das "Storchenturm-Museum"besichtigt, das die 850jährige Geschichte des Städtchens zeigt.
Auf über 800 qm sind über 3000 Einzelstücke ausgestellt, darunter Porzellan- und Keramikgeschirr,
alte Münzen, aber auch Waffen, Feuerwehrausrüstungen und alte Trachten und
vieles mehr. Für diese umfangreiche Sammlung könnte man sicherlich mehrere
Stunden benötigen - doch das Verlangen nach einem Eisbecher oder Kaffee und
Kuchen sollte nicht zu kurz kommen.
Anschließend fuhr man noch in die Zeller- Keramik Manufaktur, die auf eine über
200 Jahre andauernd Firmengeschichte zurückblicken kann.
Die offizielle Gründung der "Steingut" Firma war bereits im Jahre 1794. In der heutigen
"Oberen Fabrik" begann dann 1842 die Porzellan-Produktion.
Der Deutsch /Französische Krieg unterbrach die Produktion, weil keine Porzellanmasse
aus Limoges/Fr. bezogen werden konnte. Im Jahre 1897 entstanden dann die
traditionellen Dekore " Favorite" und "Alt Straßburg" sowie "Hahn und Henne" Entwurf von Karl Schöner. Wechselhafte Jahre und Umfirmierungen in den letzten
Jahren überstand die Zeller-Keramik Manufaktur! Im Jahre 2006 wurde wieder auf
die alte traditionelle Handbemalung umgestellt.
Nach dieser interessanten Besichtigung, bei der man zusehen konnte wie die Tassen,
Schalen usw. mit der Hand bemalt werden, verließ die Gruppe den Werksverkaufs-Shop.
Einige besuchten den direkt nebenan liegenden Outlett-Center der Firma Trigema.
Von hier aus trat die Gruppe die Heimreise an, in zügiger Fahrt erreichte sie um
20.oo Uhr wieder die Heimatorte. Dieser Tagesausflug war wieder sehr sehenswert und
mit vielen schönen Eindrücken endete diese Reise für die Teilnehmer.

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  1. Fürstenberger Hof | © Fürstenberger Hof

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