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2020

Stuttgart, 25.11.2020

Vorsicht: Abzocke wegen angeblichen Brancheneintrag

Sehr geehrte Damen und Herren,

es wird zur Zeit über Fax- oder E-Mail oder sonstige Medien ein Brancheneintrag Baden - Württemberg beworben. Zugestellt wird ein fertiges Bestellformular, das nur noch, versehen mit Datum und Unterschrift zurückgeschickt werden soll. Im Kleingedruckten ist dann zu lesen, dass dieser Eintrag pro Jahr 899 € kosten soll und im Voraus bezahlt werden muss. Die Mindestlaufzeit des Vertrags soll zwei Jahre betragen.

Wir möchten Sie dringend warnen, auf ein solches Fax oder Mail zu reagieren.
Also: Bitte keine Unterschrift!!!

https://www.vdk.de/https://www.filrcast.de/data/h1zvkm/2456/brancheneintrag.jpg

Hier der Text aus dem Kleingedruckten...

„Leistungsbeschreibung und Geschäftsbedingungen der Digi Medien GmbH, 2701 Centerville Rd., New Castle County, 19808 Wilmington, Delaware: Mit Unterzeichnung dieser Offerte gilt diese als angenommen und zugleich als Auftrag und Vertragsdokument. Der Gegenstand dieses Vertrages ist die Veröffentlichung des hiermit offerierten Business Eintrages in unserem online Branchenbuch unter www.brancheneintrag.online. Die AGB, einsehbar unter www.brancheneintrag.online/agb, sind Vertragsbestandteil und werden mit der Unterschrift bestätigt. Der Unterzeichner bestätigt, dass seine Daten gemäß der EU-Datenschutzgrundverordnung veröffentlicht werden dürfen. Des Weiteren versichert der Unterzeichner, im Besitz der für den Abschluss dieses Vertrages erforderlichen Vollmacht zu sein. Die Veröffentlichung des Business Eintrages erfolgt unmittelbar nach Auftragserteilung, dies gilt zugleich als Auftragsbestätigung. Die Mindestvertragslaufzeit ist zwei Jahre. Die Eintragungsgebühr beträgt pro Jahr netto 899 € und ist im Voraus, nach Rechnungserhalt innerhalb von zehn Tagen zur Zahlung fällig. Dieser Vertrag verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern dieser nicht mindestens drei Monate vor Ende der Vertragslaufzeit schriftlich gekündigt wird. Bitte beachten Sie, dass dies eine behörden- und kammerunabhängige Offerte ist. Es ist möglich, diesen Auftrag innerhalb von vierzehn Tagen nach Rücksendung schriftlich zu widerrufen.

Mit freundlichen Grüßen

Abteilung IT/EDV
in Zusammenarbeit mit Sandra Hertha, Bezirksverbandsgeschäftsführerin


Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V.

  • Interne NEWS -

Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart
Geschäftsführer: Thomas Schärer
Telefon 0711 61956-0 Telefax 0711 6195699
baden-wuerttemberg@vdk.de www.vdk-bawue.de
Vereinsregisternummer 957 - Amtsgericht Stuttgart


Stuttgart, 11.11.2020

Statement von Hans-Josef Hotz, Vorsitzender des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg e.V., für Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten

Der Sozialverband VdK begrüßt grundsätzlich die Coronavirus-Testverordnung. Denn die Antigen-Schnelltests können beim alltäglichen Ablauf in den Pflegeheimen rasch für mehr Sicherheit sorgen. Das Risiko einer möglichen Virusverbreitung durch Pflegekräfte, andere Heimbedienstete, durch Besucher oder auch durch die Bewohner untereinander lässt sich so zwar nicht völlig verhindern, aber zumindest erheblich begrenzen, was wichtig ist. Schließlich gehören alte Menschen und insbesondere Ältere mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, COPD zu den besonders gefährdeten Risikogruppen. Die Heime müssen unterstützt werden, dass schnell und ausreichend Testkits vorhanden sind. Ebenso wichtig, ist genügend geschultes Personal in den Heimen.

Einen Lockdown in den Heimen mit totaler Isolation, wie im Frühjahr praktiziert, darf es nicht mehr geben. Denn direkte Sozialkontakte sind für Wohlbefinden und Gesundheit der Heimbewohner essentiell. Gerade bei den vielen Heiminsassen mit dementiellen Erkrankungen oder auch mit Depression oder Altersdepression können Kontaktverbote und soziale Isolation zu irreversiblen Krankheitsschüben führen, zumal für diese Menschen in der Regel die Nutzung der sozialen Medien und selbst das einfache Telefonieren keine Option sind. Deshalb sehen wir es als gesamtgesellschaftliche Aufgabe an, risikoarme direkte zwischenmenschliche Kontakte zu ermöglichen. Dies bedeutet – neben der Unterstützung der Heime –, dass die Kosten für die Testungen und für den Mehraufwand der Pflegekräfte nicht den ohnehin schon von hohen Eigenanteilen gebeutelten Heimbewohnern auferlegt werden dürfen. Zu diesen Kosten müssen, neben Steuermitteln, vielmehr auch die privaten Kranken- und Pflegekassen mit herangezogen werden.

08.10.2020

VdK-Tipps auf YouTube

Ab sofort – und alle 14 Tage mittwochs neu – ist der Sozialverband VdK Baden-Württemberg auf YouTube mit seiner Serie „VdK gibt dir Recht!“ präsent. Dort erläutert VdK-Jurist Ronny Hübsch wichtige sozialrechtliche Themen, die häufig Gegenstand der VdK-Sprechstunden sind. In den Kurzvideos geht Hübsch auch auf die rechtlichen Hintergründe anhand konkreter Praxisbeispiele ein. Er gibt so einen guten Einblick in die oft komplexe Thematik. Veröffentlicht werden die Beiträge sowohl auf der Homepage des VdK-Landesverbands unter www.vdk-bawue.de als auch auf dem YouTube-Kanal des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg. Hierzu muss man den vollständigen Verbandsnamen bei YouTube ins Suchfeld eingeben. Tipp: Den YouTube-Kanal kann man auch abonnieren und verpasst so keine neue Folge von „VdK gibt dir Recht!“. Die ersten Folgen betreffen die Themen Berufskrankheit, Grad der Behinderung (GdB), Erwerbsminderungsrente, GdB-Änderungsantrag oder auch den Kündigungsschutz schwerbehinderter Arbeitnehmer.

08.10.2020

Nationales Gesundheitsportal gestartet

Jetzt gibt es das nationale Gesundheitsportal des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) unter www.gesund.bund.de. Dort können sich Bürger werbefrei, verlässlich und unabhängig über Gesundheit und Pflege informieren. Ziele des neuen Portals sind: die Gesundheitskompetenz zu fördern, die Patientenselbstbestimmung zu stärken, die aktive Mitwirkung an der eigenen Behandlung und deren Erfolg zu unterstützen. Zum Start des Portals sind Informationen zu Coronavirus/Covid-19, zu Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zu Infektionen abrufbar. Das Angebot soll schrittweise erweitert werden. Betrieben wird das Portal in Verantwortung des BMG. Partner sind das Deutsche Krebsforschungszentrum, das Robert Koch-Institut und das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Der VdK Baden-Württemberg hat seit 2020 eine Kooperation mit dem IQWiG. Auf https://www.vdk.de/www.vdk-bawue.de kann man sich unter „VdK-Gesundheitsinformation“ über Erkrankungen und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten informieren. Die Gesundheitsinfos entsprechen dem aktuellen Forschungsstand, sind wissenschaftlich belegt und werden stets aktualisiert und erweitert

08.10.2020

VdK bei virtueller Freiwilligenmesse Karlsruhe 2020/21

Seit dem 17. Oktober 2020 und noch bis zum 31. Januar 2021 gibt es die Karlsruher Freiwilligenmesse als Onlinemesse unter www.karlsruhe.de/freiwilligenmesse. Mit der virtuellen Messe reagieren die Veranstalter auf die neuen Herausforderungen aufgrund der Corona-Pandemie und die Schwierigkeiten vieler Vereine und Selbsthilfegruppen in Sachen Corona-Management bei Präsenzveranstaltungen. Zu den gut 60 an der Onlinemesse beteiligten Vereinen und Organisationen, die sich und ihre Arbeit präsentieren, gehört auch der Sozialverband VdK mit seinem Kreisverband Karlsruhe. Für den VdK ist diese Aktion eine gute Gelegenheit, auch für seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Ehrenamt zu werben. Zugleich will der beteiligte VdK-Kreisverband andere Kreisverbände des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg e. V. ermutigen, sich an virtuellen Ehrenamtsbörsen zu beteiligen.

13.08.2020

„Silver Surfer“ holen auf

64 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und rund 30 Prozent der über 70-Jährigen nutzen mittlerweile das mobile Internet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundeswirtschaftsministeriums. Danach gehen insgesamt 74 Prozent aller Deutschen mit dem Smartphone ins Internet. Mit einem Plus von neun Prozent liege der größte Zuwachs bei den 60- bis 69-Jährigen, so die Studie. „Silver Surfer – Sicher online im Alter“, ein Projekt von der Medienanstalt für Baden-Württemberg LFK, der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und dem Volkshochschulverband, gibt unter www.silversurfer-bw.deTipps zum sicheren Surfen im Internet.
Der Sozialverband VdK ist mit eigenen Websites schon seit 1996 im Netz, zwischenzeitlich auch auf wichtigen Social-Media-Kanälen. Unter https://www.vdk.de/www.vdk-bawue.de finden sich beispielsweise die Seiten des Landesverbands, unter https://www.vdk.de/www.vdktv.de das Internetfernsehen des Sozialverbands.

Zehn Jahre Deafservice-Portal für Hörbehinderte

Das inklusive Internetportal Deafservice www.deafservice.de hat 2020 zehnjähriges Jubiläum. Was in 2010 mit 50 Adressen gestartet ist, hat sich zu einem großen Serviceportal für die rund 200 000 gehörlosen Menschen in Deutschland und die insgesamt zirka 16 Millionen Personen mit Hörbehinderung entwickelt. Auch die mehr als 37 000 Hörbehinderten in Baden-Württemberg können das bundesweite Angebot in Sachen barrierefreie Kommunikation nutzen. So listet Deafservice zwischenzeitlich über 800 Kontaktdaten aus mehr als 200 Branchen von „A“ wie Altersheime, „B“ wie Beratungsstellen über „K“ wie Kliniken bis hin zu „Z“ wie Zahnärzte oder Zahntechniker. Auch Kultur- und Freizeitangebote sind genannt. Dabei werden unter anderem Ansprechpartner in Gebärdensprache aufgeführt. Und für Gehörlose und Hörbehinderte, die nicht selbst telefonieren können, sind Faxnummern, Bildtelefonnummern, Mailadressen und Chatadressen (Skype, oovoo) ebenfalls erfasst.

Ab Oktober 2020 mehr Geld für Zahnersatz

Eine Regelung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) betrifft die Festzuschüsse für Zahnersatz. Sie werden ab 1. Oktober 2020 von 50 auf 60 Prozent der Kosten für die Regelversorgung – also die gesetzliche Standardtherapie bei Zahnersatz – erhöht, informiert die in Stuttgart ansässige VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg. Der Eigenanteil für die Regelversorgung reduziert sich so auf 40 Prozent. Regelmäßige jährliche zahnärztliche Untersuchungen erhöhen den Festzuschuss zusätzlich. Bei einem über fünf oder gar zehn Jahre geführten Bonusheft klettert der Festzuschuss auf 70 oder sogar 75 Prozent. Ab 1. Oktober können die Krankenkassen in Ausnahmefällen den Bonus auch dann gewähren, wenn die Kontrolluntersuchungen nicht lückenlos durchgeführt wurden. Die Versicherten müssen jedoch ihre Zähne regelmäßig gepflegt haben und dürfen in den letzten zehn Jahren vor Beginn der Behandlung nur einmal den Termin zur Zahnvorsorge versäumt haben.

VdK-Webseminare zum Sozialrecht

Nach wie vor prägt die Corona-Krise auch Veranstaltungen und Seminare. Online-Angeboten kommt seitdem eine besondere Bedeutung zu. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg bietet schon lange Webseminare zum Sozialrecht an. Diese für alle Interessierten kostenlosen Online-Veranstaltungen gibt es auch im Herbst 2020. Dafür steht VdK-Sozialrechtsreferent Ronny Hübsch zur Verfügung. Der Jurist bietet am 15. September zum Thema „ALG I und ALG II – Anspruchsvoraussetzungen“ ein Webseminar an. Weiter geht es am 13. Oktober mit „Voraussetzungen der Erwerbsminderungsrente“. Am 10. November folgt „Innerbetriebliche Rechte der Schwerbehindertenvertretung“. Am 8. Dezember geht es dann um „Grad der Behinderung – Antragsverfahren und Gewährung“. Alle VdK-Webseminare finden von 11 bis 12 Uhr statt. Interessierte gelangen über
https://www.vdk.de/bawue/pages/vdk_angebote/webseminar/73335/ webseminare zur Anmeldung. Benötigt werden nur ein internetfähiger PC oder ein Laptop.

VdK baut seine Social-Media-Präsenz aus

Auf eine mehr als 20-jährige Internetpräsenz unter https://www.vdk.de/www.vdk-bawue.de kann der mittlerweile gut 242 000 Mitglieder starke VdK Baden-Württemberg zurückblicken. Nun baut der Sozialverband seine Social-Media-Präsenz aus. Neben Facebook und Twitter ist der VdK Baden-Württemberg jetzt auch im Onlineportal Instagram aktiv. Auf seinem Profil vdk_bw setzt sich der Landesverband mit der Sozialpolitik auseinander. Es werden auch Themen, die VdK-Mitglieder bewegen, angeschnitten. Es gibt aktuelle Stellenausschreibungen und vieles mehr.
Wer dem Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. folgen möchte, findet das Profil unter dem Link https://www.vdk.de/www.instagram.com/vdk_bw/. Jeder Follower ist willkommen. Und der VdK Baden-Württemberg hofft, möglichst viele Mitglieder auf Instagram zu treffen. Interessierte mit Fragen oder Anregungen zu den Social-Media-Auftritten des VdK Baden-Württemberg können sich direkt an das Team der Abteilung Marketing und Kommunikation des Landesverbands unter der E-Mail-Adresse marketing bw@vdk.de wenden.

Gemeinsamer Appell:
„Pflege darf nicht länger arm machen!“

Land soll zu Förderung der Investitionskosten zurückkehren
Eigenanteile bei Pflegebedürftigen begrenzen

„Pflege darf nicht länger arm machen!“, betonten der Sozialverband VdK Baden-Württemberg, die Evangelische Heimstiftung (EHS) und der Paritätische Baden-Württemberg heute vor der Landespressekonferenz in Stuttgart. Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion rufen sie die Bundes- und die Landespolitik zum schnellen Handeln auf. Angesichts von steigenden hohen Eigenanteilen von derzeit durchschnittlich über 2200 Euro seien immer mehr pflegebedürftige Menschen und insbesondere Heimbewohner von Armut bedroht.

„Dies ist eine beschämende Situation“, hoben der VdK-Landesverbandsvorsitzende Roland Sing, die Parität-Vorstandsvorsitzende Ursel Wolfgramm und der Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung und Sprecher der Initiative Pro-Pflegereform, Bernhard Schneider, hervor. Sie verwiesen auf die sich immer weiter öffnende Schere zwischen den Heimkosten einerseits und den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung (GPV) andererseits. Auch die dringend notwendigen Tarifsteigerungen, um Pflegeberufe attraktiver zu machen, verschärfen dieses Problem. Zudem seien die betroffenen Menschen durch ein geringeres Rentenniveau und häufig unstetere Erwerbsbiografien als früher, aber auch durch umfangreichere Zuzahlungen im Gesundheitswesen und weitere Faktoren stärker finanziell belastet als in der Vergangenheit.

Zugleich erinnerten Sing, Schneider und Wolfgramm daran, dass die GPV 1995 mit dem Ziel geschaffen wurde, Menschen davor zu bewahren, bei Pflegebedürftigkeit zum Sozialamt zu müssen. Doch dieses Ziel werde seit Jahren immer mehr verfehlt – mit weitreichenden Folgen für die Betroffenen und deren Familien.

Roland Sing: „Es ist entwürdigend, wenn Menschen im Alter wegen ihrer Pflegebedürftigkeit zu Bittstellern und Taschengeldempfängern beim Sozialamt werden. Deshalb muss das Land Baden-Württemberg wieder zur Förderung der Investitionskosten zurückkehren, wie dies bis 2010 auch der Fall war – ein VdK-Appell an die Landespolitik, den rund 100 000 Menschen im Lande in den letzten Wochen und Monaten unterschrieben haben!“.

So könnten die betroffenen Menschen schnell um bis zu 240 Euro im Monat entlastet werden – ein erster wichtiger Schritt, rechnete der VdK-Landeschef vor und lenkte den Blick auf im Schnitt gut 440 Euro im Monat an Investitionskosten im Lande Baden-Württemberg. Sing weiter: „Das Land Baden-Württemberg ist gesetzlich dazu verpflichtet eine leistungsfähige und bezahlbare Pflegeinfrastruktur vorzuhalten. Und dazu zählen insbesondere stationäre Pflegeeinrichtungen. Bei Krankenhäusern ist dies ja auch der Fall!“

Bernhard Schneider: „Wir müssen bei den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung das Prinzip umkehren. Nicht die gesetzlichen Leistungen sollen gedeckelt sein, sondern die Eigenanteile der pflegebedürftigen Menschen“.

Schneider sprach sich für den sogenannten Sockel-Spitze-Tausch aus. Anderenfalls werde die Schere zwischen den steigenden Heimkosten und den stagnierenden GPV-Leistungen weiter auseinander gehen, zeigte sich der EHS-Hauptgeschäftsführer überzeugt. Das hieße nicht, dass die Pflegeversicherung im Sinne einer Vollversicherung alle Kosten übernimmt. Der Eigenanteil würde immer noch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, die Ausbildungsumlage und die Investitionskosten sowie einen Eigenanteil für die Pflege umfassen und läge damit immer noch bei bis zu 1500 Euro im Monat, stellte Schneider klar.

Ursel Wolfgramm: „Wir brauchen eine Umfinanzierung bei stationären Pflegeleistungen. Die Kosten für Behandlungspflege dürfen nicht mehr zulasten der Pflegeversicherung und der Heimbewohner gehen. Sie müssen von den Krankenkassen übernommen werden“, erklärte Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg. „Bundesweit sind rund 70 Prozent der Pflegebedürftigen im Heim zusätzlich auf diese rein medizinischen Leistungen angewiesen. Das entspricht schätzungsweise einem Betrag in Höhe von rund drei Milliarden Euro und würde zu einer deutlichen Entlastung der Pflegeversicherung und der Eigenanteile der Pflegebedürftigen führen“, erklärte Wolfgramm. Außerdem bekräftigte Wolfgramm, dass die Länder in der Finanzierungsverantwortung stehen, die Investitionskosten der Pflegeheime wieder zu übernehmen.

Statements des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg e.V, der Evangelischen Heimstiftung und des Paritätischen Baden-Württemberg:
https://www.filrcast.de/data/no1hwq/1915/VdK_Statement-f-r-LPK-16.-Januar-2020-Roland-Sing.pdf

https://www.filrcast.de/data/no1hwq/1915/EHS_Statement_LPK_16.01.2020_BernhardSchneider.pdf

https://www.filrcast.de/data/no1hwq/1915/PARIT-T_Statement-LPK-Pflege-macht-arm-Ursel-Wolfgramm.pdf

Wichtige Hinweise zum Coronavirus

Die aktuell zugespitzte Lage hinsichtlich des Coronavirus führt auch beim Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. zu Einschränkungen. Auf unserer Landesverbandshomepage haben wir das Wichtigste für Sie zusammengefasst. Wir beobachten die Lage weiter und halten Sie auf dem Laufenden.

Service: Wir beraten weiter!

Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. wird seine Beratungsangebote weiterhin aufrecht erhalten - per Telefon, E-Mail oder Fax. Wir bitten ausdrücklich darum, auf persönliche Vorsprachen in unseren VdK-Geschäftsstellen zu verzichten. Nehmen Sie stattdessen telefonisch mit uns Kontakt auf. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage! https://www.vdk.de/(www.vdk.de/bawue)

Solidarität jetzt ganz groß geschrieben!

Auch Solidarität ist ansteckend: Das Coronavirus führt zu einschneidenden Maßnahmen im täglichen Leben. Soziale Kontakte sind nur noch eingeschränkt möglich. Dies ist der richtige Augenblick, um Solidarität zu zeigen und jenen unter die Arme zugreifen, die dringend auf Hilfe angewiesen sind. Machen Sie mit! Wie einfach das geht, zeigen wir unserer Homepage.https://www.vdk.de/(www.vdk.de/bawue)

Checkliste für den Fall der Schließung unserer Beratungsstellen

Für den Fall, dass die VdK-Beratungsstellen geschlossen werden müssen, ist es nötig, selbst fristwahrend tätig zu werden. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg übernimmt im Anschluss gerne die rechtliche Beratung. Wir haben hierfür mehrere Formulare vorbereitet:

Online-Formular
https://www.filrcast.de/data/hz7gvs/2002/Checkliste_Online.pdf
Vorlage: Widerspruch Blanko
https://www.filrcast.de/data/hz7gvs/2002/Widerspruch_allgemein.doc
Vorlage: Klage Blanko
https://www.filrcast.de/data/hz7gvs/2002/Klage_allgemein.doc

Bitte händigen Sie uns in diesem Fall alle vorhandenen Unterlagen aus und fertigen Sie für sich selbst Kopien an. Ihre VdK-Geschäftsstelle wird sich umgehend bei Ihnen melden und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.

Bleiben Sie gesund!

Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V.
Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart
Geschäftsführer: Hans-Josef Hotz
Telefon 0711 61956-0 Telefax 0711 6195699
baden-wuerttemberg@vdk.de https://www.vdk.de/bawue Vereinsregisternummer 957 - Amtsgericht Stuttgart

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