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2020

13.08.2020

„Silver Surfer“ holen auf

64 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und rund 30 Prozent der über 70-Jährigen nutzen mittlerweile das mobile Internet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundeswirtschaftsministeriums. Danach gehen insgesamt 74 Prozent aller Deutschen mit dem Smartphone ins Internet. Mit einem Plus von neun Prozent liege der größte Zuwachs bei den 60- bis 69-Jährigen, so die Studie. „Silver Surfer – Sicher online im Alter“, ein Projekt von der Medienanstalt für Baden-Württemberg LFK, der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und dem Volkshochschulverband, gibt unterwww.silversurfer-bw.de Tipps zum sicheren Surfen im Internet.
Der Sozialverband VdK ist mit eigenen Websites schon seit 1996 im Netz, zwischenzeitlich auch auf wichtigen Social-Media-Kanälen. Unter www.vdk-bawue.de finden sich beispielsweise die Seiten des Landesverbands, unter www.vdktv.de das Internetfernsehen des Sozialverbands.

Zehn Jahre Deafservice-Portal für Hörbehinderte

Das inklusive Internetportal Deafservice (www.deafservice.de ) hat 2020 zehnjähriges Jubiläum. Was in 2010 mit 50 Adressen gestartet ist, hat sich zu einem großen Serviceportal für die rund 200 000 gehörlosen Menschen in Deutschland und die insgesamt zirka 16 Millionen Personen mit Hörbehinderung entwickelt. Auch die mehr als 37 000 Hörbehinderten in Baden-Württemberg können das bundesweite Angebot in Sachen barrierefreie Kommunikation nutzen. So listet Deafservice zwischenzeitlich über 800 Kontaktdaten aus mehr als 200 Branchen von „A“ wie Altersheime, „B“ wie Beratungsstellen über „K“ wie Kliniken bis hin zu „Z“ wie Zahnärzte oder Zahntechniker. Auch Kultur- und Freizeitangebote sind genannt. Dabei werden unter anderem Ansprechpartner in Gebärdensprache aufgeführt. Und für Gehörlose und Hörbehinderte, die nicht selbst telefonieren können, sind Faxnummern, Bildtelefonnummern, Mailadressen und Chatadressen (Skype, oovoo) ebenfalls erfasst.

VdK auf SBV-Tagung in Ev. Akademie Bad Boll

Vom 14. bis 16. Oktober findet für Behindertenvertreter aus Betrieben, Behörden, Schulen und kirchlichen Einrichtungen wieder ein Seminar – in Kooperation mit dem Sozialverband VdK Baden-Württemberg und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) – in der Evangelischen Akademie Bad Boll statt. 2020 trägt die Traditionsveranstaltung den Titel „Kooperation und Konflikt 100 Jahre SBV – Rückblick und Ausblick“. Im schwierigen Corona-Jahr begehen die Vertrauensleute für Menschen mit Behinderung bereits ihr 100-jähriges Jubiläum. 1920 wurden sie mit dem Betriebsverfassungsgesetz ebenfalls etabliert. In der Ev. Akademie vorgesehen sind viele interessante Vorträge und etliche Workshops. Auch der VdK wird wieder einen Workshop mit praktischen Tipps zum Behindertenrecht veranstalten. Weitere Informationen zum Seminar gibt es unter www.ev-akademie-boll.de auch mit der Möglichkeit der Online-Anmeldung. Als Anmeldeschluss ist der 15. September 2020 vorgesehen.

Ab Oktober 2020 mehr Geld für Zahnersatz

Eine Regelung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) betrifft die Festzuschüsse für Zahnersatz. Sie werden ab 1. Oktober 2020 von 50 auf 60 Prozent der Kosten für die Regelversorgung – also die gesetzliche Standardtherapie bei Zahnersatz – erhöht, informiert die in Stuttgart ansässige VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg. Der Eigenanteil für die Regelversorgung reduziert sich so auf 40 Prozent. Regelmäßige jährliche zahnärztliche Untersuchungen erhöhen den Festzuschuss zusätzlich. Bei einem über fünf oder gar zehn Jahre geführten Bonusheft klettert der Festzuschuss auf 70 oder sogar 75 Prozent. Ab 1. Oktober können die Krankenkassen in Ausnahmefällen den Bonus auch dann gewähren, wenn die Kontrolluntersuchungen nicht lückenlos durchgeführt wurden. Die Versicherten müssen jedoch ihre Zähne regelmäßig gepflegt haben und dürfen in den letzten zehn Jahren vor Beginn der Behandlung nur einmal den Termin zur Zahnvorsorge versäumt haben.

VdK-Webseminare zum Sozialrecht

Nach wie vor prägt die Corona-Krise auch Veranstaltungen und Seminare. Online-Angeboten kommt seitdem eine besondere Bedeutung zu. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg bietet schon lange Webseminare zum Sozialrecht an. Diese für alle Interessierten kostenlosen Online-Veranstaltungen gibt es auch im Herbst 2020. Dafür steht VdK-Sozialrechtsreferent Ronny Hübsch zur Verfügung. Der Jurist bietet am 15. September zum Thema „ALG I und ALG II – Anspruchsvoraussetzungen“ ein Webseminar an. Weiter geht es am 13. Oktober mit „Voraussetzungen der Erwerbsminderungsrente“. Am 10. November folgt „Innerbetriebliche Rechte der Schwerbehindertenvertretung“. Am 8. Dezember geht es dann um „Grad der Behinderung – Antragsverfahren und Gewährung“. Alle VdK-Webseminare finden von 11 bis 12 Uhr statt. Interessierte gelangen über
https://www.vdk.de/bawue/pages/vdk_angebote/webseminar/73335/ webseminare zur Anmeldung. Benötigt werden nur ein internetfähiger PC oder ein Laptop.

VdK baut seine Social-Media-Präsenz aus

Auf eine mehr als 20-jährige Internetpräsenz unter www.vdk-bawue.de kann der mittlerweile gut 242 000 Mitglieder starke VdK Baden-Württemberg zurückblicken. Nun baut der Sozialverband seine Social-Media-Präsenz aus. Neben Facebook und Twitter ist der VdK Baden-Württemberg jetzt auch im Onlineportal Instagram aktiv. Auf seinem Profil vdk_bw setzt sich der Landesverband mit der Sozialpolitik auseinander. Es werden auch Themen, die VdK-Mitglieder bewegen, angeschnitten. Es gibt aktuelle Stellenausschreibungen und vieles mehr.
Wer dem Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. folgen möchte, findet das Profil unter dem Link www.instagram.com/vdk_bw/ . Jeder Follower ist willkommen. Und der VdK Baden-Württemberg hofft, möglichst viele Mitglieder auf Instagram zu treffen. Interessierte mit Fragen oder Anregungen zu den Social-Media-Auftritten des VdK Baden-Württemberg können sich direkt an das Team der Abteilung Marketing und Kommunikation des Landesverbands unter der E-Mail-Adresse marketing.bw@vdk.de wenden.

Stuttgart, 31. Juli 2020

Sozialverband VdK: "Hohe Eigenanteile in Pflege eindämmen!"
Sing bekräftigt Forderungen an Politik
„Pflege macht arm!“, betont erneut der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Roland Sing. Sing bezieht sich auf die aktuelle Kritik des Verbands der Ersatzkassen (vdek). Danach betragen die Eigenanteile, die Pflegebedürftige bei stationärer Unterbringung im Pflegeheim zu erbringen haben, in Baden-Württemberg rund 2350 Euro. "Nicht selten 2600 Euro und mehr, je nach Einrichtung", ergänzt Sing. "Diese immensen und immer weiter steigenden Eigenanteile erhöhen das Armutsrisiko der betroffenen Menschen gewaltig." Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg hatte bereits im Februar 2019 eine landesweite Kampagne gestartet, um insbesondere die Landespolitik auf die rasant steigenden Pflegekosten aufmerksam zu machen. Leidtragende der sich immer weiter öffnenden Schere seien insbesondere die rund 100 000 pflegebedürftigen Menschen im Lande, die auf stationäre Unterbringung im Pflegeheim angewiesen sind. "Viele von ihnen müssen wegen ihrer ungedeckten Heimkosten Hilfe zur Pflege beantragen und im Alter den beschämenden Weg zum Sozialamt gehen", sagt Roland Sing. Er erneuert die Forderung des VdK Baden-Württemberg, schnell zu handeln und ruft den Landesgesetzgeber, aber auch das Sozialministerium, eindringlich dazu auf, wieder zur Förderung der Investitionskosten zurückzukehren und die Betroffenen zu entlasten. Es sei enttäuschend, wie wenig Beachtung dieses Thema in der Landespolitik finde. Bereits über 100 000 Menschen im Lande hätten, so Roland Sing, die VdK-Forderung mit ihrer Unterschrift unterstützt. ______________________________________________________________________

Gemeinsamer Appell:
„Pflege darf nicht länger arm machen!“

Land soll zu Förderung der Investitionskosten zurückkehren
Eigenanteile bei Pflegebedürftigen begrenzen

„Pflege darf nicht länger arm machen!“, betonten der Sozialverband VdK Baden-Württemberg, die Evangelische Heimstiftung (EHS) und der Paritätische Baden-Württemberg heute vor der Landespressekonferenz in Stuttgart. Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion rufen sie die Bundes- und die Landespolitik zum schnellen Handeln auf. Angesichts von steigenden hohen Eigenanteilen von derzeit durchschnittlich über 2200 Euro seien immer mehr pflegebedürftige Menschen und insbesondere Heimbewohner von Armut bedroht.

„Dies ist eine beschämende Situation“, hoben der VdK-Landesverbandsvorsitzende Roland Sing, die Parität-Vorstandsvorsitzende Ursel Wolfgramm und der Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung und Sprecher der Initiative Pro-Pflegereform, Bernhard Schneider, hervor. Sie verwiesen auf die sich immer weiter öffnende Schere zwischen den Heimkosten einerseits und den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung (GPV) andererseits. Auch die dringend notwendigen Tarifsteigerungen, um Pflegeberufe attraktiver zu machen, verschärfen dieses Problem. Zudem seien die betroffenen Menschen durch ein geringeres Rentenniveau und häufig unstetere Erwerbsbiografien als früher, aber auch durch umfangreichere Zuzahlungen im Gesundheitswesen und weitere Faktoren stärker finanziell belastet als in der Vergangenheit.

Zugleich erinnerten Sing, Schneider und Wolfgramm daran, dass die GPV 1995 mit dem Ziel geschaffen wurde, Menschen davor zu bewahren, bei Pflegebedürftigkeit zum Sozialamt zu müssen. Doch dieses Ziel werde seit Jahren immer mehr verfehlt – mit weitreichenden Folgen für die Betroffenen und deren Familien.

Roland Sing: „Es ist entwürdigend, wenn Menschen im Alter wegen ihrer Pflegebedürftigkeit zu Bittstellern und Taschengeldempfängern beim Sozialamt werden. Deshalb muss das Land Baden-Württemberg wieder zur Förderung der Investitionskosten zurückkehren, wie dies bis 2010 auch der Fall war – ein VdK-Appell an die Landespolitik, den rund 100 000 Menschen im Lande in den letzten Wochen und Monaten unterschrieben haben!“.

So könnten die betroffenen Menschen schnell um bis zu 240 Euro im Monat entlastet werden – ein erster wichtiger Schritt, rechnete der VdK-Landeschef vor und lenkte den Blick auf im Schnitt gut 440 Euro im Monat an Investitionskosten im Lande Baden-Württemberg. Sing weiter: „Das Land Baden-Württemberg ist gesetzlich dazu verpflichtet eine leistungsfähige und bezahlbare Pflegeinfrastruktur vorzuhalten. Und dazu zählen insbesondere stationäre Pflegeeinrichtungen. Bei Krankenhäusern ist dies ja auch der Fall!“

Bernhard Schneider: „Wir müssen bei den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung das Prinzip umkehren. Nicht die gesetzlichen Leistungen sollen gedeckelt sein, sondern die Eigenanteile der pflegebedürftigen Menschen“.

Schneider sprach sich für den sogenannten Sockel-Spitze-Tausch aus. Anderenfalls werde die Schere zwischen den steigenden Heimkosten und den stagnierenden GPV-Leistungen weiter auseinander gehen, zeigte sich der EHS-Hauptgeschäftsführer überzeugt. Das hieße nicht, dass die Pflegeversicherung im Sinne einer Vollversicherung alle Kosten übernimmt. Der Eigenanteil würde immer noch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, die Ausbildungsumlage und die Investitionskosten sowie einen Eigenanteil für die Pflege umfassen und läge damit immer noch bei bis zu 1500 Euro im Monat, stellte Schneider klar.

Ursel Wolfgramm: „Wir brauchen eine Umfinanzierung bei stationären Pflegeleistungen. Die Kosten für Behandlungspflege dürfen nicht mehr zulasten der Pflegeversicherung und der Heimbewohner gehen. Sie müssen von den Krankenkassen übernommen werden“, erklärte Ursel Wolfgramm, Vorstandsvorsitzende des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg. „Bundesweit sind rund 70 Prozent der Pflegebedürftigen im Heim zusätzlich auf diese rein medizinischen Leistungen angewiesen. Das entspricht schätzungsweise einem Betrag in Höhe von rund drei Milliarden Euro und würde zu einer deutlichen Entlastung der Pflegeversicherung und der Eigenanteile der Pflegebedürftigen führen“, erklärte Wolfgramm. Außerdem bekräftigte Wolfgramm, dass die Länder in der Finanzierungsverantwortung stehen, die Investitionskosten der Pflegeheime wieder zu übernehmen.

Statements des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg e.V, der Evangelischen Heimstiftung und des Paritätischen Baden-Württemberg:

https://www.filrcast.de/data/no1hwq/1915/VdK _Statement-f-r-LPK-16.-Januar-2020-Roland-Sing.pdf

https://www.filrcast.de/data/no1hwq/1915/EHS_Statement_LPK_16.01.2020_BernhardSchneider.pdf

https://www.filrcast.de/data/no1hwq/1915/PARIT-T_Statement-LPK-Pflege-macht-arm-Ursel-Wolfgramm.pdf

Wichtige Hinweise zum Coronavirus

Die aktuell zugespitzte Lage hinsichtlich des Coronavirus führt auch beim Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. zu Einschränkungen. Auf unserer Landesverbandshomepage haben wir das Wichtigste für Sie zusammengefasst. Wir beobachten die Lage weiter und halten Sie auf dem Laufenden.

Service: Wir beraten weiter!

Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. wird seine Beratungsangebote weiterhin aufrecht erhalten - per Telefon, E-Mail oder Fax. Wir bitten ausdrücklich darum, auf persönliche Vorsprachen in unseren VdK-Geschäftsstellen zu verzichten. Nehmen Sie stattdessen telefonisch mit uns Kontakt auf. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage! (www.vdk.de/bawue)

Solidarität jetzt ganz groß geschrieben!

Auch Solidarität ist ansteckend: Das Coronavirus führt zu einschneidenden Maßnahmen im täglichen Leben. Soziale Kontakte sind nur noch eingeschränkt möglich. Dies ist der richtige Augenblick, um Solidarität zu zeigen und jenen unter die Arme zugreifen, die dringend auf Hilfe angewiesen sind. Machen Sie mit! Wie einfach das geht, zeigen wir unserer Homepage.(www.vdk.de/bawue)

Checkliste für den Fall der Schließung unserer Beratungsstellen

Für den Fall, dass die VdK-Beratungsstellen geschlossen werden müssen, ist es nötig, selbst fristwahrend tätig zu werden. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg übernimmt im Anschluss gerne die rechtliche Beratung. Wir haben hierfür mehrere Formulare vorbereitet:

Online-Formular
https://www.filrcast.de/data/hz7gvs/2002/Checkliste_Online.pdf

Vorlage: Widerspruch Blanko
https://www.filrcast.de/data/hz7gvs/2002/Widerspruch_allgemein.doc

Vorlage: Klage Blanko
https://www.filrcast.de/data/hz7gvs/2002/Klage_allgemein.doc

Bitte händigen Sie uns in diesem Fall alle vorhandenen Unterlagen aus und fertigen Sie für sich selbst Kopien an. Ihre VdK-Geschäftsstelle wird sich umgehend bei Ihnen melden und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.

Bleiben Sie gesund!

Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V.
Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart
Geschäftsführer: Hans-Josef Hotz
Telefon 0711 61956-0 Telefax 0711 6195699
baden-wuerttemberg@vdk.dewww.vdk.de/bawue
Vereinsregisternummer 957 - Amtsgericht Stuttgart

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