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Aktuelle Infos, Einladung und Berichte unserer Veranstaltungen

Die geplante Mitgliederversammlung wird verschoben

Liebe VdK Mitglieder unseres Bernstadter Ortsverbandes, wir informieren Sie aus gegeben Anlass, dass wir unsere für den 25. April geplante diesjährige Mitgliederversammlung auf unbekannte Zeit verschieben müssen.
Sobald wir wieder planen können, werden Sie alle persönlich schriftlich von uns eingeladen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Vorsitzende Angela Rubens steht Ihnen derzeit zu Informationen und Beratungen telefonisch oder per Email weiterhin zur Verfügung.
Persönliche Beratungsgespräche sind momentan nicht möglich.

Das Coronavirus führt auch bei uns zu Einschränkungen: Unsere VdK-Geschäftsstellen bleiben bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen, die Beratungen erfolgt ab sofort per Telefon, E-Mail oder Fax Unsere VdK-Geschäftsstelle mit der VdK Servicestelle Ulm - Sozialrechtsberatung – Wichernstr. 10 erreichen Sie telefonisch unter Tel.: 0731 – 493 919 0 oder per Email: srg-ulm@vdk.de
Im Namen der Vorstandschaft
Angela Rubens – Vorsitzende

Alle Informationen sowie Tipps zum Umgang mit dem Coronavirus erhalten Sie unter:
https://www.vdk.de/bawue/pages/presse/78801/wichtige_hinweise_zum_coronavirus .

Wichtige Hinweise zum Coronavirus: Nur noch eingeschränkter Betrieb möglich
Die aktuell zugespitzte Lage hinsichtlich des Coronavirus führt auch beim Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. zu Einschränkungen. Hierfür bitten wir Sie um Verständnis. Wir beobachten die Lage weiter und halten Sie auf dieser Seite auf dem Laufenden (aktualisiert am 16. März).
Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. bittet hiermit ausdrücklich darum, auf persönliche Vorsprachen in unseren VdK-Geschäftsstellen zu verzichten. Um den Betrieb unserer VdK-Geschäftsstellen auch weiterhin sicherzustellen, bieten wir ab sofort Telefontermine an: Die Beratungen erfolgt somit per Telefon, E-Mail oder Fax. Bitte nehmen Sie daher nur noch telefonisch mit uns Kontakt auf.

Sie benötigen eine Beratung oder haben Fragen zu einem laufenden Verfahren?
Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre zuständige VdK-Geschäftsstelle.
Wir bitten um Verständnis, wenn es aktuell zu längeren Wartezeiten kommt. Nutzen Sie bitte die anrufschwächeren Zeiten in den Mittagsstunden.

Die Bearbeitung der Verfahren erfolgt ohne Einschränkungen: Wir rufen Sie zurück, besprechen alles Notwendige telefonisch und schicken Ihre Originale umgehend an Sie zurück.

Mit diesen Maßnahmen möchten wir alle Beteiligten so gut wie möglich vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus schützen. Denn viele unserer VdK-Mitglieder haben Vorerkrankungen oder sind aufgrund von Alter und Behinderung im Falle einer Ansteckung besonders gefährdet, einen schweren Verlauf der Erkrankung zu erleiden. Daher muss auch der Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. handeln, denn wir nehmen die Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern sehr ernst.

Aktuelle Information von dem Landesapothekerverband Baden-Württemberg e.V. vom 9.4.2020

Von unserem VdK Kreisverband bekamen wir zur Information vom Landesapothekerverband BW ein Schreiben übermittelt, das wir Ihnen hiermit zur Information weiterleiten:

An die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe- und Senioren-Organisationen in Baden-Württemberg 9. April 2020

„Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich heute in meiner Funktion als Vorstandsmitglied und Patientenbeauftragte des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg an Sie. Als Apothekerin weiß ich aus meinen alltäglichen Erfahrungen, dass in diesen Zeiten der Corona-Pandemie chronisch erkrankte und auch ältere Menschen besonders als betroffen und deswegen wahrscheinlich auch besonders besorgt sind. Chroniker sowie Seniorinnen und Senioren wenden sich darum auch in diesen Wochen an ihre Apothekerinnen und Apotheker, wenn sie Fragen oder sogar Ängste rund um ihre Gesundheit und auch die Arzneimittelversorgung haben. Ich denke, ich kann für die ganze Apothekerschaft in Baden-Württemberg sprechen, wenn ich Ihnen versichere, dass wir gerade diese beiden Gruppen speziell im Blick haben und alles daransetzen, diese Menschen individuell zu beraten und alle gut zu versorgen.

Wer chronische krank oder schon betagt ist, weiß wie wichtig es ist, dass man alle benötigten Arzneimittel verfügbar hat und regelmäßig einnehmen kann. Wie wir verfolgen Ihre Mitglieder in den Selbsthilfegruppen, in unterschiedlich organisierten Seniorengruppen oder in Altenzentren sehr aufmerksam die aktuelle Berichterstattung während der Corona-Pandemie – und hören so auch über Lieferschwierigkeiten bei Arzneimitteln. Auch wir Apothekerinnen und Apotheker im Land sind mit der Problematik befasst: Wir verwenden jeden Tag viel Zeit darauf, die nötigen Arzneimittel für unsere Patientinnen und Patienten zu beschaffen. Auch wenn die Corona-Pandemie die bereits seit längerem bestehenden Lieferengpässe möglicherweise noch verschärfen wird, sind wir dennoch zuversichtlich, dass wir als Apotheken vor Ort in den Städten und Gemeinden die nötigen Medikamente beschaffen können – oder zumindest einen passenden Ersatz abgeben können. Bitte bedenken Sie: Wir sprechen von Engpässen und nicht von kompletten Ausfällen. Bislang konnten wir durch Austausch oder nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt noch für jede und jeden eine adäquate Arzneimittelversorgung sicherstellen. Wir sind zuversichtlich, dass das auch so bleibt. Über das Bundesgesundheitsministerium wird der Bereich der Lieferfähigkeit von Arzneimitteln derzeit besonders beobachtet und überwacht. Derzeit liegen nach unseren Kenntnissen keine faktischen Anhaltspunkte vor, dass es zu Lieferausfällen kommt.

• Chroniker und auch ältere, multimorbide Patienten können selbst aktiv werden, um mehr Sicherheit zu gewinnen. Helfen Sie ganz einfach mit, dass die Apotheke Sie weiter gut versorgen kann und keine Unterbrechung der Medikation eintritt:
• Denken Sie rechtzeitig an das Folgerezept von Ihrem Arzt. Bitte nicht auf den letzten Drücker hinausschieben!
• Geben Sie das Rezept rechtzeitig an Ihre Apotheke – und nicht erst, wenn die letzte verschriebene Tablette geschluckt ist. Mitunter braucht die Apotheke ein paar Tage, um Ihre Medikamente zu beschaffen. Der Zeitpuffer hilft über etwaige Engpässe hinweg.
• Wenn Sie nicht selbst in die Apotheke kommen können, weil Sie krank sind, oder Angst vor dem Corona-Virus haben, so können Sie bei vielen Apotheken den Botendienst nutzen. Bestellen Sie per App, Mail oder Fax oder auch telefonisch Ihre Medikamente vor. Ihre Apotheke bringt es Ihnen – gerne auch kontaktlos – bis an die Haustür.
• Vielleicht können Angehörige und Nachbarn Ihre Medikamente in der Apotheke abholen. Durch Corona haben sich viele nachbarschaftliche Netzwerke gebildet. Nutzen Sie diese: Das gibt auch emotionalen Rückhalt und zeigt, dass man nicht alleine ist.
• Bitte horten und hamstern Sie keine Medikamente! Bevorraten Sie sich in Absprache mit Ihrem Arzt vernünftig und mit Augenmaß. Legen Sie sich keine übergroße Reserve an. Denn diese Arzneimittel fehlen vielleicht einem anderen Patienten.

Das sind nur einige leicht umzusetzende Anregungen, die dazu beitragen können, dass Betroffene mit wichtigen Arzneimitteln gut versorgt sind. Ansonsten kann ich Ihnen immer empfehlen, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Apotheke vor Ort, wenn Sie Fragen haben.
Ihnen allen in den Selbsthilfe- und Senioren-Organisationen des Landes möchte ich in diesen Tagen auch danken für die Unterstützung, die Sie Ihren Mitgliedern zukommen lassen. Dass wir solidarisch zusammenstehen, obwohl wir räumlich Abstand halten müssen, zeichnet uns als Gesellschaft aus.

Mit den allerbesten Grüßen und einer guten Portion Durchhaltevermögen, für das was noch kommt verbleibe ich
Ihre Friederike Habighorst-Klemm Mitglied des Vorstandes des LAV Patientenbeauftragte“

VdK-Forderungspapier Forderungspapier des Sozialverbands VdK Deutschland

Menschen mit Behinderung in der Corona-Krise unterstützen

Menschen mit Behinderungen sind in allen Altersstufen besonders von den Maßnahmen zur Corona-Eindämmung betroffen. Ihre Versorgung ist nicht gesichert. Gleichzeitig sind viele von ihnen besonders gefährdet, weil sie gleichzeitig noch eine chronische Erkrankung oder ein geschwächtes Immunsystem haben. Es fehlt an Schutzausrüstung und an Mitarbeitern, um die Versorgung sicherzustellen, sowohl in den Wohneinrichtungen als auch im ambulanten Bereich.
Menschen und insbesondere Kinder mit psychischen Beeinträchtigungen benötigen häufig eine sehr regelmäßige Tagesstruktur, angemessene Beschäftigungsmöglichkeiten und auch die Möglichkeit, sich körperlich zu bewegen. Das ist derzeit weder zuhause noch in den Wohneinrichtungen mit der gebotenen Beschränkung der Kontakte zu anderen kaum realisierbar.
Weder die Menschen mit Behinderung in Einrichtungen noch die Menschen, die sie unterstützen und die Versorgung sicherstellen, dürfen von der Politik allein gelassen werden.
Lesen Sie weiter:

Tipps, wie Sie gut durch die Corona-Krise kommen
Information vom Selbsthilfebüro KORN:

Was macht uns in diesen unsicheren Zeiten stark und widerstandsfähig?
Hier einige Tipps von uns, basierend auf den Aussagen von Frau Dr. Christina Berndt, ergänzt um hilfreiche Ideen, auch von Selbsthilfeaktiven, die uns Anregungen geschickt haben.
Bitte senden Sie diese Infos gerne an die Teilnehmer*innen Ihrer Gruppe weit.

Selbstwirksamkeit – Wecke die Kraft in Dir
In schwierigen Situationen ist es extrem hilfreich zu wissen, dass Sie selbst etwas ausrichten können und nicht nur „Spielball“ des Lebens sind. Sie haben Einfluss auf Ihr Leben und können Dinge gestalten. Machen Sie sich Gedanken, wie Sie in dieser herausfordernden Zeit gut für sich und andere sorgen können. Was tut Ihnen gut, was lässt Ihre Seele aufblühen? Schaffen Sie sich täglich Inseln des Wohlgefühls und des Glücks. Gestalten Sie sich bewusst eine schöne Atmosphäre zu Hause und tun Sie Dinge, die Ihnen ganz persönlich Kraft geben, wie z.B. schöne Musik hören, das alte Musikinstrument aus der Ecke holen, ein gutes Buch lesen, auf eine gesunde Ernährung achten, einen Waldspaziergang machen, sich bewegen mit kleinen körperlichen Übungen, tanzen, singen, was immer Ihnen in den Sinn kommt. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Unterstützen Sie auch Menschen in Ihrem Umfeld, indem Sie sie motivieren, aktiv zu werden und eigene Kräfte zu mobilisieren.

Soziale Kontakte pflegen – Sehnsucht nach Gemeinschaft stillen
Greifen Sie auf Ihr Netzwerk an guten Beziehungen zurück und nutzen Sie die Zeit und Gelegenheit, dieses auszubauen. Der Austausch mit anderen Menschen entlastet und stärkt in Krisenzeiten. Es tut gut, sich auf jemanden verlassen zu können, aber auch für andere da zu sein. Auch wenn die Selbsthilfegruppentreffen ausgesetzt und persönliche Kontakte nur eingeschränkt möglich sind, können Sie Beziehungen pflegen. Greifen Sie zum Telefon, schreiben Sie Briefe, nutzen Sie die sozialen Medien. Erinnern Sie Ihre Mitmenschen und Teilnehmer*innen der Selbsthilfegruppe immer wieder daran, wie wichtig es ist, in Kontakt zu bleiben und Ängste nicht mit sich alleine auszumachen.

Hilfe annehmen und Hilfe geben – Gemeinsam geht´s leichter
Wenn Sie merken, dass Sie alleine nicht zurechtkommen, nehmen Sie Hilfe an. Rufen Sie nahestehende Menschen oder Teilnehmer*innen Ihrer Selbsthilfegruppe an oder suchen Sie Unterstützung bei einer Beratungsstelle, der Telefonseelsorge oder gerne auch bei uns. Es ist wichtig, diesen Punkt zu erkennen und nicht alles in sich „hineinzufressen“. Sie können selbst die Initiative ergreifen und sich jemandem anvertrauen, das entlastet. Sie kennen sicher den Spruch des Volksmunds „Geteiltes Leid ist halbes Leid“. Manchmal hilft auch schon ein Gespräch mit der Familie oder einem Freund weiter.

Mentale „Corona – Pausen“ einlegen
Gut informiert zu sein über die derzeitige Krise ist natürlich überaus wichtig und absolut unerlässlich. Überlegen Sie jedoch gut, ob Sie jede Krisensendung zur Verbreitung des Corona-Virus sehen oder hören müssen. Setzen Sie der Nachrichtenflut bewusst Grenzen. Kein Mensch kann es verkraften, unbeschränkt rund um die Uhr negative Nachrichten aufzunehmen. Ablenkung von „Corona“ ist wichtig und gut. Die Berichterstattungen der Medien zeigen uns überwiegend, wie viele Menschen erkrankt sind, was natürlich wirklich schlimm und außerordentlich tragisch ist. Die Mehrheit der Bevölkerung aber wird das Corona-Virus gut bewältigen und auch bei einer Erkrankung nach spätestens 2 bis 3 Wochen wieder wohl auf sein. Nicht nur vom Negativen auszugehen, hält Ängste im Zaum. Richten Sie den Blick auf das Positive, um sich zu schützen. Nehmen Sie bewusst wahr, was Sie alles Gutes im Leben haben und wie viel Gutes täglich passiert.

Humor bewahren
Gerade in schwierigen Zeiten kann es äußerst hilfreich sein, Humor zu bewahren. Vielleicht ist es ja Balsam für Ihre Seele, z.B. eine Komödie anzusehen, die Sie zum Lachen bringt.

Ängste annehmen – eigene Stärken erkennen
Nehmen Sie die Herausforderungen der Krise an, mit der Gewissheit, diese zu bewältigen. Stellen Sie sich dennoch Ihren Ängsten und lassen Sie diese zu. Das ist der 1. Schritt, sie zu bewältigen. Atem- und Entspannungsübungen helfen, Ängste zu überstehen. So wenig wir die Corona-Krise brauchen, so zeigt die Lebenserfahrung, dass in jeder Krise auch eine Chance steckt. Vertrauen Sie auf Ihre Stärken und Ihre persönlichen Fähigkeiten. Überlegen Sie, was Sie gut können und notieren Sie sich diese positiven Eigenschaften. Packen Sie sich einen imaginären Rucksack voll mit Bewältigungsstrategien. Vielleicht gehen wir ja alle verändert und mit neuen Lebenseinstellungen aus dieser Krise hervor.

Die Tipps:

Pflege macht arm

© VdK

Aktion des Sozialverband VdK Baden-Württemberg: „Pflege macht arm!“
VdK-Landespressekonferenz zur Pflege Gemeinsamer Appell: „Pflege darf nicht länger arm machen!“ Land soll zur Förderung der Investitionskosten zurückkehren

Auch in 2020 startete der Sozialverband VdK Baden-Württemberg seine sozialpolitische Arbeit mit einer Landespressekonferenz (LPK) im Landtag von Baden-Württemberg. Wie schon im Frühjahr 2019 ging es um die aktuelle VdK-Aktion „Pflege macht arm!“, die bereits von rund 100 000 Menschen mit ihrer Unterschrift unterstützt wird. Auf der LPK 2020, an der auch der Paritätische Baden-Württemberg und die Evangelische Heimstiftung (EHS) mitwirkten, thematisierten die drei Partner, vertreten durch Roland Sing (VdK), Ursel Wolfgramm (Paritätischer) und Bernhard Schneider (EHS), die steigenden hohen Eigenanteile der Heimbewohner. Sie riefen Landes- und Bundesgesetzgeber zum Handeln auf. Insbesondere solle Baden-Württemberg wieder zur Förderung der Investitionskosten zurückkehren.
Zum Artikel:
https://www.vdk.de/bawue/pages/presse/presse/78415/gemeinsamer_appell_pflege_darf_nicht_laenger_arm_machen?dscc=ok

72 Jahre Ortsverband Bernstadt

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  1. Pflege macht arm | © VdK

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