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Aktuelle Veranstaltungen

Barrierefreie Stadtführungen in Ulm
Die UNT Ulm-Neu-Ulm Touristik bietet auch u.a. verschiedene barrrierefreie Stadtführungen an für Touristen und auch Einheimische!
Führungen für mobilitätsbehinderte Menschen, gehörlose und blinde Menschen, sowie auch in 'Einfacher Sprache'.
Auskunft erteilt die Touristik-Information im Stadthaus Ulm unter Tel. 0731 -161 2830 und nimmt Anmeldungen entgegen.
Sie erteilt u.a. auch Auskünfte über barrierefreie Unterbringungsmöglichkeiten in Hotels
Tourist Information Ulm/Neu-Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm, info@tourismus.ulm.de www,tourismus.ulm.de

"Ulm Feeling"
Stadtführung aus einem besonderen Blickwinkel

Eine besondere Sightseeing Tour für Touristen und Ulm-Fans bietet die Ulm-Neu-Ulm Touristik GmbH (UNT) jährlich an.
Hartmut Dorow, ein Ulm-Liebhaber und Ulm-Kenner erblindete im Alter von 10 Jahren.
Von Mai bis September bringt er an jedem letzten Donnerstag eines Monats in der Zeit zwischen 15 und 17 Uhr interessierten Menschen seine Geburtsstadt nahe.
Die Führungen beginnen am Stadtmodell für blinde Menschen auf dem Münsterplatz in Ulm und enden im Duft- und Tastgarten im Kobelgraben in Ulm.
"Ulm Feeling" ist eine andere Möglichkeit, Ulm zu begreifen und Ulm zu erfühlen.

Eine Voranmeldung über die Tourist-Information Ulm/Neu-Ulm, Tel. 0731 -1612830, ist möglich.

Das Tastmodell über Ulm, über 400 Tastampeln in Ulm, das Museum zum Anfassen in Ulm und den Duft- und Tastgarten in Ulm mit seinen Wasserspielen zum Begreifen regte Hartmut Dorow an.

Tastmodell Ulm

Tastmodell Ulm© A.Rubens

Vor Ort aktiv für Barrierefreiheit und Teilhabe
Diese Veranstaltung war ein großer Erfolg!
Die Ortsverbandsvorsitzende Angela Rubens war dabei!
Sie ist auch die Leiterin des BSK Kontaktstelle Selbsthilfe Körperbehinderter Ulm/Alb-Donau-Kreis und ist Lotsin im Lots*innennetzwerk Baden-Württemberg.

Presseerklärung veröffentlicht am 13.Oktober 2017

Landesweites Netzwerk der Selbstvertretungen von Menschen mit Behinderungen in den Städten und Gemeinden gefordert

Bei der ersten Netzwerk-Konferenz Inklusion Baden-Württemberg trafen sich am 12.10.2017 im Tübinger Sparkassen Carré mehr als 100 Teilnehmer*innen aus ganz Baden-Württemberg.
Unter dem Motto "Vor Ort aktiv für Barrierefreiheit und Teilhabe" versammelten sich Aktive aus der Selbstvertretung, kommunale Behindertenbeauftragte und Mitarbeitende von Einrichtungen.

Die wichtigste Forderung aller Teilnehmenden ist:
Der Aufbau eines landesweiten Netzwerks mit einer zentralen Anlaufstelle zur Unterstützung der Arbeit von Behindertenbeiräten und anderen Formen der Selbstvertretung vor Ort. Auf diese Weise sollen die Selbstvertretung nach dem Prinzip "Nichts über uns ohne uns" gestärkt und Menschen mit Behinderungen an Beteiligungsprozessen in Städten und Gemeinden im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention eingebunden werden.
Diese Forderung gaben die auf der Konferenz versammelten Teilnehmer*innen der Landesbehindertenbeauftragte Stefanie Aeffner mit auf den Weg nach Stuttgart. Sie betonte in ihrem Abschluss-Statement die Bedeutung dieser Beteiligungsprozesse. Sie versprach gemeinsam mit einer Planungsgruppe das Thema weiter voranzutreiben. Sie hatte zuvor den ganzen Tag an der Konferenz teilgenommen und insbesondere auch in die Workshops am Nachmittag intensiv mit hineingehorcht.
Zum Hintergrund:
Viele Menschen setzen sich in ihren Städten und Gemeinden aktiv für Barrierefreiheit und Teilhabe ein.
Hier leben die Menschen und erfahren in den täglichen Lebensvollzügen Ausgrenzung oder Teilhabe, Fremdbestimmung oder Selbstbestimmung.
Menschen mit Behinderung wissen am besten, wo vor Ort (und anderswo!) der Schuh drückt, wo Barrierefreiheit entwickelt werden muss, was es braucht damit Teilhabe verwirklicht werden kann. Beides sind unverzichtbare Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben!
Daher bedarf es vor Ort kommunalpolitisch aktive und unabhängige Interessenvertretungen sowie behinderungsübergreifende Selbstvertretungsstrukturen.

Im Einzelnen soll das Netzwerk zukünftig folgende Anliegen aufgreifen:
Eine zentrale Anlaufstelle steht den Aktiven vor Ort bei vielen Vorhaben, Fragen und Anliegen zur Seite. Beispielsweise fördert sie durch eine informative, interaktive Internetseite den Austausch zu guten Beispielen und erfolgreichen Strategien.
Besonders gewünscht waren auch, dass aktuelle Informationen zu den Fördermöglichkeiten von inklusiven Projekten im kommunalen Bereich weiter gegeben werden. Eine gute Öffentlichkeitsarbeit soll gemeinsame Anliegen aufgreifen und bekannt machen. Es muss auf eine diskriminierungsfreie Sprache und Bildauswahl von Menschen mit Behinderung in den Medien geachtet werden.
Wichtig ist, das Einfordern von finanziellen Ressourcen für Empowerment und die Arbeit vor Ort. Beteiligung von Menschen mit Behinderungen ? und insbesondere von Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen und Autist*innen - ist ohne die Finanzierung beispielsweise von Fahrdiensten, Übersetzungen in Deutsche Gebärdensprache wie auch von auch Schulungen in Selbstvertretung und zu den politischen Strukturen in der Kommune nicht wirksam und nachhaltig sicher zu stellen.

Veranstaltet wurde die Konferenz von FORUM & Fachstelle INKLUSION in Tübingen, Club für Behinderte und ihre Freunde in Tübingen und Umgebung,
Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart und Lots*innen-Netzwerk Stuttgart und Umgebung.

Die Konferenz wurde unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und die Universitätsstadt Tübingen sowie gefördert durch die
GlücksSpirale.
Weitere Informationen auch unter: http://www.sozialforumtuebingen.de/index.php?menuid=58

Netzwerk-Konferenz Inklusion 2017 Baden-Württemberg
am 12. Oktober 2017 in Tübingen

Darum geht es:
Die Selbstvertretung der Menschen mit Behinderung in den einzelnen Städten, Gemeinden und Landkreisen in Baden-Württemberg ist sehr unterschiedlich.
Einige Städte haben einen Behindertenbeirat. In anderen Gemeinden gibt es andere Beteiligungsmöglichkeiten. Die Land- und Stadtkreise haben Behindertenbeauftragte.
Oft steht die wirksame Beteiligung von Menschen mit Behinderung noch am Anfang.
Eine landesweite Vernetzung der bereits bestehenden kommunalen Beteiligung und Selbstvertretung fehlt in Baden-Württemberg bisher völlig.

Anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Tübinger Interessenvertretung (FORUM & Fachstelle INKLUSION) wollen wir auf der Netzwerk-Konferenz mit Fach-Vorträgen und Arbeitsgruppen einen Erfahrungsaustausch ermöglichen und ein landesweites Netzwerk auf den Weg bringen.
Referenten sind die Landesbehindertenbeauftragte Stefanie Aeffner und weitere namhafte Vertreter der Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderung.

Themen und Leitfragen:
- Wie sieht behinderungsübergreifend Barrierefreiheit und Teilhabe vor Ort aus? Wie kann das wirksam umgesetzt werden?
- Wie kann Beteiligung barrierefrei und niederschwellig funktionieren? Wie kann das organisiert und finanziert werden?
- Was sind die zentralen Themen vor Ort?
- Wie arbeiten die Interessenvertretungen? Wie und wo vertreten sie ihre Anliegen?
- Wie kann eine landesweite Vernetzung die Beteiligungsprozesse vor Ort unterstützen?

Impulsvortrag: Wie schaffe ich mir für meine Anliegen Gehör?

Talkrunde: Gute Beispiele und zentrale Themen kommunaler Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung

Workshop 1: Stark für Selbstvertretung - Ermutigungskultur und Empowerment
Workshop 2: Ohne Vorurteile: Sprache über Menschen mit Behinderung in den Medien und der Öffentlichkeit
Workshop 3: Leichte Sprache und gute Bedingungen für Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten
Workshop 4: Umsetzung der UN-BRK vor Ort: Handlungsmöglichkeiten, Handlungsfelder und Best practice-Beispiele

Für wen ist die Konferenz?
Vertreter*innen örtlich aktiver Behindertenselbsthilfe- und Selbstvertretungsorganisationen, behinderungserfahrene Einzelpersonen, Vertreter*innen
örtlicher Netzwerke der Interessenvertretung und weitere Interessierte,

Die Ortsverbandsvorsitzende wird auch als Leiterin der Kontaktstelle des BSK Selbsthilfe Körperbehinderter Ulm/Alb-Donau-Kreis an der Konferenz teilnehmen, sowie als Lotsin im Lots*innen-Netzwerk Baden-Württemberg

Hier das Programm:

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  1. Tastmodell Ulm | © A.Rubens

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