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VdK-Ortsverband Benrath-Garath
Annerkennung und Lob für Günter Meier: Chor sagte ab - Posaunenchor sprang ein

Adventsfeier des VdK Benrath-Garath

Gut besucht - die Adventsfeier unseres Ortsverbandes© pri

von Peter Ries

Düsseldorf/Hassels: 10.12.2017 (pri).Trotz winterlich-nasskalten Wetters fanden sich viele Mitglieder mit ihren Angehörigen zur diesjährigen Adventsfeier des Ortsverband VdK Benrath-Garath in der Anbetungskirche Hassels ein. Der Vorsitzendes des Günter Meier freute sich, unter den vielen Gästen auch den Vorsitzenden des Kreisverbandes, Peter Jeromin und Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke (SPD) Begrüßen zu dürfen. Für die Bezirksvertretung 9 überbrachte Dirk Angerhausen (CDU) Grüße. Vom Rat der Stadt Düsseldorf kamen Bettina Wietbrauk und Klaus-Dieter Lukaschewski - ebenfalls CDU, sowie Vetreter der Bezirksvetretung 10, Garath.

Bei der Begrüßungsrede hatte der Vorsitzende des Ortsverbandes Günter Meier, eine für ihn unangenehme Pflicht, den Gästen mitzuteilen, dass der für diesen Tag gebuchte "Madrigalchor Schloss Benrath" wegen Krankheit am Vortag komplett abgesagt hatte. Für den Vorsitzenden jedoch etwas ärgerlich und traurig zugleich - was man ihm während seiner Rede anmerkte. Offensichtlich haben sich viele Gäste auf den Auftritt des Chors gefreut.

Dankenswerterweise sprang der 14-jährige Leon Vogt mit seiner Trompete ein und der "Evangelische Posaunenchor Düsseldorf-Hassels" unter der Leitung von Jörg Schröder erklärte sich sofort bereit, die Feier mit besinnlichen Liedern zur Adventszeit aufzuwerten.

Kreisverbandsvorsitzender Peter Jeromin

Peter Jeromin bei seiner Begrüßungsrede© pri

Nach einer kurzen musikalischen Darbietung von Leon und der Ansprache des Pfarrers Florian Specht - der für Pfarrer Christoph Breer einsprang - hatte der Vorsitzende des VdK Kreisverbandes Peter Jeromin Gelegenheit, sich bei Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und den Ratsleuten für ihr Kommen zu bedanken. Das zeige einmal mehr, dass sich auch die Politik sehrwohl für die Arbeit Sozialverbandes interessieren. Jeromin verdeutlichte in seiner Ansprache die Vorzüge einer Mitgliedschaft im VdK der mit seinen landesweit 1,8 Millionen Mitgliedern - von denen alleine in NRW 330.000 und im Kreisverband Düsseldorf 7300 für nur fünf Euro monatlich - eine feste Anlaufstelle bei sozialrechtlichen Problemen vorfänden. Dazu zähle nicht nur die Beratung in allen sozialrechtlichen Fragen vom Schwerbehinderten- bis zum Rentenrecht, sondern ebenso die Rechtsvertretung vor den Sozial- und Verwaltungsgerichten.

Der Sozialverband VdK hat die Sozialgesetzgebung, wie etwa das soziale Entschädigungsrecht und das Schwerbehindertenrecht entscheidend beeinflusst und mitgestaltet und wird auch weiterhin für den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme und die Wahrung sozialer Gerechtigkeit kämpfen. Dafür nehme der VdK keine Zuschüsse von Land und Bund an, um unabhängig und frei zu bleiben, sondern bestreitet dies alleine aus den Mitgliedsbeiträgen von monatlich fünf Euro", so Jeromin.

Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke

Herzliche Worte von Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke© pri

"Das soll Ihnen zeigen, wie sehr verbunden auch die kommunale Politik mit dem VdK ist", so Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke. Sie bedankte sich für die Einladung und hob hervor, dass sie sehr gerne der Einladung gefolgt sei, um zu zeigen, wie sehr sie das Engagent der Ehrenamtlichen des VdK Benrath-Garath und die Arbeit des Vorsitzenden Günter Meier schätze.

"Als Gemeindeschwester in Flingern weis ich sehrwohl, was dahintersteckt, ein so schönes Ambiente wie das hier im Gemeindesaal der Anbetungskirche zu schaffen. Der VdK- Kreisverband und Sozialverband Benrath-Garath - wie auch alle anderen in Düsseldorf, leisten eine sehr wichtige sozialpolitische Arbeit für Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen und oft auch auf Hilfe angewiesen sind, die sie hier finden. Denn ohne die Hilfe des VdK hätten viele Menschen in sozialrechtlichen Belangen keine Unterstützung. Dafür stehen die vielen engagierten Menschen im Sozialverband und dafür zeuge ich und das Land Ihnen großen Respekt", so Zepuntke in ihrer Begrüßungsrede.

Günter Meier

Günter Meier bedankt sich bei den zahlreichen Gästen.© pri

Bevor Kaffee und Kuchen serviert wurde, richtete Dirk Angerhausen von der Bezirksvertretung 9 das Wort an die Mitglieder und insbesondere an Günter Meier, der sich auch dieses Jahr wieder sehr bemühte, den Mitgliedern einen schönen Nachmittag zu bieten. Angerhausen könne sehr gut nachvollziehen, wie sich Meier gefühlt haben muss, nachdem ihm am Vortag eine Absage des wichtigsten Programmpunktes wegen Krankheit erhielt, auf dessen Darbietung doch der Nachmittag aufbaute. um so mehr freue er sich über die Hilfsbereitschaft des "Evangelischen Posaunenchor Düsseldorf-Hassels", der kurzerhand eingesprungen ist, und es trotzdem ein wirklich schöner Nachmittag wurde. "Wenn man bedenkt, dass dem Posaunenchor vor etwa einer Woche Instrumente im Wert von zehn bis vierzehn Tausend Euro gestohlen wurde und ihnen bestimmt nicht nach Feierlichkeiten zumute ist, finde ich es sehr löblich und großherzig, dass Sie für den VdK aufspielten. Dafür meinen Respekt", so Angerhausen, der sich - wie er betonte - hoffentlich "nicht zu weit aus dem Fenster lehne", wenn er verspreche, dass die Bezirksvertretung dem Posuanenchor eine kleine Unterstützung zukommen ließe. Zum Schluss gab es im Namen des Bezirksbürgermeisters Karl-Heinz Grafviele Grüße, der aus terminlichen Gründen leider nicht kommen konnte.

Gegen 19 Uhr endete eine schöne Adventsfeier im Gemeindesaal der Anbetungskirche Hassels.

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