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Ihr VdK Ortsverband informiert

Elektrische Hilfsmittel: Sorge um steigende Energiepreise

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Stromkosten für den Betrieb
Dieses Problem kennen kranke oder pflegebedürftige Menschen gut. Oft werden mehrere elektrische Hilfsmittel eingesetzt, sodass sich die Stromkosten schnell zu einem größeren Betrag summieren. Dabei müssen die meisten ohnehin jeden Cent umdrehen. In Zeiten steigender Energiekosten sorgen sie sich nun, ob sie diese weiterhin zahlen können.
In einigen Fällen ist diese Sorge unbegründet, denn die Krankenkassen müssen die Stromkosten übernehmen, die beim Betreiben von Hilfsmitteln anfallen. Allerdings zahlen sie diese nur für Hilfsmittel, die sie vorab bewilligt haben. Voraussetzung ist, dass eine Ärztin oder ein Arzt das Hilfsmittel ausdrücklich verordnet hat. Wer sich selbst ein Hilfsmittel kauft, muss den Strom dafür aus eigener Tasche zahlen. Das Gute: Die Stromkosten können Betroffene noch bis zu vier Jahre rückwirkend geltend machen. Da jede Krankenkasse ihre eigenen Regelungen hat, sollten gesetzlich Versicherte vorher genau nachfragen, wie sie die krankheitsbedingte Übernahme der Stromkosten beantragen müssen. Bei manchen Kassen reicht es, einen formlosen Antrag zu stellen, bei anderen braucht es ein bestimmtes Formular.
Weigern sich die gesetzlichen Krankenkassen, die Stromkosten für verordnete Hilfsmittel zu übernehmen, sollten Betroffene Widerspruch einlegen. Beratung und Hilfe dazu bieten die VdK-Geschäftsstellen vor Ort.

Wer zahlt die Fahrtkosten? - Krankenkasse übernimmt nur in Ausnahmefällen!

Eine Fahrt zum Krankenhaus, zu einer ambulanten Behandlung oder zu einem Arzttermin, – wenn Patienten nicht mobil sind, müssen sie sich ein Taxi nehmen oder einen Krankentransport bestellen. Doch wann übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten, und in welchen Fällen müssen Patienten selbst dafür aufkommen?
Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für Fahrten, wenn sie aus zwingenden medizinischen Gründen notwendig sind. Neben Kosten für Fahrten zur stationären Behandlung können unter bestimmten Voraussetzungen auch Kosten für Fahrten zur ambulanten Behandlung übernommen werden. Darüber hinaus werden die Fahrtkosten erstattet, wenn eine dauerhafte Mobilitätseinschränkung vorliegt und deshalb die Nutzung eines Autos oder öffentlicher Verkehrsmittel nicht möglich ist. Das trifft auf Versicherte zu, wenn sie einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "aG" (außergewöhnliche Gehbehinderung), "Bl" (blind) oder "H" (hilflos) haben oder die Pflegebedürftigkeit der Pflegegrade 3, 4 oder 5 vorliegt. Bei Personen mit Pflegegrad 3 muss zusätzlich die dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung ärztlich festgestellt und bescheinigt werden.
Versicherte, die keinen Schwerbehindertenausweis haben oder keinen Einstufungs-
bescheid der Pflegeversicherung mindestens mit dem Pflegegrad 3 vorlegen können, müssen sich auf jeden Fall Fahrten zur ambulanten Behandlung von der Krankenkasse vorher genehmigen lassen. Für diese Fahrten gelten die allgemeinen Zuzahlungs-
regelungen: zehn Prozent des Fahrpreises, aber höchstens zehn Euro und mindestens fünf Euro pro Fahrt, jedoch nie mehr als die tatsächlich entstandenen Kosten. Bei Fahrkosten müssen die Zuzahlungen auch für Kinder und Jugendliche geleistet werden.

Pflegebedürftig? - Tipps für die Pflegebegutachtung bei Erwachsenen.

Viele Menschen und ihre Angehörigen sind verunsichert, wenn sie zum ersten Mal über Pflegebedürftigkeit nachdenken und einen Antrag bei der Pflegekasse stellen müssen.
Die VdK Broschüre: Pflegebedürftig? Tipps für die Pflegebegutachtung bei Erwachsenen will Verunsicherungen abbauen und gibt Antworten auf viele Fragen, wie man sich auf den Besuch des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) vorbereiten kann. Es ist hilfreich sich auf diesen Termin vorzubereiten, denn die Begutachtung dauert nicht lange, und in diesem Zeitraum müssen viele Informationen vermittelt werden. Hinzu kommt, dass die Situation für ältere Menschen meist fremd ist und sie viele Fragen beantworten müssen.
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung MDK überprüft, ob die Voraussetzungen für eine Pflegebedürftigkeit erfüllt sind. Ein Gutachter, meist ein Arzt oder eine Pflegekraft, kommt zum Antragsteller nach Hause. Der Besuch wird immer angemeldet.
Die Broschüre beinhaltet einen Fragebogen zur Selbsteinschätzung der Pflegebedürftigkeit. Damit erhalten sie ein Instrument, mit dem Sie vor einer Begutachtung den voraussichtlichen Pflegegrad selbst einschätzen und im Nachhinein überprüfen können, ob die Pflegekasse einen angemessenen Pflegegrad festgesetzt hat. Die Broschüre erhalten Sie von ihrem Ortsverband oder von der nächstgelegenen Beratungsstelle. Unter: https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/pflege/74125/pflegebeduerftig_tipps_pflegebegutachtung_pflegegradrechnerrechner können sie den Pflegerad auch online ermitteln oder die Broschüre herunterladen.

Beantragung und Ausstellung von Parkerleichterungen für besondere Gruppen von Schwerbehinderten! (orangefarbener Parkausweis)

Besitzen Sie einen "orangefarbenen Parkausweis", haben Sie folgende Berechtigungen, wenn in zumutbarer Entfernung keine andere Parkmöglichkeit besteht:
Im eingeschränkten Halteverbot und im Zonenhalteverbot bis zu 3 Std., im Zonenhalteverbot mit begrenzter Parkdauer darf die zulässige Parkdauer überschritten werden. Auf Parkplätzen und zum Parken zugelassenen Gehwegen mit begrenzter Parkdauer darf die zulässige Parkdauer überschritten werden. In zum Be- und Entladen freigegebenen Fußgängerzonen darf während der Ladezeiten geparkt werden. An Parkuhren und Parkautomaten darf unentgeltlich geparkt werden. Auf Anwohnerparkplätzen darf bis zu 3 Stunden geparkt werden. In verkehrsberuhigten Bereichen darf außerhalb der gekennzeichneten Flächen geparkt werden, sofern der durchgehende Verkehr nicht behindert wird.
Zu dem berechtigten Personenkreis zählen Schwerbehinderte, denen vom Versorgungsamt die Merkzeichen G oder B bei denen eine Funktionsstörung an den unteren Gliedmaßen zu einem Grad der Behinderung (GdB) von wenigstens 80 führt,
oder eine entsprechende GdB von wenigstens 70 und gleichzeitig ein GdB von wenigstens 50 infolge Funktionsstörungen des Herzens und der Atmungsorgane festgestellt wurden.
Verfahrensablauf
Sie müssen den "orangefarbenen Parkausweis" schriftlich bei der Straßenverkehrsbehörde beantragen. Das Formular erhalten Sie dort. Je nach Angebot der für Sie zuständigen Straßenverkehrsbehörde können Sie es auch im Internet herunterladen.
Erforderliche Unterlagen: Schwerbehindertenausweis
Bei Erfüllung der Voraussetzungen erhalten Sie den "orangefarbenen Parkausweis" üblicherweise für fünf Jahre. Danach können Sie eine Verlängerung beantragen.
Wird Ihr Antrag abgelehnt, können Sie bei der Straßenverkehrsbehörde Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen.

VdK-Schlüsselfinder - Ab geht die Post!

Geht Ihr Schlüsselbund mitsamt VdK-Schlüsselfinder verloren, kann der ehrliche Finder ihn einfach in den nächsten Briefkasten werfen. Die Post schickt den Schlüsselbund dann an uns weiter.

Viele kennen diese Schrecksekunden: Man kramt in der Tasche und hat den Wohnungsschlüssel nicht gleich in der Hand. Der Atem stockt, und die Erleichterung ist groß, wenn man den so wichtigen Haus- oder Wohnungsschlüssel dann doch in der Tasche vorfindet. Aber was, wenn dieser Schlüssel tatsächlich verloren ging? Aus verständlichen Gründen kann ein Wohnungsschlüssel nicht mit Adressanhänger versehen werden. Auch die ehrlichen Finder können daher in der Regel den auf der Straße oder in irgendeinem Gebäude gefundenen Schlüssel nicht zurückgeben. Gut, wenn man den VdK-Schlüsselfinder an seinem Schlüsselbund befestigt hat. Denn geht dieser Schlüsselbund mitsamt dem VdK-Schlüsselfinder verloren, kann der Finder ihn einfach in den nächsten Briefkasten der Deutschen Post einwerfen. Er geht dann an den VdK-Schlüssel-Rückholdienst und kann mittels der persönlichen Nummer auf der Rückseite dem Inhaber dieses Schlüssels zugeordnet werden. So kann der Sozialverband VdK seinem Mitglied den verlorenen Schlüssel oder Schlüsselbund postwendend zurücksenden.
Dieser Service ist für VdK-Mitglieder in Baden-Württemberg kostenlos! Den praktischen Anhänger kann man auch zum Einkaufen im Supermarkt verwenden. Er eignet sich zum Entriegeln der Einkaufswägen und kann danach ganz leicht wieder herausgezogen werden. Das erspart die Suche nach Chip oder Euro-Stück.
Sie möchten auch einen Schlüsselbundfinder des VdK Sozialverband Baden-Württemberg e.V.?
Dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse sowie dem Betreff "Schlüsselbundfinder" an: bestellungen@ew-response.de

Rauchfrei auf Rezept: Tabakentwöhnung soll endlich Kassenleistung werden!

Ein neues Gesetz sieht vor, dass Krankenkassen künftig bei einer schweren Tabakabhängigkeit Medikamente zur Unterstützung einer Entwöhnung bezahlen. Allerdings müssen Betroffene einige Voraussetzungen erfüllen.

Grundsätzlich begrüßt auch der Sozialverband VdK, dass Arzneimittel für eine Tabakentwöhnung von der Krankenkasse übernommen werden. Die Voraussetzungen dafür sind jedoch sehr einschränkend. Die Patientin oder der Patient muss unter einer schweren Tabakabhängigkeit leiden. Allerdings gibt es keine genauen Kriterien, nach denen die „Schwere“ beurteilt wird.
Raucher, bei denen die Behandlung nicht erfolgreich war, können frühestens drei Jahre danach erneut therapiert werden. Und die Behandlung muss im Rahmen eines wissenschaftlich fundierten Programms erfolgen. An den anfallenden Kosten wird sich der Patient beteiligen müssen.
Insgesamt seien viele Schritte notwendig, von der Diagnose beim Arzt über die Suche nach dem richtigen Entwöhnungskurs bis hin zur Antragstellung bei der Krankenkasse, um die sich die Versicherten selbst kümmern müssen, gibt der VdK zu bedenken. Bis diese Kassenleistung kommt, wird es noch dauern. jetzt muss noch der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) diese gesetzliche Vorgabe in konkrete, abrechenbare Behandlungsformate umsetzen, damit das Gesetz auch Anwendung findet. Der Gesetzgeber hat dem G-BA für die notwendige Richtlinie aber keine zeitliche Frist gesetzt.

Wer arm ist, muss frieren?

Steigende Energiepreise bringen Menschen mit geringem Einkommen in FinanznotManchen drohen Strom- oder Gassperren.

Die Strom- und Gaspreise in Deutschland gehören im weltweiten Vergleich sowieso schon zu den höchsten. Jetzt sollen sie in den nächsten Monaten noch weiter steigen. Hauptbetroffene sind dann mal wieder die Ärmsten. Denn wer seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, dem wird unter Umständen der Strom oder das Gas abgestellt.
Schon 100 Euro Zahlungsrückstand können ausreichen, dass der Strom abgeschaltet wird. Voraussetzung dafür ist, dass das Versorgungsunternehmen die Sperrung vier Wochen vorher angedroht und den tatsächlichen Vollzug drei Tage vorher angekündigt hat. Darüber hinaus muss die Stromsperre verhältnismäßig sein. Das heißt, die Stromlieferung darf nicht eingestellt werden, wenn dadurch beispielsweise erkrankte Menschen gefährdet werden, oder wenn der Verbraucher oder die Verbraucherin die Zahlung der Rückstände glaubhaft in Aussicht stellt.
Wer nicht zahlen kann und wem deshalb eine Sperrung droht, sollte laut Verbraucherzentrale möglichst schnell mit seinem Energieversorger Kontakt aufnehmen, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Das könnte zum Beispiel die Stundung der Rückstände bis zur nächsten Jahresabrechnung, die Begleichung in Ratenzahlungen oder eine zeitweilige Erhöhung der Abschläge sein.
Darüber hinaus können Sozialleistungsempfänger beim Sozialamt oder Jobcenter ein Darlehen beantragen, um die Schulden zu tilgen.

Post-Covid-­Syndrom: Unbedingt Reha beantragen

DRV sichert schnelles Antragsverfahren zu. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) bietet Versicherten, die aufgrund der Langzeitfolgen einer Covid-19-Infektion nur eingeschränkt oder nicht mehr erwerbstätig sein können, nach einer Krankenhausbehandlung eine Anschlussrehabilitation an.
Zu den Symptomen des Post-Covid-­Syndroms zählen Erschöpfung, Herzprobleme, Atemnot, Angststörungen und Depressionen. Die Anschlussheilbehandlung wurde speziell konzipiert, um die Langzeitfolgen zu lindern. Die Patienten machen unter anderem Kranken- und Atemgymnastik, Ausdauer-, Bewegungs- und Krafttraining, Ergotherapie, Psychotherapie sowie Gedächtnistraining. Der Behandlungsplan wird individuell erstellt. Bei der Antragstellung unterstützen die Sozialdienste der Krankenhäuser. Die Anträge werden von der Rentenversicherung im beschleunigten Verfahren bearbeitet, sodass die Betroffenen schnell eine Zusage für die Reha erhalten.
Informationen zur Anschluss- Reha sowie die notwendigen Formulare sind auf der Webseite der DRV www.deutsche-rentenversicherung.de unter dem Menüpunkt „Reha“ – „Anschlussrehabilitation (AHB)“ zu finden. Weitere Fragen rund um die Leistungen der DRV beantworten auch die Beraterinnen und Berater der DRV am kostenfreien Service-Telefon unter 0800 10 00 48 00.

Patientenverfügung regelmäßig überprüfen!

Änderungen wegen der Pandemie sind nicht zwingend erforderlich.
Aufgrund der Corona-Pandemie fragen sich viele Menschen, ob ihre Patientenverfügung auch bei einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus noch gültig ist. In dem Dokument wird genau beschrieben, welche Maßnahmen man für welche Situationen wünscht oder ablehnt. Da sich die Festlegungen jedoch auf bestimmte Gegebenheiten beziehen und nicht auf bestimmte Diagnosen, ist generell keine Änderung erforderlich.
Das heißt: Die Patientenverfügung greift auch bei einer Covid-­19-Infektion, sollten im Verlauf der Erkrankung die geschilderten Situationen eintreten. Daher ist alleine aufgrund der aktuellen Pandemie keine Änderung notwendig – es sei denn, die eigene Einstellung zu den festgelegten lebensverlängernden Maßnahmen oder Situationen hat sich geändert. Deshalb empfehlen Mediziner die Patientenverfügung regelmäßig zu überprüfen.
Eine Patientenverfügung kommt erst dann zur Anwendung, wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist, selbst zu entscheiden. Solange er ansprechbar und einwilligungsfähig ist, muss jegliche Behandlung mit ihm persönlich besprochen werden. Eine Therapie kann erst begonnen werden, wenn er dieser zugestimmt hat.
Zusätzlich zu einer Patientenverfügung ist es sinnvoll, eine Vorsorgevollmacht oder alternativ eine Betreuungsverfügung zu erstellen. Darin wird festgelegt, wer Entscheidungen treffen soll, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist.
Die aktuelle Broschüre „Vorsorge für den Ernstfall“ mit Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht erhalten Sie in der VdK Geschäftsstelle Calw oder bei Ihrem nächstgelegen Sozialberater.

Patientenakte und Rezept per App

Patientinnen und Patienten haben bald mit weniger Papier zu tun. Mit der elektronischen Patientenakte und dem elektronischen Rezept werden viele medizinische Informationen zukünftig in digitaler Form vorliegen. Was gilt es jetzt zu beachten?
Der offizielle Start für die elektronische Patientenakte war der 1. Juli 2021. Laut kassenärztlicher Bundesvereinigung stand die notwendige Technik zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht überall bereit. Dies wird derzeit nachgeholt, sodass immer mehr Ärztinnen und Ärzte diese nun mit Daten befüllen können. Doch vorher müssen die Versicherten entscheiden, ob sie die digitale Akte überhaupt nutzen möchten. Wünschen sie dies, stellen sie einen Antrag bei ihrer Krankenkasse. Die Akte können sie dann selbst verwalten und festlegen, welche Arztpraxis, welche Apotheke oder welches Krankenhaus darauf zugreifen darf. Die Kassen haben keinen Zugriff.
Der VdK kritisiert, dass ältere und ärmere Menschen von dem Angebot ausgeschlossen werden könnten. Denn wer sich mit der Nutzung von Apps nicht auskennt oder sich kein modernes Smartphone oder Tablet leisten kann, bleibt auf der Strecke. Gerade Ältere brauchen aber einen Überblick über ihre Medikamente, Therapien und Diagnosen. Deshalb fordert der VdK, dass es immer eine analoge Variante geben muss. Auch Menschen mit Einschränkungen müssen auf ihre Daten zugreifen können.

KfW-Zuschuss für Barrieren-Reduzierung im Hause wieder verfügbar!

Sie möchten in Ihrem Haus weniger oder keine Barrieren? Dann beantragen Sie dafür bei der KfW das Geld. Das Förderprogramm der KfW hat die Nummer 455-B. 2021. Für den barrierefreien Umbau von Wohnungen oder Häusern gibt es insgesamt 130 Millionen Euro von der KfW. Eine einzelne Person kann für eine Maßnahme wie zum Beispiel den Bau einer rollstuhlgerechten Rampe 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5000 Euro erhalten. Und für den Standard „Altersgerechtes Haus“ kann es 12,5 Prozent geben, das sind maximal 6250 Euro.
Sie haben einen Angehörigen mit einem Pflegegrad? Dann können Sie für einen Umbau bis zu 4.000 Euro von der Pflegekasse bekommen. Wichtig ist, dass es durch den Umbau:
• möglich wird, den Angehörigen daheim zu pflegen.
• einfacher wird, den Angehörigen daheim zu pflegen.
• dem Angehörigen wieder möglich wird, selbständig daheim zu leben.
Dies ist zum Beispiel durch den Einbau einer Dusche ohne Stufen möglich. Das Geld dafür beantragen Sie bei der Pflegeversicherung Ihres Angehörigen.
Wichtiger Hinweis: Stellen Sie immer zuerst den Antrag bei der KfW oder der Pflegekasse. Erst dann dürfen Sie mit dem Umbauen anfangen!
Weitere Fragen zum KfW Zuschuss beantworten Ihnen gerne die VdK Beratungsstellen. Ihre nächstgelegene Beratungsstelle finden Sie auf unserer Homepage.

Darf man verreisen, obwohl man Krankengeld bekommt?

Corona: Die Inzidenzwerte sinken, Verreisen ist aktuell für viele Orte wieder möglich. Doch wie ist es, wenn man vorher plötzlich krank wird? Auch wenn Sie erkrankt sind und Krankengeld von der Krankenkasse beziehen, dürfen Sie verreisen. Aber Sie sollten dabei einige Regeln beachten. Die Vorgaben unterscheiden sich je nachdem, ob Sie im Inland unterwegs sind oder ins Ausland reisen. Wenn Sie als Arbeitnehmer Krankengeld von der Krankenkasse erhalten, können Sie innerhalb Deutschlands verreisen und müssen nicht befürchten, dass die Kasse die Leistung streicht. Sie sind nicht verpflichtet, Ihre Krankenkasse über die Reise zu informieren. Dennoch müssen Sie Ihre Reise so organisieren, dass Sie zum Beispiel zu den Terminen gehen können, die Ihre Krankenkasse für Sie anberaumt hat. Wichtig ist auch, dass sich Ihre Reise nicht nachteilig auf Ihre Genesung auswirken darf. Untersuchungen und Ihre Behandlung müssen also weitergehen, wenn diese nötig sind, damit Sie schnell wieder gesund werden.
Bei Auslandsreisen haben Sie nur dann weiter Anspruch auf Krankengeld, wenn die Krankenkasse Ihrer Reise zustimmt. Die Genehmigung der Krankenkasse sollten Sie auf jeden Fall einholen, andernfalls haben Sie mindestens für die Zeit des Aufenthaltes im Ausland keinen Anspruch auf Krankengeld.
Eine Reise im EU-Ausland darf die Krankenkasse aber nicht einfach verbieten. Sie muss der Reise in der Regel zustimmen, wenn kein Missbrauch von Leistungen vorliegt.
Anders sehen die Regeln bei Reisen außerhalb der EU aus. Die Krankenkasse kann Ihrer Auslandsreise zustimmen, sie muss es aber nicht. Bei der Entscheidung handelt sich um eine Ermessensentscheidung, das heißt: Es ist eine individuelle Einzelfallentscheidung.

Besser durch die dunkle Jahreszeit mit Vitamin D-Kapseln?

Stets im Herbst wird kräftig die Werbetrommel für Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel gerührt. Denn, wer möchte nicht gerne vital, munter und gelassen durch die dunkle Jahreszeit kommen? Viele Verbraucher überlegen sich, was Immunsystem und Psyche in Herbst und Winter helfen könnte. Jetzt steigern die Angst vor Coronavirus und Covid-19-Erkrankung die Verunsicherung zusätzlich.
Wir haben bei der VdK Patienten- und Wohnberatung in Stuttgart nachgefragt:
Gesunde Ältere, die abwechslungsreich essen und sich an der frischen Luft bewegen, brauchen in der Regel keine Nahrungsergänzungsmittel oder Vitamine einnehmen.
Daher ist es wichtig, täglich mindestens 30 Minuten Sonnenstrahlen auf die Haut kommen zu lassen. Da mit dem Älterwerden die Fähigkeit der Haut, Vitamin D zu bilden, deutlich nachlässt, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) vor allem Seniorinnen und Senioren über 65 – nach Rücksprache mit der Hausarztpraxis – die Einnahme von kleinen Mengen Vitamin D.
Eine Kommission des Bundesamts für Verbraucherschutz und des Bundesinstituts für Arzneimittel hat festgestellt: Mehr als 20 Mikrogramm Vitamin D sind in Nahrungsergänzungsmitteln nicht sinnvoll. Und wer zu viel aufnimmt, riskiert Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Störungen im Calciumstoffwechsel oder sogar Nierenschäden.
Zur Frage, ob Vitamin D vor einer Corona-Infektion schützt, sagt das Bundesinstitut für Risikobewertung: „Es gibt keine Studien die belegen, dass die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten vor einer Infektion mit diesem Virus beziehungsweise der Auslösung der Erkrankung schützt".
VdK-Tipp:
Kurbeln Sie die Vitamin D-Produktion des Körpers mit täglichen kleinen Sonnenbädern an. Achten Sie bei der Ernährung auf fetthaltigen Seefisch wie Lachs, Makrele, Sardinen, Hering aber auch auf Eier und Pilze. Solarium Besuche sind dagegen nicht zu empfehlen. Denn sie tragen nicht zur körpereigenen Vitamin D-Bildung bei, können jedoch das Hautkrebsrisiko erhöhen.

Die häufigsten Rentenirrtümer

Sie sind unverwüstlich wie Unkraut und ansteckend wie Schnupfen: Eine Reihe von falschen Aussagen zum Thema Rente machen unter Nachbarn und Kollegen immer wieder die Runde. Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg hat sie unter dem Stichwort »Die häufigsten Rentenirrtümer« zusammengestellt:

»Die letzten Jahre vor der Rente sind besonders wichtig!« wird oft behauptet, ist aber auch falsch. Die Rentenhöhe berechnet sich aus allen bis zum Rentenbeginn zurückgelegten rentenrechtlichen Zeiten. Dabei werden die letzten Jahre genauso behandelt wie die anderen Beitragsjahre auch.

»Rente bekomme ich erst, wenn ich 15 Jahre eingezahlt habe!« - stimmt nicht. Richtig ist: Seit 1984 ist eine Mindestversicherungszeit von nur fünf Jahren für eine Regelaltersrente erforderlich.

»Ehemänner haben keinen Anspruch auf Hinterbliebenenrente« – hält sich hartnäckig, ist aber grundsätzlich falsch.

»Wenn ich 45 Jahre eingezahlt habe, kann ich sofort abschlagsfrei in Rente gehen!« – diese Auffassung ist nicht richtig. Wer 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, kann nicht sofort ohne Abzüge in Rente gehen. Ausschlaggebend das Geburtsjahr des Versicherten.

»Alle müssen jetzt bis 67 Jahre arbeiten« wird häufig behauptet, ist aber falsch. Richtig ist: Erst ab Geburtsjahrgang 1964 muss man grundsätzlich bis 67 Jahre arbeiten.

»Die Rente kommt automatisch!« Nein, leider nicht. Alle Leistungen aus der Rentenversicherung bis auf den Grundrentenzuschlag müssen beantragt werden.

»Eine Reha führt zur Kürzung der späteren Rente!« Auch das ist ein Irrtum, denn eine Rehabilitationsmaßnahme mindert die spätere Rente nicht.

»Die neue Grundrente muss beantragt werden« Das ist falsch. Ob ein Anspruch auf den Grundrentenzuschlag besteht, wird von der Rentenversicherung automatisch geprüft.

Sich wehren lautet die Devise!

In der Gesetzlichen Krankenversicherung sind Ansprüche für Versicherte gesetzlich verankert, trotzdem kommen Patienten oft nicht zu ihrem Recht. Gründe sind fehlendes Wissen oder die Ablehnung der Anträge. Gerade Kassen lehnen berechtigte Leistungen oft telefonisch oder mit einfachem Schreiben ab. Dabei haben Patienten stets das Recht auf einen rechtsmittelfähigen Bescheid. Und: Mit dessen ablehnenden Inhalt darf sich keiner abfinden!
Es gibt viele Leistungen, bei denen von den Kassen rechtlich nicht gedeckte Verfahren toleriert werden – vor allem bei der Hilfsmittelversorgung. So verlangen Lieferanten oft bei Hörgeräten, Rollstühlen, Pflegehilfsmitteln nicht gerechtfertigte Zuzahlungen. Dasselbe gilt für Zahnersatz. Die Kassen sind verpflichtet, die Versichertenrechte wahrzunehmen, denn es kann um Tausende Euro gehen. Gleiches gilt bei der Reha-Bewilligung: Rechtsmittelfähigen Bescheid anfordern, keine Ablehnung hinnehmen und beachten, dass der VdK seine Mitglieder erfolgreich vertritt!
Wenn auch Sie Probleme haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unsere Sozialberater oder Sozialrechtsreferenten. Ihre nächstgelegene Beratungsstelle und Kontakttelefon entnehmen Sie bitte auf der Seite "Beratung und Vertretung im Sozialrecht"

Wer bekommt Wohngeld?

Wohngeld kann jeder Bundesbürger beantragen, der über genügend Einkommen für die eigenen Lebenshaltungskosten verfügt – aber nicht ausreichend Einkommen erwirtschaftet, um auch seine Wohnkosten zu decken. Erfüllt er die rechtlichen Voraussetzungen, dann muss ihm Wohngeld gewährt werden. Aus diesem Grund gibt es Wohngeld für Mieter und Eigentümer eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung, wenn sie über ein zu geringes Einkommen verfügen. Das Wohngeld für Mieter heißt Mietzuschuss, während das Wohngeld für Eigentümer als Lastenzuschuss bezeichnet wird.
Seit Beginn 2021 wurde das Wohngeld erstmalig um eine CO2-Komponente erhöht.
Um einen Wohngeld Anspruch zu haben, muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Wohngeldstelle, die es in jeder Gemeinde oder Stadt gibt, entscheidet darüber, ob bei einem Antragsteller diese Voraussetzungen gegeben sind und ein Wohngeldanspruch besteht. Dabei hat jeder Bürger, der diese Voraussetzungen erfüllt, einen Rechtsanspruch auf Wohngeld, es ist also kein freies Ermessen der Behörde. Die gesetzlichen Bestimmungen für das Wohngeld sind nicht immer einfach und verständlich. Daher sollte, wer sich nicht sicher ist, ob er zu dem förderungswürdigen Personenkreis gehört, in jedem Fall einen Wohngeldantrag stellen. Die Wohngeldstelle prüft dann und entscheidet im Einzelfall.
Wenn Sie Hilfe brauchen, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unsere Sozialberater oder Sozialrechtsreferenten.

Eine Reha gibt es auch für gesunde!

Mit ihrem Präventionsangebot will die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Menschen
helfen, die noch nicht betroffen, aber bereits stark belastet sind. Auch in der Corona-Krise ist Prävention möglich.
Dafür sorgen die Hygiene-Konzepte der Einrichtungen. Ratsam ist es
jedoch, sich zuvor über die Bedingungen vor Ort telefonisch zu erkundigen.
Anspruch auf eine Prävention der DRV haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in einem rentenversicherten Arbeitsverhältnis stehen und erste gesundheitliche
Beeinträchtigungen spüren. Vor dem Antrag sollten sie im Zeitraum von zwei Jahren
mindestens sechs Monate lang eine sozialversicherte Beschäftigung ausgeübt haben.
Der Arbeitgeber muss den Beschäftigten für die Maßnahme freistellen.
Der Weg zur Prävention führt über den Haus- oder Betriebsarzt. Dieser schreibt einen
Befundbericht. Darin schildert er die Belastungsfaktoren, Erkrankungen und
Funktionsbeeinträchtigungen und benennt die Ziele, die mit der Maßnahme erreicht werden sollen. Diesen Befund reicht der Arbeitnehmer zusammen mit einem ausgefüllten
Antragsformular beim zuständigen Rentenversicherungsträger ein. Versicherte können sich dazu bei der Rentenversicherung gerne beraten lassen.
lst ein Arbeitnehmer bereits erkrankt, kann er aber auch weiterhin Rehamaßnahmen in Anspruch nehmen. Der VdK hilft durch die Rechtsberatung seiner Mitglieder zu einer Reha und setzt sich auch politisch dafür ein, dass die Versicherten ihre Reha einfacher und besser erhalten.

Der digitale Impfnachweis kommt - was bedeutet das?

Dieses Dokument soll Reisen innerhalb der EU erleichtern und nachweisen, dass eine Person entweder gegen COVID-19 geimpft wurde, ein negatives Testergebnis erhalten hat oder von COVID-19 genesen ist. Deutschland will die Vorgabe in Form eines digitalen Impfpasses umsetzen. Wir haben Fragen und Antworten rund um das Zertifikat zusammengestellt.
Wann kommt das digitale COVID-Zertifikat?
Ab Ende Juni soll das Zertifikat erhältlich sein.
Wird das Zertifikat nur per Smartphone-App verfügbar sein? Das Zertifikat soll in digitaler und in Papierform verfügbar sein. Der Sozialverband VdK begrüßt, dass es keine rein digitale Lösung geben soll, sondern optional auch ein Papierzertifikat. Wer kein digitales Endgerät hat oder nutzen kann, der darf nicht benachteiligt werden. Der VdK fordert Gesundheitsminister Spahn auf, die Umsetzung der Papierform des Zertifikats unbürokratisch und schnell zu gestalten.
Kostet mich die Ausstellung des Zertifikats etwas?
Nein, die Ausstellung wird in den EU-Ländern kostenfrei möglich sein.
Was plant Deutschland? In Deutschland wird ein digitaler Impfpass verfügbar sein. Mit der kostenlosen "CovPass-App“ kann der Impfnachweis verwaltet und ausgelesen werden. Auch mit der bereits bekannten Corona-Warn-App soll der digitale Impfnachweis genutzt werden können.
Bereits seit dem 14. Juni 2021 können Apotheken in Deutschland vollständig geimpften Personen einen Impfnachweis ausstellen.

VdK-Landesvorsitzender Hotz: „Bei Pflege keine halben Sachen machen!“

Sozialverband VdK plädiert für umfassende Pflegereform – Kritik an Spahn-Eckpunkteprogramm erneuert:
Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg begrüßt die in Gang gekommene Diskussion nach einer baldigen und umfassenden Pflegereform, um den hohen und stetig steigenden Eigenanteilen der Bewohner von Pflegeheimen Einhalt zu gebieten. „Wir sind froh, dass unser jahrelanger Appell an die Politik, den dringenden Handlungsbedarf nicht weiter zu ignorieren, jetzt beachtet wird“, betonte der Landesverbandsvorsitzende Hans-Josef Hotz. Gleichwohl wiederholt Hotz seine Bedenken an dem von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im November 2020 vorgelegten Eckpunkteprogramm für eine Pflegereform und hält diese insbesondere für nicht ausreichend: „Die reinen Pflegekosten bei 700 Euro monatlich zu deckeln, beseitigt das Armutsrisiko pflegebedürftiger Heimbewohner nicht“. Denn nach dem Spahn-Modell müssten die Betroffenen auch weiterhin die nicht unerheblichen Pflegeinvestitionskosten, die Unterkunfts- und die Verpflegungskosten tragen, hebt Hotz hervor. Insofern widerspricht er auch dem Vorstandschef der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, der kürzlich das Spahn-Reformmodell gelobt und als „einmalige Chance“ bezeichnet hatte.

Reformvorschläge greifen zu kurz:
Hans-Josef Hotz verweist in diesem Zusammenhang auf die durchschnittlichen Eigenanteile der Heimbewohner in Höhe von 2015 Euro im Monat bundesweit und auf die sogar 2350 Euro im Südwesten. Demgegenüber lägen die Eigenanteile bei den reinen Pflegekosten im Schnitt bei 786 Euro. Die Betroffenen könnten danach nur mit einer monatlichen Entlastung von 86 Euro rechnen. „Ein so geringer Entlastungsbetrag wird Pflegebedürftige kaum vor der Sozialhilfeabhängigkeit bewahren", ergänzt Hotz.
Der Vorsitzende des Südwest-VdK spricht sich deshalb erneut für die Übernahme der Pflegeinvestitionskosten durch das Land aus, wie es bis zum Jahr 2010 der Fall war. Angesichts von durchschnittlich 440 Euro im Monat würde dies sofort für eine spürbare Entlastung bei den Betroffenen sorgen. In einem zweiten Schritt verlangt der Sozialverband VdK Baden-Württemberg eine Abkehr vom sogenannten Teilkasko-Prinzip. Die gesetzliche Pflegeversicherung solle, so Hotz, zu einer Vollversicherung – vergleichbar der gesetzlichen Krankenversicherung – umgebaut werden, um das Armutsrisiko bei Pflegebedürftigkeit generell zu bannen.
Für den VdK ist die Pflege eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch aus Steuermitteln zu finanzieren sei. Zudem plädiert Hans-Josef Hotz erneut für einen Finanzausgleich mit der privaten Pflegeversicherung. „Die verfügt wegen ihrer günstigeren Versichertenstruktur über ein Finanzpolster von gut 36 Milliarden Euro“, betont der VdK-Landeschef und erneuert seine Absage an private Pflegezusatzversicherungen, wie kürzlich vom Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) in die Diskussion gebracht.

Per Mausklick durchs Museum

Corona - Lockdown – Ausgehverbot und kein Ende.
Viele Ausstellungshäuser haben wegen der Corona-Pandemie geschlossen, in anderen Einrichtungen herrscht ein strenges Hygiene- und Abstandskonzept, das Wartezeiten mit sich bringt. In den Ausstellungsräumen kann es passieren, dass das Aufsichtspersonal eingreift, weil vor bestimmten Exponaten die Besucher die Abstandsregeln nicht einhalten. Ein unbeschwerter Kunstgenuss sieht wahrlich anders aus.
Warum dann nicht mal die Zeit und die Gelegenheit nutzen per Mausklick durch ein Museum zu schlendern, quasi Kulturgenuss in Corona-Zeiten. Für viele Menschen gerade in der Corona-Zeit vielleicht eine willkommene Gelegenheit, sich abzulenken und neue Eindrücke zu sammeln. Wer also in Zeiten der Corona-Pandemie auf den Museumbesuch nicht verzichten mag, für den sind virtuelle Rundgänge eine gute Alternative.
Auf dem virtuellen Rundgang durch das Deutsche Museum (https://virtualtour.deutsches-museum.de) beispielsweise spielen diese Sorgen keine Rolle. Der Besucher kann sich kostenlos per Mausklick bequem vom heimischen Schreibtisch durch die Ausstellung bewegen, hat einen freien Blick auf die Exponate und kann wählen, vor welcher Vitrine er verweilen möchte. Wem der Sinn nach alter Kunst steht, den laden die prachtvollen 61 Räume des Berliner Bode-Museums (http://bode360.smb.museum) zu einem Rundgang durch die Jahrhunderte ein. Und wer der Mona Lisa mal so nah kommen möchte, wie es im Museum gar nicht möglich ist, kann sich auf die virtuelle Tour in den Louvre in Paris begeben. Wen es virtuell weiter in die Ferne zieht, der kann sich mithilfe des Projekts „Google Arts & Culture“ durch weltweit rund 2000 Galerien und Museen bewegen.

Schutzimpfung gegen Covid 19

Für den Landkreis Calw werden die Schutzimpfungen für impfberechtiget Personen im Kreisimpfzentrum Altensteig/Warth durchgeführt.
Folgende Personen haben mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:
Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben (Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis). Personen, die in stationären Einrichtungen oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen. (Nachweis: Bescheinigung der Einrichtung). Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Risiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der ambulanten Palliativversorgung, in Corona-Impfzentren.
(Nachweis: Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens). Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in Einrichtungen in der Onkologie und der Transplantationsmedizin (Nachweis: Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens)
Personen, auf die eine der oben genannten Personengruppen zutrifft, können sich sowohl über die Tel-. Nummer: 116 117 als auch online anmelden. Da die angegebene Telefonnummer praktisch ständig besetzt ist, empfehlen wir die Anmeldung über https://www.impfterminservice.de/impftermine.
Die ehrenamtlichen Sozialberater des VdK Kreisverbands sind bei dem z. T. recht komplexen Anmeldeverfahren gerne behilflich.
Ihren nächst gelegenen Berater finden sie in der untenstehenden Terminliste oder im Internet unter: https://www.vdk.de/kv-calw/
Leider können – wegen Mangel an Impfstoff - derzeit keine Impftermine vergeben werden.
Es ist daher ratsam, mit der Anmeldung noch ca. 1-2 Wochen zu warten.

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung verlängert

Durch die Corona-Krise haben viele Menschen ihre wirtschaftliche Existenz verloren oder sie verdienen nicht mehr genug, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, können Ihnen die Jobcenter mit Arbeitslosengeld II helfen.
Die wegen der Corona-Pandemie geschaffenen Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen wurden im November über den Jahreswechsel hinaus und bis zum 31. März 2021 per Gesetz verlängert. So will man sicherstellen, dass jeder schnell und relativ unbürokratisch die nötige Unterstützung zum Lebensunterhalt im Bedarfsfall bekommen kann. Dies betrifft den Zugang zum Arbeitslosengeld (ALG) II sowie zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Demnach ist die Vermögensprüfung für sechs Monate ab Bewilligung ausgesetzt und die Wohn- und Heizkosten werden voll anerkannt. Dennoch müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden, um Anspruch auf diese Leistung zu haben:
Sie sind hilfebedürftig. Das bedeutet: Ihre finanziellen Mittel reichen nicht für Ihren Lebensunterhalt. Sie sind mindestens 15 Jahre alt, haben die Regelaltersgrenze aber noch nicht erreicht. Ihr gewöhnlicher Aufenthalt ist in Deutschland. Sie sind erwerbsfähig, also nicht durch eine Krankheit oder Behinderung dauerhaft außerstande, mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten. Betroffene können entsprechende Anträge beim Jobcenter im ALG-Falle beziehungsweise beim Sozialamt stellen.

Adieu, gelber Krankenschein

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird digital - aber erst ab Oktober!
Der gelbe Krankenschein zählt zu den vertrauten Utensilien unserer Arbeitswelt und des Gesundheitssystems. Doch schon bald wird die klassische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Papierform der Vergangenheit angehören. An die Stelle des gelben Krankenscheins sollte bereits ab Januar 2021 die digitale Krankschreibung treten. Laut den Angaben der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen belaufen sich die jährlichen Krankschreibungen auf etwa 77 Millionen. Trotz des umgangssprachlichen Namens „Gelber Schein“ handelt es sich bei der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht um einen, sondern um vier Scheine.
Diese gehen jeweils an den Arzt, den Versicherten, die Krankenkasse und den Arbeitgeber. Arbeitnehmer reichen spätestens am dritten Tag – oder nach Vereinbarung mit dem Arbeitgeber auch früher – die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ein. Die Personalabteilung muss dann die Daten manuell erfassen. In Zukunft soll dieses Verfahren digital ablaufen und für eine Entlastung der Unternehmen und Mitarbeiter sorgen. Da die dafür notwendige Technik jedoch nicht rechtzeitig flächendeckend für alle Praxen und Kassen zur Verfügung gestellt werden konnte, erfolgt eine Verschiebung auf den 1. Oktober 2021. Außerdem sollen die Praxen angesichts der anhaltenden Pandemie-Situation nicht zusätzlich belastet werden. Ab Oktober ist dann die elektronische AU-Bescheinigung für alle Praxen Pflicht und Versicherte müssen die Durchschrift des „Gelben Scheins" nicht mehr selbst an ihre Krankenkasse senden.

Stiftung Anerkennung und Hilfe: ANTRAGSFRIST VERLÄNGERT!

Das Schicksal von Kindern und Jugendlichen in Heimen für Menschen mit Behinderungen, in Krankenhäusern sowie psychiatrischen Kliniken wurde bisher zu wenig beachtet. Dabei ist diese Gruppe groß. Für den Zeitraum von 1950 bis 1975 umfasst sie nach Schätzungen bis zu 116.000 Kinder und Jugendliche in der BRD und bis zu 140.000 für den Zeitraum von 1949 bis 1990 in der DDR. Betroffene, die während dieser Zeit in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben, können einen Antrag auf Anerkennungsleistungen bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe stellen. Die Stiftung wurde von Bund, Ländern und Kirchen sowie deren Wohlfahrtsverbänden errichtet und unterstützt mit folgenden Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen: öffentliche Anerkennung des erfahrenen Leids und Unrechts, Anerkennung durch wissenschaftliche Aufarbeitung der Leids- und Unrechtserfahrungen, individuelle Anerkennung durch ein persönliches Gespräch in den Anlauf- und Beratungsstellen und Unterstützung durch finanzielle Hilfe. Anmelden können sich Personen, die als Kinder oder Jugendliche während der Unterbringung in einer stationären Einrichtung der Behindertenhilfe bzw. der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an Folgewirkungen leiden. Die Anmelde-frist wurde bis zum 30.06.2021 verlängert. Haben Sie noch Fragen, helfen wir Ihnen gerne unter 0711 61956-76 weiter oder kontaktieren Sie uns per Mail: stiftung-anerkennung-hilfe-bw@vdk.de
Die Anlaufstelle der Stiftung Anerkennung und Hilfe befindet sich in der Geschäftsstelle des VDK Landesverbandes Baden-Württemberg. in der Johannesstr. 22, 70176 Stuttgart.
Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 20 Uhr,
Infotelefon: 0800 221 2218 kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz.
E-Mail-Adresse für Gehörlose: info.gehoerlos@bmas.bund.de
Gebärdentelefon: www.gebaerdentelefon.de/bmas

Wegen Corona: Auch 2021 deutlich höhere Hinzuverdienstgrenze für vorgezogene Altersrenten!

Weil die Arbeit Spaß macht oder aus finanzieller Notwendigkeit: Immer mehr Menschen arbeiten auch nach dem Renteneintritt weiter. Doch wie viel zusätzliches Einkommen ist erlaubt? Der einfachste Fall: Sie haben Ihre Regelaltersgrenze bereits erreicht. Dann können Sie unbegrenzt hinzuverdienen. Es gibt keine Abschläge auf die Altersrente. Die Regelaltersgrenze wird derzeit schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Auch wer in den Vorruhestand gegangen ist, kann zur Rente hinzuverdienen. Dann sind jedoch Abschläge von der Rente möglich. Seit Einführung der Flexirente gibt es dafür keine starren Einkommensgrenzen mehr, die Rentner nicht überschreiten dürfen.
Da die Corona-Pandemie weiter anhält, gilt auch im kommenden Jahr eine deutliche höhere Hinzuverdienstgrenze für vorgezogene Altersrenten. Ab 1. Januar 2021 liegt sie bei 46 060 Euro gegenüber 44 590 Euro in 2020. Die gesamten Jahreseinkünfte bis zu dieser Höhe kürzen somit nicht eine vorgezogene Altersrente. Die höhere Hinzuverdienstgrenze gilt für alle, die eine Altersrente vor der Regelaltersgrenze beziehen, gleich, ob sie schon eine Altersrente beziehen oder erst im kommenden Jahr in Rente gehen werden. Keine Änderungen gibt es hingegen bei den Hinzuverdienstregelungen für Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und bei der Anrechnung von Einkommen auf Hinterbliebenenrenten.

Corona-Sonderregeln für ärztlich verordnete Leistungen verlängert!

Angesichts des anhaltend dynamischen Infektionsgeschehens hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die geltenden Corona-Sonderregeln für ärztlich verordnete Leistungen um weitere zwei Monate bis 31. März 2021 verlängert. Ziel ist es, direkte Arzt-Patientenkontakte weiterhin möglichst gering zu halten. Damit wird die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen und für Krankentransportfahrten von COVID-19-positiven Versicherten bis zum 31. März 2021 verlängert. Eine Behandlung kann weiterhin auch per Video stattfinden, wenn dies aus therapeutischer Sicht möglich und die Patientin oder der Patient damit einverstanden ist. Diese Regelung gilt für eine Vielzahl von Heilmitteln, die von Vertragsärzten und Ärztinnen verordnet werden können. Verordnungen nach telefonischer Anamnese Folgeverordnungen für häusliche Krankenpflege, Hilfsmittel und Heilmittel dürfen weiterhin auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden. Voraussetzung ist, dass bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgt ist. Gleiches gilt weiterhin für Verordnungen von Krankentransporten und Krankenfahrten. Sie sind ebenso aufgrund telefonischer Anamnese möglich. Außerdem können Ärztinnen und Ärzte Folgeverordnungen für häusliche Krankenpflege für bis zu 14 Tage rückwirkend verordnen und müssen nicht begründet werden.

Ablehnung von Reha-Anträgen oft nicht rechtens – VdK hilft Mitgliedern

Wer nach einem Unfall oder schwerer Krankheit einen Antrag auf Reha-Leistungen stellt, muss häufig Widerspruch gegen die Ablehnung seiner Krankenkasse einlegen, um zu seinem Recht zu kommen. 2020 haben insgesamt 62,1 Prozent der Widersprüche für die Versicherten zum Erfolg geführt. Bei einigen Krankenkassen gehen die Anfechtungen sogar in 70 Prozent und mehr der Fälle positiv für die Versicherten aus. Spitzenreiter ist eine Krankenversicherung, die sogar 92,9 Prozent der Widersprüche von Versicherten stattgeben musste. Diese Zahlen vermitteln den Eindruck, dass einige Versicherungen systematisch Anträge ablehnen. Erst wenn Versicherte nachhaken, kommen sie zu ihrem Recht – in vielen Fällen erst, wenn sie der VdK bei einem Widerspruch unterstützt. Die Deutsche Rentenversicherung etwa musste rund die Hälfte aller Ablehnungen von Rehas oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zurücknehmen. Der VdK kritisiert das Vorgehen, denn viele Menschen, die eine medizinische Reha beantragen und dann eine Ablehnung erhalten, sind schwer krank und fühlen sich von der Bürokratie überfordert. Erst mithilfe des VdK können sie dann oft ihre Ansprüche durchsetzen. Die Krankenkassen und andere Leistungsträger dürfen nicht erst nachgeben, nachdem Rechtsmittel eingelegt wurden. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Reha-Leistungen, denn diese sind wichtig für ein gutes und gesundes Leben.

Starke Frauen?!

Am 8. März war mal wieder Weltfrauentag und der Satz: "Frauen und Männer sind gleichberechtigt" wurde wieder gerne und oft zitiert. Denn schließlich steht er ja in Artikel 3 des Grundgesetzes. Aber es waren nicht die sogenannten "Väter des Grundgesetzes", die diesen Gleichheitsgrundsatz ins Grundgesetz schrieben. Das ist im wesentlichen Elisabeth Selbert, einer von nur vier "Müttern" des Grundgesetzes zu verdanken, die diesen Gleichheitsgrundsatz gegen alle männlichen Widerstände durchgesetzt hat. Nachdem ihr Vorschlag bei den Beratungen zweimal abgelehnt worden war, organisierte sie einen breiten öffentlichen Protest. Waschkörbeweise schrieben Frauen aus dem ganzen Land Briefe an die vorwiegend männlichen Mitglieder des Parlamentarischen Rats. Und so wurde die Aufnahme des Gleichheitsgrundsatzes in das Grundgesetz ein Meilenstein für die Sache der Frauen.
Zu derselben Zeit schlossen sich in ganz Deutschland viele Frauen beim VdK zu einer solidarischen Gemeinschaft zusammen, um für ihre Rechte als Kriegerwitwen zu kämpfen.
Heute wie damals versteht sich der VdK auch als Interessenvertreter für Frauen und die sozialpolitischen Forderungen zu Rente, Gesundheit, Pflege, Arbeit und Soziales tragen deshalb häufig eine frauenpolitische Handschrift.
Auf dem Weg zur echten Gleichberechtigung ist also noch viel zu tun. Gemeinsam können wir uns dafür stark machen.

Aus der Reihe: Hätten Sie´s gewusst?
Der VdK Sozialrechtschutz….
gehört seit rund 70 Jahren zu den ganz zentralen Mitgliederserviceleistungen des Sozialverbandes VdK. Dieser Rechtsschutz erstreckt sich auf viele Gebiete des Sozialrechts. Von der Rente über Pflege und Entschädigungsrecht bis hin zu Arbeitslosigkeit und Rehabilitation.
Allein in Baden-Württemberg erledigten die Sozialrechtsexperten 2020 über 10.00 juristische Verfahren und erstritten für ihre Mitglieder über 9 Millionen EURO an Nachzahlungen. Mit einem engmaschigen Netz von Servicestellen in allen Landkreisen, stellt der VdK eine flächendeckende Betreuung sicher.
Das folgende Beispiel aus dem sozialen Entschädigungsrecht veranschaulicht, wie der VdK den Menschen helfen kann:
„Wegen meiner Gehirnschädigung und der damit verbundenen halbseitigen Lähmung sowie der Verständigungsprobleme wegen der ebenfalls aufgetretenen Sprachstörung ist die Pflege bei mir sehr zeitintensiv. Trotzdem wollte mir die Pflegekasse den beantragten Pflegegrad nicht genehmigen. Schnell hat der VdK für mich Widerspruch eingelegt. Die kompetente Begründung meines VdK-Sozialrechtsreferenten hat die Verantwortlichen bei der Pflegeversicherung jedoch überzeugt. Mit der neuen Einstufung erhalten meine Frau und ich jetzt ein deutlich höheres Pflegegeld.“
VdK Mitglied, Name der Redaktion bekannt.

Bei persönlichen Problemen….
wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Sozialberater/Innen oder den/die Sozialrechtsreferenten/Innen. Ihre nächstgelegene Beratungsstelle und Kontakttelefon entnehmen Sie bitte unserem wöchentlichen Terminplan. Die erfahrenen Juristen und Juristinnen des VdK helfen ihnen auch in „Coronazeiten“.

Patientenverfügung regelmäßig überprüfen

Die Corona-Pandemie kann ein Anlass sein, sich die Verfügung nochmals genau durchzulesen und zu überprüfen, ob die Festlegungen immer noch der eigenen Einstellung entsprechen.
In einer Patientenverfügung wird festgelegt, wie man in bestimmten Situationen behandelt werden möchte. So soll sichergestellt werden, dass der Wille des Patienten auch dann Beachtung findet, wenn er sich selbst nicht mehr dazu äußern kann. Die Frage, inwieweit man lebenserhaltende Maßnahmen zulässt, beantwortet jeder Mensch je nach seinen aktuellen Lebensumständen anders.
Aufgrund der Corona-Pandemie fragen sich viele Menschen, ob ihre Patientenverfügung auch bei einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus noch gültig ist. In dem Dokument wird genau beschrieben, welche Maßnahmen man für welche Situationen wünscht oder ablehnt. Da sich die Festlegungen jedoch auf bestimmte Gegebenheiten beziehen und nicht auf bestimmte Diagnosen, ist generell keine Änderung erforderlich. Das heißt: Die Patientenverfügung greift auch bei einer Covid-­19-Infektion, sollten im Verlauf der Erkrankung die geschilderten Situationen eintreten. Daher ist alleine aufgrund der aktuellen Pandemie keine Änderung notwendig – es sei denn, die eigene Einstellung zu den festgelegten lebensverlängernden Maßnahmen oder Situationen hat sich geändert. Die Corona-Pandemie kann aber ein Anlass sein, sich die Verfügung nochmals genau durchzulesen und zu überprüfen, ob die Festlegungen immer noch der eigenen Einstellung entsprechen: Was habe ich festgelegt? Hat sich meine Meinung zu den medizinischen Maßnahmen aufgrund der aktuellen Situation geändert? Falls ja, sollte man das Dokument entsprechend anpassen. Eine Patientenverfügung lässt sich jederzeit ändern, ein Rechtsanwalt oder Notar ist dazu nicht notwendig. Zusätzlich zu einer Patientenverfügung ist es sinnvoll, eine Vorsorgevollmacht oder alternativ eine Betreuungsverfügung zu erstellen. Darin wird festgelegt, wer Entscheidungen treffen soll, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist. Ihre VdK Geschäftsstelle hält mit der Broschüre „Ein Augenblick kann alles ändern“ ausführliche Informationen und die erforderlichen Formulare für Sie bereit.

Haben Sie eigentlich Ihre Jahresmeldung für 2020 erhalten?

Spätestens bis Ende April sollten alle Arbeitgeber die Jahresmeldung an ihre Beschäftigten verschickt haben. Aus dieser Jahresmeldung geht hervor, wie lange die Arbeitnehmer beschäftigt waren und was sie verdient haben. Deshalb sollten Sie sich die Zeit nehmen, die Angaben auf der Bescheinigung einmal genauer anzusehen. Die Deutsche Rentenversicherung weist darauf hin, dass diese Daten für die spätere Rente wichtig sind und auf Richtigkeit geprüft werden sollten. Fehlerhafte Angaben können sich nämlich negativ auf die Rentenhöhe und mögliche Rentenansprüche auswirken.
Arbeitnehmer sollten daher stets ihren Namen, die Versicherungsnummer, die Beschäftigungsdauer und den Bruttoverdienst abgleichen. Wer Fehler in der Jahresmeldung entdeckt, sollte sich umgehend mit seinem Arbeitgeber in Verbindung setzen, um die Meldung korrigieren zu lassen. Wer Fehler entdeckt, sollte sich umgehend an den Arbeitgeber oder die Krankenkasse wenden und die Jahresmeldung berichtigen lassen
Die Rentenversicherung empfiehlt außerdem, die Jahresmeldung gut aufzubewahren, denn sie dient als Nachweis über die gezahlten Rentenbeiträge. Hilfe bei der Prüfung der Jahresmeldung erhalten Sie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Deutschen Rentenversicherung unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 1000 4800.

Kinder und Jugendliche in der Pandemie!

Die Corona-Pandemie wirkt sich stark auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus. Fast jedes dritte Kind zeigt ein knappes Jahr nach Beginn der Pandemie psychische Auffälligkeiten. Dabei sind besonders Kinder und Jugendliche aus finanziell schwächeren Verhältnissen betroffen. Verschärfend kommt hinzu, dass durch die Pandemie Homescooling nötig wird und die Kinder ihren gewohnten Freundeskreis in der Schule und in den Pausen nicht mehr treffen können. Ein niedriger Bildungsabschluss oder fehlende finanzielle Mittel der Eltern verstärken das Auftreten von psychischen Auffälligkeiten – das war zwar schon vor Corona so, doch Kinder und Jugendliche sind der Pandemie anders ausgeliefert als Erwachsene. Sie können noch nicht gut ausdrücken, was ihnen fehlt. Sie haben wenig Einfluss darauf, wie sie ihren Alltag gestalten und sie werden nicht gehört. Die Ergebnisse einer Studie verleihen dem stillen Leiden der Kinder und Jugendlichen jetzt eine Stimme: Fast jedes dritte Kind sagt, dass es seelisch belastet ist. Wenn wir diese Kinder sie jetzt im Stich lassen, rauben wir ihnen aktiv die Zukunft. Wir brauchen dringend mehr Angebote für Familien und Alleinerziehende. Es braucht Konzepte, wie Kinder sich unter Bewahrung der Abstände wieder begegnen können. Auch Betreuungsgemeinschaften unter Nachbarn müssen erlaubt werden. Kinder haben das Recht auf soziale Kontakte, Bildung und Aufwachsen in Gesundheit. Der VdK fordert: Die Rechte von Kindern müssen deshalb mehr denn je nach oben auf die politische Agenda!

Große VdK Pflegestudie!

In der Corona-Krise wird es deutlicher denn je: Die häusliche Pflege ist am Limit. Was brauchen Pflegebedürftige, um so lange und so gut wie möglich zu Hause leben zu können? Welche Unterstützung benötigen Angehörige, um diese Situation zu meistern? Zur Beantwortung dieser Fragen brauchen wir Ihre Unterstützung.
Der Sozialverband VdK vertritt die Interessen von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen und startet eine große Studie in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück. Unter dem Titel: „Pflege zuhause zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ können Sie an der großen VdK-Online-Umfrage bis zum 9. Mai mitmachen. Jeder, der teilnimmt, trägt dazu bei, dass der Sozialverband VdK für die Betroffenen konkret politisch aktiv werden kann. Wir freuen uns, wenn Sie sich für die Umfrage Zeit nehmen.
Bitte nehmen Sie teil! Egal, ob Sie direkt von Pflegebedürftigkeit betroffen oder als Angehöriger mit der Pflege befasst sind. Oder Sie hatten noch gar keine Berührung mit dem Thema, wollten aber schon immer einmal Ihre Meinung dazu sagen. Sie haben die einmalige Gelegenheit bei einer der größten Befragungen zur Situation der häuslichen Pflege mitzumachen.
Für weitere Informationen und zur Befragung geht es hier: www.vdk.de/Pflegestudie
Bitte geben Sie den Link auch an Menschen in Ihrem Umfeld weiter, die ebenfalls vom Thema Pflege betroffen sind.
Ein wichtiger Hinweis: Die Umfrage ist anonymisiert. Aus der Teilnahme können keine Rückschlüsse auf Ihre Person gezogen werden.

Der Mai und das Glück!

Der April war so gar nicht ihr Monat? Macht nichts, denn jetzt geht es wieder aufwärts. Der Mai bringt nämlich nicht nur sonniges Wetter, sondern vor allem eines mit: Glück, Glück und nochmals Glück! Die Durststrecke hat endlich ein Ende!
Doch was ist Glück?
Glück ist die schönste Sache der Welt. Schon immer wollten die Menschen wissen, wie sie das Glück bewahren und verstärken können. Macht, Reichtum, Ruhm und Schönheit sind für viele erstrebenswert, aber sie bereiten keine echte Freude. Es sind ganz andere Dinge, die unsere Sorgen vertreiben und uns ein Hochgefühl bescheren.
Es sind die sozialen Beziehungen, die die Menschen glücklich machen. Dabei kommt es nicht darauf an, wie viele Freunde man hat, sondern wie gut die Beziehungen sind. Wer glückliche Beziehungen führt, ist nicht nur glücklicher, sondern auch gesünder. Und Gesundheit ist ein wichtiger Faktor, der entscheidend zum Glücklich sein beiträgt. Aber auch ein ehrenamtliches Engagement beim VdK kann große Freude bereiten. Denn wer empfindet kein Glücksgefühl, wenn die Teilnehmer nach einer Veranstaltung sagen: Heute war ein schöner Tag, oder die Mitglieder begeistert von einem schönen Ausflug erzählen. Leider hat das Coronavirus uns noch immer fest im Griff so dass bis auf Weiteres keine gemeinsamen Veranstaltungen – wie Sitzungen, Versammlungen, Ausflüge und dergleichen –möglich sind. Aber eines ist sicher: Wir werden diese Krise überstehen und je disziplinierter wir mit diesen Einschränkungen umgehen, umso schneller werden wir unser gewohntes Leben wieder aufnehmen können.
Bis dahin wünschen wir allen, bleiben sie gelassen, behalten sie die Ruhe und vor allem bleiben sie gesund!

Antrag auf Pflegegrad nicht aufschieben!

Entscheidend für den Zugang zu Leistungen ist der Monat der Antragstellung
Wegen der Corona-Krise verschieben viele Menschen wichtige Vorhaben wie Behördengänge und Arztbesuche auf später. Auch der Antrag auf einen Pflegegrad oder die Höherstufung gehören dazu. Der Sozialverband VdK rät, die Antragstellung nicht aufzuschieben. Denn je früher sie erfolgt, desto früher gibt es Leistungen. Zum Schutz der älteren Menschen werden Antragsteller derzeit nicht persönlich durch einen MDK-Mitarbeiter begutachtet. Stattdessen werden Fragebögen verschickt und Telefoninterviews durchgeführt. Auch bei einer Wiederholungsbegutachtung finden keine Besuche statt. Dennoch sollten der Pflegegrad oder eine Höherstufung unbedingt beantragt werden, wenn eine Pflegebedürftigkeit neu eintritt oder sich der Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen verschlechtert hat. Denn die Pflegeleistungen werden ab Antragstellung gewährt. Dabei gilt der Beginn des Monats, in dem das Formular bei der Pflegekasse eingereicht wurde. Wer die Antragstellung aufschiebt, kann auch erst später Leistungen in Anspruch nehmen. Der Antrag sollte vollständig und korrekt ausgefüllt sein. Wichtig ist, alle Unterlagen mitzuschicken, die als Beleg für eine Pflegebedürftigkeit dienen können. Die Einstufung in den Pflegegrad erfolgt nach Aktenlage. Das heißt, die Mitarbeiter der Pflegekasse prüfen den Antrag und die beigelegten Unterlagen. Ergänzend wird mit dem Pflegebedürftigen oder einem Angehörigen ein Telefoninterview geführt. Dafür gibt es einen Fragebogen, den man vorab zugeschickt bekommt. Es ist empfehlenswert, sich auf das Gespräch gut vorzubereiten, da der Gutachter am Telefon nicht sehen kann, wie eingeschränkt der Pflegebedürftige ist.
Der Sozialverband VdK hilft seinen Mitgliedern gerne bei Anträgen auf einen Pflegegrad oder auf eine Höherstufung. Fragen Sie einfach bei Ihrer Geschäftsstelle nach.

Deutsche werden immer älter!

Lebenserwartung liegt jetzt bei gut 90 Jahren aber: die letzten Jahre sind die teuersten!
Die Einladung zu einem 90. Geburtstag ist schon heute nichts Ungewöhnliches mehr. Und die Zahl der rüstigen Hochaltrigen wird zunehmen. Aufgrund des medizinisch-technischen Fortschritts und veränderter Lebensbedingungen leben die Menschen in Deutschland glücklicherweise immer länger und gesünder.
Doch medizinische Innovationen sind in der Regel mit steigenden Kosten verbunden.
Dramatische Veränderungen im Bevölkerungsaufbau führen zu einer stetigen Zunahme des Anteils älterer Mitmenschen. Aber, Alt werden hat seinen Preis. Denn es ist zu erwarten, dass ältere Menschen mehr medizinische Behandlungen in Anspruch nehmen. Fast die Hälfte des Gesamtbudgets im Gesundheitswesen wird für die Behandlung von Menschen über 65 aufgewendet. Und die Kosten dürften weiter steigen.
Doch - so belegt es ein Gesundheitsreport - können die zu erwartenden Kostensteigerungen nicht allein den Älteren angelastet werden. Der Grund: Die Behandlungskosten vor dem Tod eines Menschen sind besonders hoch egal, in welchem Alter er stirbt.
Die Kostensteigerungen sind viel eher einem nicht immer belegbaren medizinischen Fortschritt geschuldet. Die demografische Entwicklung bedeutet für das Gesundheitssystem zwar eine zusätzliche finanzielle Belastung, ist aber nur ein Grund unter vielen.

Der Sozialverband VdK setzt sich dafür ein, dass Gesundheit auch in Zukunft für alle bezahlbar bleibt. Er ist die Lobby der Patienten, chronisch Kranken und Menschen mit Behinderungen.

Anspruch auf Pauschale für Pflegehilfsmittel!

Pflegebedürftige ab Pflegegrad 1 haben Anspruch auf eine monatliche Pauschale für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Diese wurde bis Jahresende von 40 auf 60 Euro angehoben. Damit soll während der Corona-Pandemie die häusliche Pflege gestärkt werden.
Unter Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch versteht man Produkte, die für die Versorgung einer oder eines Pflegebedürftigen einmal verwendet und hinterher weggeworfen werden.
Auch Mund-Nasen-Schutz fällt darunter, denn viele Pflegepersonen tragen bei Verrichtungen wie der Körperpflege eine Atemschutzmaske, um die Pflegebedürftigen und sich selbst zu schützen. Leider wissen viele Betroffene nicht, dass ihnen dafür ein monatlicher Betrag zusteht. Die Pauschale für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wird dann gewährt, wenn die Pflege zu Hause oder in einer Wohngemeinschaft erfolgt. Eine ärztliche Verordnung ist nicht notwendig. Anspruch besteht laut Sozialgesetzbuch XI bereits ab Pflegegrad 1. Pflegebedürftige erhalten bis Jahresende monatlich 60 Euro. Das ist dem Einsatz des Sozialverbands VdK zu verdanken, der eine Erhöhung gefordert hatte, um während der Pandemie dem erhöhten Verbrauch dieser Produkte Rechnung zu tragen. Die beziehungsweise der Betroffene stellt zunächst einen Antrag bei der Pflegekasse. Bei der Antragstellung und Genehmigung gibt es große Unterschiede zwischen den Kassen. Daher ist es ratsam, sich direkt bei seiner Pflegeversicherung zu informieren. Der Antrag kann unter anderem telefonisch, online oder schriftlich gestellt werden. Leider erkennt nicht jede Pflegekasse FFP2-Masken für Pflegepersonen als Hilfsmittel zum Verbrauch an. Grund dafür ist, dass diese Masken nicht in den Hilfsmittelkatalogen der Pflegeversicherungen aufgeführt sind. Die Kosten für die gängigen Einweg-Gesichtsmasken hingegen werden übernommen.

Deutsche Rentenversicherung warnt: Bei Trickbetrug ist Reden Gold!

Trickbetrüger sind oft als Handwerker, Polizisten, Mitarbeiter der Stadtwerke oder der DRV getarnt, geben sich am Telefon als Neffe aus, der dringend Geld benötigt, oder als Microsoft-Mitarbeiter, der den Computer retten will. Wer in die Falle tappt, schämt sich oft so sehr, dass er niemandem davon erzählt. Doch es ist besser, Anzeige zu erstatten – nicht nur, um weitere Betrügereien zu verhindern, sondern auch, um das Erlebte zu verarbeiten. Es ist vielen peinlich, auf einen Trickbetrüger hereingefallen zu sein, dennoch solle man sich nicht davor scheuen, die Polizei einzuschalten.
Niemand muss sich schämen, Opfer geworden zu sein. So schützen Sie sich:
Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
• Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis. Rufen Sie beim
• geringsten Zweifel bei dieser Behörde an.
• Geben Sie am Telefon keine Bankdaten, Zugänge zu Kundenkonten, Passwörter oder Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
• Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
• Öffnen Sie keine E-Mails von unbekannten Absendern mit Anhang.
• Gewähren Sie keinem unbekannten Anrufer Zugang zu Ihrem Rechner.
Weitere hilfreiche Tipps gibt es in den Broschüren:
„Im Alter sicher leben“, „Vorsicht: Falscher Polizist am Telefon“ oder „Gut beraten im hohen Alter“. Diese Broschüren sind kostenlos bei ihrer polizeilichen Beratungsstelle oder im Internetportal unter: www.polizei-beratung.de/medienangebot/list/0/ erhältlich.
Die Broschüren enthalten Informationen zu den Themen: Betrug an der Haustür, Betrug am Telefon, Gefahren im Internet, Gefahren unterwegs und Gefahren in der Pflege
Ihre nächstgelegene polizeiliche Beratungsstelle finden sie in:
75325 Calw, Bischofstraße 10, Telefon: (07051) 939750 oder (07051) 939752

Kann ich meinen Beratungstermin beim VdK aktuell wahrnehmen?

Sozialrechtsberatung trotz Corona - wie sind die Regelungen der VdK-Geschäftsstellen und Orts - und Kreisverbänden? Das öffentliche Leben ist noch immer stark eingeschränkt, so dass ohne telefonische Voranmeldung keine Beratungstermine möglich sind. Da der Schutz der Mitglieder und der Mitarbeitenden innerhalb der Räumlichkeiten sehr ernst genommen wird, finden aktuell keine Sprechstunden vor Ort statt. Aktuelle Entwicklungen in Bezug auf die Inzidenzzahlen könnten aber erneut zu Änderungen führen, so dass Geimpfte, Genesene oder Getestete persönlich beraten werden können. Bis dahin erfolgen alle Beratungen per Telefon, E-Mail oder Fax. Ob und ab wann die sogenannte 3 G-Regelung greift erfahren Sie bei Ihrer zuständigen VdK-Beratungsstelle. Nutzen Sie bitte die anrufschwächeren Zeiten in den Mittagsstunden oder schreiben Sie eine E-Mail.
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