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Willkommen im Sozialverband VdK - Ortsverband Bad Hönningen-Rheinbrohl

Anzeige der Sozialverbände

Foto: Anzeige mit folgendem Text: "Wir fordern die Bevölkerung auf wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen

Auch der Sozialverband VdK unterstützt den offenen Brief, der am Sonntag, dem 22. April 2018 in der FAZ erschienen ist, als Mitzeichner. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit!

VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren°!"

Der Startschuss für die bundesweite VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren!" ist gefallen. Mit konkreten Forderungen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen richtet sich der VdK an die politisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen. Herzstück der Kampagne ist die "Landkarte der Barrieren". Mitmachen ist einfach: Wer eine Barriere entdeckt, trägt sie auf www.weg-mit-den-barrieren.de ein. Der VdK wird besonders ärgerliche Barrieren öffentlich machen und bei den Verantwortlichen nachhaken.

"Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigungen dürfen nicht länger von ihrem Grundrecht auf Teilhabe ausgeschlossen bleiben. Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik bereits 2009 verpflichtet, geeignete Maßnahmen für eine barrierefreie Gesellschaft zu treffen. Es wird höchste Zeit, sich für ein barrierefreies Deutschland stark zu machen!" Mit diesen Worten gab die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, auf einer Pressekonferenz am 12. Januar 2016 in Berlin den Startschuss zur bundesweiten VdK-Kampagne "Weg mit den Barrieren!".

VdK Website "Weg mit den Barrieren" (Navigation)

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Mehr als 7,5 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Schwerbehinderung, weitere 17 Millionen Erwachsene sind schon heute dauerhaft in ihrem Alltag eingeschränkt. In Zukunft werden es deutlich mehr, denn das durchschnittliche Lebensalter steigt. Es wird höchste Zeit, sich für ein barrierefreies Deutschland stark zu machen!

Mit der Kampagne „Weg mit den Barrieren“ und der zugehörigen Website www.weg-mit-den-barrieren.de rückt der VdK im Jahr 2016 das Thema „Barrierefreiheit“ stärker in den Blick der Öffentlichkeit und verknüpft dies mit konkreten politischen Forderungen. Die Website bündelt dazu die wesentlichen Informationen, ist Plattform der politischen Forderungen und bietet einer breiten Öffentlichkeit Möglichkeiten, die Ziele des VdK mit konkreten Aktionen zu unterstützen.© Sozialverband VdK

Bad Hönningen - auf der Sonnenseite des Rheins

Bad Hönningen liegt - ebenso wie Rheinbrohl - auf der rechten Rheinseite zwischen Koblenz und Bonn. Die Stadt Bad Hönningen hat 5.760 Einwohner (31.12.2015) und ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Bad Hönningen.

Blick auf Bad Hönningen

Blick auf Bad Hönningen© HWKaiser

Bad Hönningen entwickelte sich vom alten Weindorf zur modernen Badestadt. Wälder und Täler des Naturparks Rhein-Westerwald sowie der gut beschilderte, ausgewiesene Premium-Wanderweg "Rheinsteig" locken die Wanderfreunde an. Neben den bekannten Wanderwegen wie Rheinsteig, Westerwaldsteig und dem Limes-Wanderweg haben auch die kleineren Wege rund um Bad Hönningen ihre Reize. Über 60 km markierte Wanderwege laden allein schon im Stadtwald zu herrlichen Ausblicken über bewaldete Höhenzüge oder ins romantische Rheintal ein.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben Schloss Arenfels, dem bedeutendsten Wahrzeichen von Bad Hönningen, u.a. die Pfarrkirche mit seiner spätmittelalterlichen Kreuzigung von Meister Wilhelm von Köln, der "Tempelhof" und das "Hohe Haus", ein burgartiger Bruchsteinbau aus dem 14./15. Jahrhundert.

Schloss Arenfels im Winter

Schloss Arenfels im Winter© HWKaiser

Einige geschichtliche Daten:

  • 1019 wurde Bad Hönningen erstmals in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Heinrich II. erwähnt, aber schon vor dieser Zeit lebten Menschen auf dem heutigen Gebiet der Stadt.
  • 1258 bis 1259 wurde Schloß Arenfels unter Gerlach von Isenburg als Burg erbaut und im 17. Jahrhundert unter Graf Salentin von Isenburg, Erzbischof zu Köln, zum Renaissanceschloss erweitert. Man nennt Arenfels auch "Schloss des Jahres", da es 365 Fenster, 52 Türen und 12 Türme hat. Das bedeutendste Bauwerk Bad Hönningens ist heute in Erbfolge im Privatbesitz der Familie von Geyr.
  • 1894 erschloss man die erste von vielen kohlensäurehaltigen Quellen. Mit den erfolgreichen Bohrungen nach Kohlensäure begann die Entwicklung der chemischen Industrie.
  • 1934 wurde Deutschlands größtes Thermalbad eröffnet.
  • Am 30. Oktober 1950 verlieh die Landesregierung der Gemeinde Hönningen den Titel "Bad".
  • 1969 wurde die Gemeinde Bad Hönningen anlässlich der 950-Jahr-Feier durch den Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Helmut Kohl, zur Stadt erklärt.

Schauen Sie doch mal vorbei und informieren sich unter bad-hoenningen.de

Logo 1000-Jahrfeier 2019

Logo 1000-Jahrfeier 2019© Stadt Bad Hönningen

Weitere Informationen unter http://www.1000-jahre-badhoenningen.de/

Rheinbrohl - am Beginn des obergermanisch-raetischen Limes

Rheinbrohl liegt rechtsrheinisch am Beginn des Weltkulturerbes LIMES und gehört mit seinen 3.909 Einwohnern (31.12.2015) zur Verbandsgemeinde Bad Hönningen. Rheinbrohl ist als staatlich anerkannter Fremdenverkehrs- und Weinort im Naturpark Rhein-Westerwald Ausgangspunkt für zahlreiche Wandermöglichkeiten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Das Thema "Römer" wird in Rheinbrohl großgeschrieben, insbesondere seitdem im Jahr 2005 der obergermanisch-rätische Limes, der in dem Ort seinen Anfang hat (caput limitis = Kopf des Limes) von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
Des weiteren lädt der Premiumwanderweg "Rheinsteig" sowie der "Westerwaldsteig" zu mehrtägigen Erkundungswanderungen im Naturpark "Rhein-Westerwald" mit seinem besonders gut beschilderten Wegenetz ein.

Rheinbrohl von der Rheinbrohler Ley gesehen, im Hintergrund Bad Hönningen

Rheinbrohl von der Rheinbrohler Ley gesehen, im Hintergrund Bad Hönningen© HWKaiser

Heute hat sich Rheinbrohl von einer Industrie- und landwirtschaftlich geprägten Gemeinde hin zu einem interessanten Fremdenverkehrsort entwickelt.
Die Vorzüge für den Fremdenverkehr liegen klar auf der Hand. Zum einen bietet Rheinbrohl den geschichtlich Interessierten von Originalfundstellen aus der Römerzeit bis hin zu einem Museum, der RömerWelt roemer-welt.de/Die-RoemerWelt/Das-Erlebnismuseum/
im Ortsteil Arienheller sowie Römerturmnachbauten viel Sehenswertes und Informatives.
Eine der besonderen Sehenswürdigkeiten bietet Jahr für Jahr zwischen Weihnachten und Maria Lichtmess (2. Februar) die Kath. Pfarrkirche St. Suitbertus mit ihrer Naturwurzelkrippe, einem imposanten Kunstwerk, an dem die ehrenamtlichen Erbauer schon seit Anfang November mehr als 1200 Stunden mit sehr vielen Ideen, viel Fleiß und noch viel mehr Liebe gewirkt haben.

Die Geschichte Rheinbrohls in Kurzfassung:

Die Geschichte von Rheinbrohl lässt sich aufgrund von Bodenfunden bis in die Keltenzeit verfolgen. Kurz nach der Zeitenwende kamen dann die Römer nach "brule trans renum" und begannen mit dem Bau ihrer Grenzbefestigung, dem Limes, am Rheinbrohler Rheinufer, der heutigen Gemarkung "In der Laach". Dort steht heute auch der Nachbau des ersten Limesturmes.

Nachbau des Römerturmes Nr. 1 in Rheinbrohl

Nachbau des Römerturmes Nr. 1 in Rheinbrohl© HWKaiser

Urkundlich wurde Rheinbrohl das erste Mal im Jahre 877 nachweislich erwähnt und feierte deshalb im Jahre 2002 sein 1125jähriges Bestehen. Der Ort, bis ca. 1870 sehr ländlich geprägt mit ausgedehnten Acker- und Weinanbauflächen, erlebte mit dem Bau der rechtsrheinischen Eisenbahnlinie im Jahre 1866 seinen wirtschaftlichen Aufschwung. Etwa zeitgleich erwarb Jacob Hilgers, ein am 3. Oktober 1834 in Solingen geborener erfindungsreicher Bastler und Fabrikant, eine große Fläche zwischen Rhein und Bahnstrecke und erbaute 1869 die erste Verzinkerei Deutschlands. Weitere Gebäude und verschiedenste Abteilungen der Eisenkonstruktion folgten und für über 100 Jahre gab die Firma Hilgers den Bewohnern Rheinbrohls Arbeit und sorgte so für das private und auch gemeindliche Einkommen.
Wie für so viele Gemeinden im engen Tal des Rheins, so endeten auch für Rheinbrohl diese wirtschaftlichen Blütejahre im Auslauf des 20. Jahrhunderts langsam aber stetig.

Weitere Informationen finden Sie auch unter rheinbrohl.de

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  1. Foto: Anzeige mit folgendem Text: "Wir fordern die Bevölkerung auf wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen | © tagesschau.de
  2. Blick auf Bad Hönningen | © HWKaiser
  3. Schloss Arenfels im Winter | © HWKaiser
  4. Logo 1000-Jahrfeier 2019 | © Stadt Bad Hönningen
  5. Rheinbrohl von der Rheinbrohler Ley gesehen, im Hintergrund Bad Hönningen | © HWKaiser
  6. Nachbau des Römerturmes Nr. 1 in Rheinbrohl | © HWKaiser
  7. Schloss Arenfels im Winter | © HWKaiser
  8. Nachbau des Römerturmes Nr. 1 in Rheinbrohl | © HWKaiser
  9. Schloss Arenfels im Winter | © HWKaiser
  10. Nachbau des Römerturmes Nr. 1 in Rheinbrohl | © HWKaiser
  11. Schloss Arenfels im Winter | © HWKaiser

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