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Wochenbericht KW 08/17

So hilft der VdK: Digitale Hörgeräte für VdK-Mitglied durchgesetzt!

Drei lange Jahre kämpfte ein VdK-Mitglied für eine Versorgung mit digitalen Hörgeräten. Ein langer Weg, der mithilfe des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen zu einem guten Ende führte. Das Mitglied selbst trägt das Hörgerät seit dem 18. Lebensjahr. Mit 21 Jahren erlitt das Mitglied zudem einen Hörsturz. Dadurch wurde für die gelernte Zahnarzthelferin das Hören im Alltag immer schwieriger. Die Schwerhörigkeit wirkte sich nicht nur negativ auf den Alltag aus, sondern auch auf ihre berufliche Qualifizierung zur Dentalhygienikerin. Die von der Krankenkasse angebotenen Hörgeräte bereiteten dem VdK-Mitglied große Schwierigkeiten. Zwar hatte sie gelernt, vom Mund abzulesen. Doch das führte bei der Zusammenarbeit in der Zahnarztpraxis häufig zu Missverständnissen. Wenn sie beispielsweise mit einem Ultraschallgerät Zahnstein beim Patienten entfernte, filterten die Hörgeräte von der Krankenkasse nicht die Stimmen heraus. Daher benötigte das Mitglied zwingend ein passendes Hörgerät. Digitale Hörgeräte kosteten für beide Ohren zirka 5.000 Euro. Die Krankenkasse lehnte ab und bewilligte nur den üblichen Zuschuss von 700 Euro. Unterstützung vom VdK. Als das Mitglied nicht mehr weiter wusste, empfahl ihr ein befreundeter Rechtsanwalt, sich Hilfe beim Sozialverband VdK zu holen. Sie wandte sich daraufhin an den VdK-Sozialberater vom Ortsverband Lünen. Dort fühlte sich die junge Frau gut beraten. Die VdK-Rechtsabteilungin Dortmund erhob schließlich Klage für das Mitglied vor dem Sozialgericht Dortmund. Drei Jahre dauerte es, bis der VdK den Prozess gegen die Krankenkasse endlich gewann. Ein langer und nervenaufreibender Weg. Sachverständige überprüften den Arbeitsplatz, Hör-Tagebücher mussten geführt werden, alle technischen Daten der Geräte in der Zahnarztpraxis mussten eingereicht werden. Das Mitglied verbrachte darüber hinaus viele Stunden beim Gutachter. Dieser testete nochmals fünf Hörgeräte für sie in Anwesenheit einer dritten, unabhängigen Person. In dieser Zeit war nicht nur die Betreuung durch den VdK-Sozialberater eine Entlastung, sondern auch der Austausch mit einem anderen VdK-Mitglied, das denselben Weg mit dem VdK gegangen war. Das Mitglied ist heute eine strahlende junge Frau, die sich sehr über ihre hinzugewonnene Lebensqualität freut. Die neuen digitalen Hörgeräte sieht man ihr nicht an. Für sie hat es sich gelohnt, ihre Interessen mithilfe des VdK Nordrhein-Westfalen erfolgreich durchzusetzen.

Beratung und Hilfe gibt es in allen VdK-Geschäftsstellen.

"Wer zu viel zweifelt, der verzweifelt." Christoph Lehmann

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Themen Teilhabe und Behinderung/ so hilft der VdK

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