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Wochenbericht KW 04/17

Bei unserem nächsten Kaffeetreff am 8 Februar 2017 im Cafe Schubert 15 Uhr wollen wir gemeinsam das neue Jahr nachträglich begrüßen.

Seit dem 1. Oktober 2016 haben Patienten, die täglich mehr als drei Medikamente nehmen müssen, Anspruch auf einen Medikationsplan.

Warum ist dieser Plan so wichtig? Je mehr Medikamente Patienten einnehmen, desto größer ist das Risiko, dass diese untereinander reagieren. Dabei kann es zu unerwünschten und sogar gefährlichen Wechselwirkungen kommen, beispielsweise Schwindel, Zittern oder Verwirrtheit. Auch frei erhältliche Mittel, etwa Kalzium oder Johanniskraut, können die Wirkung von Medikamenten verändern. Dieser Medikationsplan wird von Fachärzten und Apothekern ergänzt. Den Medikationsplan gibt es zunächst nur auf Papier. Mit Einführung der elektronischen Gesundheitskarte sollen die Medikamente auch digital erfasst werden. Jeder Vertragsarzt ist verpflichtet, seine Patienten über diese Leistung zu informieren. Ziel des Medikationsplans ist es, Wechselwirkungen zu vermeiden und die Patienten bei der richtigen Einnahme der Medikamente zu unterstützen. Erfasst werden die verordneten und alle weiteren Arzneimittel. Der Plan enthält Informationen zur Einnahme, zur Dosierung und zum Wirkstoff. Patienten, die sich nach dem Arztbesuch nicht mehr an die Einnahmeverordnung erinnern können, dient der Plan als Gedächtnisstütze. Auch bei einem Wechsel des Medikaments kann die schriftliche Dokumentation hilfreich sein. Denn gerade ältere Patienten sind oft irritiert, wenn sie ihr gewohntes Arzneimittel plötzlich von einem anderen Hersteller bekommen, weil ihre Krankenkasse einen neuen Rabattvertrag geschlossen hat. Und nicht zuletzt kann die Anzahl der Medikamente reduziert werden. Viele ältere Menschen nehmen ihre Pillen, Tabletten und Tropfen weiter, auch wenn sie diese nicht mehr benötigen. Hat der Arzt die Übersicht, weiß er, welche Arznei abgesetzt werden kann. Einige Ärzte und Apotheken bieten chronisch Kranken bereits seit vielen Jahren einen solchen Service an. Schließlich kann auch ein Pflegedienst mit Hilfe des Planes den älteren Patienten bei der Medikation unterstützen.

Weitere Informationen zu diesem und weiteren Themen unter https://www.vdk.de/http://www.vdktv.de/ https://www.vdk.de/deutschland/pages/der_vdk/4755/publikationen
"Selbst denken ist der höchste Mut. Wer wagt, selbst zu denken, der wird auch selbst handeln". (Bettina von Arnim)

Hilfe in sozialrechtlichen Themen, bekommen Sie nach telefonischer Terminvereinbarung bei unseren erfahrenen Sozialberater. Nachfolgend Anschriften und Telefonnummern für die Sprechstunden in: 76133 Karlsruhe Karlstraße 53-55 Telefon 0721-932790, 75365 Calw Torgasse 7-9 Telefon 07051-168 74 11, in Bad Herrenalb. Wichtig Terminvereinbarung unter Tel.: 07084-935073. Diese Beratung ist kostenlos und nicht an eine Mitgliedschaft im VdK gebunden. Sie steht allen Menschen offen, die Rat und Hilfe bei sozialen Problemen suchen. Sie erreichen den Vorstand unter Tel. 07083-3608. Weitere Informationen vom und über den Ortsverband unter: https://www.vdk.de/ov-bad-herrenalbauf dieser Seite können Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

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