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Jahreshauptversammlung 2015

Folgender Artikel zur Jahreshauptversammlung ist am 15.01.2015 im Mühldorfer Anzeiger erschienen:

VDK-Kreisvorsitzender Holzenbecher: Wichtige sozialpolitische Forderungen im Koalitionsvertrag, aber: Baustelle Pflegepolitik

"Es ist höchste Zeit zu handeln"

Ampfing - Der Ortsverband Ampfing des VDK traf sich zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Ulrich Weininger erinnerte in seinem Rückblick auf die Fahrt zur Messe 66 nach München, es gab einen Tagesausflug und es wurde an verschiedenen Totengedenkfeiern zum Volkstrauertag teilgenommen.
Auf Anraten des VDK gab es zusammen mit Vertretern der AWO, den Maltesern sowie Bürgermeister Ottmar Wimmer und einigen Gemeinderäten in Ampfing eine Besichtigung mit Rollstühlen. Mit dieser Aktion wollte man Schwachstellen aufzeigen, etwa Hindernisse wie zu hohe Bordsteinkanten an Gehwegen oder zu steile Treppen, die für ältere Menschen mit Rollator oder Rollstuhl nur schwer zu überwinden sind.
Dazu habe es später einen Brief von Bürgermeister Ottmar Wimmer gegeben, dass diese Begehung interessante Anregungen aus Sicht der Betroffenen gebracht habe. Die Gemeinde Ampfing sei demnach bestrebt, künftig geplante Maßnahmen barrierefrei und - wenn möglich - auch behindertengerecht zu gestalten.
Christa Walter hat die Besuche im Seniorenheim übernommen, sie hat nach Angaben des Vorstandes auch die Telefonannahmestelle für die Busfahrten übernommen. Leider, so Ulrich Weininger, sei es auch 2014 nicht möglich gewesen, Sammler für die Haussammlung zu rekrutieren.
Im Kassenbericht berichtete Ulrich Weininger über Einnahmen von rund 2800 Euro. Dem gegenüber stehen Ausgaben von 2600 Euro. Somit konnten 200 Euro auf das Konto des Vereins gutgeschrieben werden.
Kreisvorsitzender Joachim Holzenbecher teilte mit, dass sich im Koalisationsvertrag wichtige sozialpolitische Forderungen befänden, welche VDK-Präsidentin Ulrike Mascher noch vor den Wahlen an die Parteien gestellt habe. Mehr soziale Gerechtigkeit, sei die Kernforderung gewesen.
Als größte Baustelle nannte Holzenbecher aber die Pflegepolitik. Hier lasse der Koalisationsvertrag nur zögerlich den Mut zu einer echten Reform erkennen. "Wir baten aber, endlich den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff für Menschen mit Demenz und deren Angehörige spürbar zu entlasten." Ein erneutes Aufschieben werde der Sozialverband nicht zu lassen. Es seien alle gefordert unterstützend mitzuwirken.
Die Kreisdamenbeauftragte Helga Hinterberger ging danach auf die Pflegereform ein. Sie bedauerte, dass die geplanten Reformen nicht konsequent in die Tat umgesetzt worden seien. Auch die neue Definition der Pflegebedürftigkeit habe keine gesetzliche Besserung der Pflegestufen mit sich gebracht. Hier sei es höchste Zeit zu handeln und die Richtung zu ändern. Menschen mit Pflegebedarf hätten ein Recht auf Würde, die Pflegereform müsse die Grundlagen dafür schaffen. Weiter wies Hinterberger darauf hin, dass ehrenamtliche Pflegebegleiter gesucht werden um diese Familien zu unterstützen.
Zweite Bürgermeisterin Gabi Herian, dankte dem Verband für das Engagement in der Gemeinde. Die Begehung der Gemeinde habe einige Missstände aufgedeckt. Da der Gemeinde die Belange von Senioren und Behinderten am Herzen liegen sei man schon tätig geworden, um diese Misstände auszumerzen. Sie sicherte auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu. stn

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