Schwerbehinderung

Erhöhung der Eigenbeteiligung für die unentgeltliche Beförderung im ÖPNV

Aufgrund vermehrter Anfragen von Mitgliedern weist der Sozialverband VdK NRW e.V. darauf hin, dass sich der Eigenanteil für die unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr mit Wirkung seit Jahresbeginn 2016 von bisher 72 EUR auf 80 EUR für ein Jahr und von bisher 36 EUR auf 40 EUR für ein halbes Jahr erhöht hat (siehe § 145 Abs. 1 Satz 4 SGB IX).

Liegt dieser Zeitpunkt innerhalb der Gültigkeitsdauer einer bereits ausgegebenen Wertmarke, ist der höhere Betrag erst im Zusammenhang mit der Ausgabe der darauf folgenden Wertmarke zu entrichten. Für den Übergang werden bei den bereits verschickten Zahlungsaufforderungen mit den alten Beträgen Einzahlungen in dieser Höhe noch akzeptiert.

Grundsätzlich haben schwerbehinderte Menschen mit einem GdB von mindestens 50, die in ihrer Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt (Merkzeichen G), hilflos (Merkzeichen H) oder gehörlos (Merkzeichen Gl ) und im Besitz eines Beiblattes mit einer Wertmarke sind, einen Anspruch auf unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr. Im Nah- und Fernverkehr wird eine Begleitperson unentgeltlich (ohne Eigenbeteiligung) befördert, wenn die Notwendigkeit ständiger Begleitung (Merkzeichen B) im Ausweis bescheinigt ist.

VdK-TV: Mehr Inklusion? – Neues vom Bundesteilhabegesetz

Was ändert sich mit dem Bundesteilhabegesetz? Wie ist die Meinung der Betroffenen dazu?

Soziale Spaltung stoppen! - Behinderung (UT)

Version mit Untertiteln: Über 10 Millionen Menschen mit einer Behinderung leben in Deutschland, rund 7,6 Millionen davon mit einer Schwerbehinderung. Behinderung darf kein Nachteil sein! - Die Forderungen des Sozialverbands VdK zur Bundestagswahl 2017 auf einen Blick.

"Weg mit den Barrieren!" - Spot zur VdK-Kampagne (UT)

Der Spot zur Kampagne "Weg mit den Barrieren", mit der sich der Sozialverband VdK für ein barrierefreies Deutschland stark macht.