22. September 2022
MEDIEN

Droht monatelanges Warten auf Wohngeld?

VdK NRW fordert deutliche Personalaufstockung, um mehr Berechtigten gerecht zu werden

Angesichts der anhaltenden Energiekrise und Rekord-Inflation begrüßt der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen ausdrücklich die geplante Ausweitung des Anspruchs auf Wohngeld ab dem 1. Januar 2023. „Gleichzeitig befürchten wir jedoch, dass viele Haushalte in Not im kommenden Jahr monatelang auf die Auszahlung der ihnen zustehenden Leistungen warten müssen und die Hilfe zu spät kommt“, sorgt sich Landesgeschäftsführer Thomas Zander.

„Schon heute reichen die Kapazitäten der Wohnungsämter bei Weitem nicht aus, um entsprechende Anträge zügig zu bearbeiten“, so Thomas Zander mit Blick auf zuletzt rund 157.850 Wohngeldhaushalte in NRW. „Knapp die Hälfte der Bezieherinnen und Bezieher bekam die Unterstützung Ende 2021 zusätzlich zur Rente oder Pension. Sie haben ebenso wie Alleinerziehende oder größere Familien keinerlei Rücklagen, um alle Kosten für Miete, Lebensmittel und Strom vorübergehend aus eigener Tasche zu überbrücken.“

Um trotz der Vervierfachung des Berechtigtenkreises eine schnelle Bewilligung zu gewährleisten, fordert der VdK-Geschäftsführer daher, dass die Wohngeldstellen der Kommunen bis zum Jahreswechsel dringend mit mehr und gut ausgebildetem Personal ausgestattet werden. „Darüber hinaus wünschen wir uns grundsätzlich, dass der Bund das gesamte Verfahren im Zuge der Gesetzesänderung deutlich vereinfacht“, betont Thomas Zander.

verantwortlich: Andrea Temminghoff

Andrea Temminghoff

Archiv: Pressemitteilungen

eine Frau liest eine Pressemappe des VdK NRW
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