24. März 2021
MEDIEN

Unbürokratisch impfen und testen

Sozialverband VdK NRW fordert wirksamere Alternativen zum Lockdown

Nach den neuesten Beschlüssen von Bund und Ländern zur Verlängerung der Corona-Beschränkungen fordert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge, schnellstmöglich auf wirksamere Alternativen zum Lockdown zu setzen: „Die Solidarität in unserer Gesellschaft, besonders Schwache zu schützen, war lange Zeit sehr groß. Wir befürchten jedoch, dass dieser Zusammenhalt weiter bröckelt und die Staatsverdrossenheit steigt, wenn wir den Menschen in unserem Land keine positive Perspektive aufzeigen können.“

Hierfür ist aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen vor allem eine Beschleunigung und Entbürokratisierung bei den Impfungen gegen und Testungen auf das Virus notwendig: „Wir haben uns nicht umsonst als erster Verband dafür stark gemacht, dass sich gerade die Angehörigen von Risikogruppen in Zukunft bei ihren Hausärzten impfen lassen können. Das muss jetzt schnell und unkompliziert umgesetzt werden – damit es nach dem 18. April hoffentlich mit geringeren Einschränkungen für alle weitergehen kann“, so Horst Vöge.

Nicht zuletzt benötigen pflegende Familienmitglieder so schnell wie möglich Klarheit, wann und wo sie geimpft werden. „Außerdem sollten Menschen mit chronischen Erkrankungen der Priorisierungsstufe 2 gleich nach Ostern die Möglichkeit erhalten, frei zu wählen, ob sie sich beim Hausarzt oder im Impfzentrum impfen lassen wollen“, macht der VdK-Landesvorsitzende deutlich. „Schließlich werden Hausärzte zunächst nur sehr wenige Dosen erhalten, solange der Impfstoff noch knapp ist.“


Der Sozialverband VdK ist mit mehr als 2,1 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband Deutschlands. Im Sozialverband VdK NRW sind rund 375.000 Mitglieder organisiert, die in 43 Kreisgeschäftsstellen und sieben Rechtsabteilungen in sozialrechtlichen Fragen beraten und vertreten werden. Der Sozialverband VdK setzt sich ein für die Rechte von Rentnern, Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, Sozialversicherten, Pflegebedürftigen, Kriegs-, Wehrdienst- und Zivildienstopfern, Hinterbliebenen, Empfängern von Arbeitslosengeld II sowie Opfern von Unfällen, Gewalt und Umweltschäden.

Andrea Temminghoff

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