Presse

Die Pflegekräfte in NRW haben mehr verdient!

Sozialverband VdK setzt sich für flächendeckenden Tariflohn ein
Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen begrüßt, dass der Mindestlohn für rund 260.000 Beschäftigte in der Altenpflege in unserem Bundesland steigen soll. Der Vorsitzende Horst Vöge betont: „Um dem Personalmangel in diesem Bereich zu begegnen, müssen wir dringend bessere Anreize schaffen. Menschen, die sich um das Wohlergehen anderer kümmern, haben mehr verdient als Applaus von den Balkonen.“

Die Erhöhung des Mindestlohns kann aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen daher auch nur ein erster Schritt sein: „Dieser liegt immer noch unter dem Tarifniveau und darf auf keinen Fall zum Referenzwert werden“, so Vöge. „Vielmehr brauchen wir langfristig einen flächendeckenden Tarifvertrag, an den alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gebunden sind!“

Auch müsse die Finanzierung geklärt werden, fordert der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen. „Wichtig ist, dass durch den Mindestlohn nicht die Eigenanteile für Pflegebedürftige steigen“, mahnt der Vorsitzende. Stattdessen schlägt Horst Vöge beispielsweise die Einführung einer Vermögensabgabe sowie einer Digital- und Finanztransaktionssteuer vor. „Schon jetzt geraten hierzulande immer mehr Pflegebedürftige in Existenznot, weil die Zuzahlungen für die Heimunterbringung in NRW mit rund 2.375 Euro über dem bundesweiten Durchschnitt in Höhe von 1.940 Euro liegen. Um sämtliche Kosten für diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe abdecken zu können, setze ich mich auch als Vizepräsident des VdK Deutschland für eine Pflegevollversicherung ein.“

verantwortlich: Andrea Temminghoff


Der Sozialverband VdK ist mit zwei Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband Deutschlands. Im Sozialverband VdK NRW sind mehr als 370.000 Mitglieder organisiert, die in 43 Kreisgeschäftsstellen und sieben Rechtsabteilungen in sozialrechtlichen Fragen beraten und vertreten werden. Der Sozialverband VdK setzt sich ein für die Rechte von Rentnern, Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, Sozialversicherten, Pflegebedürftigen, Kriegs-, Wehrdienst- und Zivildienstopfern, Hinterbliebenen, Empfängern von Arbeitslosengeld II sowie Opfern von Unfällen, Gewalt und Umweltschäden. Mehr Infos unter www.vdk.de/nrw.

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