Presse

VdK-Zeitung Juni 2019

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Rhein-Sieg-Wupper

Westfalen

Niederrhein

Ruhrgebiet



Rhein-Sieg-Wupper:

VdK-Präsidentin Bentele auf Tour in Oberberg


Auf Einladung des aus Bergneustadt stammenden Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes, Friedhelm Julius Beucher, stattete Verena Bentele, die Präsidentin des VdK Deutschland, der Gemeinde Morsbach einen Besuch ab. Die 37-Jährige besichtigte den Wohnverbund St. Gertrud, in dem 121 Bewohner von 180 Mitarbeitern betreut werden. Der Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Holpe-Morsbach und stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands Oberberg, Hubert Groß, organisierte in diesem Rahmen ein Treffen mit Verena Bentele. In lockerer Atmosphäre tauschten sich beide über die Arbeit des VdK aus. Als Dankeschön und zur Erinnerung überreichte Hubert Groß der VdK-Präsidentin eine alte Orgelpfeife aus der Basilika und eine CD mit Orgelmusik. Spontan sagte Verena Bentele: „Mit dieser Orgelpfeife kann ich den Politikern künftig den Marsch blasen.“ Mit aufs Foto stellten sich auch Stefan Schmidt, Bianca Schmidt, Rita Weitershagen und Margit Groß vom VdK Holpe-Morsbach.


Neben Morsbach war Wipperfürth eine weitere Station für Verena Bentele, wieder begleitet von Friedhelm Julius Beucher. Anlass war die Auszeichnung für Ulla Osberghaus, langjährige Vorsitzende des VSG (Verein für Sport und Gesundheit), zur "Wipperfürtherin des Jahres 2019". Bentele hielt bei der von der örtlichen SPD ausgerichteten Veranstaltung die Laudatio. Die Vorsitzende des VdK Wipperfürth, Annemarie Kollenberg, sowie weitere Vorstandsmitgliedern hatten dabei Gelegenheit, sich mit der Präsidentin auszutauschen.



Westfalen:

VdK Nordwalde lebt die Inklusion

© Rainer Schwarz


„Schön, dass du bei unserer Bustour dabei bist“, begrüßt Stefan Wolters, Vorsitzender des Ortsverbands Nordwalde aus dem Kreis Steinfurt, Albert König. Letzterer sitzt im Rollstuhl und musste deshalb bei Ausflügen bisher meist passen. Diesmal nicht. Denn der Ortsverband hat bei Husmann Reisen eigens den neuen RS-ComfortLiner des Unternehmens geordert. In diesem modernen Reisebus können bis zu zwölf Rollstuhlfahrer mitreisen und dafür „ihren eigenen Sitz mitbringen“. „Wunderbar, das habe ich mir schon lange gewünscht“, freut sich König. Sichtlich genießt er es, auf der integrierten Hebebühne hoch zum Passagierraum gehoben zu werden. Währenddessen gelangen die anderen Teilnehmer über die Stufen nach oben zu ihren Plätzen. „Der VdK als größter Sozialverband hat sich unter anderem die Barrierefreiheit auf die Fahne geschrieben“, so Wolters. „Das erfordert Investitionen oder Mehrkosten, sichert aber auch Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“ Die Halbtagestour kann beginnen. Ein Museum in Bramsche und eine Gaststätte der besonderen Art in Merzen sind das Ziel dieser Premierenfahrt. „Bei der Vorbereitung der gesamten Veranstaltung haben wir ebenfalls auf barrierefreie Wege und Zugänge geachtet“, betont Magdalene Brockmann, VdK-Schriftführerin. König kann also interessiert die informative Führung im Tuchmachermuseum verfolgen und lässt sich sechs Kilometer weiter gerne von der speziellen Atmosphäre im Gasthof Dückinghaus überwältigen. Hier dreht sich alles um das Thema Eisenbahn. „Insgesamt ein tolles Event“, wirbt Wolters, der sich bei weiteren Angeboten noch mehr Teilnehmer erhofft. „Auch Rollstuhlfahrer, die nicht im VdK sind, sowie Freunde, Bekannte und Verwandte dürfen uns dann gerne begleiten.“



Niederrhein:

Niederrhein: 1,1 Mio. Euro erstritten

Mehr als 1,1 Millionen Euro hat der Kreisverband Niederrhein im vergangenen Jahr für seine Mitglieder erstritten. Der Vorsitzende Horst Vöge fordert daher eine „Umstellung unseres Wertesystems, wenn wir unsere sozialen Standards halten wollen“. Dass diese sozialen Standards in Gefahr sind, merkt der VdK auch am steigenden Interesse an seiner Arbeit. Seit Jahresbeginn gibt es allein im Kreisverband Niederrhein (Kreise Wesel, Kleve und Stadt Duisburg) 905 neue Mitglieder, im gesamten vergangenen Jahr waren es 3324. Ende 2018 waren 27.948 Mitglieder im Kreisverband organisiert - fünf Jahre zuvor waren es 20.702. Das 15-köpfige Team mit sieben Volljuristen hat jährlich rund 10.000 Kontakte in Sprechstunden. Infos auch im Internet unter www.vdk.de/kv-am-niederrhein



Ruhrgebiet:

Fragestunde für Bürger auf Essener Markt

© VdK


Erstmalig führte der Ortsverband Katernberg-Stoppenberg-Schonnebeck (Kreisverband Rhein-Ruhr) am 16. April von 10-12 Uhr auf dem Katernberger Markt eine Osteraktion durch. Für Interessierte gab es nicht nur bunt gefärbte Eier, sondern vor allem die Möglichkeit, mit VdK-Vertretern, Bezirksbürgermeister Michael Zühlke und dem Seniorenbeauftragten Werner Dieker über Veränderungen im Essener Stadtteil Bezirk VI zu reden. Als Thema wurde auch die „Umsetzung des Rechts auf Wohnen und Leben in der Gemeinschaft in NRW“ aufgegriffen. Fazit: Die Aktion vor dem Bürgerzentrum „Kon-Takt“ hat sich gelohnt. Zahlreiche Bürger nutzten die Gelegenheit, um sich zu informieren.

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