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Horst Vöge zum Vizepräsidenten des VdK Deutschland gewählt

NRW-Landesvorsitzender setzt sich auch auf Bundesebene für soziale Gerechtigkeit ein

Beim Kleinen Verbandstag des Sozialverbands VdK Deutschland in Berlin wurde Horst Vöge heute von den Delegierten zum Vizepräsidenten gewählt. Demnach vertritt der Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen zukünftig nicht nur die Interessen der mehr als 330.000 Mitglieder in NRW, sondern auch von über 1,8 Millionen Mitgliedern bundesweit. "Ihnen bei sozialrechtlichen Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, ist mir und meinen Mitstreitern im Vorstand ein besonderes Anliegen", sagte Vöge nach seiner Wahl. "Darüber hinaus werden wir uns als größter Sozialverband aber auch auf politischer Ebene für die Zukunft der Pflege, den Kampf gegen Altersarmut sowie die Schaffung von Barrierefreiheit in allen gesellschaftlichen Bereichen stark machen."


Dafür bringt der 69-jährige Dinslakener die besten Voraussetzungen mit: Schließlich war er nach einer Lehre zum Koch und einem Studium der Geschichte, Politik und Wirtschaft als Restaurantleiter, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag sowie als Angestellter im Bergbau tätig, bevor er 1973 Mitglied der SPD wurde und die Sozialpolitik in NRW von 1990 bis 2005 als Mitglied des Landtags mitgestaltete. In dieser Zeit lernte Vöge auch den Sozialverband VdK bestens kennen und trat diesem vor 15 Jahren bei. Den zugehörigen Kreisverband am Niederrhein leitet er seit 2009 mit großem Erfolg und übernahm ein Jahr später zudem das Amt des Stellvertreters im Landesvorstand, zu dessen Vorsitzenden er im Juli 2016 gewählt wurde. Darüber hinaus ist Vöge unter anderem Mitglied der Arbeiterwohlfahrt sowie der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie.

verantwortlich: Andrea Temminghoff


Der Sozialverband VdK ist mit 1,8 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband Deutschlands. Im Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen e. V. sind rund 330.000 Mitglieder organisiert, die in 43 Kreisgeschäftsstellen und acht Rechtsabteilungen in sozialrechtlichen Fragen beraten und vertreten werden. Der Sozialverband VdK setzt sich ein für die Rechte von Rentnern, Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, Sozialversicherten, Pflegebedürftigen, Kriegs-, Wehrdienst- und Zivildienstopfern, Hinterbliebenen, Empfängern von Arbeitslosengeld II sowie Opfern von Unfällen, Gewalt und Umweltschäden.


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