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Mehrere Millionen Euro vor den NRW-Sozialgerichten erstritten

VdK lässt Menschen in Notsituationen nicht alleine -
Neuer Mitgliederrekord

Für seine Mitglieder hat der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr rund acht Millionen Euro an einmaligen und mehr als 500.000 Euro an laufenden monatlichen Zahlungen erstritten. "Von den zehntausenden Klageverfahren, mit denen sich die NRW-Sozialgerichte 2016 auseinandergesetzt haben, wurden große Teile von unseren Juristen geführt", erklärte der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge heute in Düsseldorf. "Insgesamt konnten wir wie in den Vorjahren fast 5.000 Fälle abschließen, von denen etwa 50 Prozent das Schwerbehindertenrecht und knapp 35 Prozent die Rentenversicherung betrafen."

Wie groß die Unsicherheit im Umgang mit Behörden und Sozialversicherungsträgern ist, zeigt auch die Mitgliederentwicklung beim größten Sozialverband: Gehörten dem VdK in Nordrhein-Westfalen Anfang 2007 rund 205.000 Menschen an, sind es heute bereits über 315.000. "Viele von ihnen laufen bei Anträgen auf soziale Leistungen gegen Mauern - sei es wegen einer unklaren Rechtslage, komplizierten Formularen oder weil Anspruchsvoraussetzungen nicht gewissenhaft geprüft werden. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass es sich lohnt, hartnäckig zu bleiben und für sein Recht zu kämpfen", betonte Vöge.

Dennoch landet längst nicht jedes Problem, mit dem sich Mitglieder an den Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen wenden, am Ende vor Gericht. "Aktuell kommen wir landesweit auf mehr als 100.000 Beratungsgespräche pro Jahr, in denen wir Lösungswege aufzeigen, Hilfe vermitteln oder den Schriftverkehr übernehmen", so der Landesvorsitzende. "Wir gehen aber davon aus, dass der Bedarf zukünftig noch weiter steigen wird. Von Senioren, die ihre Rente aufstocken müssen, über Menschen mit Behinderung, die Hilfsmittel benötigen, bis hin zu pflegenden Angehörigen, die sich über Entlastungsangebote informieren: Sie alle können sich auf die Kompetenz und Erfahrung der Experten in unseren 43 Kreis- und rund 800 Ortsverbänden verlassen", versprach Vöge.

verantwortlich: Andrea Temminghoff


Der Sozialverband VdK ist mit rund 1,75 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband Deutschlands. Im Sozialverband VdK NRW e. V. sind mehr als 315.000 Mitglieder organisiert. Sie werden in 43 Kreisgeschäftsstellen und acht Rechtsabteilungen in sozialrechtlichen Fragen beraten und vertreten. Der Sozialverband VdK setzt sich ein für die Rechte von Rentnern, Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, Sozialversicherten, Pflegebedürftigen, Kriegs-, Wehrdienst- und Zivildienstopfern, Hinterbliebenen, Empfängern von Arbeitslosengeld II sowie Opfern von Unfällen, Gewalt und Umweltschäden.


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