1. VdK-Frauengesundheitstag: Sich und den Körper sensibilisieren

Im Alltag zwischen Beruf, Familie und Nächstenpflege bleibt Frauen immer weniger Zeit, auf sich zu schauen. Einen ersten Schritt zu mehr Achtsamkeit bot nun der 1. Frauengesundheitstag des VdK Nord in Rendsburg. Die wissenswerten Vorträge und guten Austauschmöglichkeiten fanden viel Zuspruch.

Die Gäste des 1. VdK-Frauengesundheitstags erlebten ein vielfältiges Programm. | © Jelowik/VdK Nord

„Mit der Veranstaltung wollten wir einerseits Frauen für Risiken sensibilisieren, andererseits zeigen, was es für Möglichkeiten gibt, auf die eigene Gesundheit zu achten“, sagte Organisatorin und VdK-Landesfrauenvertreterin Heidi Lyck. Dafür hatte sie ausgezeichnete Referentinnen und Referenten ins Martinshaus Rendsburg eingeladen.

1. Frauengesundheitstag 2022 in Rendsburg

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Frauengesundheit – was ist besonders?

Tatsächlich ist die Lebenserwartung von Frauen zwar höher, allerdings verbringen sie weniger Lebensjahre bei bester Gesundheit. Dr. Marie-Louise Strobach, Oberärztin der Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Plastische Chirurgie in Flensburg, nannte in ihrem Vortrag die Gründe: „Auch bei vermeintlich geschlechtsneutralen Erkrankungen gibt es vielerlei Unterschiede. Beispiel Herzinfarkt: Weil Frauen hier oft über andere Symptome als Männer klagen, dauert es nicht selten bis zu viereinhalb Stunden, bis sie in der Notaufnahme sind.“ Außerdem wirken nicht alle Pharmazeutika bei beiden Geschlechtern gleich. Diese Unterschiede seien jedoch noch viel zu wenig erforscht, „es gibt viel zu tun in Sachen Gendermedizin“, so Strobach. Was kann man aber jetzt tun? Für die Ärztin ist klar: Allein das Wissen über die Unterschiede und das Weitertragen der Informationen können zu einem Wandel der medizinischen Forschung führen.

Sich gesund essen – geht das?

Ein weiterer Schlüssel für ein gesundes, unbeschwertes Leben ist die Ernährung. Um Krankheiten vorzubeugen, empfahl Ernährungsexpertin Prof. Dr. Ines Heindl in ihrem Vortrag: Nahrungsqualität steigern mit mediterraner Kost und Rotwein, genügend Pausen zwischen den Mahlzeiten einlegen, eine individuelle Ernährung je nach Tagesanforderung und vor allem das Essen in der Gemeinschaft. „Was immer Menschen kochend und essend gemeinsam machen, es fördert Beziehungen, erhält die Kommunikation und sorgt damit für mehr Wohlgefühl.“

Glück und Zufriedenheit als Basis für Gesundheit

Kann man dem Wohlgefühl, gerade in Zeiten von Corona und Krieg, noch weiter auf die Sprünge helfen? Was macht eigentlich glücklich? Darüber referierte der als Glücksforscher bekannte Prof. Dr. Uwe Jensen, der an der Uni Kiel genau genommen das Thema Zufriedenheit untersucht. „Für das Wohlgefühl sind zu etwa 50 Prozent die eigenen Gene verantwortlich, 40 Prozent entfallen zur Hälfte auf die Lebensverhältnisse, also Alter, Gesundheit, Einkommen und Ähnliches, und zur Hälfte auf bewusste Aktivitäten und Einstellungen. Die restlichen zehn Prozent beziehen sich auf Tagesglück.“ Bei den Genen konnte Jensen für Aufatmen unter den Teilnehmerinnen sorgen. Denn die Menschen in Schleswig-Holstein hätten einen gemeinsamen Genpool mit den Skandinaviern, die ein hohes Glückslevel erreichen würden.

Altersvergesslichkeit oder doch schon demenzielle Anzeichen?

Fakt ist aber auch: In Schleswig-Holstein leben rund 66.000 Menschen mit einer Demenz. Über die wichtigsten Warnsymptome informierte Anne Brandt vom Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein. Dazu zählen Schwierigkeiten bei Alltagstätigkeiten, Rückzug aus dem sozialen Leben, eine vereinfachte Sprache, aber auch eine Beeinträchtigung des Urteilsvermögens. „Die Symptome müssen aber länger bestehen und nicht nur akute Ereignisse sein“, fasste die Sozialpädagogin zusammen.

Sonja Kluth vom ERGO-Netzwerk Inklusion | © Jelowik/VdK Nord

Auch die Themen Inklusion von Sonja Kluth (ERGO Versicherung/Netzwerk Inklusion) und psychische Gesundheit von Heilpraktikerin Silke Steinke fanden Platz, so dass der erste VdK-Frauengesundheitstag rundum ein voller Erfolg war. In Zukunft soll er regelmäßiger Bestandteil des Verbandslebens werden.

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Stellungnahmen

Der Sozialverband VdK Nord legt mit Stellungnahmen maßgebliche Einschätzungen und Bewertungen zu geplanten Verordnungen oder Gesetzesentwürfen in Schleswig-Holstein auf den Tisch.

Pflegende Angehörige

Stellungnahme zum Bericht der Landesregierung zur Situation pflegender Angehöriger in Schleswig-Holstein

Selbstbestimmungsstärkungsgesetz

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Selbstbestimmungsstärkungsgesetzes

Der Sozialverband VdK Nord kämpft für soziale Gerechtigkeit, für Gleichstellung und gegen soziale Benachteiligungen. Als starke Lobby der Mitglieder nimmt der Verband in Schleswig-Holstein Einfluss auf die Sozialgesetzgebung.
Symbolfoto: Eine Familie geht am Strand spazieren
Werden auch Sie Teil des größten Sozialverbands in Deutschland! Mit über 2 Millionen Mitgliedern bildet der VdK eine solidarische Gemein-schaft und eine starke Lobby für Menschen, die Hilfe brauchen und benachteiligt sind.
Symbolfoto: Münzen in der Hand einer Seniorin
Der Sozialverband VdK bietet seinen Mitgliedern qualifizierte Sozialrechtsberatung durch kompetente Fachleute, konsequente Interessen-vertretung und vieles mehr.
Symbolfoto: Ein Richterhammer mit einem Paragraphen-Zeichen darauf
Die Kernkompetenz des Sozialverbands VdK: die Rechtsansprüche seiner Mitglieder durchzusetzen. Der VdK hilft unter anderem bei der Antragstellung und beim Einlegen von Widersprüchen.
MITGLIED WERDEN
Symbolfoto: Ausgeschnittene Papiermännchen bilden einen Kreis
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